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Wir schaffen das

So...extra für dich die Antwort getrennt🙂
damit du nur was für dich hast😀

Zu mir...mir geht es heute nicht wirklich gut...ich bin irgendwie sehr traurig...
war vorhin mit nem Bekannten unterwegs...und ich habe keinen Schluck Alkohol angerührt🙂 und ich glaube, die Entscheidung dazu war goldrichtig! Aber mir gings damit sehr schlecht, weil ich nicht vor meinem Leben davon rennen konnte und mich nicht verstecken konnte...ich konnte nicht "vergessen"- ich musste bei vollem klaren Bewusstsein sein und denken... ich hätte einfach nur so weinen können...das könnte ich jetzt immernoch, aber es will keine Träne rollen... ich habe heute die Welt nur von außen gesehen und es erschien alles so sinnleer und albern... ich will diese Gedanken und diese Sichtweise nicht... ich will dieses Gefühl nicht! Es gefällt mir nicht und es macht mir Angst! Ich fühle mich verloren in dieser Welt...
ich weiß nicht, ob ich dieses Gefühl jemals loswerde oder ob es immer Teil von mir sein wird...ich weiß auch nicht damit umzugehen...es macht mich einfach nur fertig und nimmt mir die Freude am Leben...ich weiß nicht was ich in diesen Momenten tun soll-bin einfach ratlos...

ich wünsche mir, endlich wieder zu Hause zu sein...ich möchte heimkehren...ja, ich glaube, ich habe keine Heimat, deswegen bin ich verloren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Wir haben das Gefühl für uns selbst verloren, weil wir uns selbst missachten. Wir schenken uns selbst zu wenig Beachtung, weil wir ständig den anderen Menschen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und uns mit ihren Sorgen befassen. Wir leben das Leben über die anderen Menschen und nehmen nicht selbst daran teil, so wie ein Bademeister, der nicht selbst vergnügt im Wasser plantscht, sondern alles vom Beckenrand aus unter Kontrolle hält. Er freut sich über die Freude der Badegäste, aber er selbst hat keinen Anteil daran. Wie gerne würde er ins kühle Nass springen, doch er bleibt auf seinem Posten. Die Pflicht ruft. Er darf nicht in die Wellen springen, er darf nicht seinen Blick von den Schwimmern lösen. Was wäre, wenn just in dem Moment, wo er sich selbst vergnügt, jemand anderes ertrinken würde? Die Schuldgefühle würde er niemals wieder loswerden. Natürlich hat er irgendwann Feierabend und kann danach seinem Badevergnügen frönen. Wir sind Bademeister, die unermüdlich im Dienst sind und keinen Feierabend kennen. Wir übernehmen rund um die Uhr Verantwortung und fühlen uns auf ewig zuständig.

Ich glaube, das ist der Ansatzpunkt. Wir haben Urlaub, Feierabend, dienstfrei. Wir sind jetzt nur für uns selbst zuständig und übernehmen für unser eigenes Leben die Verantwortung.

Warum wir so handeln wie ein verrücktgewordener Bademeister? Gibt es innere Sätze wie: Du musst aufpassen, du musst helfen, sei aufmerksam, erst die anderen, dann du selbst, sei vernünftig...keiner wird dich jemals lieben, wenn du nicht so bist.

Die Wahrheit: Wir lieben uns selbst nicht mehr, WENN wir so sind, weil wir den Zugang zu uns selbst verloren haben. Wir sind heimatlos, aus dem eigenen Paradies Vertriebene und irren in der Welt herum, um zu helfen. Dabei müssten wir uns in allererster Linie erst einmal selbst helfen. Da ist also in unserem Programm etwas schief gelaufen. Wir übertreiben eine Seite von uns, zu unseren Lasten. Wir opfern unser Wohl für das Wohl der anderen. Die anderen gedeihen unter unseren Händen, während wir selbst immer schwächer werden (oder dicker).

