Desperate2
Neues Mitglied
Ich will mit diesem Beitrag einfach mal zu versuchen in Worte zu fassen was mit mir seit einiger Zeit los ist und hoffe dass er irgenetwas ändert und jemand ihn liest, der ein bisschen Ahnung von sowas hat und antwortet. Das wäre sehr nett.
Vorweg möchte ich klar machen ,dass ich weiß dass viele viele Menschen Depressionen haben und jeder mal in einem dunklen Loch sitzt! Ich weiß auch, dass viele Menschen es schwieriger haben und 1000x schlimmere Dinge erlebt haben! Achja...und angeblich ist jeder Mensch so glücklich wie er selbst will...tzz....ICH WILL NICH SUIZIDAL SEIN UND NUR NOCH VOR MICH HIN VEGETIEREN, ganz bestimmt nicht!!!
Also, in der 6. Klasse ging es los. Beste Freundin hat sich abgewendet, nicht mit sich reden lassen (also Grund nicht verraten), Gerüchte verbreitet bis plötzlich niemand mehr etwas mit mir zu tun haben wollte. War schlimm, ich war nicht nur sehr jung sondern auch schon damals sensibel. Bis heute weiß ich den Grund dafür nicht. Hab viel geweint und mich zurückgezogen. War sehr verletzt, sie war wirklich eine enge Freundin,der ich vetraut hatte.
In der Überzeugung dass ich weniger lernen muss, meine Abi immernoch gut machen kann, nicht mehr Bus fahren muss, länger ausschlafen kann & neue Freunde finde, wechselte ich zum 2.Halbjahr auf die Realschule, die auch -im Gegensatz zu dem Gymnasium- in meinem Ort war. Wenn ich darüber schreibe kommen mir schon Tränen in die Augen und ich bekomme Kopfschmerzen, auch wenn das alles nun schon länger her ist(bin gerade in der 11.). Kurzgefasst: Ich wurde ausgeschlossen, bin anders als die anderen, hab versucht Mobbingopfer in Klasse zu verteidigen und wurde dafür massiv beleidigt, fand eine Zeit lang Anschluss und hatte sowas wie eine "beste Freundin", im Nachhinein hat sie mich nur ausgenutzt und manipuliert und mein Selbstbewusstsein zu schwächen (es ist schon schlimm, wenn man später so drüber nachdenkt). Es folge cybermobbing von Schulkameraden. Plötzlich bekam ich auch E-mails mit Kotzsmileys und wütenden Smileys von meiner damaligen "BF" aus dem Gymnasium und 3 Klassenkameradinnen von dort (die ihre neuen Freunde waren). Ich w usste nicht wie mir geschah. Was hatte ich getan? Ich war nett, wenn auch schüchtern, gepflegt, stank nicht und sah auch nicht "abartig" aus oder so(was nat. auch kein Grund gewesen wäre). Bis zum Ende der 10. Klasse ging es weiter mit ignoriert und ausgeschlossen werden. Ich holte Hilfe bei meiner sehr engagierten Klassenlehrerin, doch leider brachten ihre Versuche nichts.2011 war ich für knapp 5 Wochen in einer Jugendklinik, eig sollte ich länger bleiben, konnte aber nicht.Dieses Jahr wurde ich dann erlöst. Zum neuen Schuljahr kam ich in eine neue Klasse, zog um und konnte neu beginnen. Traurig bin ich nur, dass es das Wirtschaftsgymnasium wurde. Mein Traum ist eig. Psychologin zu werden, Wirtschaft interessiert mich 0. Meinen Noten waren gut genug für das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, doch es passierte ein Missverständinis, die Rektoren der beiden Schulen sprachen sich tatsächlich falsch ab (!) und alles SG-Plätze wurden an andere vergeben. Ein "tut uns leid" im Nachhinein machte es auch nicht besser. Aber naja, wenigstens ein Platz auf einer weiterführenden Schule....
