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zeugen jehovas...sekte oder normale religion?

Hallo Sigi,
da magst Du Recht haben...wer weiss-vielleicht liegen unsere Ansichten ja nicht ganz sooooo weit auseinander. Du betrachtest das Thema "A" eben eher aus einem objektiveren Winkel als ich-mag durchaus möglich sein.
Disskussionen in schriftlicher Form können eben vieles "verwischen" "untergehen lassen" oder gar "verfälscht" ankommen lassen.
Hinzukommt, dass eben jeder beim Lesen -seinen eigenen Blickwinkel in Betracht zieht. Der wiederum ist u. a. aufgebaut durch Erfahrungen!
Zumindest in der Hinsicht sind wir einer Meinung-schön...
Gerne mal wieder.
Weisst Du-eigentlich mag ich Diskussionspartner wie Dich-denn...auch Du scheinst ein Mensch zu sein-der die Sache beim Diskutieren in den Vordergrund stellt. Eigentlich bin ich auch so-auch wenn s nicht rübergekommen sein mag. Weisst Du-selbst wenn man nicht immer einer Meinung ist, ist das ja nicht schlimm. Außerdem -selbst wenn wir in einigen Punkten-aus welchem Grund auch immer-unterschiedliche Standpunkte vertreten-heisst das ja noch lange nicht, dass ich Dich beispielsweise als Mensch nicht respektiere-eher im Gegenteil.
So-das war s von mir! Wie gesagt-noch viel Spass hier oder sonst wo....
...vielleicht treffen wir ja mal wieder in einer friedlichen Disskussion aufeinander-wer weiss das schon!
In diesem Sinne....alles Gute!

Iss o.k., manchmal ist es auch einfach so, dass schriftliches Diskutieren kein Gespräch ersetzen kann, gerade wenn unterschiedliche Emotionen zu einer Sache aufeinandertreffen. Um das zu erkennen, zu verstehen, sind Zwischenfragen nötig, die das Gespräch im schriftlichen Bereich ausufern lassen würden. Jemand verteidigt eine Sache aus einer ganz anderen Emotion als ein anderer sie angreift. Vielleicht erkennen beide nicht mal, dass die fast gleicher Meinung in Sache A sind. Aber da der andere sich um die Emotion B kümmert, kracht es, als wenn zwei völlig unterschiedlicher Meinung sind usw. usw.

Also alles klar, was du schreibst. Bis irgendwann mal wieder, vielleicht.

Sigi
 
Hallo werte Diskutierende, mich würde natürlich am meisten interessieren, was die Themenautorin von dieser umfassenden Diskussion hält und wie es mit ihr und ihren Freunden weitergegangen ist. Ich selbst bin ein ausgeschlossener und wahrheitssuchender 43jähriger Mann. Meine Antwort auf die Themenfrage ist nach einem ca. 3jährigem Kampf mit mir selber, dass diese Religionsgemeinschaft eine gefährliche Organisation ist, die friedliebende oder geistig hilfesuchende Menschen durch schöne Versprechungen anlockt und später mit psychologischem und sozialem Druck die Menschen in ihren Fängen behalten will.
Einer außenstehenden Person den Druck begreiflich zu machen, der bereits von Kindesbeinen an auf die dort hineingeborenen ausgeübt wird, läßt sich in kein Buch fassen (wie ein Evangeliumsschreiber es über die Wundertaten Jesu ausdrückte)
Das irgendein "Joch" sanft und die "Last" leicht seines soll, bekommt man einsuggeriert. Massenmörder und Kriegsverbrecher in Israel werden als Helden dargestellt, Siegeszeichen (Abschneidung der Vorhaut an männlichen Geschlechtsorganen des Gegners zumeist wohl mit Ermordung des Besitzers ) werden als Normal deklariert, Kindertötung durch Bären wegen Spott als Dauerwarnung, Kindesopfer wie der versuchte Mord an Isaak durch Abraham werden als Glaubenstaten beschrieben um nur einiges zu nennen, der Umgang mit gleichaltrigen Nichtgläubigen wurde zumindest damals verboten und auch heute nicht gerne gesehen. Es wurde einem das Gefühl eingeimpft, das man ein besserer Mensch sei, wie alle anderen, die nicht "der Wahrheit" (so nennt sich die Religion innerlich) folgen oder "in ihr sind". Zum Beispiel lehrt man auch kleine Kinder, dass sie Blutschuld auf sich laden (das bedeutet von Gott später mal getötet zu werden), wenn sie nicht auch versuchen, andere Kinder in der Schule zu belehren (ich sage mal bewusst nicht bekehren). Als Beispiel wird immer das von Assyrern entführte Mädchen angeführt, das mutig über Ihren Glauben und Gott gesprochen hat. Oder die drei Jugendlichen, die zur Zeit Daniels lebten und sich weigerten, ein Bild anzubeten. Es wird schon auf die Kinder Druck ausgeübt "Bibelstudien" mit andern zu führen und solche Kinder, die das schaffen, werden als Anreiz dann auf den Kongressen (jährliche Großveranstaltungen) lobend auf die Bühne zitiert und inszeniert vom Publikum beklascht. Solche die Zweifel haben oder das nicht erreicht haben, werden danach noch intensiver der Gehirnwäsche unterzogen. Ich stand nie so ganz hinter diesem System und war deshalb in allen Richtungen ein Außenseiter. In der Schule hatte ich keine Freunde. In der Organisation auch nicht, teilweise auch deshalb, weil es kaum gleichaltrige gab. Daher ist für mich soziale Isolation mein ständiger Begleiter gewesen und für mich auch nicht so schwer zu ertragen. Kindern wird das Paradies beschrieben und die kindliche Freude am Umgang mit Tieren und Pflanzen wird ausgenutzt, das Kinder von der Hoffnung leben, das alles BALD erleben zu können, aber immer sofort mit der Angst geschürt und gekoppelt, das alles nie erreichen zu können / zu werden, wenn man nur einen Funken Rebellion /rebellischen Gedankengut in sich aufkommen lässt. Bei dem Wort Rebellion gibt es dann zwei Grundpfähle, die dem Kind eingetrichtert werden (Die Rotte Korah und Satan). Korah war der, der gegen Moses rebellierte und von Gott dann mit allen angehörigen von einer übernatürlichen Erdöffnung ermordert wurde. Satan als Rebell gegen Gott dürfte wohl allen bekannt sein. Nimrod ggf. auch noch, der den Turm zu Babel baute wollte und mit Gott darüber verzürnt war, dass er Menschen durch eine Flut umbrachte.


