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soundso
Gast
1. Sie leugnen die göttliche Dreieinheit.
2. Sie leugnen die Gottheit Christi und behaupten, Er sei der Erzengel Michael.
3. Sie leugnen die leibliche Auferstehung Christi.
4. Sie leugnen die Unsterblichkeit der Seele.
5. Sie leugnen die Hölle und das ewige Gericht.
6. Sie leugnen, dass man zu Jesus beten darf und dass Ihm Anbetung gebührt.
7. Sie leugnen, dass der Mensch nur durch Buße, Bekehrung und Wiedergeburt ewiges Leben empfängt.
Ich sehe es folgendermaßen:
1. Sie liegen korrekt damit, denn die Dreieinheit ist ein kirchlich-menschliches Dogma, es gibt genug eindeutige Aussagen im Wort Gottes, die dagegensprechen. Siehe hier
2. Jesus ist nicht der allmächtige Gott, sondern der Sohn Gottes. Warum in der Bibel im Zusammenhang mit Jesus gelegentlich die Bezeichnung "Gott" verwendet wird, siehe der Link unter 1.
Der Erzengel Michael ist er allerdings auch nicht, sondern der Sohn Gottes, dem alle Engel unterstellt sind.
3. Jesus ist leiblich auferstanden, ob sie das wirklich verleugnen, weiß ich nicht.
4. Ein Auszug aus dem Begriffslexikon der GN-Bibel97:
"Seele Nach biblischer Vorstellung besteht der Mensch nicht aus Körper und Seele, sondern ist als ganzer, je nach Blickpunkt, entweder Fleisch oder "Seele", d.h. Träger von Leben (der nefesch als dem Lebensprinzip/Lebenshauch/Lebensatem"
Im Lexikon zur Bibel (PC, Quadro-Bibel) findet sich folgende Aussage als Zusammenfassung zum Begriff "Seele" unter einem sehr umfangreichen Text mit umfassenden biblischen Belegen:
"Wir sehen: Gleich ob das Wort (Seele) nun im Sinne des körperlichen oder des geistlichen Lebens vor Gott verstanden wird, immer meint es nicht nur einen Teil des Menschen, sondern diesen ganz in seinem Leben vor Gott."
Demnach ist also die Seele durchaus nicht der Teil, welcher sich beim Tod vom Körper trennt.
Es ist vielmehr der Geist des Menschen, der nach dem Tod des Körpers am Leben bleibt und im Hades (das Totenreich) auf das Gericht Gottes wartet. Genau so ist es auch in der Bibel wiederholt nachzulesen.
Jesus benutzt für das Leben nach dem Tod die Ausdrucksweise "wie die Engel im Himmel" (Matth 22,30-32). Und die Engel werden durchaus (wie auch Jesus und Gott vgl. Daniel 7,9-14; Offb 1,12-18; Offb 19,11-16; Offb 4,1-11) in einer bestimmten Gestalt beschrieben. (Das zweischneidige Schwert aus dem Mund steht für das Wort Gottes, siehe der gleichlautende Name von Jesus, Johannes 1)
Beim Kreuzestod Jesu öffneten sich Gräber, Tote wurden lebendig und erschienen vielen. (Matth 27,50-54) Warum sollte es Gott auch unmöglich sein, uns wieder als lebendige Seele aus Körper und Geist leben zu lassen, wo er uns doch ursprünglich aus Erde erschaffen hat? So ist beschrieben: Joh 5,28-29.
5. Das tun sie offenbar tatsächlich, was definitiv unbiblisch ist, also nicht mit Gottes Wort zu vereinbaren. Es beruht vielmehr auf der Vorstellung von Charles Taze Russell, dem Begründer der Zeugen, der sich nicht vorstellen konnte daß eine ewige Strafe für die Ungerechten (willentliche Sünder) gerecht sei. Dabei weiß Gott durchaus, was gerecht ist. Sie hätten auch in alle Ewigkeit ungerecht gehandelt, wenn Gott es denn zulassen würde.
Daß die Sünde dabei nicht gleich bleibt, sondern sogar zunimmt, wird aus 1.Mose 6,3-5 deutlich, wo Gott dies anspricht und die Lebenszeit des Menschen auf einhundertzwanzig Jahre begrenzt. Zuvor betrug sie wesentlich mehr, siehe 1.Mose 5,1-32 (Genesis).
6. Gott hat uns durch sein Wort mitgeteilt, wir sollen Jesus ebenso ehren, wie ihn selbst. (Joh. 5,23) Auch alle Engel sollen anbetend vor Jesus niederfallen. (Hebräer 1,1-14) Ebenso ist in der Bibel (Apostelg.) berichtet, daß Jesus seinen Nachfolgern erschien und daß sie mit ihm sprachen und auch in anderem Zusammenhang seinen Namen anriefen. Auch Stephanus sprach, als er gesteinigt wurde: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf." (Apostelg. 7,59) Durch Jesus richten wir unser Gebet auch an Gott, der über allen steht und alles in allem ist. (1.Korinther 15,28) Jesus ist Mittler zwischen Gott und den Menschen. (1.Tim. 2,3-7)
7. Da kann ich nichts zu sagen, wie es bei den Zeugen abläuft. Fest steht: Ohne Einsicht der Sünde, Bereuen, Umkehr und darauffolgende Taufe, wird niemandem ein Neues Leben geschenkt. Das ist im Wort Gottes nachvollziehbar, siehe die Links.
Zitat von germ:
Man kann sagen, der
einzige Unterschied z.B. einer religiösen Sekte und Kirche ist lediglich
primär die Quantität. Alles andere halt ich für dummes Zeugs, nur
eingeführt von den großen Kirchen aus fiskalischen Gründen und
von sogenannten "Sektenbeauftragten", die nichts anderes zu tun haben,
als die Gründung neuer religiösen Gruppen zu verhindern. Wer wohl
steckt dahinter ?
Im Grund ist der Begriff "Sekte" gar nicht negativ, es ist nur negativ behaftet und wird negativ verwendet.
Die grossen angeblich christlichen Kirchen waren schon seit jeher (es begann zur Zeit Konstantins) damit beschäftigt, ihre eigenen Vorteile zu sichern, worin man die selbstsüchtigen (eigennützigen, egoistischen) Motive solcher Organisationen erkennt. Zu dieser "Vorteilssicherung" gehört eben auch, die mundtot zu machen (und nicht nur das), die ihre angebliche "Wahrheit" in Frage stellen, und das aus noch aus Tatsachen der Bibel, die ja (angeblich) auch ihr Fundament ist.
"Denn wo Eifersucht und Eigennutz ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat."
(Jakobus 3,16)
An den klaren und eindeutigen Aussagen im Wort Gottes sollte sich jeder messen lassen. Und Gottes Wort ist spätestens im Textzusammenhang eindeutig. Aber nicht, wenn man es zurechtbiegt und formt, wie immer wieder geschehen.
Zitat von Lonely Skunk:
Wenn es stimmt dass die Mitglieder sich 5 x !!!die Woche versammeln, somit so gut wie keine Freizeit mehr haben und die meiste Zeit unter ihresgleichen verbringen, dann kann man sich vorstellen, welche Macht der Wachtturmgesellschaft da zufällt.
Die ersten Christen trafen sich täglich. Das lässt sich in der Apostelgeschichte nachlesen.
Woran sollten wir uns also orientieren? An der eigennützigen Praxis der Kirchen und Sonntagschristen, oder am Wort Gottes und dem, was es über die ersten Christen berichtet? Hier sollte die Kritik definitiv andere betreffen.
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