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Zu beiden erwachsenen Kindern den Kontakt verloren

Bei dieser Hochzeit erfuhren viele Leute erst beim Abreisen, dass man das Hotelzimmer selbst bezahlen musste, was ich ursprünglich ja völlig okay finde, wenn man darüber vorher informiert geworden wäre. Vor allem, über den ungefähren Preis.

Papa bot ja dann noch an, für mich und einer seiner Töchter die Hotelrechnung zu übernehmen, weil er wusste, dass da nicht so viel Geld da ist.

Ich hatte es trotzdem.selbst bezahlt.

Ich bin der Meinung, da mangelte es an richtiger aufrichtiger Kommunikation.

Da hat eine Tochter, die Braut, wohl gedacht, dass Papa eben ausreichend Geld hat und ständig für alles aufkommen kann.

Nun, es liegt auch an den Eltern, wenn Kinder glauben, die Eltern werden finanziell für alles aufkommen können.
 
Wie alt ist denn deine Tochter und wie alt ist dein Sohn? Warum hast du ihr vor ein paar Jahren 5000 Euro gegeben? Hatte sie eine Notlage, hat sie dich danach gefragt oder wie kam es dazu? Hast du es ihr auf einmal gegeben oder hast du es ihr monatlich gezahlt, sodass es am Ende insgesamt 5000 Euro waren?
Wie ist das Verhältnis zu deinen Kindern außerhalb dieser Geschichte?
Das habe ich mich auch alles gefragt. Ohne die Antworten lässt sich der Sachverhalt nicht einordnen.
 
Was du falsch gemacht haben könntest, hängt davon ab, was du willst.
Kontakt, Geld zurück...

Wie war euer Verhältnis denn sonst so?

Beispiel: Meine Mutter hatte mir eine recht hohe Bafög Rückzahlung vorgeschossen.
Als ich dann Einkünfte hatte, wollte ich es zurück zahlen, da war sie gegen.

Jetzt lade ich sie 1x pro Jahr auf eine Reise ein, bei der ich alles organisiere und zahle (Kreuzfahrt, Flugreise...)

Wenn sie es direkt nachdrücklich zurück verlangt hätte, wäre unser Verhältnis sicher anders
Sie hat mir ihre Einkünfte verschwiegen und ich dachte, ich wäre zum Unterhalt verpflichtet. Das Finanzamt hat das bei meiner Steuererklärung festgestellt und ich habe ihr SOFORT gesagt, dass ich nicht die ganze Summe sondern weniger als die Hälfte zurück will. Nach 3 Jahren war das trotz mehrerer Erinnerungen nicht passiert
 
Meine Tochter hat vor 5 Jahren von mir trotz eigener Einkünfte über 5000€ Unterhalt bekommen.
Das Finanzamt stufte das Geld als Schenkung ein und ich war fassungslos.
Was genau hat dich daran fassungslos gemacht? 5000,- als Schenkung an ein leibliches Kind sind unterhalb jeder Freibetragsgrenze, das interessiert das Finanzamt überhaupt nicht.

Entweder es war ganz erheblich mehr oder du kommst hier mit ein paar wirklich entscheidenden Informationen nicht raus.

Wenn du deiner Tochter also Geld gegeben hast, obwohl sie ein eigenes Einkommen hatte - warum bezeichnest du es als Unterhalt? Man darf seinen Kindern Geld schenken, in der Annahme, dass die es für irgendwas gut gebrauchen können. Das ist dann aber kein Unterhalt, das ist einfach nur ein Geschenk.

Das dann obendrein zurückzufordern ist unangemessen und einfach geschmacklos.

Um Schenkungssteuer kann es dabei nicht gegangen sein, der Freibetrag für Schenkungen an leibliche Kinder liegt bei 400 000,- Euro.