Aber so, wie es der Themenautorin nun zu entnehmen ist, hat ihr Freund genau diese Problematik. Er will sich nicht ausschließen lassen, weil er dann einen vollständigen Bruch mit allen bisherigen Freunden und "in der Wahrheit befindlichen" Familienangehörigen erleidet. Offensichtlich war und ist er aber auch nicht ehrlich zu sich selbst und seiner Freundin, denn Eingangs habe ich so verstanden, dass er vorgab, ausgeschlossen zu sein, und sich später dann herausstellte, dass er es doch nicht war.
Bei mir ist das so, dass meine älteste Tochter (23) seit sie mit einem extremen ZJ und dessen Familie verheiratet ist, sämtliche Kontakte zu mir abgebrochen hat. Meine anderen 2 Kinder, die aus eigenem Entschluß nicht dabei sind, sind im Umgang mit mir normal geblieben. DIe Erziehung meiner Kinder war zwar etwas von dem Gedankengut der ZJ geprägt, aber ich wollte, dass sie sich als freie Menschen fühlen.
Meine Geschwister und deren Familien haben auch sämtliche Kontakte zu mir abgebrochen, selbst meine betagten Eltern - die ich immer versucht habe, zu ehren, trotz aller Unannehmlichkeiten, die sie mir und meiner früheren Familie im Dienste Jehovas bereitet haben - wollen zwar, dass ich ihnen anrufe, aber besuchen kommen darf ich sie nicht mehr. Als ich meine Entscheidung, nicht mehr zu dieser Organisation (Religion wäre wohl etwas falsch) zurückzukehren zu wollen bekanntgab, gab es nur den Hinweis, dass sich dann unsere Weg ab nun trennen würden.
Ich hatte meinen Vater stets für einen vernunftbegabten Menschen gehalten und meine Mutter eher für etwas schrullig, nun aber tut mir am meisten meine Mutter leid, weil ich bei ihr das Gefühl habe, dass dieser Glaube über sie überstülpt wurde und manche Worte von ihr doch ein Gefühl von menschlichen Regungen und Überlegungen zeigen.

Also, zurück zum Thema: der Freund, falls er denn noch einer ist, sollte sich natürlich aller dieser Dinge bewußt sein, vermutlich wird ihm auch eingeredet, dass Beziehungen zu "ungläubigen" sowieso nicht von langer Dauer sind, er später dann überleben würde und die Autorin nicht oder aufgrund von Uneinigkeiten betreffs Religionsausübung, Kindererziehung, Sexualität, Zukunftsplanung sowieso eine Beziehung zum Scheitern verurteilt sei. Das trifft auch tatsächlich zu !!! Jemand, der in der Religion ist und einen andersgläubigen Partner hat, ist zeit seines Lebens in der Zwickmühle, es jedem Recht zu machen zu versuchen, und zerbricht irgendwann daran. Manche versuchen es dann noch mit Physiotherapie oder gar einem Eheberater. Doch wer den Grundsätzen der Organisaton ZJ hörig ist oder sein will oder gefühlmäßig sein muß kommt dann automatisch in Konflikt zu seinem Partner. Wäre er bereits ausgeschlossen gewesen und hätte sich die Konsequenzen vorher gut überlegt, wäre es vielleicht gut gegangen. Doch kenne ich einige, die später "reumütig" wieder zurückkehrten und die soziale Isolation dann öffentlich als "Liebe" verkündeten. (hatte ich selber bei/nach meinem ersten Ausschluß ähnlich äußern müssen damals war ich mit einer ZJ-Frau verheiratet, die den Druck ihrer Verwandschaft nicht mehr länger aushielt - wir waren ausgeschlossen, weil wir vor Eheschließung unseren menschlichen Empfindungen nachgaben).
Meine jetzige Frau, keine ZJ, bat mich vor Eheschließung, mindestens 1 Jahr lang nicht über das Thema Rückkehr zu den ZJ zu diskutieren oder nachzudenken. Ich habe trotzdem immer wieder darüber nachgedacht, habe aber auch über vieles in meiner Kindheit nachgedacht über den Werdegang meines Lebens und dass ich eigentlich gar kein Leben geführt habe. Ich war sogar anfangs noch überzeugt, meine Frau überzeugen zu können, dass ZJ das einzig richtige im Leben wäre. Dann habe ich aber ENDLICH mal angefangen auch kritische Stimmen und Berichte zu lesen und zu untersuchen. Was mich überrascht hat, war , dass viele ausgestiegene ähnliche Rechtsverdrehungsempfingen niederschrieben, wie ich sie selber schon immer empfunden habe. So hat sich bei mir tatsächlich das ereignet, was die ZJ-Verantwortlichen bei allen Mitglieder verhindern wollen, dass man ins Grübeln, Nachdenken, Philosophieren, Nachforschen kommt und sich frei fühlt. Den ZJ ihr Motto ist: "die Wahrheit wird euch frei machen", das Stimmt, nur muss man erst mal feststellen, wer die Wahrheit hat oder was die Wahrheit ist und was frei sein soll. Der Mensch, das Denken, das Fühlen.

