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World of Warcraft

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Ohne Therapie wird man es wohl nicht schaffen davon loszukommen.
In meiner "Spitzenzeit" sah mein Wochenende in etwa so aus, dass ich Freitagabend angefangen habe zu zocken und Sonntagmorgen aufgehört habe - ohne Schlaf.
Die einzigen Unterbrechungen bestanden darin, aufs WC zu gehen oder dem Pizza-Typen die Tür aufzumachen.

Wenn es mir möglich war die ganze Woche durch zu zocken, begann mein Tagesablauf mit WoW und endete mit WoW.

Irgendwann hing mir das Game dann zum Hals raus und ich habe aufgehört - ganz ohne Therapie.

Ich habe viel Zeit darin investiert - na und?
Es hat Spaß gemacht.
Als ich im Fußball/Kampfkunst/Skateboard-Fieber war, habe ich genauso viel Zeit darin investiert.
Warum? Weils Spaß gemacht hat.


Klar gibt es Leute, die daran hängen bleiben und nicht mehr loskommen.
Aber diese Menschen haben schon vorher Probleme gehabt!
WoW hat das nicht verursacht! Wenn sie an einem Game hängen bleiben, macht das die Probleme nur deutlich.
Wenn sie WoW nicht hätten, würden sie vielleicht an TV, Drogen oder sonst was hängen bleiben.

Ein vernünftiger Erwachsener merkt einfach, wann es ihm schadet und drosselt das Ganze oder hört ganz auf.
Und bei Kindern müssen, wie bei fast allem, halt die Eltern ein Auge drauf haben.
 
Dieses Spiel ist u. a. von Medienpsychologen entwickelt worden und zielt darauf ab, Menschen vor dem/den Bildschirm zu fesseln.

Ab wann daraus Sucht wird, ist eine andere Frage.




Allerdings wirft auch niemand einem Profisportler vor, er sei abnorm, nur weil er stundenlang auf dem Sportplatz übt.

Um Erfolg zu haben, muss man "verrückt" sein und sich intensiv mit diversen Themen beschäftigen.



qwert
 
@hablo

Eben! Und genau dieses Konzept der Belohnung, der Anerkennung und des Lösens von Problemen innerhalb einer Gruppe oder meinetwegen für eine Gemeinschaft von Spielern verführt grade diejenigen zum exzessiven spielen, denen diese Anerkennung im realen Leben versagt bleibt. Es ist wie ein Flucht in eine Scheinwelt, in der man das bekommt, was es in der drögen realen Welt nicht mehr zu geben scheint.
Das gefährliche an dieser Art Spiel ist ja, dass man es theoretisch unendlich weiterspielen kann und im Prinzip bei jedem Wegbleiben das Kribbeln beginnt, weil man das Gefühl hat, man würde etwas verpassen oder ins Hintertreffen geraten...

Unter diesen Gesichtspunkten ist es eine Gefahr, denn der Bezug zur Realität droht verloren zu gehen.
Ohne Therapie wird man es wohl nicht schaffen davon loszukommen.

alles verdächtig richtig - bis auf den letzten Satz.
ich stell mir grade vor, wie mein Arzt gekuckt hätte, wenn ich ihm erzählt hätte, dass ich wow-süchtig bin....

genauso falsch wie
Klar gibt es Leute, die daran hängen bleiben und nicht mehr loskommen. Aber diese Menschen haben schon vorher Probleme gehabt!WoW hat das nicht verursacht! Wenn sie an einem Game hängen bleiben, macht das die Probleme nur deutlich.
Wenn sie WoW nicht hätten, würden sie vielleicht an TV, Drogen oder sonst was hängen bleiben.
um spielesüchtig zu werden, muss man vorher keine Probleme gehabt haben.
wie du leichtfertig von "an einem Game hängen bleiben" an "macht das die Probleme nur deutlich" kommst, ist mir ein Rätsel.
Suchtpotenzial liegt in der Natur der Sache. dh. ich werde nicht drogensüchtig, nur weil ich ein hohes Spiele-Sucht-Potenzial habe, das ich nicht auslebe.


