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Wut, wie weiter aushalten?

Das hängt zum Grossteil wohl mit meinen "Besonderheiten" zusammen, das ich z.B. besonders schlechten Orientierungssinn habe. Ich kann mir schlecht merken wo Dinge z.B. standen, speziell wenn es nicht"meine" Ordnung ist..ist nur ein Beispiel...

Ja schon. Aber dann muss man die Dinge halt so beschriften und stellen, dass man sie gut wiederfindet. Ist ja eh wichtig im Büro.

ein Mensch der leidenschaftlich und guter Handwerker ist aber vielleicht nicht gut mit Leuten umgehen kann kann sicher durch "Trainings" etwas besser werden, wird sich aber weiterhin am wohlsten in der Werkstatt fühlen und dort wahrscheinlich auch am leistungsfähigsten bleiben..erinnert mich ein bisschen an die früher häufige Umschulung von Linkshändern (bin selber Linkshänderin, durfte ich auch sein)...

Ich habe auch schon immer , neben der eigentlichen Arbeit, Dinge gemacht , die ich weder gelernt habe und welche nicht grade zu meinen Lieblingsaufgaben gehören. Aber es ist was anderes, neues und kann trotzdem interessant sein.

Ja, learning by doing, mir liegt so etwas auch wesentlich mehr als nur "lernen". Probieren statt studieren sagte man ja auch früher..bin wohl zur falschen Zeit geboren worden...

Weshalb?
Man muss überall und immer noch was Neues dazu lernen. Tue ich auch. Immer noch. Habe ich mein ganzes Berufsleben getan. Und gerade heute ist es doch wichtig offen für was Neues zu sein. War es eigentlich schon immer.
Das macht es ja grade interessant. Auch wenn es manchmal schwer ist.
 
A

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Re: Wut, wie weiter aushalten?
Und wer war Schuld an deiner Erkrankung?



Und ich darf und kann nicht. Könnte ich auch drauf wütend sein. Bin ich auch manchmal, aber eben nicht immer 😉
Vorübergehende Wut ist ganz normal, aber es muss ja nicht konstant sein.

Wie, du darfst und kannst was nicht - nichts bzw. Nichts was Du möchtest? Du musst in allemverzichten? Ich bin Ich nicht permanent so wütend. Aber je mehr ich mit der Nase draufgestossen weder was andere duerfen und ich nicht..na ja steter tropfen hoehlt den Stein...und es hängt auch von den akuten Schmerzen ab, das variiert ja auch.
 
Ja schon. Aber dann muss man die Dinge halt so beschriften und stellen, dass man sie gut wiederfindet. Ist ja eh wichtig im Büro.



Ich habe auch schon immer , neben der eigentlichen Arbeit, Dinge gemacht , die ich weder gelernt habe und welche nicht grade zu meinen Lieblingsaufgaben gehören. Aber es ist was anderes, neues und kann trotzdem interessant sein.



Weshalb?
Man muss überall und immer noch was Neues dazu lernen. Tue ich auch. Immer noch. Habe ich mein ganzes Berufsleben getan. Und gerade heute ist es doch wichtig offen für was Neues zu sein. War es eigentlich schon immer.
Das macht es ja grade interessant. Auch wenn es manchmal schwer ist.

Die Räume bzw. Einrichtungen die ich nutze nutzen auch andere - ich kann da nicht " meine" Ordnung machen bzw. Etwas so gestalten dass s für mich, meiner Behinderung entsprechend eventuell einfacher wäre.
Ja, es ist schoen neues zu lernen. In manchen Bereichen tue ich mich da auch relativ leicht, in anderen tue ich mich eben schwer mit Dingen die für andere selbstverständlich sind...wie gesagt ich habe oefter den job gewechselt und bisher kaum auf bereits gewonnenen Kenntnisse z.B. aus meiner Ausbildung zurückgreifen koennen...wie hier schon gesagt wurde eine Ausbildung dient dazu eine schriftliche Bescheinigung fuer ein gewisses berufliches Basisknowhow zu bekommen. Ein Stück Papier dass Eignung belegen sollen, das wird angeschaut, dann evtl. der Mensch.
 
Das Ausbildungszeugnis wird auch nirgends mehr angeschaut. Nach einer Weile interessieren die Arbeitszeugnisse mehr.

Es ist so, dass man speziell mit einer Behinderung, natürlich in großen Betrieben besser abgesichert ist und sicherlich auch besser verdient.

Wenn man allerdings nach einer vielseitigen Tätigkeit sucht, in der man sehr selbstständig arbeiten kann und sich die Dinge einrichten kann wie man möchte, dann ist man in einer kleineren Firma besser aufgehoben.

Das ist auch der Grund warum ich lieber in kleinen Firmen arbeite.

Man ist alleine, alleine verantwortlich, aber kann auch so arbeiten, wie man möchte, Urlaub nehmen wie man möchte und alles aushandeln, wie man möchte.

Alles hat ein Für und Wider.
 
Als ich vor 3 Jahren vom kaufmännischen Bereich in ein vollkommen neues Berufsfeld einstieg, waren meine Zeugnisse egal. Ich wurde nicht mehr danach gefragt. Es war auch nicht von Belang, was ich bis dahin gemacht hatte. Die Stellenausschreibung hatte zwar einschlägige Berufserfahrung gewünscht, diese hatte ich aber nicht und bekam den Job dennoch.