Ich habe dieses Forum zufällig gefunden, weil ich immer noch auf der Suche nach der Wahrheit bin und über google bestimmte Stichwörter eingegeben habe. Ich habe auch erstmal 2 Stunden den größten Teil aller Posts hier gelesen und muss der Lissy73 (oder 76) in vielen Punkten zustimmen (auch einigen anderen Schreibern).
Ich denke, ein Mensch, der bei den ZJ ist und wirklich geistig erwachsen wird oder erwachen tut (Erwachet! hat jedenfalls nichts dazu beigetragen) wird zwangsläufig von seinem Gewissen getrieben aus der Organisation austreten.
Bestimmt war in den Gründungszeiten eine gute Absicht hinter den Bibelforschern, weil die Lehren der Bibel mit den Auslegungen der Kirchen nicht übereinstimmen. Aber wie jede Origanisation, die ohne organisatorisches Auftreten die Massen der Mitglieder nicht mehr kontrollieren kann, hat sie sich zu einer Organisation entwickelt, die die menschliche Nähe, Geborgenheit, usw. vermissen läßt. Früher gab es z.B. freiwillige Helfer für Küchendienst / Kantine oder Musik durch freiwillige Musiker auf den großen Jahresveranstaltungen (das waren auch Gelegenheiten, heiratswillige Partner zu finden), aber aus steuerlichen Gründen (nach Doppelmoralischer Darstellung aber aus: Mehr Zeit für das Zuhören und geistiger Speise) wurde das Essen abgeschafft (jeder muss selber für Verpflegung sorgen ->ja Jesus machte es genauso es steht wohl nirgends in der Bibel, dass er ein Paar Brote für 5000 Personen teilte) und Musik kommt nun von den noch fähigeren Musikern aus der Organisationsführung per Konserve.

Irgendeiner Kommentator in dieser Argumentation schrieb einmal, dass Zeugen Jehovas ehrliche Menschen seinen, was das Geschäftsleben anginge, aber auch darauf kann man sich nicht verlassen. Es gibt (ich habe diese Erfahrung selber gemacht) darin Personen, die sich (von Geist benannte) Autoritätsfunktionen erworben haben und Gleichgläubige und Andersgläubige durch Kapitalanlagen mit falschen Renditeversprechen um alles Gesparte betrogen haben, ich wurde um meinen Lohn betrogen. Und weil man mit Mitgläubigen ja sehr geduldig ist, wartet man, bis es dem Betroffenen wieder besser geht, dieser macht dann aber von den schönen weltlichen Gesetzen der Verjährung Gebrauch. Deshalb wird sogar von Organisationsführung empfohlen, schriftliche Verträge zu machen, jedoch "um Gottes Willen" nachher bloß nicht vor weltlichen Gerichten gegeneinander zu klagen.
Ja, nachdem so jemand seine organisiationskonforme öffentliche Strafe erhalten hat (früher nannte man das an den Pranger stellen [buchstäblich]) darf er wieder zu allen Ehren und Rechten zurückkehren und Wiedergutmachung ist nicht notwendig. Oder andere denken sich eine angebliche Krebskrankheit aus, dass sie nicht arbeitsfähig sind, und gehen dann mit der Literatur (Zeitschriften Bücher Traktate) spazieren und leben so nun schon seit ich sie kenne seit 25 Jahren so.

Nach meiner Betrachtungsweise der Organisation ist es mittlerweile mehr und mehr so, dass die Tapferen und Liebevollen und Mildgesinnten der Anfangszeiten wegsterben, wachsame Leute und gerechte Menschen die Organisation verlassen und Heuchler, Selbstgerechte und Wichtigtuer verbleiben.

