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World of Warcraft

Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
Hab dazu was in einem anderen Thread gelesen, wollte den aber nicht Off-Topic zuspammen.

Aber man hört es irgendwie immer öfter, dass sich Leute ihr Leben durch die Zockerei von diesem Spiel ruinieren. :rolleyes:

Ich kenne auch selbst so einen Fall - ein Elternpaar, mit 3 Kids. In der einen Ecke hockte der Vater vor dem "WoW", in der anderen die Mutter vor einem Chat. Das ging nicht lange gut und die Familie brach auseinander.

Von meinem Chef höre ich immer die Klagelieder über seinen Sohn - der steht kurz vor dem Abi, aber statt zu lernen, verbarrikadiert er sich in seinem Zimmer und spielt WoW.

Und nun hier der Fall im Forum - ein User, der sich damit 2 Lehrstellen "verspielt" hat.

Und da seh ich eher die Gefahr darin als in der vielbeschrieenen steigenden Gewaltbereitschaft - dass sich die Spieler immer mehr in dieser Parallelwelt verlieren und das reale Leben komplett auf der Strecke bleibt.

Ich sag auch zu meinem Freund immer: "WoW ist ein Trennungsgrund!"

Wie seht Ihr das?
 

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Q

*quasi*

Gast
Dass ich dieses Spiel auch als Christ ablehnen muss, liegt auf der Hand. Aber auch vor alltäglichem Hintergrund kann ich davor echt nur warnen und das, was du da gepostet hast, acromantula, ist leider bittere Realität. Dieses Spiel hat eine dermaßen starken Suchtfaktor, dass sich Menschen regelrecht darin verlieren.
Ich weiß, wovon ich rede - 2 meiner Söhne haben es lange Zeit gespielt, solo und in LANs und fanden kaum mehr den Weg da heraus.
Einer hat es Gott sei Dank vor einem Jahr erkannt und es in die Tonne gekloppt; was der ältere derzeit damit tut, weiß ich nicht.
Aber von diesem Spiel geht eine Faszination aus, die die an anderen Spielen bei weitem übersteigt und die ich vor dem Glaubenshintergrund nur als satanisch bezeichnen kann (zumal das Spiel von okkulten Praktiken durchtränkt ist, wie mein jüngerer Sohn dann selbst auch erkannte).
Aus welchen Gründen auch immer man sich dagegen ausspricht - das Spiel ist gefährlich.
Gruß quasimodo
 

Skynd

Aktives Mitglied
da ich dem Spiel selbst 2,5 Jahre verfallen war, kann ich (leider) nur jedem Recht geben, der vor diesem Spiel warnt.

der Suchtfaktor ist einfach unglaublich.
da hat sich Blizzard selbst übertroffen bzw ihrem Namen alle Ehre gemacht.
sind ja weltweit die erfolgreichste Spieleschmiede.

obwohl ich kuriert bin, ist die Faszination an sich noch nicht vorbei.
denn das Prinzip ist einfach genial. außerdem hab ich im Freundeskreis noch einige, die das immer noch spielen.
egal ob du Hardcore-zocker bist oder ein 0815abundzu-Zocker, ob Perfektionist oder oberflächlich - es ist für jeden was dabei.

und obwohl Blizzard zur Zeit die Spannungskurve im Endgame nicht aufrecht erhalten kann (fehlender nachrückender Endcontent) scheint das kein Beinbruch zu sein, denn für die restlichen 95% aller Spieler gilt immer noch: " der Weg ist das Ziel".

"WoW ist ein Trennungsgrund!"

Wie seht Ihr das?
da würde ich eher die Spielsucht im allgemeinen heranziehen.
denn WoW ist nicht das einzige Spiel mit diesem Suchtfaktor.
es ist nur sehr weit verbreitet und hat deshalb statistisch eine hohe Quote.
(Tetris und Solitär haben fast den gleichen Suchtfaktor ^^)

aber ja. ist definitiv ein Trennungsgrund.
die soziale Abschottung führt zwangsweise zum Einschlafen von Gefühlen.

natürlich bestätigen mal wieder die Ausnahmen die Regel ;)


Skynd
 

määäx

Mitglied
Hab dazu was in einem anderen Thread gelesen, wollte den aber nicht Off-Topic zuspammen.

