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Wisst ihr noch wie Marzipan schmeckt?

Wobei die Website "Zentrum der Gesundheit" zumindest nicht unumstritten zu sein scheint. Immerhin kann man die als gut bezeichneten Nahrungsergänzungsmittel passenderweise auch gleich im zugehörigen Online-Shop bestellen. Ich muss zugeben, ich werde meistens misstrauisch, wenn die Empfehlung und die Bestellmöglichkeit für bestimmte Produkte quasi Hand in Hand gehen.
 
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Die Frage wem man glauben soll ist immer schwierig 🙂

Wenn man aber andere vermeintlich offiziellere und bessere Quellen bemüht, wie etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dann sind diese auch mindestens ebenso kritikwürdig. Die DGE ist im Grunde nur ein Verein und ihre Empfehlungen scheinen zu niedrig und willkürlich. Anders kann ich es mir beispielsweise kaum erklären warum die Empfehlungen im Rest Europas andere sind als bei uns.

Vieles was das "Zentrum für Gesundheit" schreibt stimmt. Etwa, dass weniger Nährstoffe in Lebensmitteln enthalten sind und dass Vitaminbeigaben nachweislich Probleme und Erkrankungen verhindern können. Ich lege wirklich jedem ans Herz meinen Link mal durchzulesen, gerne auch kritisch!

Wenn beispielsweise vor der Einnahme von hochdosiertem D3 gewarnt wird, ist das für mich nicht logisch nachvollziehbar. Selbst die hochdosiertesten Kapseln enthalten vielleicht gerade mal so viel D3 wie der Körper auf natürlich weise bei Sonne in einer halben Stunden bilden kann.

Andere Vitamine sind wasserlöslisch, wie kann das negativ wirken? Was der Körper nicht braucht, scheidet er doch aus - das kann man im Urin messen!

Ich finde es vielmehr fatal, dass Vereine und Gesellschaften vor "Vitaminen und Mineralstoffen warnen". Bestenfalls könnte man sagen "Wenn du dich wirklich sehr gesund ernährst, brauchst du keine Ergänzungen".
Das trifft aber auf die wenigsten zu. Selbst die mickrigen Empfehlungen der DGE erreichen die meisten Menschen nicht auf natürlich weise. Dafür ist in unserem Obst und Gemüse zu wenig drin. Gleichzeitig rät die DGE aber von Ergänzungsmitteln ab.... 🙄

In anderen Bereichen wird ja schon zurückgerudert. Statt 5 Obst und Gemüse am Tag, wird heute gesagt "lieber Gemüse und nicht so viel Obst". Fleisch, Gebtreide- und Milchprodukte? Seit langen in der Kritik. Die von der DGE vertretende kohlenhydratreiche Ernährung indiziert diverse Stoffwechselerkrankungen und frühere Sterblichkeit.
Mir ist zudem auch nicht klar wie man mit einer kohlenhydratreichen DGE Ernährung auf besagte Vitamine und Mineralien kommen soll.

Ich habe in einem Buch mal den schlauen Satz gehört "Gesundheit ist mehr als das Ausbleiben von Erkrankungen".
Sicher ist der Körper auch in der Lage manchen Mangel Jahrzehnte zu überleben (der Körper ist toll!), ich persönlich glaube aber dass 99% der Menschen einen Mangel an Vitaminen und Mineralien haben.
 
Ich habe in einem Buch mal den schlauen Satz gehört "Gesundheit ist mehr als das Ausbleiben von Erkrankungen".
Sicher ist der Körper auch in der Lage manchen Mangel Jahrzehnte zu überleben (der Körper ist toll!), ich persönlich glaube aber dass 99% der Menschen einen Mangel an Vitaminen und Mineralien haben.
Das scheint mir ehrlich gesagt arg hochgegriffen. Es mag sein, dass ein gewisser Prozentsatz der Menschen einen Vitamin- und Mineralienmangel hat, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir so viele hochwertige Lebensmittel in den Geschäften vorfinden, die uns auch mit ausreichenden Vitaminen und Mineralien versorgen, dass viele Menschen keinen Mangel haben.

Mangelerscheinungen werden wohl überwiegend bei Leuten auftreten, die sich sehr stark von Junk Food und / oder industriell aufbereiteter Convenience Nahrung und Konserven ernähren. Wie viel Prozent der Menschen sich überwiegend davon ernähren, weiß ich nicht.
 
Das scheint mir ehrlich gesagt arg hochgegriffen. Es mag sein, dass ein gewisser Prozentsatz der Menschen einen Vitamin- und Mineralienmangel hat, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir so viele hochwertige Lebensmittel in den Geschäften vorfinden, die uns auch mit ausreichenden Vitaminen und Mineralien versorgen, dass viele Menschen keinen Mangel haben.

Welche hochwertigen Lebensmittel denn?

