Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

...wozu Regeln und Moral...? (Osho)

AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Eine göttliche Instanz wäre losgelöst von aller Körperlichkeit, Ängsten, Sterblichkeit.
So sind Menschen, die nun einmal aus Fleisch und Blut bestehen nicht, nicht einmal in ihrem innersten Wesen und das ist auch gut so.
Eine "göttliche Lebensform" ist per Definition perfekt und somit ist jegliche weitere Entwicklungsmöglichkeit und die zwingende Notwendigkeit sozialer Interaktion ausgeschlossen

Ich finde diesen Gedanken nicht befreiend sondern beängstigend.


...warum wäre eine göttliche Instanz losgelöst
vom Körperlichen ?

...ich verstehe Körperlichkeit, Biologie
nicht als einen Gegensatz
sondern als einen Aspekt des Göttlichen.

wenn du davon nicht ausgehst,...
ok das steht dir frei,
ich jedoch gehe davon aus, daß wir im Innersten göttlich sind...
und zwar wir alle...!

Ich behaupte nicht zu wissen, daß es so ist,
ich sage nur:
ich gehe davon aus...!

...wissen tu ich nichts...!

...und eine göttliche Lebensform ist für mich auch nicht perfekt
im Sinne von : abgeschlossen / fertig...
..das Leben ist ein Fluß ohne Ende,
ein ewiger Prozess,
ein unendliches Wandeln...

aber perfekt im Sinne von vollkommen und sinnhaft ja...!

Und so sehe ich das Leben und die Welt,
in diesem Sinn ist alles perfekt
in diesem Sinn ist alles gut...!

🙂


 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Jo, leben und leben lassen... und nicht die Aussagen einer Person zum Prinzip für alle erheben!



...ich bin weit davon entfernt
irgendetwas zum Prinzip für alle erheben zu wollen,

warum sollte ich das tun...?

...ich teile hier nur meine Gedanken,
meine Gefühle und ein paar Zitate...

und ich hab nie behauptet
irgendwas zu wissen...


🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

"Göttliches Wesen" ist ein schwammiger Begriff. Mir geht es darum, dass der Mensch nicht Gott ist. Mensch ungleich Gott.

Dass wir weder allmächtig noch allwissend und unvollkommen sind, dürfte klar sein. Ergo sind wir nicht Gott. Dieses Faktum ist klar.



...ja guck, da sind wir halt verschiedener Ansicht,
was du als FAKTUM bezeichnest ist für mich keins !

...ich hab ein anderes Verständnis von Göttlichkeit als du
ich muß nicht perfekt oder allmächtig sein
um mich als göttliches Wesen zu begreifen...
...ich kann mir meine Unvollkommenheit verzeihen,
mich mit allen Macken lieben,
und der Teil der das kann...(und tut)
das ist mein göttlicher Wesenskern...!

...und in meinem Verständnis ist es eben anders als in deinem

...für mich ist der Mensch Gott...!

...für mich sind alle Menschen
mehr oder weniger entfaltete Aspekte Gottes...!



🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


Das ist auch so. In der Wirklichkeit gibt es keinen Körper, gibt es keine Ängste und auch keine Sterblichkeit. In der Wirklichkeit bestehn wir nur aus dem innersten Wesen welches göttlich ist
.



...hier stimme ich dir nicht zu !

...die Wirklichkeit ist die physische Welt,

...und den Körper als unwirklich zu bezeichnen
halte ich für absoluten Unsinn...

ich glaube schon zu wissen was du meinst,
(daß es eine umfassendere Realität als die Wirklichkeit gibt)
aber hier "schüttest du das Kind mit dem Bade aus"

...ich möchte dich sehen
wenn du jetzt, aus welchem Grund auch immer,
unerträgliche Schmerzen hättest,
(und das gibt es wirklich...)
Schmerzen die dir alle Sinne rauben würden...
...ob du dann immer noch sagen würdest...

...das ist alles gar nicht wahr...?!

...hier wünschte ich wirklich einen Hauch Demut...

🙂

 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Das ist einfach sozial nicht realisierbar!

Dazu müsste man komplett abgeschottet leben...

Das Chaos würde ausbrechen, die Wirtschaft zusammenbrechen etc.