Aber man hört es irgendwie immer öfter, dass sich Leute ihr Leben durch die Zockerei von diesem Spiel ruinieren. :rolleyes:

Ich kenne auch selbst so einen Fall - ein Elternpaar, mit 3 Kids. In der einen Ecke hockte der Vater vor dem "WoW", in der anderen die Mutter vor einem Chat. Das ging nicht lange gut und die Familie brach auseinander.

Von meinem Chef höre ich immer die Klagelieder über seinen Sohn - der steht kurz vor dem Abi, aber statt zu lernen, verbarrikadiert er sich in seinem Zimmer und spielt WoW.

Und nun hier der Fall im Forum - ein User, der sich damit 2 Lehrstellen "verspielt" hat.

Und da seh ich eher die Gefahr darin als in der vielbeschrieenen steigenden Gewaltbereitschaft - dass sich die Spieler immer mehr in dieser Parallelwelt verlieren und das reale Leben komplett auf der Strecke bleibt.

Ich sag auch zu meinem Freund immer: "WoW ist ein Trennungsgrund!"

Wie seht Ihr das?
also meine meinung dazu ist die, das man bei computerspielen immer versuchen sollte die richtige dosis *g* zu erwischen... nicht zu viel, nicht zu wenig ;) denn spass muss sein ...

lg
 
M

*Minny*

Gast
hi,

also ich habe dieses spiel nachdem es mein freund angefangen hat auch angefangen. Ich war anfangs total begeistert davon und dachte nur noch an das sog. "leveln" und weiterkommen. Meine Mutter sagte "du sitzt nur noch in deinem zimmer vor diesem spiel". Ich wollte das nicht glauben, aber habe nach ein paar monaten selbst gemerkt, wie stark das spiel mein Leben beeinflusst. Mich hat es dann genervt ständig daran zu denken und irgendetwas davon zu hören. Es nervte, ständig diese blöde unreale Welt, die Süchtigen die nicht genug bekommen und über irgendwelche "rüstungen" und "schadensmacher" reden. Ich hätte k***** können.
Ich spielte immer weniger und beschäftigte mich mit anderen Dingen. Jetzt spiele ich nur noch ab und zu und nicht länger als 1-2stunden täglich (mein Freund auch, wir beide wissen das das richtige Leben wichtiger ist, als sinnlos auf irgendwelchen tasten rumzuklicken und eine sich-bewegende figur zu steuern). Ich habe mich wieder unter Kontrolle und muss sagen:

JA WOLD OF WARCRAFT IST EIN TRENNUNGSGRUND
und
JA WOLD OF WARCRAFT MACHT SÜCHTIG

Ich verstehe nicht wie man sich das Leben durch so ein Spiel versauen kann. Aber solche Leute gibt es. Ich habe selbst Erfahrungen gemacht und weiß wie es ist abhängig zu sein.....!!

Eigentlich sollte das Spiel abgeschafft werden, denn es macht wirklich vieles im Leben kaputt genauso wie es Menschen kaputt macht!
 
M

*Minny*

Gast
hi,

also ich habe dieses spiel nachdem es mein freund angefangen hat auch angefangen. Ich war anfangs total begeistert davon und dachte nur noch an das sog. "leveln" und weiterkommen. Meine Mutter sagte "du sitzt nur noch in deinem zimmer vor diesem spiel". Ich wollte das nicht glauben, aber habe nach ein paar monaten selbst gemerkt, wie stark das spiel mein Leben beeinflusst. Mich hat es dann genervt ständig daran zu denken und irgendetwas davon zu hören. Es nervte, ständig diese blöde unreale Welt, die Süchtigen die nicht genug bekommen und über irgendwelche "rüstungen" und "schadensmacher" reden. Ich hätte k***** können.
Ich spielte immer weniger und beschäftigte mich mit anderen Dingen. Jetzt spiele ich nur noch ab und zu und nicht länger als 1-2stunden täglich (mein Freund auch, wir beide wissen das das richtige Leben wichtiger ist, als sinnlos auf irgendwelchen tasten rumzuklicken und eine sich-bewegende figur zu steuern). Ich habe mich wieder unter Kontrolle und muss sagen:

JA WOLD OF WARCRAFT IST EIN TRENNUNGSGRUND
und
JA WOLD OF WARCRAFT MACHT SÜCHTIG

Ich verstehe nicht wie man sich das Leben durch so ein Spiel versauen kann. Aber solche Leute gibt es. Ich habe selbst Erfahrungen gemacht und weiß wie es ist abhängig zu sein.....!!