Ich darf mir selbst Gutes tun. Ich darf an mich zuerst denken. Ich darf die Probleme anderer übersehen und ad acta legen. Es ist nicht notwendig, dass ich immerzu helfe. Die anderen kommen auch alleine klar oder mithilfe anderer. Ich bin nicht für das Leiden der ganzen Welt zuständig. Hilf' dir selbst, dann hilft dir Gott. Ich muss mich selbst wieder in meine Mitte setzen und die anderen von diesem Ort vertreiben, denn da gehören sie nicht hin. Sie gehören in ihre eigene Mitte. In meiner Mitte bin nur ICH selbst zu Hause.
 
Ey, dass ist echt ein schlechter Scherz:mad: hatte dir ne richtig schöne, lange Antwort geschrieben und was ist...ich komm auf nen falschen Kopf und schwupps...weg war die Seite und mein Text:mad: ich hasse sowas!!! Das ist gemein!

Naja, kann man nix machen...kannste nur blöd gucken...
naja, sollte wohl nicht sein...
jetzt kriegste eben ne Kurzfassung🙂

Jut...
die Sache mit dem Bademeister...
der Haken an der Sache...
der Bademeister ist Bademeister und es ist für diese Zeit seine Aufgabe und das ist ok...wenn ich auf Veranstaltungen arbeite, will ich auch nicht feiern...
Nur wir sind keine Bademeister...wir sind selbsternannte Bademeister...wir wollen eine Verantwortung übernehmen, die wir gar nicht tragen sollen...
wir machen uns selbst für etwas zuständig, für das wir nicht zuständig sind...und keiner verlangt das von uns...nur wir denken so...
wir sind Badegast!! -und man kann auch als Badegast einen Anderen vor dem ertrinken retten...aber wir sind kein Bademeister...

also...husch husch...ich glaub wir müssen ganz fix mal ins Becken😛...
Wasserrutsche oder Sprungbrett?!😀

Ne, dass ist schon nicht ohne, was man so alles mit sich selbst veranstaltet...
aber es bezieht sich ja nicht nur auf das Helfen...es bezieht sich auf fast alles...man steckt immer zurück, ist nicht bei sich, sondern bei den anderen, man handelt-immer die Anderen im Blickfeld, ach ja und so rücksichtsvoll ist man...

man muss nicht austeilen-statt zurückstecken, man muss nur eine klare Grenze ziehen...

Schade, dass ich nicht zitieren kann
aber du hast einfach Recht mit dem was du schreibst...und zu doof, dass der andere Text weg ist🙁...

Aber ich glaub, dass war das wesentliche!

Und was machen wir jetzt?! Kann man das üben, oder ganz bewusst etwas für tun, außer versuchen es zu tun- oder zu lassen...
denk da an so etwas wie zum Beispiel...ein bestimmter Tag in der Woche, der für ein paar Stunden nur einem selbst gehört, egal was oder wer kommt...da haben wir keine Zeit...

Ach man...echt ne harte Erkenntnis🙁 aber der Kreis schließt sich mal wieder...
denke, dass ist der Schlüssel und der Punkt, an dem es gilt anzusetzten...
wir haben irgendwie nen Irrglauben in uns...
und weißte, ich glaub wenn man mal mehr bei sich ist und weniger bei den anderen...wahrscheinlich würds keiner merken...wahrscheinlich würde man höchstens den Kommentar kriegen...hey-du bist ja gut drauf-schön...

Hey-was ist nur los mit uns?!

Weißt du und mir fallen auf einmal so viele Situationen ein, die ich mir auf einmal erklären kann...ne-könnt das Forum vollbomben mit Beispielen...

Ach man...wir müssen zusammen halten und uns da raus holen!!
Schluss damit jetzt!! Es reicht und es bringt nichts!! Außer Speck😱 und Unglücklich sein!!

Ich habe mir auch vor die nächste Woche vorgenommen...nein! Ich werde nächste Woche (die letzte meines Urlaubes😱) ein wenig strenger und konsequenter mit mir sein! Der Kopf versteht so langsam und da hat sich schon viel getan, die Veränderung hat begonnen...jetzt ist das Handeln an der Reihe, das hält sich nämlich noch in Grenzen...

Und darf ich dich mal was fragen...
was für ein Sternzeichen bist du?