Zum Thema Blut möchte ich auch mal ein Statement abgeben:
vom Blut wissen wir Menschen, respektive die Forscher noch immer nicht allzuviel. Es ist eine Flüssigkeit, die uns am Leben erhält und alle Organe und Zellen mit notwendingen Substanzen versorgt. Ich gehe mal davon aus, dass in vielen Bestandteilen unseres Blutes persönlichkeitsspezifische Zellstrukturen ggf. DNS oder ähnliches unterwegs sind. Ich persönlich möchte wirklich nicht - auch als nun Nicht-ZJ - dass solche Zellen in mich eindringen und ggf. eine Persönlichkeitsveränderung, Gefühlsveränderung, Immunänderung, oder sonstwas hervorrufen können. Deshalb würde ich- zumindest nach Gegenwärtigem Stand der Erkenntnis - keine Blut oder Organtransplantation annehmen wollen.

Ich habe mich allerdings auf der Wahrheitssuche auf eine Homepage: Homepage Gottes: Schöpfer, Schöpfungen, Schöpfungsgeheimnisse begeben, was wirklich interessant ist, weil es eine Kurzfassung von Apokryphen und ähnlichen Büchern beinhaltet. Wenn das, was dort offenbart wird, wahr wäre, wäre unser Leib nur eine Hülle und nicht unsere Persönlichkeit, dann könnte man das zuvorgenannte überdenken.

mit der Wissenschaft stehe ich gewissermassen aber auch auf Kriegsfuß:
ich verpasse keine Sendung von Alpha Centauri, weil ich immer gern die Ergebnisse der Wissenschaft mit den Aussagen der Bibel prüfen möchte.
Wie bekannt ist, strahlt Licht knapp unter 300.000km in einer Sekunde (also Erde Mond in einer Sekunde) im Jahr sind das also ca 9,5Billionen Km - das nennt man ein Lichtjahr. Die Ausdehnung von Galaxien nennt die Wissenschaft mit 100.000 Lichtjahre also im Aussenkreis mit Pi ca 2.970.691.200.000.000.000 km also ca. 3 Trillionen km. Nun messen die Wissenschaftler die Rotation der Galaxie mit 200 km / sec, das sind in einem Jahr 6.307.200.000 km. Teile ich den Umfang durch die Jahresgeschwindigkeit, kommt als Ergebnis 471.000.000 Jahre heraus für eine Umdrehung. Das Alter des Universums gibt die Wissenschaft mit 13,5 Milliarden Jahren an. Somit könnte eine Galaxie nach dieser Berechnung im gesamten Lebensalter des Universums nur maximal 28 Umdrehungen gemacht haben, ich denke zu wenig für eine solche Spiralarmausprägung, wie sie zu sehen ist. Ich habe diesen Rechenweg an Dr. Prof. Harald Lesch von der Universität München gemailt und wollte wissen, wie er dazu steht, habe aber nicht mal eine Antwort erhalten.

Die Quantenphysiker und Stringtheoristen vermuten teilweise, dass sich aus dem Nichts Paralleluniversen entwickeln könnten, sodass sich mir manchmal der Gedanke aufdrängt, vielleicht wissen wir alle doch gar nichts über die wahre Natur aller Dinge. Vielleicht ist alles in 7 Tagen erschaffen worden, vielleicht in 13 Milliarden, vielleicht messen die Wissenschaftler alles falsch, vielleicht interpretieren sie auch nur alles falsch, was außerhalb unseres Planetensystems liegt. Manchmal gehen meine Gedankensprünge sogar soweit, dass ich denke, vielleicht leben wir tatsächlich nur in einer Matrix, alles um jeden Einzelnen herum geschieht gar nicht wirklich, sondern jeder einzelne erlebt nur sein persönliches Umfeld und wird in jederlei Hinsicht nur durch seine Umgebung und vermeintlichen Erlebnisse manipuliert. Und da komme ich schon wieder zu der Homepage gott.es wo genau diese Gedankengänge in gewisser Weise auf interessante anschauliche Weise gefestigt werden.