Eigentlich sollte das Spiel abgeschafft werden, denn es macht wirklich vieles im Leben kaputt genauso wie es Menschen kaputt macht! Die Leute spielen häufig aus i-welchen Problemen und holen sich in den Spielen den nötigen Erfolg und die Anerkennung. Man fühlt sich stark und als wenn man was kann wenn man im Spiel etwas erreicht...und das steigert sich...und viele sind dem wehrlos ausgesetzt. und genau da liegt das problem!!
 

orange-blaue-blume

Aktives Mitglied
Dem Spiel würde ich nicht die ganze Schuld geben, man muss schon ein bisschen Suchtpotential mitbringen... ich weiß also, warum ich nicht spiele ;)- Kenne dieses zwanghafte Getippe auch von Tetris u.Ä..

WoW verführt, weil es so komplex ist, glaube ich... und man kann ja auch dort seine Freunde treffen :rolleyes:.

Ich hatte einen Freund, der es auch gespielt hat (und auch wenn ich bei ihm war); ich weiß daher, wie sehr es einschränken kann. Eine Beziehung und die Person an sich... selbst wenn sie intelligent ist, sozial, spielt alles keine Rolle. Eine Sucht ist eine Sucht.

orbbl
 
H

hablo

Gast
WoW ist ja nur das bekannteste beispiel für eine unzahl an spielen, bei denen möglichst hohe aktivität belohnt wird. es gibt auch shooter sowie strategiespiele, bei denen man mit höherer aktivität auch mehr oder weniger zwangsläufig mehr XP (erfahrungspunkte), ein größeres territorium, einen höheren 'tick' (heißt: einnahme an geld und rohstoffen), bessere waffen oder sonstige boni bekommt.

es geht wohl weniger um die spielewelten - sondern mehr um die (virtuelle) belohnung, die mit hoher aktivität steigt.

dies ist bei unzähligen anderen spielen nicht so. nehmen wir mal civilization, welches ebenfalls multiplayer-fähig ist und eine große spieltiefe bzw. viele spielkonzepte umfasst, welche das spiel langfristig interessant machen, alleine schon im alleingang - ohne LAN oder internet.
eine runde dauert aber nie ewig: sagen wir mal, dass man nach 20 spielstunden (abhängig vom schwierigkeitsgrad) durchaus ein spiel durchspielen kann. dann ist aber ende im gelände, die punkte werden addiert, fertig. denn die anzahl der runden pro spiel ist begrent.
man kann sich nicht durch hohe aktivität zum champ hochspielen....
und das begrenzt den suchtfaktor ungemein.
natürlich kann man nach belieben immer wieder ein neues spiel starten - mit neuen parametern, zivilisationen etc.
aber der aufbau eines virtuellen alter egos gelingt so nicht.....
niemand spricht von einer 'civilization'-sucht - zufall? ;)
wohl kaum.....

die gefahr bei WoW liegt keinesfalls in den okkulten inhalten des spiels *lach* - sondern in diesem belohnungskonzept, welches hohe aktivität honoriert.
 
B

BlueScreen

Gast
Habe WoW selbst lange Zeit gezockt und sehe darin (wie in allen anderen Games) keine Gefahr.
 
S

solace

Gast
@hablo

Eben! Und genau dieses Konzept der Belohnung, der Anerkennung und des Lösens von Problemen innerhalb einer Gruppe oder meinetwegen für eine Gemeinschaft von Spielern verführt grade diejenigen zum exzessiven spielen, denen diese Anerkennung im realen Leben versagt bleibt. Es ist wie ein Flucht in eine Scheinwelt, in der man das bekommt, was es in der drögen realen Welt nicht mehr zu geben scheint.
Das gefährliche an dieser Art Spiel ist ja, dass man es theoretisch unendlich weiterspielen kann und im Prinzip bei jedem Wegbleiben das Kribbeln beginnt, weil man das Gefühl hat, man würde etwas verpassen oder ins Hintertreffen geraten...

Unter diesen Gesichtspunkten ist es eine Gefahr, denn der Bezug zur Realität droht verloren zu gehen.
Ohne Therapie wird man es wohl nicht schaffen davon loszukommen.
 

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