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Job crafting

Sollilja

Aktives Mitglied
Kürzlich habe ich gelernt, dass das, was man früher als “das Beste aus seinem Arbeitsplatz machen” bezeichnete, heute “job crafting” heißt.
Dazu könnte ich ein paar Tipps gebrauchen.

Ich bin seit 5einhalb Jahren im gleichen Unternehmen. Davon hatte ich die ersten beiden Jahre einen wirklich guten Chef. Habe viel fachlich dazugelernt, viel gearbeitet, aber es hat Spaß gemacht. Dann kamen drei Jahre mit einem Dummschwätzer als Chef. Nichts neues mehr gelernt, eher nicht so viel gearbeitet, keine Möglichkeit, Fachthemen zu diskutieren.

Seit ein paar Monaten endlich wieder ein Vorgesetzter, der weiß, was er tut. Es hatte begonnen wieder Spaß zu machen, aber leider hat er sich zu gut angestellt, so dass nun wieder der nächste Vorgesetztenwechsel bevorsteht.
Der hat sich bereits vorgestellt, und es zeichnet sich ab, dass er auch eher der Dummschwätzer ist, und das auch noch in einer anderen Zeitzone.

Ich kann gut selbstständig arbeiten, aber viele Dinge machen keinen Sinn, wenn nicht der Bereichsleiter sagt, wohin die Reise gehen soll. Außerdem sind die Themen komplex, und um wirklich etwas zu bewegen, braucht man meistens IT Ressourcen, die aber Mangelware sind. Um die zu bekommen, braucht man die Unterstützung seines Bereichsleiters. Wenn der also keine Ahnung hat und außerdem auch tausende km weit weg ist, ist ein Vorwärtskommen schwierig.

Mir fällt es immer schwerer, noch Motivation aufzubringen. Nach 20 Jahren im Beruf hat sich vieles schon wiederholt, nur mit anderen Akteuren unter anderem Firmenlogo. Ich frage mich, wie die nächsten 20 Jahre werden sollen. Und dann wäre ich immer noch nicht im Rentenalter…

In meinem aktuellen Job halten mich das Gehalt, die gute work-life-balance, die Nähe zum Wohnort, und die Home-Office-Regelung.
Was mich am meisten stört ist die aktuell laufende Restrukturierung mit allen ihren Auswirkungen, und dass mir im Hinblick auf meine zukünftigen Aufgaben / Rolle seit einem Jahr Dinge in Aussicht gestellt werden, die bisher kaum eingetreten sind.

Wenn ich zurückdenke, wie ich in der Vergangenheit am liebsten gearbeitet habe, dann war es Projektarbeit mit fachlich guten Kollegen, mit denen man gemeinsam komplexe Dinge konzipieren und umsetzen konnte. Damals ging alles in viel größerer Geschwindigkeit voran…. Jetzt ist es eher so, dass es mal ab und zu zu einem Thema ein Strohfeuer gibt und dann letztlich nichts umgesetzt wird.

Ein mal wieder neuer Vorgesetzter bringt natürlich auch die Möglichkeit, mir die Dinge (bzw den Chef) so hinzubiegen, wie es mir gut passt.
Wer hat Tipps? 🙂
 

Hallo Sollilja,

schau mal hier: Job crafting. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hat dich die KI bei der Antwort unterstützt? 😄

Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass ich den neuen Vorgesetzten bereits nach seinen Erwartungen an mich gefragt habe. Antwort: wenn du meinst, dass eine Sache bearbeitet werden sollte, dann mach das halt.

Etwas konkreter wäre schon schön….
 
Hat dich die KI bei der Antwort unterstützt? 😄

Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass ich den neuen Vorgesetzten bereits nach seinen Erwartungen an mich gefragt habe. Antwort: wenn du meinst, dass eine Sache bearbeitet werden sollte, dann mach das halt.

Etwas konkreter wäre schon schön….
Nein aber passt schon, ich nehme alles zurück, und schreibe es lieber bei Zeit neu als mich als KI Nutzer zu denunzieren zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kürzlich habe ich gelernt, dass das, was man früher als “das Beste aus seinem Arbeitsplatz machen” bezeichnete, heute “job crafting” heißt.
Dazu könnte ich ein paar Tipps gebrauchen.