Aber ok, bin weit von Thema und der eigentlichen Frage abgekommen. Die Freundin der Autorin dieser Frage ist ebenfalls in einer kritischen Lage. Wenn sie in einem seelisch labilen Zustand war, bevor die ZJ zu ihr kamen, war sie ein gefundenes "Fressen". Der ZJ kann ein Bibelstudium verbuchen, seine Rettung ist wieder sicherer und er wird von allen anderen geehrt. Es kann viel abgegebene Literatur und Zeitaufwand berichtet werden. Alle ZJ sind zufrieden. Es wird alles mit einfachen Worten und einfacher Logik schöngeredet, unliebsame Themen werden zurückgestellt und später vergessen, wenn man dann schon "weichgekocht" wurde und sich aber noch zu fragen traut, erhält man zuerst freundlich, später schroff und dann durch das "ernannte" Kommitee (Gremium, gerichtsähnliche Instanz) die Hinweise, dass die Wege Gottes unerforschlich sind, sein Gericht und Handeln gerecht ist, die Bösen (Andersdenker) bestraft werden müssen (Gott auch schon die tausende Kinderherzen im Vorfeld beurteilen konnte, dass es böse Menschen werden, und deshalb auch schon die Vernichtung verdient hatten (in der Vergangenheit) (und auch in der Zukunft). Und dass man Gottes Gerechtigkeit nicht anzuzweifeln hätte und das Gott ein Gott der Liebe ist. Dann wird man nach seinem Umgang gefragt und mehr und mehr ermahnt, nur mit gleichdenkenden Umgang zu pflegen, weil ja sonst die Gefahr besteht, dass das Schäfchen wieder zum Bock wird. Genau das ist oder wird mit der Freundin der Autorin so geschehen und sofern sie nicht selber aufwacht, gibt es kein Heilmittel dagegen. Ein Verbot der Zeugen, öffentliche Kritik Spott sehen sie alles eine Erfüllung der Bibelworte und ertragen das mit vermeintlicher Freude. Dies sei so vorausgesagt worden und sei daher ganz normal. So werden Zeugen in ihren eigenen Augen zum ggf. Märtyrer. Mein Vater wurde 5 Jahre wegen Zugehörigkeit zur Religion weggesperrt. Noch heute erzählt er in der Öffentlichkeit davon mit weinerlicher Stimmte (Kongressen), sodass alle Zuhörer fast mitweinen müssen, wie stark die Glaubensprüfung auf ihn eingewirkt hatte. Dabei muss man bei nüchterner Betrachtung einfach mal festhalten, dass manches Martyrium durch die leitenden Verantwortlichen der Organisation mit ihren aggressiv provokanten Schriften und Vorträgen hervorgerufen wurde.

Einem ZJ wird ins Gehirn gebrannt, dass er in der Organisation schon so gut wie in der Arche Noahs sei, wenn die Welt um ihn herum zerstört wird, wird er überleben. Natürlich kommen dann immer wieder diese Einschränkungen und Ermahnungen und Pflichten. Tue dieses und jenes, aber mach bloß nicht das und das, wenn du das und das machst, ist dein Gewissen noch nicht gut genug geschult, aber es ist deine freie Entscheidung...
Wenn dann mal Katastrophen eintreffen, bei denen einzelne ZJ sterben, hört man manchmal, dass Gott sie nicht beschützt hätte, weil sie wohl gegen ihn gesündigt hätten, meistens jedoch dass Zeit und Umstände doch jeden treffen können, haben die meisten ZJ überlebt und ihre Nachbarn nicht vom verhältnis so gut, ist dies Rettung durch Gott, weil sie z.B auf einem Kongreß waren, in der Versammlung oder im Predigtdienst. Wenn doch mal viele sterben, dann gibts betretenes Schweigen und die Auferstehungshoffnung als Trost.
Diese Versprechen auf eine schöne Zukunft ist immer der erste Weg zum Einfangen der Arglosen Nicht-ZJ und wenn diese Hoffnung tief sitzt, kommt der Zwang zum Einhalten der Gebote der Organisation, die meines Erachtens weit über das Bibelbuch hinausgehen, wie in Israel es damals die Pharisäer mit dem Volke taten.
Und wenn die Freundin der Autorin schon in diesem Stadium sitzt, kann sie vermutlich nichts mehr ausrichten, höchstens selber beitreten (ggf. zum Schein)

