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Wölfe siedeln sich wieder an..

Wenn das Schäfer Krogmann ist, der seine Schafe auf dem Deich zwischen Cuxhaven und Otterndorf laufen hatte, dann waren das aber nicht allein die Wölfe, weswegen er aufgegeben hat. Da gab das vorher schon mehrfach Ärger wegen Hunden auf dem Deich und all sowas...
 
Es gibt mehr Meldungen, daß Wölfe sich auch an Alpakas und Lamas vergreifen, brauchst nur googeln. Die sind kein unfehlbares Allheilmittel gegen Wolfsattacken.


Platz für Luchse gibt es, die halten sich von sich aus vom Menschen fern. Aber die Hundeartigen, Wölfe und Bären, sind nicht immer so klug, was wahrscheinlich daran liegt, daß sie auch menschliche Abfälle fressen wenn sie welche finden, was ein Luchs nicht tut. Und sobald sie Menschengeruch mit Futter assoziieren, wird es für den Menschen gefährlich. Denkt an die sogenannten "Problembären".

Das Wölfe Menschen angreifen ist aber sehr unwahrscheinlich und zudem auch sehr selten und zum Bären da ist nicht der Bär das Problem sondern der Mensch wie so oft.
 
Wenn das Schäfer Krogmann ist, der seine Schafe auf dem Deich zwischen Cuxhaven und Otterndorf laufen hatte, dann waren das aber nicht allein die Wölfe, weswegen er aufgegeben hat. Da gab das vorher schon mehrfach Ärger wegen Hunden auf dem Deich und all sowas...
Schafen ist es egal, ob sie von einem Wolf oder einem Hund attackiert werden. Die Folgen sind immer drastisch: Wolfsattacken stressen Thüringer Schafe: Etwa 1000 Lämmer nicht geboren | Natur & Umwelt | Thüringer Allgemeine (thueringer-allgemeine.de) Auswirkungen von Wolfsattacken auf Kühe – wolflos.ch Wolfsattacken: Schäfer sehen Bewaffnung als letzte Option – weil der Staat versagt (fellbeisser.net)
Der Schaden sind nicht allein die getöteten Tiere, sondern auch alle die versprengt werden, ggf. in Gewässer (ertrinken), auf Straßen und Bahnlinien (überfahren, Fahrzeug- und Personenschäden) flüchten, die traumatisiert werden, nicht mehr fressen, verlammen, sogar neugeborene Lämmer können so traumatisiert sein, die kriegen das über ihre Mütter mit, daß sie in jähen Panikanfällen gegen Mauern oder Zäune rennen und krepieren.
Und zum Nutzen von Herdenschutzhunden: Wolfsattacken: Lamm zum „Nachtisch“ | Bauernzeitung
Ein Hund der als Schutz gegen Wölfe taugt, muß auch auf fremde Hunde und ggf. Menschen die der Herde zu nahe kommen scharf sein, sprich Konflikte mit dummen Hundehaltern oder Touristen auf den Deichen sind vorprogrammiert, weil ein guter Schutzhund da nicht lang fackelt sondern gleich auf die "Angreifer" losgeht. Das hat der oben genannte Krogmann gemeint.
 
Schafen ist es egal, ob sie von einem Wolf oder einem Hund attackiert werden.
Darum ging es hier aber nicht.
Du hast einen Link eingestellt von einem Schäfer, was man als "Gerücht" bezeichnen könnte.
Ich frage mich, warum nennt er sich "Schäfer", wenn er nicht bei den Schafen bleibt?
Das ist doch die beste Absicherung für seine Herde.

Niemand kann weitere Gefahren und Risiken für eine Herde ausschließen (Bahngleise, Schreckmomente etc.)
Das alles muss aber nichts mit dem Wolf oder jagenden Hunden zu tun haben.

Ein Hund der als Schutz gegen Wölfe taugt, muß auch auf fremde Hunde und ggf. Menschen die der Herde zu nahe kommen scharf sein
Es ist eine völlig falsche Bezeichnung, wenn man sagt, dass in solchen Situationen ein Herdenschutzhund "scharf" ist.
Und nur Herdenschutzhunde (von den Hunden) taugen wirklich etwas sollte die Herde angegriffen werden. Und da braucht man auch mehrere Hunde und nicht nur einen oder zwei (kommt auf die Größe der Herde an)

Ein HSH (Herdenschutzhund) wurde dafür gezüchtet die Herde zu beschützen, also lebt er genau das aus, wofür er gezüchtet wurde. Aber auch ein Herdenschutzhund greift nicht sofort an, er warnt zuerst, wie alle anderen Hunde in der Regel auch.

Was schließen wir nun aus deinem Beitrag?
In der Schweiz funktioniert der Schutz von Herden -- auch durch die Hilfe der HSH.

Allerdings liegt dort in jedem kleineren Hotel auch eine Broschüre aus, wie man sich verhalten sollte auf den Weiden und bei Begegnungen.
In der Schweiz sind die Herden frei in den Bergen, da gibt es kaum Gatter oder Zäune.

Warum funktioniert das Zusammenleben mit dem Wolf in anderen Ländern (Spanien, Schweiz, Italien, Russland, Bulgarien, Ungarn usw.) aber nicht in Deutschland?
Warum hält man mit diesen Ländern in Sachen "Schutz von Weidetieren" nicht Rücksprache?