Jetzt sind bald 9 Schulwochen vorbei. Meine Noten sind im Keller, ich lerne nicht (nehme es mir nur vor; komme mir nat. sehr dämlich vor und bin es wohl auch) und liege zu Hause fast nur noch in meinem Bett und höre Musik. Meine Tagträume sind meine Welt geworden. Ich weine viel, habe eine unaussprechliche Traurugkeit in mir und will- obwohl doch sooo viele Leute schlechter dran sind und ich ein Dach über dem Kopf uvm. mehr habe- einfach nur alles beenden. Das ist nicht nur ein Schrei nach Hilfe, das ist die Wahrheit. Das schwöre ich. Solche Gedanken hatte ich schon öfter (deswegen auch die Klinik), jedoch hatte ich nie den Mut. Nur geht es mir gerade so, dass ich nicht weiß wie ich handeln würde wenn etwas schlimmes passiert. Ich ritze mich wieder, klar schäme ich mich deswegen. Doch es ist toll für mich eine Rasierklinge zu nehmen, nicht mal stark auf die Haut damit drücken zu müssen, und das Blut fließen zu sehen! Dieses Gefühl ist..unbeschreiblich. Auch wenn ich niemanden zu diesem kranken, kindisch wirkenden Scheiß ermutigen will!! Seit 2 Wochen bin ich wieder in einer Beziehung, mein vorheriger Freund hat sich nach 2 Wochen mit der Begründung er sei "kein Beziehungstyp" von mir getrennt. Ich liebte ihn und er hat mich sehr verletzt. Es ist 1/2 Jahr her, doch vergessen kann ich ihn nicht. Mein jetziger Freund ist toll. Wirklich. Doch ich kann nicht glücklich sein. Zu sehr belastet mich immernoch meine Vergangenheit, meine Unmotiviertheit bezüglich der Schule und meiner Gesundheit (SELBST SCHULD, ICH WEIß...) und die Gedanken, die immer und immer wieder hochommen. Auch in den Träumen versucht mein Gehirn geschehenes zu verarbeite. Achja, da wäre noch die Depression von meinem Vater, ausgelöst durch seine brutale, kranke Familie, von der er jetzt zum Glück entfernt wohnt und von der ich einiges miterleben musste. Krank, aber ich wünsche mir oft meine Oma und andere Verwandte würden endlich (qualvoll) sterben! ...Klingt sehr krank!Ich weiß! Doch wenn ihr dabei gewesen wärt würdet ihr es verstehen....Ich habe auch beide Seiten betrachtet, doch es ist wirklich so. Auch ganz subjektiv. Würde gerne wieder das Blut fließen sehen, wenn ich mich zu tief schneiden und verbluten würde hätte ich keine Angst vor dem Tod. Nur davor, wie es meinen Eltern danach geht. Mein Freund will aber nicht dass ich es wieder tue, ich glaube er würde iwann Schluss machen. Doch wie wird man Gedanken und Gefühle die so weh tun los? Ich verlasse kaum mehr das Haus. Nur noch um zur Schule zu gehen (außer heute und an 2 anderen Tagen in diesem Schuljahr in denen ich es iwie nicht geschafft habe) und am WE zu meinem Freund zu fahren (2h mit Bus&Zug). Mir ist ständig schlecht, meine Blutwerte wurden untersucht doch anscheinend bin ich gesund. Ständig habe ich das Gefühl erbrechen zu müssen, kann es aber nicht. Ich versuche positiv zu denken, doch ich bekomme immer durch ieine weiße was "auf den Deckel" und habe das Gefühl, die Welt ist so ungerecht, dass ich es nicht aushalte. So ungerecht.
Hört sich weinerlich, schwach an. Vielleicht bin ich das? Doch mich ändern, das schaffe ich gerade nicht. Alles 2 Wochen gehe ich zur einer Psychotherapeutin. Seit 1,5 Jahren. Wirklich helfen konnte sie bisher nicht. Es hat sich immer noch nichts geändert. Beschämenswert- für mich. Doch ich hasse mein Leben und würde am liebsten ausbrechen. Doch davor habe ich auch Angst. Ich schaffe nichts mehr. Ich schaffe es einfach nicht. Ich schreibe das NICHT für Mitleid, ich weiß nur nicht mehr wie es weitergehen soll.
