Die können aber nicht ausgleichen, was man empfindet, wenn man vor einem lieb gewonnen Tier steht, das zerrissen wurde und einen grausamen Tod gestorben ist.
Diese emotionale Seite besteht selbstverständlich. Ich selbst heule und leide auch, wenn eines meiner Haustiere stirbt.
Deshalb einer anderen Tierart den Lebensraum absprechen zu wollen, ist nunmal egoistisch, bei allem Verständnis. Doch das war nicht das Thema meiner Frage.
Dies war dein ursprünglicher Beitrag, auf den sich meine Frage bezog:
Menschen, die ihr ganzes Leben zum Beispiel einige Schafe gehalten haben und nun ihr Hobby aufgeben, weil sie sich trotz staatlicher Unterstützung die Haltung nicht mehr leisten können,
Inwiefern ist der Wolf dafür verantwortlich, wenn sich ein Hobbyhalter dieses Hobby nicvt mehr leisten kann?
Das war und ist meine Frage.
Allerdings werden auch hier Entschädigungen gezahlt.
Selbstverständlich, diese sind staatlich.
Noch mal, es geht im allgemeinen erst einmal darum, auffällige Wölfe zu töten (Wir haben hier einen Rüden, der nachweislich schon 5 Tiere gerissen hat) und Rudelgrößen zu begrenzen.
Das glaube ich nicht:
Der Wolf gehört nicht mehr hierhin
Ein klares Statement...
zumindest nicht unbejagt.
..wenn auch etwas Entkräftigung nachgeschoben.
Wenn man konsequent eine bestimmte Rudelgröße einhalten und Problemtiere konsequent abschießen würde, wäre es möglich.
Theoretisch.
Praktisch wäre dir das lieber.
Generell sind wir hier, aus meiner Sicht zu dicht besiedelt, um Wolfsrudel zu dulden.
Hier. In Deutschland. In deiner Region.
Wölfe darf es geben. Aber woanders.
Etwas weiter entfernt wurde übrigens auch schon ein Pferd gerissen.
Bekannt. Was meist untet den Tisch fällt:
Die Wölfe zeigen dabei natürliches Jagdverhalten.
Es erwischte überwiegend Ponys. Älter. Krank.
Oder unerfahrene und noch nicht so starke Jungtiere.
Oh, glaub mir, ich könnte natürlich emotional reagieren aus Angst um unsere Tiere.
Doch das wäre nicht sinnvoll in solch einer Debatte.
Hier auch sehr kritische Stimmen:
Seit einigen Jahren ist der Wolf in Deutschland wieder heimisch geworden. Meldungen über Wolfsrisse geben auch Pferdehaltern allen Grund zur Sorge.
www.pferd-aktuell.de
Wir brauchen für beide Seiten verträgliche Lösungen. Eine gewisse Wolfsquote wird sein müssen. Ebenso muss es sein, gewisse Verluste hinzunehmen.
Ob nur materiell, unter Einhaltung der Vorgaben mit Ausgleich. Oder auch mit emotionaler Beteiligung.
Leben beinhaltet Risiken.
Wir können zwar, sollten als intelligente Menschen aber nicht alles ausrotten und beseitigen, was uns nicht gefällt.