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Wohlstand für Alle!

Die Erfolgreichen brauchen doch die Nicht-Erfolgreichen. Irgendwo muss das Geld doch herkommen, das sie verdienen.
Wenn jeder Erfolg hat, wird es doch zu einer Blase, die irgendwann zusammenbricht. Hatten wir doch schon mal ganz groß mit dem Schwarzen Freitag 1929.

Oder mit der Dotcom-Blase im Jahr 2000, oder der seinerzeit sehr umworbenen Telekom-Aktie, oder dem Edelmetalboom nach der Finanzkrise 2008. Erst Rekordwerte und Höchststände, dann jäher Absturz. Nennt man Korrektur. Man könnte auch sagen, Vermögensvernichter. Aber nein, das Geld ist nicht weg. Es haben nur andere. Wenn die Lebensersparnisse flöten gehen, ist das richtig bitter. Andere feiern damit ihr Luxusleben, Yacht, Sekt und leichte Mädchen. Und was man die Menschen nicht mit satten Gewinnen ködern kann, das probiert man mit der Angst vor Krisen. Hyperinflation, System-Reset und was weiß ich.

Wie wäre es mit einer Garten-Parzelle und macht ein bisschen den Selbstversorger?
Da hat man wenigstens schon jetzt was davon und man muss nicht jahrzehntelang um irgendwelche Kursverläufe bangen...

Das Geld kommt auch aus Dividenden. Dafür braucht man keine Nicht-Erfolgreichen, sondern einfach ein gutes Unternehmen welches Geld verdient.

Generell gibt es schon lange auf der ganzen Welt einen ansteigenden Wohlstand. Dafür braucht es keine Nicht-Erfolgreichen. Der Wohlstand wird mehr, die Frage ist nur wieviel man davon abhaben mag.

In Afrika hungern immer weniger Menschen. Trotzdem geht es anderen nicht schlechter. Nein, mehr Menschen geht es gut. Nur weil einer mehr hat, hat ein anderer nicht automatisch weniger.

Zu Deinem letzten Absatz muss ich sagen dass ICH nicht um Kursverläufe bange. Wieso auch. Selbstversorger wäre mir auch zu mühselig. Da verdiene ich das Geld mit anderen Investments besser und einfacher und kann mir gute Lebensmittel kaufen.
 
Das Geld kommt auch aus Dividenden. Dafür braucht man keine Nicht-Erfolgreichen, sondern einfach ein gutes Unternehmen welches Geld verdient.

Generell gibt es schon lange auf der ganzen Welt einen ansteigenden Wohlstand. Dafür braucht es keine Nicht-Erfolgreichen. Der Wohlstand wird mehr, die Frage ist nur wieviel man davon abhaben mag.

In Afrika hungern immer weniger Menschen. Trotzdem geht es anderen nicht schlechter. Nein, mehr Menschen geht es gut. Nur weil einer mehr hat, hat ein anderer nicht automatisch weniger.

Zu Deinem letzten Absatz muss ich sagen dass ICH nicht um Kursverläufe bange. Wieso auch. Selbstversorger wäre mir auch zu mühselig. Da verdiene ich das Geld mit anderen Investments besser und einfacher und kann mir gute Lebensmittel kaufen.

Ich denke, es ist eine typische deutsche Denkweise, dass der Erfolg des einen zwangsläufig der Misserfolg eines anderen sein müsste.

Warum braucht es für einen Erfolgreichen einen Nicht-Erfolgreichen?

Ja das ist beim Glücksspiel, aber doch nicht in der Wirtschaft.

Möglichkeit 1:
1. Ich investiere in ein Unternehmen
2. Das Unternehmen kann mit mit meinem Geld Mitarbeiter bezahlen und Güter herstellen
3. Mitarbeiter bekommen Geld und können Güter kaufen
4. Der Staat erhält Steuern und kann damit zB die Infrastruktur, Ordnung und Sicherheit aufrecht erhalten
5. Das Unternehmen hat am Ende Gewinn gemacht und kann noch mehr Mitarbeiter einstellen, noch mehr produzieren
6. siehe 3 usw, ein ewiger Kreislauf mit allgemeinem Nutzen
Nebeneffekt: Ich verdiene als Investor Geld!

Möglichkeit 2:
Ich will lieber keinen Erfolg, weil dass ja meiner Meinung nach anderen schadet. Ich investiere als nicht.
1. Weniger Produktion
2. Mehr Arbeitslosigkeit
3. Weniger Staatseinnahmen
4. usw.

Müsste man nicht jedem Menschen dankbar sein, der nach Erfolg strebt?
Woher kommt denn alles auf der Welt? Von Menschen, die keinen Erfolg wollen?
 
Ich denke, es ist eine typische deutsche Denkweise, dass der Erfolg des einen zwangsläufig der Misserfolg eines anderen sein müsste.

Warum braucht es für einen Erfolgreichen einen Nicht-Erfolgreichen?

Weil Wohlstand und Reichtum vor allem in Deutschland zu Neid führt.

