Ich wollte die Tage schon dazu was schreiben, aber aktuell erst recht, da mein Aktiendepot schmilzt wie ein Eis in der Sonne.
Du hast viele interessante Aspekte, und Freunde von mir fragen mich auch, warum ich so entspannt bin in der aktuellen Situation. Es liegt einfach daran, dass ich langfristig investiere, und schon massiv Dividenden eingesammelt habe. Auch momentan bekommt man mit Standard Dax-Werten teils 5 - 6 %. Was soll mein Geld da auf dem Tagesgeldkonto? Und ich kann es aussitzen. Nachkaufen, wenn wie aktuell die Werte am Boden sind. Wenn Sie schon am Boden sein sollten 😉
Und warum mache ich das? Weil Wohlstand für mich Unabhängigkeit bedeutet. Ich mache meinen Job ganz entspannt, ich brauche keine Gehaltserhöhung mehr. Und werde ab dem 40. Geburtstag meine Arbeitszeit runterfahren. So nach und nach. Und mehr Zeit in den Aktienhandel stecken, weil es mir Spass macht.
Danke für deinen Beitrag. Ich glaube, es geht gar nicht so sehr um Geld.
Als ich "poor dad, rich dad" von Robert Kiyosaki gelesen habe, wurde mir schlagartig klar, dass die meisten Menschen einfach nur "dem System folgen" und das tun, was jeder tut und erwartet.
In meinem Betrieb arbeiten rund 1.500 Männer. Würde ich in Teilzeit arbeiten, wäre ich einer von 5! Teilzeit? Macht man
👎 nicht. Aktien? Macht man nicht.
Cabman schrieb sehr schön:
Wahrscheinlich fühle ich mich in meinem Hamsterrad einfach zu wohl.
Viele fühlen sich vielleicht auch nicht wohl im Hamsterrad, aber es ist eben das "normale" und solange der Arbeitgeber monatlich Geld überweist ist alles gut. Hart formuliert:
Besser Sklave sein als das Risiko in der Freiheit zu scheitern.
Die wenigsten Menschen trauen sich in eine Selbstständigkeit oder auch dazu zu investieren. Das Risiko sollen andere tragen. Diese Anderen machen dann aber auch den Gewinn und bestimmen die Kurs des Schiffes.
Wenn der Arbeitgeber pleite geht und man keinen Job mehr hat, kann man herrlich sagen "Ich war nicht Schuld". Aber hilft das? Wer nicht bereit ist Verantwortung zu tragen, kann nicht Freiheit erlangen oder irgendwas steuern. Das gilt für alles im Leben!
Beim Thema Immobilien bin ich noch sehr vorsichtig, da lese ich mich gerade ein.
Im Endeffekt werde ich eigentlich so nach und nach selbstständig. Weg von meinem Angestelltenverhältnis zum Vermögensverwalter. Von meinem Vermögen.
Klar ist die Million weit weg, aber einen anderen wichtigen Aspekt erwähnst Du auch. Dass man gar nicht so viel braucht. Ich gebe für Urlaub viel Geld aus. Das lasse ich mir auch nicht nehmen. Aber sonst kann ich durchaus sparsam sein. Wofür eine teure Uhr. Ein dickes Auto. Nein, das brauche ich nicht.
Du gehst absolut den richtigen Weg Andreas, durch Deinen Job hast Du sicher auch mehr Geld als 50 Euro die monatlich über bleiben. Und wenn es ein bisschen mehr ist als die 50 musst Du auch nicht bis 80 warten, bis Du reich bist.
Ach ja, spannendes Thema, obwohl ich ja noch an der Oberfläche bleibe. Dir auf alle Fälle gutes Gelingen! Auch wenn uns das Virus gerade auch finanziell in die Mangel nimmt, bald geht die Dividendensaison los.
Wie siehts bei Dir denn aus, bist Du bisher in Aktien oder auch Immobilien?
Ich bin überwiegend in Aktien investiert und sitze auch auf prozentual zweistelligen Kursverlusten des Corona-Crashes. Ich hätte mehr Cash vorhalten sollen um günstig nachzukaufen, aber ich sehe es auch locker. Es gibt Unternehmen, die inzwischen so günstig bewertet sind, dass sie 10% Dividenden ausschütten.
Aber auch hier zeigt sich: Menschen folgen der Masse. Die Masse hat Angst vor Corona und kauft keine Aktien. Folgt man der Masse, wird man aber immer maximal Durchschnitt sein. Man wird immer den VW Golf fahren, einen 40 Stundenjob mit einem mäßigem Einkommen haben, immer einen schlecht gelaunten Chef, eine zu kleine Rente, 2 Urlaube im Jahr, bis 67 arbeiten ..... und man wird immer diskutieren, was besser sein sollte - was
Andere besser machen sollten.
Ich bin kein überdurchschnittlich selbstbewußter oder eigenständiger Mensch. Ich beginne für mich aber zu erkennen, was mir etwas bedeutet. Z.B. die Verantwortung in meinem Leben zu haben, Freiheit und worauf kann man stolzer sein als über die
eigenen Entscheidungen?