B
BlueScreen
Gast
In meiner "Spitzenzeit" sah mein Wochenende in etwa so aus, dass ich Freitagabend angefangen habe zu zocken und Sonntagmorgen aufgehört habe - ohne Schlaf.Ohne Therapie wird man es wohl nicht schaffen davon loszukommen.
Die einzigen Unterbrechungen bestanden darin, aufs WC zu gehen oder dem Pizza-Typen die Tür aufzumachen.
Wenn es mir möglich war die ganze Woche durch zu zocken, begann mein Tagesablauf mit WoW und endete mit WoW.
Irgendwann hing mir das Game dann zum Hals raus und ich habe aufgehört - ganz ohne Therapie.
Ich habe viel Zeit darin investiert - na und?
Es hat Spaß gemacht.
Als ich im Fußball/Kampfkunst/Skateboard-Fieber war, habe ich genauso viel Zeit darin investiert.
Warum? Weils Spaß gemacht hat.
Klar gibt es Leute, die daran hängen bleiben und nicht mehr loskommen.
Aber diese Menschen haben schon vorher Probleme gehabt!
WoW hat das nicht verursacht! Wenn sie an einem Game hängen bleiben, macht das die Probleme nur deutlich.
Wenn sie WoW nicht hätten, würden sie vielleicht an TV, Drogen oder sonst was hängen bleiben.
Ein vernünftiger Erwachsener merkt einfach, wann es ihm schadet und drosselt das Ganze oder hört ganz auf.
Und bei Kindern müssen, wie bei fast allem, halt die Eltern ein Auge drauf haben.