Ey-jetzt darf ich nochnichtmal so viele Smileys benutzen wie ich will...ich glaub ich spinne😕
 
Ich fall' hier gerade vor Lachen vom Ast 😀😀😀

"die Sache mit dem Bademeister...
der Haken an der Sache...
der Bademeister ist Bademeister und es ist für diese Zeit seine Aufgabe und das ist ok...wenn ich auf Veranstaltungen arbeite, will ich auch nicht feiern...
Nur wir sind keine Bademeister...wir sind selbsternannte Bademeister...wir wollen eine Verantwortung übernehmen, die wir gar nicht tragen sollen...
wir machen uns selbst für etwas zuständig, für das wir nicht zuständig sind...und keiner verlangt das von uns...nur wir denken so...
wir sind Badegast!! -und man kann auch als Badegast einen Anderen vor dem ertrinken retten...aber wir sind kein Bademeister...

also...husch husch...ich glaub wir müssen ganz fix mal ins Becken😛...
Wasserrutsche oder Sprungbrett?!"

Wie bescheuert sind wir eigentlich? Wo ist die Zwangsjacke? Du hast vollkommen recht: Wir sind gar keine Bademeister. Das ist mir total durch die Lappen gegangen. Wir haben uns selbst dazu ernannt. In Wahrheit sind wir bloß Badegäste. Nix mit Titel und Verantwortung oder Zuständigkeit und so. Wir können retten - aber wir müssen nicht. Und im Moment will ich gar nicht mehr. Ich will ins Wasser 😀. Wasserrutsche ist prima und Sprungbrett sowieso. Hey, ich will sinnlosen Spaß, ich bin BadeGAST *juchuuuuuu

Dem nächsten der ankommt und was von mir will, sage ich: Guggst du, da drüben steht der Bademeister, geh' zu dem und lass' dir von ihm helfen. Weissu, isch bin auch bloß Gast (auf Erden) 😀

Das ist es. Ich trage keine Verantwortung und ich bin auch nicht zuständig. Wir sind raus aus der Falle. Glaub's mir. Wir sind ein für alle mal raus aus diesem Kreislauf.

Ich werde mir ein Schild basten: Sorry, dafür bin ich leider nicht zuständig.

Glaub' mir, der nächste, der mir einreden will, dass ich Verantwortung übernehmen soll, wird eine klare Antwort bekommen: Für den Mist, den die anderen machen, haben die anderen gefälligst selbst die Verantwortung zu übernehmen.

Das mit dem "rücksichtsvoll" stimmt auch. *zweimalunterschreib

Wir teilen nicht aus. Wir setzen Grenzen. Bis hierhin und nicht weiter. Das übernehme ich, das übernimmst du selbst. Ich regel meinen Mist, du deinen. Ich trage für niemandem mehr SEINEN Mülleimer runter. Wie doof war ich eigentlich? *hellerleuchtet-blink-blink-blink

Soweit die Erkenntnis. Es folgt die Tat. (Bericht heute Abend 😀)
 
ne, wie geil...
also, man kommt sich ja echt ein wenig blöd vor...
ich sitz ganz allein in meiner Wohnung und lache lauthals...

shit...
nix blöd fühlen, schon wieder so ein Gedankenfehler...das macht Spass...

hihihi hoho haha😀😛😀
da wäre ich gerne dabei, wenn du dem Menschen sagst...
ey, alter(nicht zu vergessen😉)...guggst du, da drüben steht der Bademeister, isch bin nicht Bademeister,...weisst du ich bin auch bloß Gast....

tihi...das Gesicht will ich sehen!
und so ein schild bastel ich mir auch...oder lass mir ein shirt bedrucken...

ich glaub allerdings...man muss da echt ein wenig aufpassen...nicht das man mal an so einen Schlaumeier gerät, der einem nur um die Ohren haut...ich habe dich nicht gebeten für mich Verantwortung zu übernehmen oder über mich nachzudenken...also, ich bin in meinen Gedanken auch oft bei anderen, ohne, dass sie mich je was gefragt haben😱

jaja, bescheuert sind wa wirklich🙄
aber man hat ja die Möglichkeit es anders zu machen und das wird es jetzt...
schalala...
ich glaube, heute ist ein guter Tag....
man ey, bin ich froh, dass es diesen Thread gibt!!
Und da man ja jetzt seine Situation erkannt hat...werd ich jetzt anfangen, auf mich Acht zu geben, meinen Stimmen in mir mal lauschen und gegebenenfalls mal die eine oder andere kräftig ausgrinsen und ärgern....höhöh...die hat mich eigentlich jetzt viel zu lang geärgert...
Zeigen wir dem Unterbewusstsein was ne Hake ist😛

