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Zufrieden mit deinem Leben?

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Re: Zufrieden mit deinem Leben?
es gibt doch Sprichwort ....Wenn es dem Esel zu gut geht , geht er aufs dünne Eis ....-

es gibt auch dieses Szenario , wo das frischverliebte Pärchen sich nach dem Akt auf Sofa kuschelt und darüber sinniert und allmählich in Streit gerät, wie es denn nun wäre , wenn man irgendwann verheiratet sich mal scheiden lassen würde .....

Im Grunde ist es doch das Pro und Contra was einem ständig im Kopf rumspuckt, zumindest kommt mir das bei den meisten so vor , besser das oder das kaufen, machen, anziehen, spielen, etc.

Was wir aber im Einzelnen priorisieren, um unser Gefühl von Zufriedenheit zu empfinden ist uns entweder selbst überlassen oder wird den Menschen irgendwie vorgeschrieben.

Aber der Zwiespalt ist ein fokussiertes Ding , denke ich , denn für mich ist es so , dass das Leben positive Dinge , wie negative Dinge bereithält.
Die positiven Dinge machen mir gute Laune und die negativen Dinge schlechte.
Also werde ich unzufrieden, wenn das Gefühl der Zufriedenheit sich wandelt in das Gefühl der Unzufriedenheit.
Andersrum werde ich zufrieden, wenn positives geschieht.

Manchmal ist es so das Menschen ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis haben, für die muss sichergestellt sein, alles ist in Ordnung , der Zaun steht noch, das Auto nicht geklaut, das Geld noch auf der Bank .....der durch die Schule vorgegebene Bildungsweg wird beschritten und es wird sich eingeredet man bräuchte das für sein Wohlbefinden im Grunde ist man aber nur zu ängstlich, zu faul , die eigene Laufrichtung selbst zu gestalten.

Manchmal kann so etwas "umschlagen", Kaufsucht beispielsweise bedient ja das Belohnungszentrum, die Leute kaufen sich was sie denken zu brauchen, bzw. wissen es geht ihnen schlechter , wenn sie es nicht kaufen.
Spielsucht ....viele Süchte gehen damit einher die Grübelsucht ist halt nur dann befriedigt, wenn die Zufriedenheit in Frage gestellt werden kann .

Ich denke bei Dir " muss" etwas fehlen, sonst fühlst Du Dich nicht wohl - so in etwa ?
 
Ich mache mir ab und zu manchmal Gedanken um andere. Ich stehe mir selber im weg und hoffe dass ich an mich Mehr denken. Aber andrerseits will ich den anderen nicht verletzen.
Ich muss mich daran erinner, Wie vielen ich geholfen Habe Oder welches Tieren ich begegnet bin und das macht mich zufrieden.
Ich merke oft wieder ,das mir der Gedanke fehlt, dass ich Dinge nutzen muss um mich zufrieden zu stellen
 
Momentan etwas in der Schwebe. Die Karten sind neu gemischt und jetzt mal schauen, welche Türen sich öffnen und welche sich schließen.. vllt für immer.
 
Also das Gesamtpaket geht Richtung zufrieden.... Aber an manchen Tagen geht es mir schlechter, weil das fehlende mich dann mehr belastet und ich es mehr an mich ranlasse....
 
Rückblickend auf die 53 Jahre meines bisherigen Lebens bin ich zufrieden damit wie es war.
Schöne Kindheit, gute Jugendzeit, netter Mann, Familiengründung…
Alles gut👍🏼
In der Gegenwart bin ich meist bisschen unzufrieden. Nicht mit dem Leben, sondern mit mir selber.
Und vor der Zukunft habe ich immer etwas Angst. Dass doch mal irgendwas passiert, das mich direkt aus der Bahn und aus meinem bisherigen Leben schleudert.
Und je älter man wird, desto wahrscheinlicher wird das ja.
 
Rückblickend auf die 53 Jahre meines bisherigen Lebens bin ich zufrieden damit wie es war.
Schöne Kindheit, gute Jugendzeit, netter Mann, Familiengründung…
Alles gut👍🏼
In der Gegenwart bin ich meist bisschen unzufrieden. Nicht mit dem Leben, sondern mit mir selber.
Und vor der Zukunft habe ich immer etwas Angst. Dass doch mal irgendwas passiert, das mich direkt aus der Bahn und aus meinem bisherigen Leben schleudert.
Und je älter man wird, desto wahrscheinlicher wird das ja.
Bei mir ist das eher umgekehrt.
Rückblickend empfinde ich mein Leben, dass ich damals geführt habe als unruhig und im ewigen Kampf um meinen Platz darin.

Nun in der Gegenwart .. nach langer Suche nach mir selbst, habe ich das Gefühl endlich angekommen zu sein.
 
Mein persönlicher Glückslevel ist eigentlich gar nicht so niedrig. Ich laufe nicht ständig unzufrieden und schlecht gelaunt durch die Welt. Das Gute in meinem Leben hat in der Summe mit Sicherheit überwogen.

Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, ein mitunter nur latentes Gefühl genauer zu definieren. Erst einmal herauszufinden, wo der Fehler liegt. Nicht immer sind die Umstände in der Arbeit oder die Mitmenschen schuld. Das Problem liegt mitunter auch bei mir selbst. Ich scheue immer wieder davor zurück, meine Komfortzonen zu verlassen, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich es kann.

Ich denke deshalb auch nicht, dass die Unzufriedenheit tatsächlich so schlecht ist, wie ihr Ruf. Mein Unzufriedenheitspegel ist so etwas wie ein Barometer für mein Leben. Der innere Motor, der den Anreiz dafür schafft, etwas zu unternehmen. Die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.

Also wenn ich eines Tages so ganz rundum zufrieden bin mit meinem Leben, ist vermutlich irgendetwas faul ;-)
 
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