Skunk@ :
Natürlich gehörte Jesus einer
Sekte an. Doch was ist nun
eine "
Sekte" tatsächlich ? Für die meisten Wissenschaftler vom Fach
stellt sich diese Frage überhaupt nicht in dieser Art, wie du sie
verwendest, bzw. diese hier zum Ausdruck gebracht hast.
Für sie ist "
Sekte" lediglich ein Ordnungsbegriff. Man kann sagen, der
einzige Unterschied z.B. einer religiösen
Sekte und Kirche ist lediglich
primär die Quantität. Alles andere halt ich für dummes Zeugs, nur
eingeführt von den großen Kirchen aus fiskalischen Gründen und
von sogenannten "Sektenbeauftragten", die nichts anderes zu tun haben,
als die Gründung neuer religiösen Gruppen zu verhindern. Wer wohl
steckt dahinter ?
Dieser Begriff ist wissenschaftlich gesehen, so wie du ihn verwendest
wertloses Zeugs. Er taucht als Arbeitsbegriff, bzw. Deklaration
von besonderen destruktiven, religiösen Bewegungen mit den angeblich
entsprechenden Kranken, bzw. Kriminellen ( oder ähnl. ) an keiner Uni
oder Hochschule auf. Es sind solche Menschen wie du, die das
hier thematisieren um Menschen auszugrenzen, sie als dumm und
krank darzustellen. Das genau ist der Punkt, den ich hier kritisiere.
So zum Beispiel wurden lange Zeit die Zeugen Jehovas als "
Sekte"
darstellt. Heute ist sie genauso wie beispielsweise die Evangelische
Kirche eine etablierte Gemeinschaft mit gleicher Rechtsstellung wie auch
die katholische Kirche. Kein Politiker im Bundestag würde es sich
heute noch wagen, die Zeugen Jehovas als "
Sekte" zu beschimpfen, eben
deshalb, weil diese Organisation in der bundesrepublikanischen
Gesellschaft als etabliert gilt und dazu gehört auch eine entsprechende
Größe einer solchen religiösenn Organisation.
Das dieser Begriff definitiv in der Hauptsache nur was mit der
Größe einer religiösen Gruppe zu tun hat, zeigt sich beispielsweise
in der Äußerung von Prof. Dr. Markus Knapp von der Ruhruniversität
Bochum:
Zitat Anfang
Zitat:In modernen Lebenszusammenhängen kommt es zu einer starken
Individualisierung der Lebensentwürfe der Menschen; die
Biographien folgen nicht mehr vorgegebenen Mustern, sondern
werden von den Einzelnen individuell selbst "gebastelt". Dieser
Individualisierungsprozess erfasst auch die Überzeugungen und
Glaubenshaltungen der Menschen;
viele bedienen sich in unterschiedlichen religiösen Traditionen, um
ihr persönliches "Glaubensmenü" zusammenzustellen: Jesus light
mit etwas Buddhismus als Beilage (Dalai Lame!) und eventuell
einer Prise indianische Spiritualität ...
Kann unter diesen Voraussetzungen Kirche noch als
Glaubensgemeinschaft verstanden werden? Oder wird sie von
einem
solchen Verständnis her nicht zu einer Sekte, d. h. zu
einer kleinen esoterischen Gruppe?
Ende Zitat
Quelle:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/fund-theol/aktuelle_veranst.htm#Schoepfung
----> Und das ist genau der Punkt. Jesus entstammte einer "kleinen
esoterischen Gruppe".
Mach deine Augen auf und les nicht nur die Seiten der Sektenbeauftragten
eines Bayerischen Ministeriums.
Hier gehts weiter:
Zitat Anfang
Zitat:Die Duden- oder Lexikon-Definition:
Sekte stammt ab vom
mittellateinischen Begriff 'secta' = der befolgte Grundsatz,
die Richtlinie, die Partei, die philosophische Lehre. Dieses
Wort gehört zum Stamm 'sequi' = folgen, als Partizipium:
'sectum' = befolgt; wir finden es noch im Wort konsequent vor.
Die Ableitung des Wortes '
Sekte' vom lateinischen secare =
schneiden, trennen (vgl. Insekt) hat zwar vordergründig etwas
Naheliegendes, jedoch wird diese Etymologie heute als falsch
eingestuft. Wie dem auch sei, der ursprünglich neutrale Begriff
'
Sekte' wurde von den Staatskirchen zur Bezeichnung von
Gruppen verwendet, die in ihrer Lehre und ihrer kultischen Praxis
von der herrschenden Mehrheit abwichen. Deshalb wird
beispielsweise in der Apostelgeschichte das Christentum aus
jüdischer Sicht als
Sekte bezeichnet: "Diesen Mann
(Paulus) haben wir als eine Pest kennengelernt, als einen
Aufruhrstifter unter allen Juden in der ganzen Welt und als einen
Hauptführer der
Sekte der Nazoräer." (Apg. 24, 5) und in Kapitel
28, 22 "denn von dieser
Sekte ist nur bekannt, daß sie überall
Widerspruch findet." So begann also auch das Christentum als
eine kleine
Sekte, überlebte die vielen Anschuldigungen,
Verdächtigungen, Vorwürfe und Verfolgungen und wuchs
schließlich heran zu einer mächtigen Staatskirche, wodurch es ihr
möglich wurde, nun auf andere, neue religiöse Impulse das gleiche
Prinzip anzuwenden, unter dem sie selbst einmal in ihrer Kindheit
zu leiden hatte.
weiterlesen und Quelle hier:
http://www.diealternativen.de/sekten.htm
Les das bis zu alles verstanden hast.
Richte dich nach dem Grundsatz:
Erst informieren und dann diskutieren.
lWer grundsätzlich gegen religiöse Gruppen schamlos hier vorgeht, wird von
mir als das bezeichnet was er im Grunde auch ist: Ein Menschenfeind
und ein Verfassungsfeind. Du verwendest den Begriff "
Sekte" um
Menschen auszugrenzen, sie angreifen zu können, sie zu stigmatisieren
und dergleichen noch viel Schlimmeres. Dieses kann ich so nicht dulden.
Herzlichst
Germ