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Wohlstand für Alle!

Als Single ohne weitere Verpflichtungen "auf Risiko" zu setzen, finde ich ganz normal.

Es verleiht dem Leben auch ein wenig Würze und Spannung.

Das alles für sich so zu beschließen, ist gut und sinnvoll.

Daraus eine "Heilsbotschaft" zu kreiiren, ist falsch.

Finde ich.
 
A

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Re: Wohlstand für Alle!
Als Single ohne weitere Verpflichtungen "auf Risiko" zu setzen, finde ich ganz normal.

Es verleiht dem Leben auch ein wenig Würze und Spannung.

Das alles für sich so zu beschließen, ist gut und sinnvoll.

Daraus eine "Heilsbotschaft" zu kreiiren, ist falsch.

Finde ich.

Stimme ich voll zu.

Die Risikotragfähigkeit ist wesentlich abhängig von der Lebenssituation.
Als Familienvater und Hauptverdiener würde ich auch erst eine Risikolebensversicherung abschließen, bevor ich darüber nachdenke Geld zu investieren.

"Risiko" verstehe ich aber nicht im Sinne des Volksmundes, welcher es als gemeinhin schlecht ansieht. Risiko ist eher die "mögliche Abweichung von einem angestrebten Zustand".

Sprich wenn ich 100 € unter der Matratze lager bleiben es ohne jegliches Risiko 100 € (abzüglich Inflation...)
Wenn ich 100 € anlege könne es 80 € oder 140 € werden. Risiko!
Da Risiko im Durchschnitt aber belohnt wird (in dem beispiel wäre der Durchschnitt 110 €), kann es sinnvoll sein diesen Durchschnitt anzupeilen. Das machen zB ETF Anleger, indem sie so breit streuen, dass sie Risiken einzelner Firmenpleiten ausschließen.

Zu guter Letzt: Es gibt kein Leben ohne Risiko.
Wer z.B. Geld zum investieren hat und es nicht investiert, meidet heute das Risiko, stellt sich aber gleichzeitig in Zukunft Risiken (zb dass ohne gute Geldanlage die Rente nicht ausreicht).

Das Leben ist voller Risiken, leider .... oder zum Glück, ne nachdem ob man es als Chance oder Gefahr sieht 🙂
 
Als Single ohne weitere Verpflichtungen "auf Risiko" zu setzen, finde ich ganz normal.

Es verleiht dem Leben auch ein wenig Würze und Spannung.

Das alles für sich so zu beschließen, ist gut und sinnvoll.

Daraus eine "Heilsbotschaft" zu kreiiren, ist falsch.

Finde ich.

Also Nichtsingle mit Verpflichtungen klappt die "Heilsbotschaft" bei mir auch ganz gut!
 
J
Risiko begleitet uns ständig wenn wir Erfolg wollen. Wir gehen zu Vorstellungsgesprächen obwohl das Risiko besteht, den Job nicht zu kriegen. Wir arbeiten obwohl das Risiko besteht, dass wir was falsch machen. Wir legen auch Geld an, obwohl das Risiko besteht, dass wir was dabei verlieren. Wenn wir einer Frau unsere Liebe gestehen, dann mit dem hohen Risiko der Ablehnung.

Ist Risiko deswegen schlecht?

Wenn man kein Risiko eingehen möchte, ist das ok! Jeder sollte für sich selbst entscheiden wie viel Risiko er eingehen will. Aber bitte keine Ausreden, dass man vollkommen fremdbestimmt ist und nichts für die eigenen Entscheidungen kann.

Genau das ist der Punkt. Ich will das hier nicht mit irgendwelchen Sprüchen abtun, aber das ganze Leben ist ein Risiko.

Selbst der nächste Gang über den Zebrastreifen.
 
Es gibt vermeidbare und nicht-vermeidbare Risiken.

Aber ist ja auch egal; solange es euch Freude macht, ist doch alles ok.

Einzig den Anspruch auf Allgemeingültigkeit gewonnener Erkenntnisse finde ich schwierig.

Abr ich muss ja auch nicht alles schick finden. 🙂

Für euer Modell spielt das ja auch keine Rolle.
 
Der Erfolgreiche denkt "Ich bin so erfolgreich weil ich was richtig mache"
Der Erfolglose denkt "Ich bin so erfolglos, weil das Glück ja garnicht in meiner eigenen Hand liegt"

Beides ist verständlich. Natürlich liegt es nahe, sich Erfolg auf die eigene Fahne zu schreiben und Misserfolg nicht. Das ist menschlich.

Für Erfolg oder Misserfolg gibt es Gründe, die nicht in unserer Macht stehen. Daher würde ich den Ball eher flach halten, wenn ich Erfolg hätte. Und im Falle von Misserfolg nicht so sehr die Schuld bei mir selbst suchen. Erscheint mir weiser als mich für alles, was mir widerfährt, verantwortlich zu fühlen.

Der Erfolglose wird weiterhin nichts tun, nichts versuchen, nichts riskieren, weil er nicht glaubt, dass er selber was ändern kann.
Der Erfolgreiche wird weiter Dinge versuchen und irgendwann wahrscheinlich Erfolg haben.

Nö. Es gibt viele erfolglose Menschen, denen gar nichts anderes übrig bleibt, als weiter zu kämpfen, wenn sie nicht untergehen wollen. Und es gibt genügend Erfolgreiche, die vor Langeweile und Reichtum in Passivität abgleiten.

Und wie soll zB einer, der das Down-Syndrom hat, erfolgreich (in Deinem Sinne) sein?

Ich sehe Deinen Denkfehler in der Illusion, Erfolg sei machbar. Wie ich schon sagte, hängt Erfolg von Ursachen ab, die wir kaum in der Hand haben. ZB ist Erfolg an der Börse für arme Menschen gar nicht möglich. Es müssen Vorraussetzungen (wie zB Geld) da sein, um es zu vermehren.
 
Eine Frage an die Kritiker (nicht wertend gemeint):

Was könnte man denn anders machen? Soll man gar nicht investieren? Wenn ja, worin? Wie sehen eure Alternativen aus?

Ich persönlich denke, eine 'Investition' fängt schon sehr viel früher an, nämlich mit einer guten Ausbildung. Wer dann später im Job gut verdient, hat auch viel mehr Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich denke, eine 'Investition' fängt schon sehr viel früher an, nämlich mit einer guten Ausbildung. Wer dann später im Job gut verdient, hat auch viel mehr Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen.


Da bist du nicht alleine. So gut wie alle Finanz/Investement-Ratgeber (ob sie gut oder schlecht sind, spielt keine Rolle) sagen: Zunächst in die Ausbildung investieren (Schule/Studium/Fortbildungen, etc), dann Schulden abbezahlen, anschließend ein Polster aufbauen und dann, ja dann kann man den Überschuss investieren.

Der Zineszins-Effekt ist bei einer guten soliden Ausbildung einfach unbezahlbar 😉


Zum Thema: Die Rendite/Wertsteigerung von Aktien/Fonds/ETFs ist in meinen Augen die Belohnung für das Risiko, welches man an den Finanzmärkten eingeht. Daran ist nichts verwerfliches. Und wer vom Zineszinseffekt nicht profitieren mag, nun *schulterzucken*.
Verboten gehört allerdings das Zocken mit Derivaten - oder mehr besteuert. Habe erst letztens gelesen, ein Spekulant hat 200 Millionen verbraten. Das muss man auch erst mal schaffen...
 

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