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Wozu die UN?

  • Starter*in Starter*in Dr. House
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    wozu
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Ganz und gar nicht.

Einer meiner Kritikpunkte war ja auch das ineffiziente wirtschaften mit Mitgliedsbeiträgen bzw. das ineffiziente einsetzen von Hilfsgeldern.

Dabei verzichte ich das Wort "korrupt" zu gebrauchen, denn auch das ist ein Vorwurf gegen die UN.



Ah, und durch mein versehentliches nicht-gebrauchen der Vergangenheitsform schließt du also darauf, ich könne Vergangenheit und Gegenwart nicht auseinanderhalten? 😀

Stan, lasse es doch einfach. Es klappt nicht. 😎

Übrigens sollte jeder wissen, dass kein Staat auf ewig den Vorsitz einer Kommission oder eines Ausschusses in internationalen Institutionen haben kann.

Meine angeblichen fachlichen Fehler belaufen sich also auf das versehentliche nicht verwenden der Vergangenheitsform und das ich statt Kommission Ausschuss geschrieben habe. Was übrigens laut Wiki eigentlich das selbe ist.

Merkst du was?

Es zeigt wohl weniger meine angeblich fachliche nicht existierende Kompetenz, als viel mehr deine kleinkariertheit. Ein typischer Bürokrat, eben. 😎

Es ist typisch für dr House, dass er sich windet wie ein Aal. Oder hatte er sich gewunden?

Ist die Pizza verdorben oder war sie es?

Die Zeit ist ja nicht so wichtig. Für ihn vielleicht.
 

Hallo Stan,

schau mal hier: Wozu die UN?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es ist typisch für dr House, dass er sich windet wie ein Aal. Oder hatte er sich gewunden?

Ist die Pizza verdorben oder war sie es?

Die Zeit ist ja nicht so wichtig. Für ihn vielleicht.

Wer sich hier windet, muss noch herausgefunden werden.

Ist ja auch deine typische Art: Mit großem Pomp kommst du in einen Thread, schreibst über die angeblichen Fehler und wenn die sich als unbedeutend herausstellen und nicht die Fehler des TE zeigen, sondern eher deine Arroganz, versuchst du mit irgendwelchen Zusatzerklärungen dich herauszuwinden.

Übrigens nicht nur bei mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verkennst da einiges: Selbstverständlich ist die UN nicht die ideale Organisation für alles. Das kann sie gar nicht sein. Aber sie ist besser als nichts. Denn wenn man auf so lächerliche Vorschläge wie z.B. es sollten dort nur Demokratien die die Menschenrechte achten, mitmachen ( oder so ähnlich ) - dann gäbe es erstens nicht viele Mitglieder und zweitens: Wie sollte man sonst zu Diktatoren Verbindung halten und sie mit der Völkergemeinschaft zu etwas zwingen?
Zudem: Es ist ja an Dummheit kaum zu überbieten, wenn man Diktatoren mit dem Volk gleichsetzt. Jedes Volk hat ein Recht in der UN zu sein - völlig unabhängig von ihren verbrecherischen Regierungen.
 
Ich hab nicht geschrieben, dass es keine Organisation geben sollte.
Sondern nur eine neue und zumindest die alte mit einer grundlegenden Reform.

Und das die neue Institution, nur mit Demokratien, vielleicht eine Art Strahlkraft entwickelt, sodass sich auch andere anschließen wollen.

Dazu sollte eine neue Institution auch mehr Befugnisse haben.

Übrigens ist der Einwand mit dem Volk nicht korrekt.
Es gibt viele Völker die sind nicht in der UN, weil ihnen der Zutritt zur UN verweigert wird bzw. sie ausscheiden mussten. Taiwan zum Beispiel.
 
Naja, die übliche Sache eben! 😀

Stan kommt und meckert am Gehalt des Threads und unterstellt mir Dinge. 😉
Dazu lässt er auch noch, vielleicht sogar mit Absicht, meinen akademischen Titel weg. Unverschämtheit. 😀
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Vorsicht Dr. House:

Nach § 132a Strafgesetzbuch wird derjenige, der unbefugt akademische Grade führt, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
[/FONT][FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Dies trifft z.B. zu für das Verwenden im Briefkopf, auf Visitenkarten oder auf Web-Sites.
😱😀

Zum Thema:[/FONT]

Ein Kritikpunkt ist die historisch bedingte Zusammensetzung des Sicherheitsrats. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats machen regen Gebrauch von ihrem Vetorecht, um Verurteilungen und Sanktionen gegen sich selbst oder befreundete Staaten abzuwenden. So legte von 1946 bis 1964 etwa die Sowjetunion 103 Mal ein Veto gegen im Übrigen einstimmige Mehrheiten ein. Bei 69 Konventionen zu Israel legten die USA in 20 Fällen ein Veto ein.