ich hoffe, niemanden so ernsthaft mit meinen Ausführungen gelangweilt zu haben

mfg Gast
 
Hallo gast, mit deinen Ausführungen hier-hast Du sicherlich nicht für Langeweile gesorgt. Deine Erfahrungen und dein Erfahrungsbericht ist wichtig-um vielleicht auch Zweifler wachzurütteln-sie darüber aufzuklären- welche Gefahr von einer solchen Organisation ausgehen kann. Scheinbar eine Organisation, die von Glaube, Friede und Liebe spricht. Es klingt alles beim Anhören-zu schön, um wahr zu sein. Und...wenn man hinter die Fassaden schaut-findet man sich nur einem Druck und Zwang ausgeliefert. Nichts scheint mehr auf freiwilliger Basis basieren zu dürfen. Sobald man die sog. Taufe erhalten hat-muss man sich bedingungslos dem Gehorsam unterwerfen. Hinterfragen-ist gänzlich unerwünscht. Das was nach außen suggeriert wird...wird im sog. Innenverhältnis- überhaupt nicht praktiziert. Im Gegenteil...man wird systematisch ausgeschlossen aus der Gesellschaft und findet sich einem psychischen Druck ausgesetzt, umso mehr, wenn man nicht bedingungslos gehorcht... Dabei gibt es doch wirklich so viele Widersprüche. Nach deren Lehren beispielsweise sollen, so viel ich weiss, nach dem sog. Harmagedon lediglich die Gläubigen-also die Zeugen Jehovas, überleben. Lieb gut und Recht....dennoch-wird eine bestimmte Zahl der Zeugen genannt (43.000 oder so....man kann mich da gerne korrigieren)-die überleben werden. Wenn dem aber so sein sollte-dann ginge die Rechnung auch nicht auf. Denn-sicher gibt es weit aus mehr Mitglieder....und..selbst wenn nicht-wären alle Menschen auf Erden Zeugen Jehovas-dann bräuchte ich mich überhaupt nicht dieser Glaubensgemeinschaft unterordnen. Schließlich...woher sollte ich denn wissen-dass ich es bin-die auch überleben wird. Denn-die Erdbevökerung umfasst weit mehr als 43.000 an der Zahl! So gesehen, könnte auch niemand der Mitglieder sicher sein, das Paradies auf Erden nach der Zerstörung der Erde- erleben/überleben zu dürfen. Deine persönlichen Erfahrungen haben mich wirklich zu tiefst erschüttert. Obgleich die Methoden der Zeugen mir nichts Neues sind. Ich selber habe indirekt auch schon meine Erfahrungen mit dieser Organisation gemacht. Wohl gemerkt-es hört sich wirklich alles verlockend an. Auch mögen sie den Frieden von Haus zu Haus tragen und ihn predigen. Das ansich ist nichts Verwerfliches. Dennoch-in den eigenen Reihen-wird keine andere Meinung akzeptiert...wer sich ihnen anschließt-hat sich völlig zu unterwerfen-ansonsten wird Bestrafung und Ausgrenzung zu befürchten sein-was sowieso über kurz oder lang-nicht vermeidbar sein wird! Auch die Familienangehörigen sollten nach Möglichkeit dann "bekehrt" werden-ansonsten muss man sich wohl oder übel von allen Lieben -von allen Menschen die einem was bedeuten...lossagen. Was ich geschrieben habe-auch in meinen anderenBeiträgen- klingt vielleicht wie tatsächlich wie ne Hetzcampangne-war aber von mir aus nicht so angedacht....eher im Gegenteil! Meine harten Worte sollen wachrütteln. Wachrütteln dahingehend, dass man ein Mensch sein darf-mit ganz eigenen Gedanken und Ansichten. Ja-es ist erlaubt-selber die Irdenzusammenhänge ganz für sich zu erfassen und sich ein eigenes Bild zu machen! Denn genau das ist in dieser "Glaubensgemeinschaft"- gänzlich unerwünscht. Genau deshalb stufe ich diese Organisation als gefährlich ein. Die Lehren an sich-sind nicht in allen Punkten verwerflich. Das sollte nie Ziel meiner Aussage sein! Verwerflich ist nur-was der Mensch draus gemacht hat. Dies gilt im übrigen für alle Glaubensrichtungen. Denn-egal um welche Religion es sich handelt: Die Bibel kann für mich niemals 1🤐 übersetzt werden. Zum einen gibt es von Grund auf Übersetzungsfehler-zum anderen Überlieferungsfehler (daraus resultierend) und außerdem -ist eh alles Interpretationssache. Jede Religion maßt sich an, die Biebel deuten zu können. Nutzt die Biebel für ihre Zwecke aus! Für die Verbreitung IHRER Religion! So genommen-birgt jede Religion für sich-gewisse Gefahren. Ich für mich glaube durchaus an eine höhere Macht. Nenne diese ganz für mich "Gott"-...das heisst aber noch lange nicht-dass ich an die Religion glaube. Das eine hat für mich mit dem anderen nichts zu tun. Man möge dabei an unsere Geschichte (auch was das Mittelalter angeht-Stichwort "Hexenverbrennung etc) denken-wieviel Leid haben wir Menschen schon unseren Mitmenschen angetan...alles nur"im Namen Gottes!" (niemals ist dies aber im Namen Gottes geschehen-eher im Namen der sündigen Menschen)! Im Grunde-sind es die Menschen-die meinen...sich die "Schwächeren" Untertan machen zu müssen. Davon halte ich im Allgemeinen überhaupt nichts! mfg Sissy
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hoffe, niemanden so ernsthaft mit meinen Ausführungen gelangweilt zu haben

mfg Gast

Hi, du hast nicht gelangweilt und dein Bericht war auch nicht aggressiv, was ich persönlich gut fand.

Du beschreibst Missstände und deine persönliche Reaktion darauf.

Ich habe gerade die Offenbarung gelesen und muss sagen, wenn ich in die Sendbriefe an die sieben Versammlungen (Offenbarung 2, 3) oder das was in 3. Johannes, Vers 9-10 steht noch dies und das dazudichte, dazu noch die völlig überspitzten Endzeiterwartungen der ersten Christen nehme ("der Abfall beginnt schon und damit ist der Herr nahe, komm Herr Jesus komm", käme man mit unter auf einen ähnlichen Bericht, wenn damals jemand das geschrieben hätte. Die typische menschliche Unvollkommenheiten, von denen du auch einige beschreibst, kämen sicher auch damals noch dazu, ein wenig ist das ja von den Jüngern bekannt, die immer die Ersten sein wollten usw.

An einer Stelle heißt es in der Bibel: "das das Gericht beim Hause Gotte anfinge und dass die, die mehr wüssten oder sich Lehrer nennen, ein strenges Gericht erfahren würden".

Es ist gut, dass keine Religion, die das von sich behauptet, diese Texte vergisst, auch nicht die Zeugen.

