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Zeit der Trauer

Zeit der Trauer, ist das nur die Zeit die man trauert um den Verlust von lieben Menschen bzw Tieren oder ist es auch die Zeit der Trauer, um das was man nie haben durfte?

Ist es die gleiche Trauer? Sie tun beide extrem weh.

Bei allem Respekt vor der Trauer, die Leute durchmachen, die etwas verloren haben,
finde ich den tränenarmen Gedanken doch sehr wichtig.
Wieviele gibt es, die darüber trauern, ETWAS nicht gehabt zu haben, gar nicht zu haben.
Eigentlich noch viel schlimmer, als es gehabt zu haben und verloren zu haben.
Neulich erzählte jemand im TV, er kenne jemand, der sein ganze Geld in Weltreisen ausgab.
Als er fragte, warum, meinte der: er investiere in Erinnerungen.
Also sind Erinnerungen immerhin etwas, wenn sie auch tränenunterlaufen sein mögen.

Der/die die etwas nie hatten, sind vielleicht abgestumpft, trauern nicht in dieser heißen Form, aber ist dies Abstumpfung nicht auch eine schlimme Art Trauer?

An beide Seiten viele Grüße. Ich kenne auch beides 🙂 in mehr oder weniger extremer Form

Sigi
 
Noch bin ich ziemlich neu hier. Überrascht, daß man hier über Trauer schreiben darf. Ich habe schon viel erlebt/durchlebt, auch den Schmerz des Verlustes (Mensch, Tier, Haus, Gegenstände). Aber im Moment habe ich das Gefühl, den Schmerz, durch den ich jetzt gerade muß, nicht ertragen zu können. Nur die Erfahrung, daß ich bislang noch immer nach solchen und ähnlichen Ereignissen wieder aus der "schwarzen Wolke" aufgetaucht bin ....
Mir fällt kein Ende des Satzes ein.
Ich wünsche allen hier alles Liebe.
 
Ich habe es dieses Jahr geschafft und die Verantwortung, die ich noch trage, an Heiligabend wahrgenommen. Ich bin nicht geflohen wie die letzten 2 Jahre.
Es ging. Aber es war schwer. Es zerreisst mich nach wie vor, dass sein Platz leer ist. Dass ich sein Geschenk auspacke. Ich begreife nicht, warum ich da rumsitze und mein Baby vor mir gehen musste.
Als nach 23h alle im Bett waren gab es dann nur die Flucht in den Vollrausch.
Aber es ist ok. Es geht weiter.
 
Alles braucht seine Zeit und wenn sie immer einen Anspruch haben möchte, dann ist das ok.

Mit den Jahren wird es leichter. Doch manchmal ist es fast unerträglich und wir sollten der Trauer immer wieder Zeit geben.

Guter Titel!

Trost für euch alle
 
Ich wünsche allen traurigen Menschen die Hoffnung, daß das ein besseres Jahr wird.

Das Leben hat zum Glück auch schöne Überraschungen, die wünsche ich euch von Herzen,

und daß die Zeit der Trauer irgendwann mal aufhört
 
Wenn man etwas unwiderbringlich verloren hat, wenn etwas definitiv nicht rückgängig gemacht werden kann, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Trauer irgendwann aufhört. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, mich mit der Zeit ein wenig an die Trauer/an den Schmerz zu gewöhnen.

Ich hoffe aber, anderen geht es besser und wünsche hier allen ein GUTES 2012!
 
Traurig sein..., ja auch trauern um oder weil.... .
Manches hört nicht ganz auf, verändert sich nur mit der Zeit.


Gerade heut, da bin ich auch sehr traurig und muss um auch meine eigenen Worte ja, kämpfen, damit ich sie noch habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man etwas unwiderbringlich verloren hat, wenn etwas definitiv nicht rückgängig gemacht werden kann, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Trauer irgendwann aufhört. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, mich mit der Zeit ein wenig an die Trauer/an den Schmerz zu gewöhnen.

Ich hoffe aber, anderen geht es besser und wünsche hier allen ein GUTES 2012!


Liebe Christine, ich verstehe, was du meinst.

Bei mir ist es das 4. Silvester, das ich ohne meinen Freund verbringen muß.

Mir fällt immer wieder unser letztes Silvester 2007 ein, ich hab bis halb 12 gearbeitet, mein Freund hat inzwischen Putenschnitzel in den Backofen um sie mit Ananas und Käse zu überbacken und sich beim Rausnehmen die Hand verbrannt.
War eine schmerzhafte dennoch schöne Nacht, am 1.1. sind wir abends essen gegangen und haben gelacht, wann wir wohl heiraten werden.
Wir waren uns einig, daß erstmal unsere Söhne flügge werden müssen.. (meiner ist ja erst 25..)

Mich quält dieser Tag seitdem ganz besonders.
Trotzdem ja es stimmt, man stumpft ab, gewöhnt sich etwas an dieses neue Leben,

aber so viele Menschen beweisen es immer wieder, daß man nach einem schweren Schicksalsschlag irgendwann wieder froh werden kann,
darauf vertraue ich auch bzw. versuche es

und hoffe auch dieses Jahresende wieder, daß nächstes Jahr alles etwas besser wird..
Das muß man um weiterzuleben ohne daran kaputt zu gehen

Ich wünsche euch allen hier im Trauerforum ganz viel Kraft und Hoffnung für das neue Jahr!
 

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