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Wissenschaftliche News

  • Starter*in Starter*in Dr. House
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Es war eher der Subtext der Statements und nicht explizit auf deinen Beitrag bezogen.
Guck mal hier:
Bin ich wirklich so extrem?

Welche rationalen Argumente sprechen dagegen?
Immer nur zu sagen, dass "unabsehbare Folgen" auftreten können, ist kein Argument. In jeder einzelnen Sekunde gibt es "unabsehbare Folgen". Wenn es nicht so wäre, könnten wir in die Zukunft schauen.

Wenn wir immer auf die Bedenkenträger gehört hätten, wären wir heute noch in der Steinzeit.
Die rationalen Argumente, nach denen du gefragt hattest, haben die Leute hier dir genannt. Du wischt das aber alles vom Tisch und fängst wieder von Vorn an. Das macht dich extrem.
 
So mein kleiner Benjamin, jetzt hab ich mir die Mühe gemacht und alle Antworten dieses Threads noch mal gelesen und kein Argument gefunden.
Alles was kam, wahren hohle Phrasen wie "Man sollte sich vorher klar sein, was man tun" / "Man sollte an die möglichen Folgen denken" / "Wir sollten auch immer die Risiken im Auge behalten" usw.

Wisst ihr was? Da stimme ich euch doch zu. Gabs darüber mal Zweifel?

Und dann gab es so tolle "Argumente" wie "Der Gentechnik wird uns alle vernichten" / "Wir sollten der Natur nicht ins Handwerk pfuschen" usw.

Waren das die Argumente, von denen du gesprochen hast?
Wenn es um die o.g. geht, dann stimme ich ja zu. Ich bin auch nicht dafür, dass man wild um sich forscht, oder nur forscht, um des Forschens Willen.

Wir labern hier viel zu sehr herum.
Ich will jetzt konkret werden. Wo liegen wir über Kreuz?

Edit: Beate hatte mal kurz über Mutationen angesprochen.
 
So mein kleiner Benjamin
🙂 Du redest aber komisch heute. Wie kommt das?

Ich will jetzt konkret werden. Wo liegen wir über Kreuz?
So wie ich dich kenne, glaubst du, dass mit der Technologie von morgen die Probleme von heute gelöst werden können. Richtig?

Ich dagegen, kann mit der Technologie von heute nicht die Probleme lösen, die durch die Technologie von gestern entstanden sind.

Drum halte ich ein Regulativ für notwendig, das die Folgen von Technologie bewertet, bevors passiert.
 
Hallo Dr. House,

da Du meinen Beitrag zitiert hast, nochmals deutlich (werde ich irgendwann lernen, dass wir wohl immer aneinander vorbeireden??):

Es ist doch eine Tatsache, dass die wenigsten Wissenschaftler alleine für sich im stillen Kämmerlein arbeiten, sondern eben an einer Uni bzw. in einer Firma.
Und natürlich benötigen diese Firmen oder Unis Geld, um die Forschung zu finanzieren. Und natürlich erhalten sie hauptsächlich dann Geld, wenn die Forschung erfolgreich ist und sie als erste zu neuen Erkenntnissen kommen.
Soweit wirst Du mir doch sicher recht geben?

Natürlich verfolgen die meisten Wissenschaftler positive Ziele und wollen der Menschheit helfen, aber leider stehen auch diese Menschen mit ihren Vorstellungen unter dem Druck ihrer Arbeitgeber. Das ist leider nun mal so. Da ergeht es Wissenschaftlern nicht anders als Ärzten, LKW-Fahrern, Lehrern, ... Die meisten haben Idealvorstellungen von ihrem Job, aber müssen sich dennoch nach den Vorgaben ihrer Chefs richten, um ihren Job zu behalten.

Das hat nix mit geldgierigen Wissenschaftlern zu tun, sondern mit ganz normalen gesellschaftlichen Zuständen.
Und dass führt eben manchmal dazu, dass das Ergebnis so wichtig ist, dass über die Folgen erst im Nachhinein nachgedacht wird...
 
🙂 Du redest aber komisch heute. Wie kommt das?
Och, ich dachte mir, wenn du mich schon Schatzi oder Spatzi nennst, dann fange ich ähnlich an. 😀

So wie ich dich kenne, glaubst du, dass mit der Technologie von morgen die Probleme von heute gelöst werden können. Richtig?
Richtig.

Ich dagegen, kann mit der Technologie von heute nicht die Probleme lösen, die durch die Technologie von gestern entstanden sind.
Du vergisst den technologischen Fortschritt, der immer schneller wird und uns die Lage versetzt, immer bessere Technologie zu entwickeln. Aber darum geht es nicht.

Drum halte ich ein Regulativ für notwendig, das die Folgen von Technologie bewertet, bevors passiert.
Okay, wie stellst du dir dieses "Regulativ" vor? Vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, einer globalisierten Wirtschaft und Wissenschaft?

Hallo Dr. House,

da Du meinen Beitrag zitiert hast, nochmals deutlich (werde ich irgendwann lernen, dass wir wohl immer aneinander vorbeireden??):

Es ist doch eine Tatsache, dass die wenigsten Wissenschaftler alleine für sich im stillen Kämmerlein arbeiten, sondern eben an einer Uni bzw. in einer Firma.
Und natürlich benötigen diese Firmen oder Unis Geld, um die Forschung zu finanzieren. Und natürlich erhalten sie hauptsächlich dann Geld, wenn die Forschung erfolgreich ist und sie als erste zu neuen Erkenntnissen kommen.
Soweit wirst Du mir doch sicher recht geben?