Heißt das nicht, daß der Sicherheitsrat der UN dadurch häufig Handlungsunfähig ist?

Und hier wird doch schlicht und ergreifend die UN erpreßt, oder sehe ich das falsch?
Die Sonderrolle der USA

Mit Beginn der Regierungszeit Reagans (1981–1989) begannen die USA, einen zunehmenden Teil ihrer Pflichtbeiträge zum UN-Haushalt sowie zum Friedenssicherungs-Budget der UN zurückzubehalten. Diesen Verstoß gegen die Vereinbarungen begründeten die USA anfangs mit politischer Kritik an einigen UN-Programmen, seit Ende der 1980er Jahre unter Präsident George Bush warfen sie den UN Ineffizienz und Geldverschwendung vor. Bis 1992 war der Schuldenbetrag der USA an die Vereinten Nationen auf 1,5 Mrd. US-Dollar angewachsen. Der US-Kongress bezifferte den Schuldenbetrag 1997 unter Verweis auf angeblich erbrachte nichtgeldliche Leistungen an UN-Friedenssicherungseinsätze auf 926 Mio. US-Dollar und setzte die Zahlung als Druckmittel zur Reduzierung des prozentualen Pflichtanteiles der USA ein.[1] Zudem nutzten sie die Zurückhaltung ihres Budgetbeitrages wie im Falle des ehemaligen Generaldirektors der Organisation für das Verbot chemischer Waffen José Bustani, des Generalsekretärs Boutros Boutros-Ghali oder im Falle der Besetzung von UN-Kommissionen im Jahre 2001 als Druckmittel, um personelle Änderungen innerhalb der Vereinten Nationen zu erzwingen.[4][2][5] Die US-Regierung unter Bill Clinton handelte am 10. Juni 1997 im sogenannten Helms-Biden-Abkommen eine Senkung des US-Beitrages zum regulären UN-Budget von 25 Prozent auf 20 Prozent und eine Senkung des US-Beitrages für Friedenssicherungseinsätze von 31 Prozent auf 25 Prozent aus.
 
Richtig, der falsche Doktor vertritt mal wieder die Ansichten von George.

Der richtige Doktor 😉 vertritt nicht die Meinung von George.
Aber selbst wenn, wäre es ja erstens Bush Senior und zweitens, nur weil ein Argument auch von Bush benutzt wird, egal von welchem, ist ja nicht per se falsch.

Ich habe vor kurzem angefangen das Buch "Die UN-Gang" zu lesen.
Bis jetzt sehr interessant.

Amazon.de: Die UN-Gang. Über Korruption, Spionage, Antisemitismus, Inkompetenz und islamischen Extremismus in der Zentrale der Vereinten Nationen: Pedro A. Sanjuan, Thomas Laugstien: Bücher

PS: Und darf ich mal sagen, dass ihr bis jetzt keine Argumente für die Form der jetzigen UN gebracht habt.
 
Da die UN niemand abschaffen will und wird - ist die Frage völlig umsonst gestellt. Und das Reformieren sollte man den Politikern überlassen. da verderben viele Ärzte nur den Brei, sozusagen.

Und richtig ist natürlich das ich zumindest eine ganze Reihe von Argumenten gebracht habe, warum es eine Institution wie die UN braucht. Auch wenn dort vieles verbesserungswürdig scheint.
Im übrigen ist das was irgendwelche vergangenen amerikanischen Präsidenten - die ja gerade mit Macht am Verruf der UN garbeitet haben - nicht mehr wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier geht es nicht um amerikanische Präsidenten.

Außerdem darf man dennoch eine Diskussion darüber führen.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es auch mitentscheidend für seine Wahlentscheidung sein kann.

Es gibt Parteien im Bundestag die sind sehr dafür, dass Deutschland einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat bekommt. Zugegeben, ohne Vetorecht, aber dennoch ein ständiger Sitz. Andere Parteien lehnen einen Sitz ab.

Sowas halte ich z.B. für das Mindeste was Deutschland zusteht.

Da gibt es ja auch Bestrebungen der sog. "G4-Staaten" für eine Reform und die Aufnahme von Deutschland, Japan, Brasilien und Indien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch. Wenn der nächste amerikanische Präsident die Foltereien abschafft die sein Land aus der Weltgemeinschaft ausgrenzen, ( Stichwort: völkerrechtswidrige Kriege, Nichtanerkennung des Haager Gerichtshofes für Kriegsverbrecher ) seine Beiträge dort entrichtet und damit die UN stärkt, werden die auch wieder das Gewicht bekommen, das ihnen zusteht.
 
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