Du hast aber selbst schon geschrieben, dass schon der Bibel vieles unverständlich mit dem Geist ist, den heutige veilleicht Humanisten haben.

Hier muss ich dich jetzt allein lassen, denn darauf gibt es wohl kein Patentrezept zu verkünden, da muss jeder selbst durch. . . oder ich will keines verkünden 😉

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Sissy, kleine Korrektur auf Wunsch. Die Zeugen geben keinerlei Zahlen für Überlebende des biblisch angekündigten Krieges Gottes an. Sie verweisen auf Offenbarung 7, wo von einer unzählbaren großen Volksmenge gesprochen wird, die überleben wird. Sie glauben, diese Menge seien großteils sie, sind sich aber selbst nicht sicher, wer da noch dazu zählen könnte. Sie sagen lediglich, dass 144 000 in der Offenbarung als Zahl derer genannt wird, die mit Jesus im Himmel herrschen werden.

Hoffe, das hilft dir, den Punkt genauer zu sehen zu können.

Was andere Meinungen betrifft, weiß ich, dass es die zur Genüge gibt, es ist allerding unerwünscht, sie offen zu verbreiten, wenn dann soll man sie an die Gremien senden, damit die sich damit beschäftigen. Sie wollen halt unter allen Umständen einen klaren Ruf an die Welt senden, vor dem Gericht Gottes warnen. Insofern sind sie wirklich Extremisten, wie Soldaten mit allem was Soldaten vom Bürger, besonders nach langem Krieg unterscheidet (Soldat ist ja ein bibl. Ausdruck für die Endzeitchristen).

Leider gibt es "soldatische" Angewohnheiten bei den Zeugen und der Konflikt, "an der Liebe werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid" (Jesus) und das Soldatentum Christi mit dem Märtyergedanken (Pauli Briefe), sind schon in der Bibel unvereinbar, geschweige in der Praxis.

Ich gebe das Ganze immer auch ein wenig an Gott selbst zurück, der diese unterschiedlichen Dinge fordert (wenn man das was in der Bibel steht, als seine Meinung betrachtet) und Leute, die das alles fundmentalistisch aus der Bibel rauslesen, kommen in den Konflikt. Andere, die es leichter nehmen, kommen, wenn man Bibeltexte dazu nimmt, in ganz andere Konflikte.

Glatt ist hier gar nichts und wer das erwartet, wird so enttäuscht sein, wie viele das darstellen, von den Kirchen, aus denen sie austraten und von den Zeugen, denen sie beitraten.

Sigi
 
Hallo Sigi,
stimmt....in der "Offenbarung" ist von 144.000 Gläubigen die Rede-die überleben werden-oder was auch immer. Du hast Recht. Die genaue Zahl war mir entfallen-zugegebenermaßen -aber jetzt fällts mir wieder ein!
Leider sind eben die Methoden-den Glauben zu "verbreiten" in jeder Glaubensgruppe-teilweise fraglich. Da möchte ich aber keine Religion ausschließen. Es gibt eigentlich nur eine einzige Religion-die für mich wirklich für den "Frieden" steht...aber-da ich keine "Werbetrommel" rühren möchte-auch selber kein Mitglied dieser "Religion" bin-lass ich das mal außen vor!
Auf alle Fälle "glatt" ist hier nichts-und anderso genauso wenig. Gut-dass wir uns aus allem das "Beste" rauspicken können-für uns ganz persönlich!
Denn-im Grunde stehe ich auch meiner Religionszugehörigkeit kritisch gegenüber...aber das wäre jetzt auch wieder ein anderes Thema...
..danke Dir-fürs "Korrigieren"....🙂


Hi Sissy, kleine Korrektur auf Wunsch. Die Zeugen geben keinerlei Zahlen für Überlebende des biblisch angekündigten Krieges Gottes an. Sie verweisen auf Offenbarung 7, wo von einer unzählbaren großen Volksmenge gesprochen wird, die überleben wird. Sie glauben, diese Menge seien großteils sie, sind sich aber selbst nicht sicher, wer da noch dazu zählen könnte. Sie sagen lediglich, dass 144 000 in der Offenbarung als Zahl derer genannt wird, die mit Jesus im Himmel herrschen werden.

Hoffe, das hilft dir, den Punkt genauer zu sehen zu können.

Was andere Meinungen betrifft, weiß ich, dass es die zur Genüge gibt, es ist allerding unerwünscht, sie offen zu verbreiten, wenn dann soll man sie an die Gremien senden, damit die sich damit beschäftigen. Sie wollen halt unter allen Umständen einen klaren Ruf an die Welt senden, vor dem Gericht Gottes warnen. Insofern sind sie wirklich Extremisten, wie Soldaten mit allem was Soldaten vom Bürger, besonders nach langem Krieg unterscheidet (Soldat ist ja ein bibl. Ausdruck für die Endzeitchristen).

Leider gibt es "soldatische" Angewohnheiten bei den Zeugen und der Konflikt, "an der Liebe werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid" (Jesus) und das Soldatentum Christi mit dem Märtyergedanken (Pauli Briefe), sind schon in der Bibel unvereinbar, geschweige in der Praxis.

