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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zu viel Leid für die Liebe?

Mir tut es auch sehr Leid für euch / für Dich und auch deinen Sohn.
Das ist natürlich ein emotionaler tiefsitzender Schock.

Und wenn solche Gefühle, wie du beschreibst aufkommen sollte man den immer nachgehen.

Ich denke wie die Vorredner hier, das du / ihr tatsächlich ärztliche Hilfe braucht,
weil dich eben auch mehreres Überschattet, im Unterbewussten abgelegt, vor sich hin liegend,
weil wie du beschreibst, zuviel passiert.
Das frisst exrtrem viel Lebensenergie und wird nicht leichter.

Spreche doch mal mit deinem Hausarzt, genauso.
Sicherlich hat er/sie Adressen oder Möglichkeiten die dir Helfen könnten,
um dich erstmal zu Stabilisieren, um dann entsprechend weiter zu sehen.
Du läufst mit einer weindenden Wunde.

Die bipolare Störung deiner Freundin ist natürlich auch nicht einfach, auch Sie sollte einen besseren Umgang damit lernen, so schnell wie es emotional Hoch geht, so schnell und Tief geht es auch wieder runter. Puh.
Die Mischung ist tatsächlich nicht einfach zwischen euch, schon ohne weiter Probleme.

Ich denke mit der Zeit, würdest du Klarer werden in einer Auszeit und dort Antworten finden.

Erstmal du 6-8 Wochen eine Klinik für die Trauer und dann vllt deine Freundin, o.s.ä.,
weil ihr ja auch noch euer Kleinkind habt.
Oder erstmal Vater Kind Kur - Mutter Kind Kur, wenigstens um erstmal Luft zu holen für einen
neuen Weg mit Therapie. Du kannst dann je nach Entwicklung immer noch Entscheiden.

Alles Glück für euch.
 
Wenn du die Beziehung beendest nimmst du dein Leid in die nächste Beziehung mit. Es wird sich nichts ändern. So ein leidendes Leben fällt ja nicht vom Himmel. Da passiert im Gehirn vorher etwas.
Ich denke nicht, dass es nur mit etwas zu tun hat wie im Gehirn passiert, sondern Schicksalschläge, die im Leben passieren.
Das macht dann etwas im Gehirn. Soweit ist das correct.
Aber so wie du formulierst, ist es mir zu kurz und simple.
Auf einmal kommen die Gedanken an das Leid und da solltest du etwas haben, was dich da rauszieht. Eine Therapie, Bücher, Musik, Wald, Selbsthilfegruppen haben ein hervorragendes Programm um zu lernen damit umzugehen. Die Gruppen selber kann ich nicht empfehlen, die kreisen nur um ihr leidvolles Leben und das zieht einen runter. Ich würde dir die Literatur von Emontion Anonymus empfehlen.
Diese Ideen und Strategien habe ich bei die Hand und es kann hilfreich sein in manchen Situations. In manchen hilft es nicht.
Die Satz über die Gruppen, über ihr Leben kreisen, kann ich in diese allgemeine und Kürze nicht bestätigen, da ich eine sehr hilfreiche Gruppe habe für die Eltern, von ein verstorbenes Kind. Es gibt keine mehr mutigere, stärkere Menschen auf diese Planeten und mit diesem großen Leid, wollen alle doch leben und ihr Glück finden. Es geht sehr viel um Trauer und Schmerz, doch es ist kein runterziehen und kreisen.

Die Link werde ich nachlesen. Dankeschön.
Z. B. dein Sohn. Es ist tragisch was passiert ist, aber freu dich an der Zeit, die ihr zusammen verbringen konntet.
Das ist mir zu kurz und ohne Sensibilität für diese große Verlust, der es ist wenn dein kleines Kind nach schwere Krankheit gestorben ist.
Du kannst mir glauben, wie ich froh bin über die Zeit und dankbar über jede Moment. Die Trauer und Schmerz nimmt es nicht weg.
Dem Leid etwas entgegen setzen, das Gute was war, das Schöne was war. Wenn du darauf wartest, dass das von selber passiert, vergiss es. Ihr beide müsst gegen das Leid arbeiten.
Wir arbeiten sehr viel und sehr hart daran.
 