Ich glaube, den Link hatte ich ja schon mal gepostet:
https://www.wasserklinik.com/naehrstoffgehalt-von-obst-und-gemuese/

Laut einer aktuellen Untersuchung fällt der Gehalt an Vitalstoffen, in Obst und Gemüse, seit den 70er-Jahren rapide ab. Der Verlust von Vitamin A bei Äpfeln beträgt 41 Prozent. Paprika hat um 31 Prozent weniger Vitamin C und Brokkoli nur noch die Hälfte an Eisen. Möhren haben 75 Prozent ihres Magnesiumgehaltes verloren, Bananen haben 95 Prozent ihres B12 Vitamins verloren....

Diese Zahlen sind nicht nur volkswirtschaftlich gesehen erschreckend, sondern dahinter verbergen sich gesundheitliche Probleme von Millionen, die an chronischen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Krebs, Rheuma, Multiple Sklerose oder Diabetes leiden.

Oder mal platt gesagt: Wenn Lebensmittel heute teils nur noch 5 (!) Prozent ihrer natürlichen Inhaltsstoffe enthalten, kann ich mir eine gesunde Ernährung ohne Mangel für die Mehrheit der Menschen kaum überhaupt möglich vorstellen.
 
Oder mal platt gesagt: Wenn Lebensmittel heute teils nur noch 5 (!) Prozent ihrer natürlichen Inhaltsstoffe enthalten, kann ich mir eine gesunde Ernährung ohne Mangel für die Mehrheit der Menschen kaum überhaupt möglich vorstellen.
5%? Woraus besteht denn dann der Rest? Das würde ja bedeuten, dass 95% eines Lebensmittels aus etwas anderem ohne Inhalts-, Nähr- und Mineralstoffen bestehen würden. Natürlich ist in Gemüsen oft viel Wasser drin, aber das war früher wohl auch nicht anders. Woraus besteht denn dann beispielsweise eine moderne Kartoffel, Weizen, Fisch, Aubergine, etc.? Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, wie es gelingen soll, 95% der normalen Nähr- und Mineralstoffe aus dem Produkt zu entfernen.

Was ich nicht ganz verstehe: so viele Menschen kaufen inzwischen ihre Produkte auf Hofläden und in landwirtschaftlichen Betrieben (viel häufiger als zu meiner Jugend), und trotzdem sollen die Lebensmittel derart schlechte Qualität haben?

Im übrigen erinnere ich mich, dass es in meiner Jugend noch deutlich verbreiteter als heute war, Gemüse, Obst etc. aus der Dose zu verzehren. Ich erinnere mich noch gut an Dosen-Ananas, Dosen-Pfirsiche, Dosen-Fisch, etc. Heutzutage essen doch die meisten Leute frische Produkte.... Würde das bedeuten, dass es damals noch viel schlimmer gewesen war als jetzt?
 
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Oder mal platt gesagt: Wenn Lebensmittel heute teils nur noch 5 (!) Prozent ihrer natürlichen Inhaltsstoffe enthalten, kann ich mir eine gesunde Ernährung ohne Mangel für die Mehrheit der Menschen kaum überhaupt möglich vorstellen.

Ich denke nicht, dass man die Aussage, die sich vielleicht nur auf wenige Stoffe oder einzelne Proben bezieht, verallgemeinern kann. Wenn ein Inhaltsstoff in einem Lebensmittel dramatisch abgenommen hat, ist er woanders noch in ausreichender Menge vorhanden, so dass über einen Zeitraum von vielleicht einer Woche ein gewisser Ausgleich gegeben ist.

Sicher ist davon auszugehen, dass Pflanzen, die auf 'verbrauchten' Böden, evtl. unter Glas oder Folie unter reichlicher Verwendung von wachstumsförderndem Industriedünger in Bezug auf die Qualität nachlassen. Auch bei Auswahl von Obst werden neuere Sorten, die einen hohen Ertrag liefern und im Laden hübsch aussehen bevorzugt. Bleibt die Frage zu klären, ob die Natur früher so knapp kalkuliert hat, dass wir nun in einen Mangel rutschen.

Ich sehe eher die veränderten Essgewohnheiten der heutigen, vielfach unter Bewegungsmangel leidenden Menschen als Problem. Mensch mit Bürojob braucht eben weniger Futter, als ein Bauarbeiter, der weiß, dass er nur bei guter und ausreichender Ernährung die geforderte Leistung bringen kann, wohingegen im stressigen Büroalltag kohlehydrathaltiges Fastfoot (Nudeln, Käse, zuckerhaltige Backwaren) mit einem hohem Anteil an tierischen Fetten (Pommes rot/weiß, Schweinefliesch, Hühnchen, Döner) üblich sind.
 