Ich kenne das auch aus einigen Gesprächen. Die Menschen, die auch clever anlegen oder die einfach auch nur die Fähigkeit haben, sich für Andere zu freuen (dazu muss man halt Charakter haben) sind aufgeschlossen.

Bei Anderen hast Du halt vor allem Neid. Oder fehlendes Wissen. Oder gern auch Beides.

Stufe 1 ist dann meist, dass man behauptet das geht alles nicht oder es sind Märchen oder Quatsch.

Stufe 2 dann die Aussage, dass man ja gar nicht die Chance hatte. Weil der Hamster so oft krank war oder alle Arten von Ausreden.

Stufe 3 ist dann die moralische Komponente, der Reiche muss ja dann auch mindestens einen Armen verursachen. Wenn ich also Geld habe, ist wegen mir jemand arm 😀

Mit Menschen, die auf einer dieser drei Stufen stehen hat sich in der Regel für mich jedes Gespräch erledigt. Es ist verschenkte Lebenszeit.

Aber ich habe die Erfahrung auf einigen Reisen gemacht, es ist typisch deutsch. Leider.
 
Jaja, das ist so die Standardbegründung.

Den Link von @mikenull finde ich super. Kabarettistisch genau auf den Punkt gebracht.

Ich fand es nach 10 Minuten zu langweilig und hab es weggeklickt. Ab und an ganz witzig. Humor muss ja nicht inhaltlich fundiert sein.

Aber Leute die einem erklären was man ja alles NICHT kann bringen einen ja nicht weiter im Leben.
 
Das ist inhaltlich sehr fundiert und von vorne bis hinten logisch. Man will halt die Wahrheit nicht sehen. Wer denken kann, dem bleibt bei manchen Aussagen das Wort im Hals stecken. Und es ist auch eine Ansage an die Dummbratzen, die meinen, allein mit Fleiß käme man zum "Wohlstand".
 
Ich kannte das Video schon und habe mehrere Videos von Volker Pispers gesehen.

Teilweilse amüsant, teilweise langweilig, linker Kabaretist, der Dinge simplifiziert und sich dran drüber lustig macht.

Ja im Kern hat Pispers recht, dass Geld sich "nicht alleine vermehrt", sondern jemand dafür arbeiten muss. Sein Schluss daraus, dass der böse Kapitalist auf Knochen anderer lebe ist aber falsch.

Solche linken Komiker verstehen nicht, dass Kapital notwendig ist. Der böse Kapitalist stellt Unternehmen notwendiges Kapital zur Verfügung, zahlt für seine Gewinne Steuern an den Staat und sorgt so für eine Produktivitäts- und Einkommenssteigerung aller Beteiligten, oder kurz: er sorgt für Wohlstand.

Würde er sein Geld auf einem Bankkonto liegen lassen, würde der Staat weniger Steuern einnehmen, Unternehmen stände weniger Kapital zur Verfügung und die Wirtschaft würde ausgebremst.

Dann sagt Pispers, dass die Reichen immer mehr Kapital anhäufen würden für das Andere immer mehr schuften müssten um darauf Zinsen zu erarbeiten.
Er führt an, dass das Barvermögen der Deutschen von 1980 2.000 Milliarden auf 2019 5.000 Milliarden gestiegen ist. Was er dabei vergisst, ist dass Vermögen einer Inflation unterliegt.

Angenommen durchschnittlich 3% Inflation hätten aus 2.000 Milliarden nicht 5.000 sondern 6.300 werden müssen, damit auch nur der Wert erhalten bliebe! Mit anderen Worten: das Barvermögen der Deutschen ist sogar gesunken!

Und wenn wir uns umschauen, ist das doch auch logisch oder? Es folgte eine Änderung nach der anderen, die es Privatanlegern schwerer macht Kapital zu vermehren. Lange sind die Zeiten vorbei, zu denen meine Oma zu 5% Tagesgeld anlegen konnte.

Nicht die Privatanleger sind die Bösen, die für ihr Risiko und die Bereitschaft Geld bereit zu stellen, fairerweise natürlich einen Zins / eine Rendite wollen.
Böse ist der Staat, welcher Menschen das Sparen und Anlegen verleidet.
Erst werden die Menschen mit extrem niedrigen Löhnen in die Altersarmut getrieben. Und dann greift man auch noch denen in die Tasche, die selber vorsorgen wollen. Nein lieber Bürger, du darfst kein Geld verdienen, weder aus Arbeitseinkommen noch aus Kapitaleinkommen!
 
Das ist inhaltlich sehr fundiert und von vorne bis hinten logisch. Man will halt die Wahrheit nicht sehen. Wer denken kann, dem bleibt bei manchen Aussagen das Wort im Hals stecken. Und es ist auch eine Ansage an die Dummbratzen, die meinen, allein mit Fleiß käme man zum "Wohlstand".

Wenn das inhaltlich fundiert ist wundert mich gar nichts mehr 😀
 

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