Skynd
 
Mir erging es mit Age of Empires so, das ganze WE durchgezockt😀😀 Heute hat sich meine Spielsucht gelegt😎
 
Ich kenne Menschen die sind Cola-Süchtig.
Ist Cola jetzt ne Gefahr?


Es gibt Menschen, die haben eine Masturbations-Sucht.
Ist Masturbation jetzt auch eine Gefahr?

usw...

WoW, Guild Wars, Diablo ... das alles ist keine Gefahr.

Wenn dann ist der Mensch das Problem (bzw. hat welche), aber nicht das Game.
 
Beispiel eines Problems:

Ich kenne eine nette Dame, die habe ich in WoW kennen gelernt.
Im Gegensatz zu mir, zockt sie es immer noch.
Und das, obwohl sie selber sagt, dass ihr das Game überhaupt keinen Spaß mehr macht und sie eigentlich alles nur noch ankotzt an diesem Game.

Warum zockt sie immer noch?

1. Wegen ihren Freunden, die sie dort aus allen Teilen Deutschlands, Österreich, Schweiz etc. hat.
Außerhalb des Games hat sie kaum Freunde (schon vor WoW!).

2. Sie bekommt in dem Spiel sehr viel Anerkennung, weil sie Top ausgerüstet ist etc.
Diese Anerkennung bekommt sie außerhalb des Games nicht!
Sie ist Hausfrau mit Kind und geht kaum raus.
Den einzigen Lob den sie mal bekommt ist: "Das Essen heute war sehr lecker!"

Also hier ist das Problem, dass die Dame kaum Freunde hat (schon vor WoW) und das sie wenig Anerkennung bekommt.
Das ist das Problem! Nicht das Game!

Hätte sie viele Freunde und würde z.B. beruflich viel Anerkennung bekommen, würde sie dieses Game gar nicht zocken (das sagt sie selber, weil das Game sie ansich nur noch langweilt!).
 
Also hier ist das Problem, dass die Dame kaum Freunde hat (schon vor WoW) und das sie wenig Anerkennung bekommt.
Das ist das Problem! Nicht das Game!

Hätte sie viele Freunde und würde z.B. beruflich viel Anerkennung bekommen, würde sie dieses Game gar nicht zocken (das sagt sie selber, weil das Game sie ansich nur noch langweilt!).

In der Zeit, die sie mit dem Game nutzlos vor dem Rechner verbringt, hätte sie jede Menge Gelegenheit, rauszugehen ins reale Leben, sich einem Verein anzuschließen und neue Freunde zu finden.
 
In der Zeit, die sie mit dem Game nutzlos vor dem Rechner verbringt, hätte sie jede Menge Gelegenheit, rauszugehen ins reale Leben, sich einem Verein anzuschließen und neue Freunde zu finden.
Natürlich!
Aber ich habe extra geschrieben, dass die Dame Probleme hat und diese schon vor WoW da waren.

Ich selbst habe z.B. mal soziale Phobie angesprochen, aber davon wollte sie nichts hören.

Sie hat Probleme, keine Frage. Aber die bestanden schon vor WoW und wurden nicht durch WoW verursacht!

Außerdem war sie schon auf 2 Gildentreffen. Sie hat sich also mit den Leuten aus WoW getroffen.
Ich musste sie 3 Tage beruhigen, bis sie da mal hin ist, aber sie ist hingegangen - waren super Tage für sie.




Da ich eine Ausbildung im IT-Bereich hatte, haben über 50% aller "Jahrgänge" WoW gezockt.
Zu sehr vielen von damals habe ich noch Kontakt und keiner zockt mehr WoW und keiner hat durch WoW Probleme bekommen.
 
Hallo,

auf der t-online - seite war ein Artikel, dass eine Jugendschutzorganisation? das Spiel als das Koks unter den PC-Spielen bezeichnet hat.

Gruß Taram
 
Man kann von unendlich vielen Sachen abhängig werden und auch daran sterben.


Aber deswegen ist das Produkt (damit sind nicht Drogen gemeint) nicht die Gefahr, sondern der verantwotungslose Umgang damit!
 
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