Ich sehe eher die veränderten Essgewohnheiten der heutigen, vielfach unter Bewegungsmangel leidenden Menschen als Problem. Mensch mit Bürojob braucht eben weniger Futter, als ein Bauarbeiter, der weiß, dass er nur bei guter und ausreichender Ernährung die geforderte Leistung bringen kann, wohingegen im stressigen Büroalltag kohlehydrathaltiges Fastfoot (Nudeln, Käse, zuckerhaltige Backwaren) mit einem hohem Anteil an tierischen Fetten (Pommes rot/weiß, Schweinefliesch, Hühnchen, Döner) üblich sind.
Ich würde ebenfalls sagen, dass es eher an den Essgewohnheiten und der Art der ausgewählten Speisen liegt, ob und in wieweit man sich ggf. einen Mangel einhandelt. Es stehen aber meines Erachtens durchaus ausreichend gute und vollwertige Speisen und Lebensmittel zur Verfügung, mit denen man genügend Nähr- und Mineralstoffe aufnehmen kann. Immerhin können wir inzwischen ganzjährig frisches Obst und Gemüse kaufen, was früher weit weniger möglich war, weswegen man verstärkt auf Konserven und Eingelegtes bzw. Eingemachtes zurückgreifen musste.

Daher würde ich denken, dass die Versorgungssituation mit gesunden Lebensmitteln deutlich besser geworden ist im Vergleich zu früheren Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Deswegen mache ich mir zum Thema Mangelernährung und Nahrungsergänzungsmittel nur wenig Gedanken.
 
Sicher ist davon auszugehen, dass Pflanzen, die auf 'verbrauchten' Böden, evtl. unter Glas oder Folie unter reichlicher Verwendung von wachstumsförderndem Industriedünger in Bezug auf die Qualität nachlassen. Auch bei Auswahl von Obst werden neuere Sorten, die einen hohen Ertrag liefern und im Laden hübsch aussehen bevorzugt. Bleibt die Frage zu klären, ob die Natur früher so knapp kalkuliert hat, dass wir nun in einen Mangel rutschen.

Das ist wirklich eine interessante Frage, bzw generell die Frage wie viel Vitamine und co braucht der Mensch?

Interessant finde ich, dass gerade öffentliche Stellen versuchen zu beruhigen. Öffentliche Sender sprechen davon, dass Nährstoffe kaum nachgelassen haben und die DGE empfiehlt eine sehr geringe Dosis an Vitaminen. Teilweise so lächerlich gering, dass hier bestenfalls von Lebenserhaltung gesprochen werden kann.

Vor allem große Agrarkonzerne und Düngelmittelhersteller sowie Pharmariesen machen Druck die Probleme klein zu reden. Bayer hat nicht nur Monsanto gekauft sondern spendet auch irrsinnige Beträge an die Politik. Ich denke, dass die Zerstörung der Böden, die Gifte in der Natur klein geredet werden.

Richtig ist sicherlich, dass viel Gemüse nie falsch ist - auch weil Vitaminpräparate immer nur einen Teil abdecken können und nicht mal abschließend erforscht ist, was alles im Gemüse ist und wie es wirkt.
Nahrungsergänzungsmittel sollen keine gesunde Ernährung ersetzen nach dem Motto: "Pommes essen ist erlaubt, wenn man zum Ausgleich ne Vitaminpille einwirft".

Generell würde ich mich dabei aber nicht auf das verlassen, was öffentliche Stellen oder die DGE behaupten. Ich würde immer persönliche Lebensumstände berücksichtigen. Z.B. nehme ich zum Muskelaufbau Proteinpulver, Zink und einige andere Stoffe.

Ja, irgendwie ist vieles auch natürlich zu erreichen, aber tun wir es? Meine Oma z.B. schwor auf ihre "Knochensuppe". heute wissen wir da war viel gesundes drin, zb Kollagen, Keratin, Protein, Omega 3 Fettsäuren... Heute mögen die meisten keine solchen Gerichte und Ärzte warnen teilweise sogar davor Knochenmark zu essen.

Den Versuch kann hier übrigens jeder machen. Täglich 30 mg Kollagen und die Haut wird straffer, merkt man nach rund 90 täglich, wirklich. Ich habe es auch nicht glauben wollen. D3 wirkt bei mir als Stimmungsaufheller, hab ich auch nicht glauben wollen. Kalium vor dem Sport lässt mich länger durchhalten.

Ja Kalium ist auch in Bananen und anderem... Ich sage nur, für mich persönlich funktionieren zumindest einige Nahrungsergänzungsmittel spürbar. ich werde demnächst einen Checkup beim Azrt machen, großes Blutbild und co. Falls der mir nirgendwo zu hohe Werte attestiert, mache ich weiter.
 
Ja Kalium ist auch in Bananen und anderem... Ich sage nur, für mich persönlich funktionieren zumindest einige Nahrungsergänzungsmittel spürbar. ich werde demnächst einen Checkup beim Azrt machen, großes Blutbild und co. Falls der mir nirgendwo zu hohe Werte attestiert, mache ich weiter.

Zum Glück sind meine Blutwerte auch regelmäßig sehr gut, ohne dass ich seit über 10 Jahren irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hätte. Vielleicht ist es auch Veranlagungssache, ob man sie braucht oder nicht? Ich persönlich nehme meine Nährstoffe und Spurenelemente am liebsten über die Nahrung auf und es bringt mich zu der Motivation, mich abwechslungsreich zu ernähren. Damit komme ich persönlich am besten klar.
 

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