Ich denke, es ist sehr unterschiedlich, warum sich ein Arbeitgeber für einen bestimmten Arbeitnehmer entscheidet. Manch einem ist die Berufserfahrung wichtig, einem anderen der Lebenslauf, ein dritter schaut vielleicht mehr auf die persönliche Chemie im Gespräch, und wieder ein anderer vergibt die Stelle aufgrund von Beziehungen.

Es gibt auch Menschen, die nie eine Bewerbung geschrieben haben und dennoch eine neue Stelle fanden. Alles möglich, prinzipiell. Von daher teile ich die Ansicht nicht, dass alles lediglich von Berufsabschlüssen abhängt und nicht von den Fähigkeiten. Ich denke, da muss man differenzieren. Aber ich verstehe, kaesekuchen, dass für dich vieles schwierig war aufgrund deiner Krankheit und Behinderung.

Umso mehr kannst du doch eigentlich stolz auf dich sein, was du bisher schon erreicht hast.
 
Bisher hatte ich mich auch auf alle Stellen beworben.

Bezüglich meiner jetzigen Arbeitsstelle fragte mich jemand, den ich nicht kannte, aber eine Freundin von mir, von sich aus nach, ob ich den Job, den sie anzubieten hätten machen wolle und eventuell Interesse hätte.

Ich war tatsächlich ziemlich überrascht. Das ist mir jetzt in über 30 Jahren im Beruf das erste mal passiert, dass die Arbeitsstelle sich um mich beworben hat statt andersherum.
 
Das Ausbildungszeugnis wird auch nirgends mehr angeschaut. Nach einer Weile interessieren die Arbeitszeugnisse mehr.

Es ist so, dass man speziell mit einer Behinderung, natürlich in großen Betrieben besser abgesichert ist und sicherlich auch besser verdient.

Wenn man allerdings nach einer vielseitigen Tätigkeit sucht, in der man sehr selbstständig arbeiten kann und sich die Dinge einrichten kann wie man möchte, dann ist man in einer kleineren Firma besser aufgehoben.

Das ist auch der Grund warum ich lieber in kleinen Firmen arbeite.

Man ist alleine, alleine verantwortlich, aber kann auch so arbeiten, wie man möchte, Urlaub nehmen wie man möchte und alles aushandeln, wie man möchte.

Alles hat ein Für und Wider.

Wer die Wahl hat sag ich da nur...ich habe die nicht...
Fuer mich ist wichtig dass ich einem Arbeitgeber meine (noch nicht anerkannte) Behinderung nicht verschweigen muss. Sonst muss in wie bisher ständig sehr viel Energie aufbringen um Defizite zu verheimlichen..am ehesten hätte ich noch Chancen im oeffentlichen Dienst.ansonsten wars das dan. Wohl bald mit meiner Berufstätigkeit und ich kann höchstens noch um eine BU-Rente kämpfen bzw. mich von Ämtern schikanieren lassen...
 
Wer die Wahl hat sag ich da nur...ich habe die nicht...
Fuer mich ist wichtig dass ich einem Arbeitgeber meine (noch nicht anerkannte) Behinderung nicht verschweigen muss. Sonst muss in wie bisher ständig sehr viel Energie aufbringen um Defizite zu verheimlichen..am ehesten hätte ich noch Chancen im oeffentlichen Dienst.ansonsten wars das dan. Wohl bald mit meiner Berufstätigkeit und ich kann höchstens noch um eine BU-Rente kämpfen bzw. mich von Ämtern schikanieren lassen...
Wenn es diesem nichts ausmacht, macht es einem anderen vielleicht ja auch nichts aus.

Wenn man es nicht probiert hat, weiß man es nicht.
 
Wenn es diesem nichts ausmacht, macht es einem anderen vielleicht ja auch nichts aus.

Wenn man es nicht probiert hat, weiß man es nicht.

Diesem? Ich leiste gerade einen Frwiwilligendienst - da weiss keiner was von meinen "Defiziten". Als ich wegen/nach einem kleinen Arbeitsunfall eine kleine op und nen verband hatte wurde ich wie ne schwerbeschaedigte bzw. Wie nen rohes ei behandelt..dabei war das nicht schlimm fuer mich...
Die meisten Unternehmen/Arbeitgeber handeln nun mal wirtschaftlich. Ich hatte mal für kurze Zeit ei e Kollegin die aus der Elternzeit zurückkehrte und jede Woche wegen Migräne ein bis zwei Tage gefehlt hat...ich glaube nicht dass sie das bekanntgegeben bzw. schon hatte als sie Jahre zuvor eingstellt wurde...
 
Diesem? Ich leiste gerade einen Frwiwilligendienst - da weiss keiner was von meinen "Defiziten".

Aber hier schriebst Du doch , dass der AG bescheid weiß.

Fuer mich ist wichtig dass ich einem Arbeitgeber meine (noch nicht anerkannte) Behinderung nicht verschweigen muss.

Bei manchen Arbeitsstellen hast Du sogar mit anerkannter Behinderung bessere Chancen, weil der Arbeitgeber dazu angehalten ist, Behinderte einzustellen.
 

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