G
Gelöscht 74374
Gast
Die Erfolgreichen brauchen doch die Nicht-Erfolgreichen. Irgendwo muss das Geld doch herkommen, das sie verdienen.
Wenn jeder Erfolg hat, wird es doch zu einer Blase, die irgendwann zusammenbricht. Hatten wir doch schon mal ganz groß mit dem Schwarzen Freitag 1929.
Oder mit der Dotcom-Blase im Jahr 2000, oder der seinerzeit sehr umworbenen Telekom-Aktie, oder dem Edelmetalboom nach der Finanzkrise 2008. Erst Rekordwerte und Höchststände, dann jäher Absturz. Nennt man Korrektur. Man könnte auch sagen, Vermögensvernichter. Aber nein, das Geld ist nicht weg. Es haben nur andere. Wenn die Lebensersparnisse flöten gehen, ist das richtig bitter. Andere feiern damit ihr Luxusleben, Yacht, Sekt und leichte Mädchen. Und was man die Menschen nicht mit satten Gewinnen ködern kann, das probiert man mit der Angst vor Krisen. Hyperinflation, System-Reset und was weiß ich.
Wie wäre es mit einer Garten-Parzelle und macht ein bisschen den Selbstversorger?
Da hat man wenigstens schon jetzt was davon und man muss nicht jahrzehntelang um irgendwelche Kursverläufe bangen...
Das Geld kommt auch aus Dividenden. Dafür braucht man keine Nicht-Erfolgreichen, sondern einfach ein gutes Unternehmen welches Geld verdient.
Generell gibt es schon lange auf der ganzen Welt einen ansteigenden Wohlstand. Dafür braucht es keine Nicht-Erfolgreichen. Der Wohlstand wird mehr, die Frage ist nur wieviel man davon abhaben mag.
In Afrika hungern immer weniger Menschen. Trotzdem geht es anderen nicht schlechter. Nein, mehr Menschen geht es gut. Nur weil einer mehr hat, hat ein anderer nicht automatisch weniger.
Zu Deinem letzten Absatz muss ich sagen dass ICH nicht um Kursverläufe bange. Wieso auch. Selbstversorger wäre mir auch zu mühselig. Da verdiene ich das Geld mit anderen Investments besser und einfacher und kann mir gute Lebensmittel kaufen.