Das sollte Grund genug für dich sein, dein bestes zu geben für deine [COLOR=revert-layer] Familie[/COLOR] und dich nicht ständig von deinem Leid runterziehen zu lassen.
Was bringt dich zu dieser Annahme, dass ich nicht mein Beste gebe für meine Familie und mich runterziehe lasse?
Pardon, aber ich finde das nicht respektvoll.

Für Jahre habe ich für mein krebskrankes Kind gesorgt und war bis zu letzten Sekunde immer da mit die volle Verantwortung alleine, da sich die Mutter von meine Kinder aus der ersten Ehe nicht kümmern konnte. Um sie habe ich auch lange nach der Beziehung weiter gekümmert.
Seit mein Sohn gestorben ist, hat es die erste Priorität für meine Tochter da zu sein und genauso meine Freundin und die gemeinsame Kind.
Das Leid ist aber auch da. Was soll ich tun, mein Sohn ist gestorben. Wir sind alle traurig und haben diese Wunde in uns.
In deinem Fall und auch bei deiner Freundin wäre sicher eine Therapie nicht verkehrt, wenn du nicht willst, dass dein Leben ganz den Bach runtergeht-
Wir sind und waren in Therapie.
 
Deine Freundin bräuchte eine Traumatherapie und mindestens du eine Art Trauertherapie. Eine Trennung wäre keine Lösung, ihr müsst mit Hilfe lernen, das Erlebte zu verarbeiten. Es tut mir sehr leid, was Menschen alles aushalten müssen. Alles Liebe für euch als Familie.
Ich bin in einer Therapie und auch zufrieden.

Meine Freundin ist es im Moment nicht. Sie war für so vielleicht zwei Jahre in eine Therapie und hatte dann einen Wechsel mit einer sehr negative Erfahrung. Seitdem ist sie nicht mehr in Therapie. Ich würde es auch gut finden, wenn sie wieder eine gute Therapie findet.

Dankeschön und für dich auch alles Liebe.
 
@cilvēks ist noch registriert, scheint aber gesperrt zu sein. Falls du noch weisst mit welcher Mailadresse du dich damals registriert hast, kannst du den Foreneigner Jens bitten den Account zu entsperren. Unten auf der Seite unter Kontakt findest du seine Mailadresse.

Schau mal: https://www.hilferuf.de/thema/persp...r-erschwerten-bedingungen.277944/post-4222796
Dankeschön.
Genau das wusste ich nicht mehr. Es kann auch gut sein, dass die Email nicht mehr aktuell ist von damals.
Es ist jetzt okay so mit die neue Zugang.
 
Ihr macht schwere Zeiten durch.
Das kostet Kraft, immer stark sein für die Kinder, für den Partner.
Trauer lässt sich manchmal verdrängen, ist aber trotzdem immer präsent.
Man muss sie zulassen, um sie zu überwinden.
Dankeschön für die Verständnis. Ich merke, dass du die Problematik gut verstehst.
Hat sich da vllt etwas eingespielt zwischen euch?
Einer muss vllt anscheinend immer funktionieren, damit sich der andere sich Mal fallen lassen kann?
Eine unbewusste Balance sozusagen?
Das ist gut möglich und kann so sein.
Ich muss es mir genauer anschauen, ob das vielleicht so ist.
Nehmt ihr irgendwelche Hilfe in Anspruch?
Trauerbegleitung vielleicht oder Gesprächstherapien oder ähnliches?
Vielleicht könnte euch das helfen?
Wir hatten die erste Jahr eine Trauerbegleitung für die Familie. Eine sehr gute Frau, die auch eine Kindergruppe für Trauer hat, wo unsere Tochter hingeht.
Sie hat uns die erste Zeit zu Hause besucht und wir haben zusammen Dinge gemacht und gesprochen. Wir konnten auch nur die Erwachsene mit ihr sprechen. Es war sehr gut.
Ich mache eine Therapie und gehe zu eine Gruppe für Eltern, die ihr Kind gestorben ist. Die Gruppe ist einmal in die Monat. Jedes Mal gehe ich nicht, aber so wie es funktioniert.
Alles ist hilfreich.
 
Ich sehe das wie meine Vorschreiber -
Du brauchst eine Trauertherapie / sie eine für PTBS wahrscheinlich komplexe.

Der Partner oder die Partnerin sind keine Therapeuten. Du schreibst du würdest dir mehr Unterstützung wünschen.. wie schon geschrieben der Partner ersetzt keine Therapie … und muss und kann eine Beziehung nicht stemmen. Ihr tragt beide euer Päckchen das muss nicht alleine getragen werden aber dafür gibt es Hilfsangebote zum Glück. Ich sehe weder einen Fehler bei ihr noch bei dir.
Wir sehen uns auch nicht als Therapeuten.
Meine Freundin hatte auch eine Therapie, die gut war. Dann gab es eine Unterbrechung und leider eine Wechsel von den Therapeuten. Das war gar nicht gut und es gab eine große Problematik mit diese Therapeuten, darum hat sie im Moment keine Therapie. Ich würde es auch gut finden, da sie sehr geprägt ist von ihre Kindheit.
 
Wenn der Tod deines Sohnes für dich der Hauptgrund für deine andauernde Melancholie ist, dann ist es ganz wichtig, dass du ihn auch loslässt. Das ändert an deiner Liebe zu ihm nichts. Du kannst einen Therapeuten aufsuchen oder/und treffe dich mit anderen hinterbliebenen Eltern in einer Selbsthilfegruppe. Wenn du erstmal den Schock über seinen Tod überwunden hast, löst sich auch die Traurigkeit und du bist wieder stark genug deiner Partnerin zu helfen ihre Problemen anzugehen Wie hört sich das für dich an?
Hast du dich schon mal mit dem Tod beschäftigt? Was ist der Tod für dich? Ist es das Ende jeglicher Existenz dieses Menschen oder glaubst du an eine Seele die ewig weiter lebt? Ich glaube an zweiteres und wenn dem so ist und du kannst deinen Sohn nicht loslassen, dann erschwerst du ihm die Freiheit, die eine Seele braucht um weiter wachsen zu können. Eure Verbindung wird immer da sein, aber es ist nicht gesund nur in Traurigkeit an ihn zu denken, anstatt die schönen Zeiten in liebevoller Erinnerung zu behalten und dankbar zu sein, dass dir einige schöne Jahre mit ihm vergönnt waren.
Pardon, aber für mich hört es sich an wie jemand in die Theorie über den Tod von einem Kind schreibt, der es zum Glück nicht selbst erlebt hat und deswegen nicht vorstellen kann, wie das ist.

Auf diese Basis ist es schwer darüber zu diskutieren. Viele Menschen haben es zum Glück nicht selbst erlebt, aber trotzdem dann doch eine Sensibilitet darüber zu sprechen ohne den Eltern noch mehr negative Gefühle und Stress zu geben.
 
Bei aller Traurigkeit solltet ihr trotz alledem am Humor festhalten im Leben. Wie sagt man? Wo(bei) man lachen kann, da lebt es sich mitunter leichter? Oder so? Und euer Sohn hätte das bestimmt so gewollt, dass ihr auch mal etwas fröhlich seid.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jemand eine Meinung und einen Rat hat, bitte sehr gerne.
Ich will meinen, hier bräuchte jeder einmal Rückzug und wirklich abschalten.

Trennen ist für mich richtig angedacht, aber nur für einige Wochen, für einige "Minuten" Pause.
Wäre machbar, dass du eine Kur in Anspruch nimmst, oder vorübergehend wo anders wohnst?
Oder könnt ihr eine Vereinbahrung treffen, schweigen, für Tage nicht angesprochen werden- regelmässig, ihr macht das irgendwie eh schon- immer wieder fällt einer aus, dieses Ausfallen kann wie Regeneration sein. Das darf nicht aufregen, zermürben, sondern wäre eigentlich Therapie, die hilft.
""Heute trauere ich, morgen du...""
Meine Zwillingsschwester ist fast Zeitgleich ( Mitte 2024) an Krebs verstorben. Ich kann noch immer nicht Bilder von ihr anschauen. Ich lasse mir alle Zeit der Welt, einmal einzutauchen in diese Trauer, nachher wieder schnell zumachen. In Etappen verarbeite ich diese Zeit, die so bitter war.
Bei euch scheint es auch so zu sein- es gibt einen Auslöser und dann wird man konfrontiert mit aller angestauter Traurigkeit, die nach hinten geschoben wurde, gedeckelt wurde.
Daher will ich meinen, das ist gut so, immer wieder Zeit zu haben für diese angeschlagene Seele, um sie zu umarmen und zu bedauern, was diese alles mitmachen musste. Dieser Trauer muss man zuhören. Meiner Ansicht nach ist das wie "regnen", genau so sinnvoll und wichtig, wie Sonne.
 

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