Natürlich verfolgen die meisten Wissenschaftler positive Ziele und wollen der Menschheit helfen, aber leider stehen auch diese Menschen mit ihren Vorstellungen unter dem Druck ihrer Arbeitgeber. Das ist leider nun mal so. Da ergeht es Wissenschaftlern nicht anders als Ärzten, LKW-Fahrern, Lehrern, ... Die meisten haben Idealvorstellungen von ihrem Job, aber müssen sich dennoch nach den Vorgaben ihrer Chefs richten, um ihren Job zu behalten.

Das hat nix mit geldgierigen Wissenschaftlern zu tun, sondern mit ganz normalen gesellschaftlichen Zuständen.
Und dass führt eben manchmal dazu, dass das Ergebnis so wichtig ist, dass über die Folgen erst im Nachhinein nachgedacht wird...
Und? Ich glaube, die meisten Menschen haben ein falsches Bild von Konzernen. Ein Konzern will Geld verdienen. Mehr nicht.

Das ist erstmal weder negativ noch positiv. Die Geschichte zeigt sogar, dass letzteres eher wahr ist.

Ein Konzern will Geld verdienen. Mehr nicht.
Er will weder eine Armee von Klonen, irgendwelche Super-Menschen oder sonst irgendwas schaffen. Ein Konzern will auch nicht die Weltherrschaft. Sie wollen nur Geld verdienen. Und das werden sie nur können, wenn die Masse - die Mehrheit - ihre Produkte und Entwicklungen annimmt. Das werden sie nicht schaffen, wenn die Mehrheit Angst vor diesen Entwicklungen hat.
 
Ich für meinen Teil hatte sowieso nur angemerkt, das ich Entwicklungen ( hier eine Kanone ) für die Rüstung nicht auch noch feiern muß.
Und selbstverständlich wird die Technik von morgen nicht die Problem von heute lösen, und schon gar nicht die von morgen. Das ist nichts weiter als eine äußerst kühne Voraussage. Herr Dr.House sollte sich mal neuere Ausgaben von Spiegel oder Stern durchlesen und uns mal berichten wie die Technik von morgen die heutige ( und damit ist die Richtung vorgegeben ) Bevölkerungsexplosion stoppen will. Der Punkt scheint ja erreicht, an dem Nahrungsmittel mit Kraftstoffen zu konkurrieren beginnen - alles in einer Welt die um täglich 22 000 Köpfe zunimmt. ( 80 Millionen im Jahr )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr werdet mich von meinem Glauben an Fortschritt nicht abbringen können.
Ich bin grundsätzlich Optimist. 🙂

Habe eben eine wunderbare Doku vom ZDF gesehen.
Passt auch irgendwie zum Thema: Amerikas andere Seite
 
Ich bin auch Optimist. Aber ich hänge nicht einer Richtung an, die hinterher lediglich "reparieren" will - es wäre weitaus besser, bestimmte Zustände erst gar nicht eintreten zu lassen. Davon sind aber die Völker weiter entfernt als je zuvor. Ich behaupte sogar - und da bin ich nicht der einzigste - das sich die Sache in die Gegenrichtung entwickelt.
 
Och, ich dachte mir, wenn du mich schon Schatzi oder Spatzi nennst, dann fange ich ähnlich an. 😀
Da haste Recht, Schatzispatzi. Es kann nicht schaden, wenn man auch mal was von Anderen animmt.😉🙂😛

Du vergisst den technologischen Fortschritt, der immer schneller wird und uns die Lage versetzt, immer bessere Technologie zu entwickeln.
Ne, hab ich nicht vergessen - im Gegenteil. Gerade weil wir Menschen immer mehr und unsere Technologie wird immer wirkungsvoller wird, ist es immer wichtiger die Folgen von unserm Tun sogfältig abzuwägen.

Okay, wie stellst du dir dieses "Regulativ" vor? Vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, einer globalisierten Wirtschaft und Wissenschaft?
Grundsätzlich fehlt es uns an Maßstäben.
Manche Dinge sind uns schon länger klar. Zum Beispiel, dass es nicht richtig ist, andere Völker zu unterdrücken. Darum haben wir die Menschenrechte als Maßstab.
Wenn wir aber einen Fluss begradigen, damit kurzfristig die Schiffahrt schneller wird - dann war uns bis vor Kurzem nicht klar, dass es dadurch stärkere Hochwässer gibt. Wir brauchen darum auch Maßstäbe für diese Dinge.

Ihr werdet mich von meinem Glauben an Fortschritt nicht abbringen können.
Ich bin grundsätzlich Optimist. 🙂
Es ist kein Fortschritt, an alten Verhaltensweisen festzuhalten.
 
Heute ging in Jülich der Jugene ans Netz.
Ein Supercomputer mit einer Leistung 167 Teraflops! Und Ende des Jahres will man bei einem Petaflop angelangt sein.
Und Japan will bis 2011 einen Computer mit 10 Petaflops bauen.

Laut Kurzweil liegt bei 10 Petaflops die Grenze des menschlichen Hirns.
Allerdings gibt es auch abweichende Aussagen.....
 
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