Das ist unser Leben, dass gehört uns ganz allein und damit können wir tun, was wir wollen...
Die Anderen machen doch auch nix anderes*grins* *hust*
So, und das tun wir jetzt auch...
Bin grad erstmal nicht ans Telefon gegangen...denn ich hab ja geschrieben und hatte keine Zeit...so...das war der erste Streich...kann ja jetzt zurückrufen...

jut! ich glaub ich bin mächtig gespannt auf das, was uns jetzt alles in Zukunft begegnen wird und was man so alles noch feststellen wird...

Ach man...ich muss dich mal knuddeln über´s Netz...also, fühl dich gedrückt *knuddel*
 
Guten Abend!
Ich habe eine Frage gelesen...welche ich schön formuliert finde, sie trifft es einfach schön auf den Punkt...mir ist danach, sie einfach so mal in den Raum zu schmeißen...

...zum Nachdenken...

Welche Gefühle hindern mich an der Verwirklichung meiner Träume...?
 
Wenn ich dauernd zu früh aufgebe, wird da natürlich nichts draus. Wenn ich mich selbst sabotiere auch nicht. Also weg mit diesen Stimmen (Gib auf, Tu das nicht, Das schaffst du nicht, Das kannst du nicht, Lass es sein).

Hallo!
Was Du in grossen Schritten nicht schaffst, das versuche doch in kleinen
Schritten.
Der Unmut und diese Rückschläge entstehehn weil die Schritte zu gross sind.

Unn gas...

Gruß
Frank
 
Eine Geschichte über den Perfektionsanspruch an uns selbst (Autor unbekannt):

Der kaputte Krug

Es war einmal ein Wasserträger in Indien.
Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab, an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war.
Nun hatte einer der Krüge einen Sprung. Der andere hingegen war perfekt geformt und mit ihm konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herren eine volle Portion Wasser abliefern. In dem kaputten Krug war hingegen immer nur etwa die Hälfte des Wassers, wenn er am Haus ankam.
Für volle zwei Jahre lieferte der Wasserträger seinem Herren also einen vollen und einen halbvollen Krug.
Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz darauf, dass der Wasserträger in ihm immer eine volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung hingegen schämte sich, dass er durch seinen Makel nur halb so gut war wie der andere Krug.
Nach zwei Jahren Scham hielt der kaputte Krug es nicht mehr aus und sprach zu seinem Träger: "Ich schäme mich so für mich selbst und ich möchte mich bei dir entschuldigen."
Der Wasserträger schaute den Krug an und fragte: "Aber wofür denn? Wofür schämst du dich?"
"Ich war die ganze Zeit nicht in der Lage, das Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem Haus deines Herren bringen konntest. Du hast die volle Anstrengung, bekommst aber nicht den vollen Lohn, weil du immer nur anderthalb statt zwei Krüge Wasser ablieferst." sprach der Krug.
Dem Wasserträger tat der alte Krug leid und er wollte ihn trösten. So sprach er: "Achte gleich einmal, wenn wir zum Haus meines Herren gehen, auf die wundervollen Wildblumen am Straßenrand."
Der Krug konnte daraufhin ein wenig lächeln und so machten sie sich auf den Weg. Am Ende des Weges jedoch fühlte sich der Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut zerknirscht bei dem Wasserträger.
Der aber erwiderte: "Hast du die Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir aufgefallen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an über deinen Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf Deiner Seite des Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herren liefen, hast du sie gewässert. Ich habe jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herren dekoriert. Und all diese Schönheit hast du geschaffen."
 
Moin!

Da hab ich gleich eine Gänsehaut bekommen....
die Geschichte ist wirklich sehr schön!! Danke!
 

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