Nur wieder Deutschland macht hier so ein Wirbel weil es jetzt Wölfe hier gibt.
Von anderen Ländern die auch mit dem Wolf leben, hört man so gar nichts
 
Was schließen wir nun aus deinem Beitrag?
In der Schweiz funktioniert der Schutz von Herden -- auch durch die Hilfe der HSH.
Und mit gezieltem Abschuß wenn nötig. Wolfsmanagement: Überraschendes aus der Schweiz | Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (wochenblatt-dlv.de)
Nur wieder Deutschland macht hier so ein Wirbel weil es jetzt Wölfe hier gibt.
Von anderen Ländern die auch mit dem Wolf leben, hört man so gar nichts
Wer nicht googeln will, der nicht findet. Wolfsmanagement Schweden/Norwegen: Wölfe in den nordischen Ländern (nabu.de) Abschuß wenn nötig. Wölfe in Spanien - Schützen statt schießen | deutschlandfunkkultur.de Auch da, Bejagung, oft illegal, aber Hauptsache tot. Und 12 Mastinos oder mehr muß sich ein Schäfer auch erst mal leisten können, so viel Geld ist mit Lammfleisch und Wolle nicht zu machen, auch HSH kosten Futter, Tierarzt und was noch, selbst wenn bei Arbeitshunden in Deutschland die Hundesteuer erlassen wird. Polen: Polen - Mit Wölfen gegen die afrikanische Schweinepest | deutschlandfunk.de

Ich frage mich, warum nennt er sich "Schäfer", wenn er nicht bei den Schafen bleibt?
Das ist doch die beste Absicherung für seine Herde.
Weil wir nicht mehr im Mittelalter leben, wo der Schäfer tatsächlich immer bei der Herde war und im Schäferkarren nächtigte? Zumindest in den Nächten wollen heute sogar Schäfer daheim im Bett liegen, wenn nicht gerade Lammzeit ist. Da wird dann für die Nacht der Elektrozaun aufgespannt, über den ein Hund oder Wolf allerdings nur lacht, weil das Ding gerade mal 50 Zentimeter hoch ist. Die Schafe hält das beisammen, solange sie nicht in Panik versetzt werden und eine Stampede machen, jeder Wolf hüpft mühelos drüber.
Du scheinst ein veraltetes Bild vom Schäferberuf zu haben.

Niemand kann weitere Gefahren und Risiken für eine Herde ausschließen (Bahngleise, Schreckmomente etc.)
Das alles muss aber nichts mit dem Wolf oder jagenden Hunden zu tun haben.
Diese Gefahren schließt der Schäfer normalerweise von vornherein aus, wenn er nicht besoffen ist und/oder kein Vollidiot das Gatter am Weidezaun öffnet (gab es schon, Ergebnis: Kollision Schafe/ICE). Wenn aber Schafe in Panik davonrasen, stecken üblicherweise freilaufende Hunde oder Wölfe dahinter.
 
wenn die Hunger haben machen die auch vor einen Mensch nicht halt und ich finde sie gehören nicht in freie Wildlbahn in ein Gehege meinetwegen aber nicht frei!

Auch hier hast du keine Ahnung, der Wolf ist extrem Menschenscheu und war schon immer in Deutschland bis Typen der Meinung waren er gehört hier nicht hin und ihn ausgerottet haben.
Hast du eigentlich überhaupt von irgendetwas Ahnung ?

Wenn es nach dir ginge gäbe es in Deutschland nichts ausser Kaninchen und Mäusen, die tun dir wenigstens nichts und du kannst dich ihnen überlegen fühlen.
 
Ich bin noch keinen Wolf in freier Natur begegnet. Schwer einzuschätzen wie genau die Gefahr für den Menschen ist.
Normalerweise leben Wölfe im Rudel, wenn diese Herdentiere jetzt ausgehungert sind, möchte ich auch nicht in deren Nähe sein.

Was ist mit einem einsamen ausgestoßenen Wolf der nicht im Rudel jagen kann, wie verhält der sich wenn er einen Menschen sieht.

Das beste wäre dann sich sozusagen sich Tot stellen in Ruheposition gehen und nicht hastig wegrennen , so meine Einschätzung.

Also mal im Ernst, wie sollen wir uns verhalten, wenn der Wolf oder das Rudel kommt ?
 
Bei Wölfen soll man sehr laut sein, schreien, irgendwas lautes machen wovor er Angst bekommt.

Mit dem Blick zum Wolf gerichtet dann langsam rückwärts weggehen, ganz ohne Panik, sondern selbstbewusst und ihm in die Augen schauend. Den Blick nicht abwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine persönliche Sammlung von Zitaten zum Wolf aus der Fachliteratur.

" ... konnte bis heute noch kein verbürgter Fall festgestellt werden, daß
ein gesunder Wolf einen gesunden Menschen überfallen oder gar getötet
hätte ...

... Schonung des Gegners in Form einer angeborenen Beißhemmung ...

... Wichtigster Ordnungsfaktor sind die ... Alpha-Tiere ... Sie zeigen das
umweltsicherste Verhalten ...

...Chorheulen ... als Fernkommunikationsmittel ...

... Von Geburt an beteiligt sich der Vater an der Aufzucht der Jungen und
der Nahrungsbeschaffung für die Mutter. Oft bewohnt er dieselbe Höhle ...

... nach der Entwöhnung der Welpen geht die Mutter mit der übrigen
Meute auf die Jagd und überläßt ihre Kinder einem jüngeren Weibchen,
das als "Tante" ... auch noch von anderen Weibchen vorhandene Junge
betreut ...

... Futterneid ist ... eine seltene Randerscheinung ...

... Jungtiere besitzen ... eine Art "Narrenfreiheit" ...

... Wölfe rennen nicht blind ... hinter einem "Leittier" ... her, sondern sie
besitzen eine angeborene "Einsicht" für die Notwendigkeit dieser oder
jener Handlungsweise ...

... das ausgeprägte Spielverhalten ... soziale Spiele ... Aggression
abgebaut ... "
 

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