Also bei mir war das auch so ähnlich, ich wurde zwar oft, aber nie im Affekt geschlagen. Wenn man liest, wie manche von ihren Eltern im Zorn geschlagen wurden, das ist ja furchtbar. Da besteht ja immer die Möglichkeit, daß man die Kontrolle verliert und vielleicht eine Verletzung entsteht. Obwohl wir reichlich Haue bezogen, haben wir Geschwister unsere Kindheit in sehr guter Erinnerung. Auch wenn wir gezüchtigt wurden, waren wir uns der Liebe unserer Eltern immer sicher.
Wir wurden immer am Samstag abends gezüchtigt. Zuerst haben alle Kinder gebadet, nacheinander. Danach wurde einem der Popo sogfältig eingecremt und gepudert, damit er für die Haue vorbereitet war. Nach dem Bad gings hoch zu Vaters Zimmer, wo wir warteten. Der Jüngste wurde als Erster reingerufen. Man hörte dann Gemurmel durch die Tür, und dann nach ca. 5 Minuten das Klatschen. Am Geräusch konnten wir genau erkennen, ob es mit der Hand , dem Riemen oder mit dem Rohrstock was auf den nackten Popo gab. Schließlich kam der Missetäter raus, sich das Hinterteil reibend. Gelacht hat keiner der Wartenden, man wußte ja, daß man selber gleich drankam.
Ich kam als Zweitjüngste danach und ging ohne Aufforderung direkt rein. Bei uns gabs in der Familie das „ Strafbuch“. Für Jede(n ) wurden während der Woche Striche eingetragen, wenn er was verbrochen hatte. Die Zahl war abhängig vom Vergehen. Wenn ich zum Beispiel zu meiner Mutter pampig war, sagte sie nur : „ Drei Striche!".Ich ging dann sofort zum Strafbuch, das immer in der Küche parat lag, und trug unter meinem Namen drei Striche ein. Auch für schlechte Noten in der Schule gabs Striche. Geschummelt wurde nie, das hat man vielleicht einmal gemacht und wurde dann so bestraft, daß man im Traum nie mehr daran dachte, das nochmal zu tun. Das ganze war natürlich pedantisch und bürokratisch, aber eben auch fair und transparent, und damit für damalige Zeiten sehr ungewöhnlich und fortschrittlich.
Die Striche wurden dann am Samstag bei der Züchtigung durch Vater getilgt. Ein Strich wurde mit einem Rohrstockhieb getilgt, oder mit zwei mit dem Riemen, oder dreimal die Hand, alles auf den nackten Popo. Vater war aber immer zu Konzessionen bereit. Wenn man glaubhaft beteuerte, daß man auf die Klassenarbeit feste gelernt hatte und dann doch eine 5 rauskam, bekam man die 6 Striche auch mal erlassen, wurde vielleicht sogar getröstet und ermutigt.
Im übrigen zog ich mir, wenn ich ins Zimmer kam, gleich mal das Höschen runter und beugte mich über die Lehne des „Strafstuhls“. Dann wurde die bevorstehende Züchtigung von Vater erläutert und mit mir besprochen. Das war in meiner „ Position“ natürlich immer beschämend, zumal er dabei immer wieder leicht meine Popobacken tätschelte. Aber er sagte immer „Schämen gehört zur Strafe dazu!“.
Er sagte dann schließlich . „ Also, Fräulein, dann wollen wir mal!“, tätschelte ein paarmal mit der Spitze des Stöckchens auf meine Popobacken und gab mir dann den ersten Hieb, und dann im Abstand von vielleicht einer halben Minute die nächsten. Meist ermahnte er mich zwischendurch, meine Popobacken locker und entspannt zu halten während der Züchtigung, weil es sonst, wenn ich sie zusammenkniff, mehr weh tat und häßliche Striemen ezeugte.
Als er fertig war mit meiner Züchtigung, nahm er mich in den Arm und sagte:“ Tapferes Mädchen! Jetzt ist alles wieder gut!“ wobei er mir nochmal sanft mit der Hand meinen heißen roten Popo tätschelte.
Ohrfeigen gab er eigentlich nie. Nur einmal hatte ich etwas wirklich Schlimmes getan, und er sagte, dafür werde er mir Ohrfeigen geben, damit ich mich tüchtig schämte.Ich hatte meiner Mutter Geld aus ihrer Geldbörse gestohlen.
Als es soweit war mit meiner Bestrafung, sagte er: „Dafür werde ich dich ohrfeigen, damit du dich richtig schämst!“. Er schlug mir dann 10 mal mit der Hand auf meine linke Wange, recht kräftig, so daß es jedesmal laut klatschte, und ich mußte ihm jedesmal, wenn er mir auf meine Backe schlug, in die Augen sehen.Wie habe ich mich geschämt, aber ich fühlte auch, daß ich das verdient hatte, und sagte zu Vater: “Danke für die Ohrfeigen, ich hab sie verdient!“ Er nahm mich in den Arm , und alles war wieder gut.
Viele Jahre später sagte er, es täte ihm leid, daß er uns geschlagen hätte, aber wir Kinder lachten und sagten, er solle sich mal keinen Kopf machen.