Ich bin seit 5einhalb Jahren im gleichen Unternehmen. Davon hatte ich die ersten beiden Jahre einen wirklich guten Chef. Habe viel fachlich dazugelernt, viel gearbeitet, aber es hat Spaß gemacht. Dann kamen drei Jahre mit einem Dummschwätzer als Chef. Nichts neues mehr gelernt, eher nicht so viel gearbeitet, keine Möglichkeit, Fachthemen zu diskutieren.

Seit ein paar Monaten endlich wieder ein Vorgesetzter, der weiß, was er tut. Es hatte begonnen wieder Spaß zu machen, aber leider hat er sich zu gut angestellt, so dass nun wieder der nächste Vorgesetztenwechsel bevorsteht.
Der hat sich bereits vorgestellt, und es zeichnet sich ab, dass er auch eher der Dummschwätzer ist, und das auch noch in einer anderen Zeitzone.

Ich kann gut selbstständig arbeiten, aber viele Dinge machen keinen Sinn, wenn nicht der Bereichsleiter sagt, wohin die Reise gehen soll. Außerdem sind die Themen komplex, und um wirklich etwas zu bewegen, braucht man meistens IT Ressourcen, die aber Mangelware sind. Um die zu bekommen, braucht man die Unterstützung seines Bereichsleiters. Wenn der also keine Ahnung hat und außerdem auch tausende km weit weg ist, ist ein Vorwärtskommen schwierig.

Mir fällt es immer schwerer, noch Motivation aufzubringen. Nach 20 Jahren im Beruf hat sich vieles schon wiederholt, nur mit anderen Akteuren unter anderem Firmenlogo. Ich frage mich, wie die nächsten 20 Jahre werden sollen. Und dann wäre ich immer noch nicht im Rentenalter…

In meinem aktuellen Job halten mich das Gehalt, die gute work-life-balance, die Nähe zum Wohnort, und die Home-Office-Regelung.
Was mich am meisten stört ist die aktuell laufende Restrukturierung mit allen ihren Auswirkungen, und dass mir im Hinblick auf meine zukünftigen Aufgaben / Rolle seit einem Jahr Dinge in Aussicht gestellt werden, die bisher kaum eingetreten sind.

Wenn ich zurückdenke, wie ich in der Vergangenheit am liebsten gearbeitet habe, dann war es Projektarbeit mit fachlich guten Kollegen, mit denen man gemeinsam komplexe Dinge konzipieren und umsetzen konnte. Damals ging alles in viel größerer Geschwindigkeit voran…. Jetzt ist es eher so, dass es mal ab und zu zu einem Thema ein Strohfeuer gibt und dann letztlich nichts umgesetzt wird.

Ein mal wieder neuer Vorgesetzter bringt natürlich auch die Möglichkeit, mir die Dinge (bzw den Chef) so hinzubiegen, wie es mir gut passt.
Wer hat Tipps? 🙂
Es kommt halt drauf an , was Du willst.
Einen Job mit guter Work-Life-Balance, der dazu noch gut bezahlt ist, kann doch auch schön sein.
Zumindest , wenn man sich an den Vorteilen freut.
 
Hat dich die KI bei der Antwort unterstützt? 😄

Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass ich den neuen Vorgesetzten bereits nach seinen Erwartungen an mich gefragt habe. Antwort: wenn du meinst, dass eine Sache bearbeitet werden sollte, dann mach das halt.

Etwas konkreter wäre schon schön….
Naja, deine Frage nach den Erwartungen ist ja auch eher pauschal formuliert. 😉

Freu dich doch über größtmöglichen Handlungsspielraum, und wenn du mehr Input von ihm benötigst, dann fordere den halt ein. Das kannst du ja so mit ihm vereinbaren und ihn dann mit Verweis darauf beizeiten entsprechend fordern.

Und ja, ne Chance würde ich ihm allemalö geben; du hast ja nichts zu verlieren. Wenn es dann so gar nicht klappt, dann kannst du immer noch gehen. Die genannten Vorzüge klingen schon nicht unerheblich und denk daran, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes zwar grüner ausehen mag, es aber nicht zwingend ist. Nach meiner Wahrnehmung wird bzgl. HO gerade wieder zurückgebaut. Ich meine, mich zu erinnern, dass bei dir Tiere im Spiel sind. Die bequem wuppen zu können ist nicht zu unterschätzen.
 

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