es gibt doch Sprichwort ....Wenn es dem Esel zu gut geht , geht er aufs dünne Eis ....-
es gibt auch dieses Szenario , wo das frischverliebte Pärchen sich nach dem Akt auf Sofa kuschelt und darüber sinniert und allmählich in Streit gerät, wie es denn nun wäre , wenn man irgendwann verheiratet sich mal scheiden lassen würde .....
Im Grunde ist es doch das Pro und Contra was einem ständig im Kopf rumspuckt, zumindest kommt mir das bei den meisten so vor , besser das oder das kaufen, machen, anziehen, spielen, etc.
Was wir aber im Einzelnen priorisieren, um unser Gefühl von Zufriedenheit zu empfinden ist uns entweder selbst überlassen oder wird den Menschen irgendwie vorgeschrieben.
Aber der Zwiespalt ist ein fokussiertes Ding , denke ich , denn für mich ist es so , dass das Leben positive Dinge , wie negative Dinge bereithält.
Die positiven Dinge machen mir gute Laune und die negativen Dinge schlechte.
Also werde ich unzufrieden, wenn das Gefühl der Zufriedenheit sich wandelt in das Gefühl der Unzufriedenheit.
Andersrum werde ich zufrieden, wenn positives geschieht.
Manchmal ist es so das Menschen ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis haben, für die muss sichergestellt sein, alles ist in Ordnung , der Zaun steht noch, das Auto nicht geklaut, das Geld noch auf der Bank .....der durch die Schule vorgegebene Bildungsweg wird beschritten und es wird sich eingeredet man bräuchte das für sein Wohlbefinden im Grunde ist man aber nur zu ängstlich, zu faul , die eigene Laufrichtung selbst zu gestalten.
Manchmal kann so etwas "umschlagen", Kaufsucht beispielsweise bedient ja das Belohnungszentrum, die Leute kaufen sich was sie denken zu brauchen, bzw. wissen es geht ihnen schlechter , wenn sie es nicht kaufen.
Spielsucht ....viele Süchte gehen damit einher die Grübelsucht ist halt nur dann befriedigt, wenn die Zufriedenheit in Frage gestellt werden kann .
Ich denke bei Dir " muss" etwas fehlen, sonst fühlst Du Dich nicht wohl - so in etwa ?