Ich gebe das Ganze immer auch ein wenig an Gott selbst zurück, der diese unterschiedlichen Dinge fordert (wenn man das was in der Bibel steht, als seine Meinung betrachtet) und Leute, die das alles fundmentalistisch aus der Bibel rauslesen, kommen in den Konflikt. Andere, die es leichter nehmen, kommen, wenn man Bibeltexte dazu nimmt, in ganz andere Konflikte.

Glatt ist hier gar nichts und wer das erwartet, wird so enttäuscht sein, wie viele das darstellen, von den Kirchen, aus denen sie austraten und von den Zeugen, denen sie beitraten.

Sigi
 
also,wo soll ich anfangen......

ich habe einen einen freund seit oktober.wochenend-beziehung!(ich kenne ihm nicht so gut)

er war zeugen jehovas bzw. ist er schon lange ausgetreten aber er hat sein ganzes leben so gelebt.er ist so aufgewachsen und seine familie ist noch drin.

ich bin katholisch doch recht oder "normal" modern-sprich ich glaube zwar an gott aber ich gehe nicht in die kirche und so...

zufälligerweise ist eine meiner besten freundin dort eingetreten und seit dem, ist sie voll auf diesen heilig-trip!!

ich habe angst....weil ich nicht wirklich weiss was dahinter steckt!

ich stelle meine beziehung in frage.......

ich habe angst das meine feundin sich von mir löst.....

beim letzen gespräch mit meine freundin hatte ich das gefühl als ob sich mich überreden wollte das ich auch dort eintreten soll...

mein freund reagiert überhaupt nicht so-doch trotzdem habe ich angst denn er sagt zb. das er ein teil weiter so lebt und sein eigenen glauben hat aber das es viele sachen wiederum gibt, wo er nicht mit einverstanden ist was zeugen jehovas in der bibel steht!!!
er hat versucht mir das zu erklären wie es dort abläuf.das die recht radikal sind -entweder du lebst streng nach der bibel oder du bist raus oder die stoßen dich ab...oder so?!
aber das die menschen recht nett sin und nichts böse sind-nur
halt streng nach der bibel leben..das sie dich von dieser konsum welt rausziehen und du in eine glücklichere welt lebst!!?

es ist für mich schwierig und weiss nicht so recht woran ich bin und es verunsichert mich wie ich mich verhalten soll!

sind die zeugen jehovas harmlos?

danke
hey Florina,
Da wirst du ja gleich doppelt geimpft.
ich bin eine ehemalige zeugin .ähnlich wie bei deinem freund
sind auch meine Eltern zeugen ...seit ich denken kann.
Aus meinen erfahrungen kann ich sagen das es für einen zeugen
der die gesellschaft verlässt sehr schwer ist im "normalen " leben fuss zu fassen.mich hatt es jahrelang sehr belastet .Der Psychische druck und die schuldgefühle die über die jahre hinweg in den kopf gepflanzt werden sind enorm.das leben der zeugen unterscheidet sich sehr zu dem leben der"welt"wie der Rest liebevoll genannt wird.
und die Gefahr hinter der gefahr wird oft nicht gesehen.
die leute werden gekonnt manipulliert.
Halte die augen auf!Du darfst mir gerne schreiben wenn du fragen hast.
 
Ein Zeuge Jehova hatte mich davon abgehalten, mehr oder weniger Muslim zu werden, nicht alle der Lehren der ZJ sind gut, aber ich muss sagen, wie ich im Internet manche ZJ kennengelernt habe, sind es sehr freundliche Menschen, vor allem auch ehemalige ZJ, die der WTG abgeschworen haben, aber mehr oder weniger noch ähnliche Auffassungen vertreten wie die ZJ, sehr freundliche und korrekte Menschen scheint mir.

Ich respektiere die ZJ, egal was andere über sie sagen, und manchmal scheinen sie mir authentischere Christen als andere.

Aber ich will niemanden nahelegen ZJ zu werden!
 
Ich war selber eine kurze Zeit bei den ZJ dabei.
Das kamm aber auch so weil meine Eltern ZJ waren und mich dementsbrechend erzogen und mich 2x in der Woche in die Versammlungen mitschleppten.
Ich muß sagen für mich ist es keine Sekte wede eine Irrlehre.
Was sie von sich preis geben...so wie sie leben...bassiert allein auf der Bibel.
Obwohl ich mir einfach zu gut vorstelle, das jeder die Bibel anderst auffast.
Mir sind dabei einfach zuviel Gebote die ich in der realität nicht einhalten kann, aber theoritisch glaube ich noch dran.
Es steht zwar geschrieben :" Ein glaube ohne Werke , ist tot"
Und das seine (Jehovas) Gebote nicht schwer sind, sondern nur zu unserem Schutz.
o.k. respektiere ich auch doch kommen auch mir immerwieder zweifel hoch ob es wircklich die einzige nd richtige Wahrheit ist, was Z.J auch von sich behaupten.
Kurz gesagt ich respektiere sie, aber könnte mich niemals mehr an die Grundsätze halten bez. den Glauben ausüben.
Doch Sekte- Nein!

(So das war mein Senf dazu )

lg. Sunny
 

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