...du hast vollkommen recht,
dies Zitat kommt auch nicht von einem Politiker...

wenn aber die Menschen einer Gesellschaft
die entsprechende Reife mitbringen,
dann wird es sich auch sozial realisieren.


...und wie schon gesagt:




Moral ist eine Krücke
für unentwickelte Menschen.

Eine gute Krücke, eine sinnvolle Krücke
aber eben nicht mehr als eine Krücke!

Und so wie ein Fußkranker die Krücke braucht,
braucht eine kranke Gesellschaft Moral.

Und das ist gut und richtig und angemessen!

Aber wenn die Genesung passiert
wird nur ein kopfkranker Fußkranker
diese Krücke für den Rest seines Lebens
weiter mit sich herumschleppen!

🙂



 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

lachlaut* und genau DAS aus deiner Tastatur - das ist dermassen absurd, dass man schon herzhaft darüber lachen kann!!!

🙂)


...ups, vielleicht hat Franky ja doch recht,
und wir können doch Andere Glücklich machen....😉

bei dir scheints ja geklappt zu haben...klasse...!


🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Danke Diva.
Ein Beitrag von einem Menschen der mit beiden Beinen im Leben steht,
offen und ehrlich geschrieben,und vor allen Dingen REALISTISCH denn DAS ist das wahre Leben so wie es sich WIRKLICH abspielt und anfühlt und das Diva DA positives für sich rausholen kann verdient Achtung.

Was mir schon immer gegen den Strich ging sind Menschen die mir was weismachen wollen obwohl sie es selbst nicht durchlebt und erfahren haben und DENNOCH so tun alsob es das einzig Richtige ist.
Das kann man mit unmündigen kleinen Kindern machen,aber nicht mit Menschen die selbst Erfahrungen gemacht haben,gewollt oder ungewollt.

Und nochmal zum Thema Glück:


Mein Sohn war 10 als er bei einem Spaziergang eine Frosch fand und zu mir sagte "siehste Mama,auch DAS ist Glück,wenn man einen Frosch entdeckt".
Solche Worte eines Kindes machen mich glücklicher als jeder Bagwhan
oder Zitatendrescher es je könnte.

Wenn ich wie einige hier den Tag damit verbringe,Zitate rauszusuchen und sie mir zum Lebensinhalt mache,dann stimmt irgendwas nicht mit mir.
Dann habe ich ein Problem mit der Realität.
Seelen die den Weg verloren haben und permanent auf der Suche sind?😕



Lise
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Da muss ich dich leider enttäuschen Lizzy.
Dadurch,das du oft unüberlegt hier Dinge von dir gibst verletzt du andere Menschen,du stellst dein Glück über das der Anderen.
Dich hat dein Licht so geblendet das du nicht mehr siehst was du anrichtest.


Lass dir erst mal selbst helfen bevor du Andere helfen willst.



Lise
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


Und so sehe ich das Leben und die Welt,
in diesem Sinn ist alles perfekt
in diesem Sinn ist alles gut...!

Ist der Mensch göttlich? Der Mensch ist weder allwissend noch allmächtig und sehr unvollkommen. Gibt es dennoch "Parallelen" mit Gott?

Worin besteht die Gemeinsamkeit von Gott und Mensch? Für mich kommt als Gemeinsamkeit nur sehr wenig in Frage. Ich glaube, dass man sinnvollerweise nur von dem moralischen Gesetz als Gemeinsamkeit zwischen Gott und Mensch sprechen sollte.

Die Natur mit allen ihren Erscheinungen eignet sich nicht.
Ein Stein ist nicht Gott.
Ein Tier ist nicht Gott.
Ein Sadist ist nicht Gott.
Ein nur Glücklicher ist nicht Gott.
Aber in der moralischen Gesinnung eines Menschen, der mit aller Kraft das Gute sucht, findet man eine Übereinstimmung mit Gott.

Dies wird zB anschaulich an Jesus als der personifizierten Idee des Guten Prinzips deutlich. Jesus glänzt nicht durch Glückserfahrungen und Happyness. Seine Besonderheit besteht in seiner ethischen Haltung, seiner vollkommenen Übereinstimmung mit dem Willen Gottes (aber aus freien Stücken). In der Welt geht Jesus einen steinigen aber erhabenen Weg.

Die Moral ist das "Bindeglied" zwischen Mensch und Gott (falls es letzteren gibt).
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben