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...wozu Regeln und Moral...? (Osho)

AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Ja, Mea.

Dieser oshoSpruch trennt - wenn man ihn wohlwollend interpretiert - den Bereich des Spirituellen von dem des Alltagslebens und will die Gesetze des Spirituellen auf den Bereich des Alltagslebens übertragen.

Hierdurch kommt es zu einer unheilvollen Vermischung dieser beiden Bereiche.

So wie ich nicht die Schwerkraft aufheben kann, sollte ich auch nicht an anderen Gesetzen des täglichen Lebens rütteln. Erleuchtung etc ist nun mal eine Komponente, die man mit dem Alltagsleben nicht in Einklang bringen kann. Hier scheint ein Denkfehler der oshos vorzuliegen.

 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

HALLOOOO !!!!!


...das Thema des Zitates ist nicht:

Wie werde ich glücklich !

...vielleicht liest du nochmal, was du so schön kopiert hast !



Es ist auch nicht von Glücksgefühlen die Rede,
sondern davon keine Regeln zu befolgen
die dich unglücklich machen...


...wenn du lieber unglücklich sein möchtest,
bitte schön, das steht dir ja frei...

🙂




In meinem Beitrag bin ich nicht davon ausgegangen, daß "Wie werde ich glücklich" also der Weg zum Glücksgefühl, Thema des Zitats ist.

Viel mehr kritisiere ich die Beschränkung der Moral auf individuelles Glücksempfinden.

"Regeln, die dich unglücklich machen, mußt du nicht befolgen.
Was dich glücklich macht, erhebe zur Moral."
Das sagt das Zitat aus und genau das ist ein kurzsichtiger Ansatz.

Nein ich möchte nicht lieber unglücklich sein, aber das ist auch nicht die einzige Alternative zum Osho-Zitate-Befolgen.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Die Entwicklung läßt sich folgendermaßen darstellen:
Tier -> moralischer Mensch -> Gott (falls es ihn gibt)

Gott braucht keine Moral. Er handelt vollkommen moralisch. Und dass der Mensch sich zu einem göttlichen Wesen entwickeln kann, ist sehr zweifelhaft.




...und genau an dieser Stelle unterscheiden wir uns !

...für dich ist zweifelhaft
ob der Mensch sich zu einem göttlichen Wesen entwickeln kann..

...und für mich ist sicher, daß der Mensch ein göttliches Wesen ist !



...und hier ist es genauso wie du sagst:

Gott braucht keien Moral !

...und wenn der Mensch seinen göttlichen Wesenskern entfaltet
und sich auf ihn bezieht,
braucht auch er keine Moral...!

...und tiefstes inneres Glück und das nennt man auch Glückseligkeit
ist der Indikator dieser göttlichen Instanz in uns.

...und ich sags nochmal:

bei der ganzen Geschichte geht es überhaupt nicht
um das Erzeugen flüchtiger Glücksgefühle,
es geht überhaupt nicht um das Erzeugen von Gefühlen,
sondern um das Nutzen unserer innersten Sensorik.

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Ausgezeichnet sapphyr!

Glück ist OK. Aber Glück alleine nicht. Den ganzen Tag mit kühlen Drinks am Pool liegen ist nicht das höchste Ziel der Menschheit.
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


...und genau an dieser Stelle unterscheiden wir uns !

...für dich ist zweifelhaft
ob der Mensch sich zu einem göttlichen Wesen entwickeln kann..

...und für mich ist sicher, daß der Mensch ein göttliches Wesen ist !



...und hier ist es genauso wie du sagst:

Gott braucht keien Moral !

...und wenn der Mensch seinen göttlichen Wesenskern entfaltet
und sich auf ihn bezieht,
braucht auch er keine Moral...!

...und tiefstes inneres Glück und das nennt man auch Glückseligkeit
ist der Indikator dieser göttlichen Instanz in uns.

...und ich sags nochmal:

bei der ganzen Geschichte geht es überhaupt nicht
um das Erzeugen flüchtiger Glücksgefühle,
es geht überhaupt nicht um das Erzeugen von Gefühlen,
sondern um das Nutzen unserer innersten Sensorik.

🙂
Auf den Text möchte ich noch gerne eingehen, vandan. Jetzt muss ich aber unbedingt noch einkaufen fahren. Bis später 🙂!
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

In meinem Beitrag bin ich nicht davon ausgegangen, daß "Wie werde ich glücklich" also der Weg zum Glücksgefühl, Thema des Zitats ist.

Viel mehr kritisiere ich die Beschränkung der Moral auf individuelles Glücksempfinden.

"Regeln, die dich unglücklich machen, mußt du nicht befolgen.
Was dich glücklich macht, erhebe zur Moral."
Das sagt das Zitat aus und genau das ist ein kurzsichtiger Ansatz.

Nein ich möchte nicht lieber unglücklich sein, aber das ist auch nicht die einzige Alternative zum Osho-Zitate-Befolgen.




...diese Zitate sind auch nicht dazu da befolgt zu werden,
sie können vielleicht zu Nachdenken und Fühlen anregen...thats it !

