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Zufrieden im Job?

animo

Mitglied
Fragen!

Mich würde mal interessieren, wie zufrieden ihr in Eurem Job seid?
Was ist Euch wichtig? Worauf legt ihr besonderen Wert? Was wäre ein Grund für eine Kündigung? Wie viele Überstunden seid ihr bereit zu machen? Ist eine gute Bezahlung das wichtigste? Welchen Stellenwert hat für euch ein gutes Verstehen untereinander?
Und in wie weit stimmt euer Job mit euren Vorstellungen überein?
 
Hallo Animo,
ich für meinen Teil bin sehr zufrieden in meinem Job,ich mache das,was ich immer tun wollte (bin in der Speditionsbranche).Wichtig ist mir,dass ich mit ganzem Herzen bei der Sache bin,mich geben kann,wie ich bin,Job muß Spaß machen.Gerechtigkeit und Zusammenarbeit ist etwas,auf das ich viel Wert lege, da Gegenteil davon, Mobbing usw. wäre ein Kündigungsgrund für mich,Kollegen,die nur auf ihren Vorteil bedacht sind.
Überstunden mache ich teilweise ohne Ende,das ist bei uns Saisonabhängig,ich arbeite dann die Wochenenden durch,manchmal von 6 bis 23 Uhr,bekomme dafür aber später Freizeitausgleich.Die Bezahlung ist mir nicht so wichtig,auch wenn ich das Geld natürlich brauche,wahrscheinlich könnte ich woanders mehr verdienen,aber ob da auch so ein gutes Betriebsklima wäre wie hier?
Mein Job stimmt hundertprozentig mit meinen Vorstellungen überein,ich will nichts anderes machen.
Liebe Grüße,
Janna
 
Hallo,
ich liebe meine Arbeit.Mir ist sehr wichtig der Kontakt mit Menschen u.
ein gutes Arbeitsklima.Das habe ich u.bin auch bald 30Jahre in der Firma.
Frdl.Grüße!Röschen
 
hallo miteinander!
na da haben es meine vorgängerinnen gut. ich bin unzufrieden mit meinem job. bin in der bankbranche und mache nun seit der ausbildung( knapp ein jahr) zwar einigesmaßen das was mir liegt(Organisation und Verwaltung aber auch der Kundenkontakt) nur das alles drum herum ist echt nervend. ich muss beraten , hab da auch zahlendruck nur will ich keine beraterin werden. doch ich muss, weil die da oben das so festlegen. die kunden werden immer unfreundlicher und lauter. kann natürlich verstehen, dass man verärgert ist, weil wir einen fehler gemacht haben. aber man kann doch alles sachlich klären und ich arme sau krieg immer alles ab. die arbeit geht immer mehr in den verkauf und immer weniger um den kunden. und das ist es was mich stört. der verkauf liegt mir nicht und mein arbeitgeber wird mich nicht fördern, obwohl ich andere stärken habe, die schon mehrere Filialleiter bestätigt haben. durch das alles und auch die perspektive , in einer bank nur leiterin zu werden, hat mich den entschluss fassen lassen zu studieren. es ist halt schwer zu erklären, wie alles so bei uns abläuft, aber ich sehe nur an den anderen kollegen, wie schlecht es einem gehen kann, wenn man berater/chef wird und einfach zuviel stress hat und die bezahlung miserabel ist. ich würd auch für weniger arbeiten, wenn ich das machen könnte was ich kann und will.
und nicht, dass was ich muss. auch weiß ich, dass ich bei einigen wichtigen eine nicht so gute stellung habe(weil ich nicht beratung machen will) also was hindert es mich zu gehen?
wie geht es dir denn animo?

lg mädchen
 
Ich muss gestehen, dass mir meine Arbeit sehr viel Spaß macht. Kann selbstständig arbeiten und entscheiden und viele Projekte vorantreiben.

Wohnen ist das Thema in einem öffentlich rechtlichen Bereich.

Und seit einem viertel Jahr hat ein Stadtrat unserer schönen Stadt entschieden, dass ich auch noch ehrenamtlich die Aufgabe eines Geschäftsführers einer Stiftung wahrnehmen darf, die sich durch soziales Engagement auszeichnet.