Also bitte - worum geht es hier? Aus dem Eingangspost wird man wirklich nicht schlau.
Oder wolltest du alternativ schreiben, deine Tochter hat 5000,- Euro monatlich bekommen? Anders kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wieso das Finanzamt da aufmerksam werden sollte?!
 
Was habe ich falsch gemacht und was kann ich jetzt tun???

Ende machen mit Krieg, alles tun, damit man sich wieder versöhnt. Anläuten bei der Tür, reuig vorsprechen, sich entschuldigen, das können wir so nicht stehen lassen, es tut mir so leid, bitte vertragen wir uns wieder, was brauchts, dass ihr mir nicht mehr bös seid... ich halte das nicht aus so wie es ist, machen wir so nicht mehr, das fühlt sich S**** an...

Dann halte aus, dass du noch ein paar Mal geohrfeigt wirst, geh trotzdem immer wieder anklopfen und probiers mit Charme und Hartnäckigkeit so lange, bis sie dich wieder akzeptiert und mit dir wieder Kaffee schlurft, wenn auch mit leidender Miene. Das geht.

Bei meinem Kameraden war das auch so- nach der Scheidung gabs wenig Kontakt, der wurde von ihm nicht gefördert, weil er meinte, die Kinder melden sich nicht, also wollen sie nichts mehr von ihm wissen, umgekehrt war es bei den Kindern ähnlich- er meldet sich nicht, also will er von uns nichts mehr wissen. Ich habe da nachgedrückt, so ist das falsch, ihr seid eine Familie. Da kann man immer wieder aufeinander zugehen, man ist sich nie wegen etwas ewig Feind, so lässt man das nicht stehen.

Er stand vor der Tür, klingelte und vergessen war der Bruch. Er hat übrigens zigtausend Euro beiden gegeben beim Hausbau, beim Zubau. Mir kommt das stimmig vor. Soll er sein Geld mit ins Grab nehmen, die Kinder haben es gebraucht. Man hilft zusammen. Seine Eltern haben ihm ja auch geholfen, das gibt man weiter, von Generation zu Generation. Wir fahren so gern zu ihnen hin, alles ist so gut investiert. Du könntest dich echt entschuldigen, dass du nicht an später gedacht hast.
 
Ich glaube, hier geht es weniger um die 2.500 € als um verletzte Gefühle auf beiden Seiten.
Als Eltern tragen wir immer ein anderes Gewicht in der Beziehung als unsere Kinder, auch dann, wenn sie längst erwachsen sind. Ein Kontaktabbruch wirkt für Kinder oft härter, als Eltern es beabsichtigen, egal wie „prinzipiell“ der Grund ist.
Vielleicht wäre es hilfreich, das Geld einmal bewusst in den Hintergrund zu stellen und zu schauen, was Sie sich eigentlich von Ihrer Tochter wünschen: Anerkennung, Respekt, ein anderes Miteinander?
Wenn Ihnen die Beziehung wichtig ist, könnte ein erster Schritt sein, den Kontakt wieder aufzunehmen, ohne Forderung, ohne Rechtfertigung, sondern mit dem Satz:
"Du bist mir wichtiger als dieser Streit."
Ob und wie man über Geld später noch spricht, kann man dann immer noch klären, aber eine abgebrochene Beziehung ist ungleich schwerer zu reparieren.
 
Was genau hat dich daran fassungslos gemacht? 5000,- als Schenkung an ein leibliches Kind sind unterhalb jeder Freibetragsgrenze, das interessiert das Finanzamt überhaupt nicht.
Genau das! Darüber bin ich auch sofort gestolpert.

Und selbst wenn Du darauf Schenkungssteuer hättest zahlen müssen, wäre das nicht die Hälfte des Betrags gewesen.

Was Du falsch gemacht hast? Wenn die Geschichte stimmt, hängt das von mehreren Faktoren ab.
Warum hast Du ihr das Geld gegeben? Warum wolltest Du die Hälfte zurück haben? Wie war Euer Kontakt/ Eure Beziehung sonst?
 

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