Was dich glücklich macht, ist gut.

...was soll daran falsch sein...?

...was soll, im Umkehrschluß, gut daran sein
wenn mich etwas unglücklich macht...?


Was dich glückselig macht,
ist die einzige Moral.



...hier spricht Osho von Glückseligkeit:
Glück gemeinsam mit Seligkeit !

...dies ist die feinste und höchste Form des Glücksempfindens
dies ist das Glücksempfinden der Seele...!

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

Ausgezeichnet sapphyr!

Glück ist OK. Aber Glück alleine nicht. Den ganzen Tag mit kühlen Drinks am Pool liegen ist nicht das höchste Ziel der Menschheit.


...was hast du immer mit deinen kühlen Drinks am Pool...
da scheint sich ein unterdrückter Teil von dir zu melden...😉

...von dieser Art der Glücksjagd spreche ich überhaut nicht...!

🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


...und genau an dieser Stelle unterscheiden wir uns !

...für dich ist zweifelhaft
ob der Mensch sich zu einem göttlichen Wesen entwickeln kann..

...und für mich ist sicher, daß der Mensch ein göttliches Wesen ist !



...und hier ist es genauso wie du sagst:

Gott braucht keien Moral !

...und wenn der Mensch seinen göttlichen Wesenskern entfaltet
und sich auf ihn bezieht,
braucht auch er keine Moral...!

...und tiefstes inneres Glück und das nennt man auch Glückseligkeit
ist der Indikator dieser göttlichen Instanz in uns.

...und ich sags nochmal:

bei der ganzen Geschichte geht es überhaupt nicht
um das Erzeugen flüchtiger Glücksgefühle,
es geht überhaupt nicht um das Erzeugen von Gefühlen,
sondern um das Nutzen unserer innersten Sensorik.

🙂


Eine göttliche Instanz wäre losgelöst von aller Körperlichkeit, Ängsten, Sterblichkeit.
So sind Menschen, die nun einmal aus Fleisch und Blut bestehen nicht, nicht einmal in ihrem innersten Wesen und das ist auch gut so.

Wären wir göttlich, dann wäre das das Ende einer jeglichen Gesellschaftsform. Denn diese werden getragen von Allianzen, Bedürfnissen, Gegenseitigkeit.
Eine "göttliche Lebensform" ist per Definition perfekt und somit ist jegliche weitere Entwicklungsmöglichkeit und die zwingende Notwendigkeit sozialer Interaktion ausgeschlossen

Ich finde diesen Gedanken nicht befreiend sondern beängstigend.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ...wozu Regeln und Moral...?

alles andere was an Beiträgen kommt, hat lediglich mit dir zu tun und es ist sehr schwer für einige zu akzeptieren, dass vielleicht bei 10 Leuten 20 Meinungen von Glück vorherrschen!

und Osho ist nun echt einer unter vielen.

Jo, leben und leben lassen... und nicht die Aussagen einer Person zum Prinzip für alle erheben!

So, da ich unfaßbar unglücklich werde, wenn ich jetzt nix in den Magen kriege (und das will ja keiner, die Regel "Nix essen nach 19Uhr" breche ich dafür gern) wünsche ich allseits noch nen schönen Abend...🙂
 
AW: ...wozu Regeln und Moral...?


...und für mich ist sicher, daß der Mensch ein göttliches Wesen ist !
"Göttliches Wesen" ist ein schwammiger Begriff. Mir geht es darum, dass der Mensch nicht Gott ist. Mensch ungleich Gott.

Dass wir weder allmächtig noch allwissend und unvollkommen sind, dürfte klar sein. Ergo sind wir nicht Gott. Dieses Faktum ist klar.

...und wenn der Mensch seinen göttlichen Wesenskern entfaltet
und sich auf ihn bezieht,
braucht auch er keine Moral...!
Wie gezeigt sind wir nicht Gott, also unvollkommen und bedürfen also der Moral. Die Moral erscheint uns als Pflicht. Weil Gott (wenn es ihn gibt) ohnehin vollkommen moralisch ist, gibt es für ihn keine Pflichten.

...und tiefstes inneres Glück und das nennt man auch Glückseligkeit
ist der Indikator dieser göttlichen Instanz in uns.
Glück ist ein sehr unsicherer Indikator. Tiere empfinden auch Glück oder Sadisten. Darum sind sie noch lange nicht Gott. Das Glück ist eine sehr zufällige Größe. Gott kann Glück geben, aber er wird es nicht an einen unmoralischen Menschen geben.

Glückliche Menschen sind nicht "göttlicher". Dann wären nämlich reiche Menschen "göttlicher". Das kann nicht sein.

Wenn es so etwas wie "Göttlichkeit" im Menschen geben sollte, dann zeigt sie sich vor allem in seiner Moral. Die Moral ist nämlich so ziemlich der einzige Ort, der nicht den Naturgesetzen unterliegt. Die Moral ist der eigentliche Schlüssel zur Spiritualität.

Glück ist ein technischer, Moral ein geistiger Begriff.

 

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