Danke im Vorraus.
Vorweg möchte ich klar machen ,dass ich weiß dass viele viele Menschen Depressionen haben und jeder mal in einem dunklen Loch sitzt! Ich weiß auch, dass viele Menschen es schwieriger haben und 1000x schlimmere Dinge erlebt haben! Achja...und angeblich ist jeder Mensch so glücklich wie er selbst will...tzz....ICH WILL NICH SUIZIDAL SEIN UND NUR NOCH VOR MICH HIN VEGETIEREN, ganz bestimmt nicht!!!
Also, in der 6. Klasse ging es los. Beste Freundin hat sich abgewendet, nicht mit sich reden lassen (also Grund nicht verraten), Gerüchte verbreitet bis plötzlich niemand mehr etwas mit mir zu tun haben wollte. War schlimm, ich war nicht nur sehr jung sondern auch schon damals sensibel. Bis heute weiß ich den Grund dafür nicht. Hab viel geweint und mich zurückgezogen. War sehr verletzt, sie war wirklich eine enge Freundin,der ich vetraut hatte.
In der Überzeugung dass ich weniger lernen muss, meine Abi immernoch gut machen kann, nicht mehr Bus fahren muss, länger ausschlafen kann & neue Freunde finde, wechselte ich zum 2.Halbjahr auf die Realschule, die auch -im Gegensatz zu dem Gymnasium- in meinem Ort war. Wenn ich darüber schreibe kommen mir schon Tränen in die Augen und ich bekomme Kopfschmerzen, auch wenn das alles nun schon länger her ist(bin gerade in der 11.). Kurzgefasst: Ich wurde ausgeschlossen, bin anders als die anderen, hab versucht Mobbingopfer in Klasse zu verteidigen und wurde dafür massiv beleidigt, fand eine Zeit lang Anschluss und hatte sowas wie eine "beste Freundin", im Nachhinein hat sie mich nur ausgenutzt und manipuliert und mein Selbstbewusstsein zu schwächen (es ist schon schlimm, wenn man später so drüber nachdenkt). Es folge cybermobbing von Schulkameraden. Plötzlich bekam ich auch E-mails mit Kotzsmileys und wütenden Smileys von meiner damaligen "BF" aus dem Gymnasium und 3 Klassenkameradinnen von dort (die ihre neuen Freunde waren). Ich w usste nicht wie mir geschah. Was hatte ich getan? Ich war nett, wenn auch schüchtern, gepflegt, stank nicht und sah auch nicht "abartig" aus oder so(was nat. auch kein Grund gewesen wäre). Bis zum Ende der 10. Klasse ging es weiter mit ignoriert und ausgeschlossen werden. Ich holte Hilfe bei meiner sehr engagierten Klassenlehrerin, doch leider brachten ihre Versuche nichts.2011 war ich für knapp 5 Wochen in einer Jugendklinik, eig sollte ich länger bleiben, konnte aber nicht.Dieses Jahr wurde ich dann erlöst. Zum neuen Schuljahr kam ich in eine neue Klasse, zog um und konnte neu beginnen. Traurig bin ich nur, dass es das Wirtschaftsgymnasium wurde. Mein Traum ist eig. Psychologin zu werden, Wirtschaft interessiert mich 0. Meinen Noten waren gut genug für das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, doch es passierte ein Missverständinis, die Rektoren der beiden Schulen sprachen sich tatsächlich falsch ab (!) und alles SG-Plätze wurden an andere vergeben. Ein "tut uns leid" im Nachhinein machte es auch nicht besser. Aber naja, wenigstens ein Platz auf einer weiterführenden Schule....
Jetzt sind bald 9 Schulwochen vorbei. Meine Noten sind im Keller, ich lerne nicht (nehme es mir nur vor; komme mir nat. sehr dämlich vor und bin es wohl auch) und liege zu Hause fast nur noch in meinem Bett und höre Musik. Meine Tagträume sind meine Welt geworden. Ich weine viel, habe eine unaussprechliche Traurugkeit in mir und will- obwohl doch sooo viele Leute schlechter dran sind und ich ein Dach über dem Kopf uvm. mehr habe- einfach nur alles beenden. Das ist nicht nur ein Schrei nach Hilfe, das ist die Wahrheit. Das schwöre ich. Solche Gedanken hatte ich schon öfter (deswegen auch die Klinik), jedoch hatte ich nie den Mut. Nur geht es mir gerade so, dass ich nicht weiß wie ich handeln würde wenn etwas schlimmes passiert. Ich ritze mich wieder, klar schäme ich mich deswegen. Doch es ist toll für mich eine Rasierklinge zu nehmen, nicht mal stark auf die Haut damit drücken zu müssen, und das Blut fließen zu sehen! Dieses Gefühl ist..unbeschreiblich. Auch wenn ich niemanden zu diesem kranken, kindisch wirkenden Scheiß ermutigen will!! Seit 2 Wochen bin ich wieder in einer Beziehung, mein vorheriger Freund hat sich nach 2 Wochen mit der Begründung er sei "kein Beziehungstyp" von mir getrennt. Ich liebte ihn und er hat mich sehr verletzt. Es ist 1/2 Jahr her, doch vergessen kann ich ihn nicht. Mein jetziger Freund ist toll. Wirklich. Doch ich kann nicht glücklich sein. Zu sehr belastet mich immernoch meine Vergangenheit, meine Unmotiviertheit bezüglich der Schule und meiner Gesundheit (SELBST SCHULD, ICH WEIß...) und die Gedanken, die immer und immer wieder hochommen. Auch in den Träumen versucht mein Gehirn geschehenes zu verarbeite. Achja, da wäre noch die Depression von meinem Vater, ausgelöst durch seine brutale, kranke Familie, von der er jetzt zum Glück entfernt wohnt und von der ich einiges miterleben musste. Krank, aber ich wünsche mir oft meine Oma und andere Verwandte würden endlich (qualvoll) sterben! ...Klingt sehr krank!Ich weiß! Doch wenn ihr dabei gewesen wärt würdet ihr es verstehen....Ich habe auch beide Seiten betrachtet, doch es ist wirklich so. Auch ganz subjektiv. Würde gerne wieder das Blut fließen sehen, wenn ich mich zu tief schneiden und verbluten würde hätte ich keine Angst vor dem Tod. Nur davor, wie es meinen Eltern danach geht. Mein Freund will aber nicht dass ich es wieder tue, ich glaube er würde iwann Schluss machen. Doch wie wird man Gedanken und Gefühle die so weh tun los? Ich verlasse kaum mehr das Haus. Nur noch um zur Schule zu gehen (außer heute und an 2 anderen Tagen in diesem Schuljahr in denen ich es iwie nicht geschafft habe) und am WE zu meinem Freund zu fahren (2h mit Bus&Zug). Mir ist ständig schlecht, meine Blutwerte wurden untersucht doch anscheinend bin ich gesund. Ständig habe ich das Gefühl erbrechen zu müssen, kann es aber nicht. Ich versuche positiv zu denken, doch ich bekomme immer durch ieine weiße was "auf den Deckel" und habe das Gefühl, die Welt ist so ungerecht, dass ich es nicht aushalte. So ungerecht.
Hört sich weinerlich, schwach an. Vielleicht bin ich das? Doch mich ändern, das schaffe ich gerade nicht. Alles 2 Wochen gehe ich zur einer Psychotherapeutin. Seit 1,5 Jahren. Wirklich helfen konnte sie bisher nicht. Es hat sich immer noch nichts geändert. Beschämenswert- für mich. Doch ich hasse mein Leben und würde am liebsten ausbrechen. Doch davor habe ich auch Angst. Ich schaffe nichts mehr. Ich schaffe es einfach nicht. Ich schreibe das NICHT für Mitleid, ich weiß nur nicht mehr wie es weitergehen soll.
Danke im Vorraus.