Habe somit nicht wenig zu tun, aber was ich tue, das mache ich unabhängig und mit viel Spaß. Da schaut man auch nicht auf die Uhr, ob es bald Feierabend ist.
 
ich bin auch sehr zufrieden mit meinem job...habe gestern erfahren das ich mehrere sonderzahlungen und sogar weihnachtsgeld bekommen ;-)

das hebt doch gleich die stimmung u motivation..(ein hoch auf den tvöd)
natürlich gehts nicht nur ums geld, aber es ist schön wenns stimmt und man für die viele ( gute) arbeit auch noch ne zusätzliche anerkennung bekommt.

lg

Gast
 
Hallo Animo,

ich bin im Büro tätig, mein Job macht mir keinen Spaß. Alles nur graue Theorie, nervige Telefongespräche, dauernde Unterbrechungen, viel Leerlauf dazwischen, keinen direkten Kontakt zu Menschen. Ich sehe keinen Sinn in der Verwaltung: Akten entstauben, Ja und Amen sagen, unnütze Listen erstellen...... Ich habe meinen Job total verfehlt.
Da privat auch vieles im Argen liegt, habe ich zur Zeit keine Motivation, mich anderweitig zu orientieren....

Liebe Grüße jahana
 
Danke für eure vielen interessanten Antworten. Will jetzt mal kurz den Hintergrund meiner Frage schildern.
Ich habe 8 Jahre in einem Behindertenheim gearbeitet und diese Arbeit geliebt. Leider bin ich mehrfach ausgebrannt (hatte verschiedene Gründe). Nach einer Umschulung habe ich in einem Zentrallabor gearbeitet. Ganze 3 Monate, habe den Stress/Zeitdruck nicht gepackt.
Jetzt arbeite ich in einem kleinen Lebensmittellabor. Viel Arbeit, aber kein Zeitdruck in der Form wie an meinen vorherigen Stellen. Die Bezahlung ist Brutto schlechter, aber letztendlich stehe ich finanziell besser als früher. Ich genieße, die überschauliche Größe des Betriebs und die abwechslungsreiche Arbeit. Einzige Haken sind teilweise extreme Überstunden (bekomme dann gesundheitliche Probleme, was für mich ein Kündigungsgrund wäre, wenn diese massiv werden) und ein schwieriger Chef.
Einige Kollegen können nicht verstehen, dass ich gerne dort arbeite. Angeblich gibt es nichts Schlechteres als unseren Betrieb. Hochgehalten werden Banken und große Konzerne (wegen der Arbeitszeiten und der Bezahlung). Ich kenne aber nur Leute, die sehr unter dem Druck leiden und Angst vor Stellenkürzungen/Entlassungen haben.
 
hach animo, dann sollen die doch mal in so ner "tollen" bank arbeiten. ich kenne einige leute von verschiedenen sparkassen und banken und es sind 90 % unglücklich und der job macht keinen spaß und es gibt zuviel druck, zuviel von dem ganzen negativen druck. bei mir ist es leider auch so, dass meine gesundheit leidet....ein grund mehr zu kündigen. und ich mache auch täglich überstunden, aber anstatt diese abzubauen werden freie tage mir ständig gestrichen. komischerweise bekommen andere diese ohne eine wimper zu zucken. zu der bezahlung: ja sie ist ganz anständig aber ist es das wert? das ist die frage die ich mir täglich stelle.

lg
 
Hallo Mädchen,
Du bestätigst mir genau das, was ich selbst fühle. Vielleicht weiß man die wesentlichen Dinge erst zu schätzen, wenn man sie nicht hat. Und das mit der Bezahlung ist so eine Sache. Wir bekommen eher einen geringen Lohn, aber Überstunden werden ausbezahlt und wer mag kann regelmäßig Lebensmittel (in erster Linie Fleisch) mitnehmen. Am Tage werden wir mit Kaffee, Brötchen, Keksen oder auch mal mit warmen Essen versorgt. Das spart schon eine Menge Geld und welcher Arbeitgeber macht das noch? Leider werden diese Dinge nicht wirklich gesehen, sondern eher noch belächelt.
Für mich ist es einfach wichtig, dass ich die Arbeit gerne mache und auch ausfüllen kann. Das ich mich mit meinen Kollegen verstehe und kein Konkurrenzdenken herrscht. Immerhin verbringt man den größten Teil seines Lebens auf der Arbeit!
Als ich mich damals mit dem Gedanken getragen habe, den Job zu wechseln, habe ich mich auch schwer getan. Jemand sagte mir, ich solle mir immer mal wieder am Tag überlegen, wie es wäre jetzt einfach aufzuhören. Überwiegen die Bedenken oder die Erleichterung. Bei mir war es eindeutig die Erleichterung.
LG animo
 

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