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Wir schaffen das

Ich habe versucht freundschaften aufzubauen, sie zu Pflegen und weiteres. Doch jedesmal wurde ich wie ein Blödes Spielzeug behandelt, was man in die Ecke stellt wenn man es nict mehr braucht. Dann wurde ich wieder rausgeholt wenn ich zu etwas nütze war. Da ist es schwierig diesen "Baum" aufrecht zuerhalten, auch wenn man das gerne möchste ...
 
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich habe die freundschfaten dmalas gepflegt.Dennoch sind sie gescheitert. Doch irgednwann hat man keine kraft mehr neues ANzufangen, denn da is nich nur einmal oder zwei mal passiert sondern öfters.
 
Also ich fange jeden Tag neu an. Warum sollte ich damit aufhören? Und warum kostet es Kraft? Mir bringt es neue Energie. Das Zusammensein mit anderen gibt mir Kraft. Natürlich werden wir mal enttäuscht. Aber so schlimm ist das nicht. Schließt sich die eine Tür, öffnet sich irgendwo anders ein Fenster.
 
Ich kenne deine Lebensgeschite nicht was du sonst noch durchgemacht hats... jeder menscht fühlt etwas anderes und als damals (Ich war 11) mein vater verstarb brach für mich eine ganze Welt zusammen. dann kam dazu das ich immer ausgnutz wurde und immer wenn ich das gefühl hatte das mit jemand zhört und ich jemand gefunden habe der mich versteht brach auch diese freundchaft wieder auseinander. Vielleicht halte ich mich auch deswegen so an meinen freund. Was ich eigentlic verständlich finde. ich aknn auch mein richtigs gefühl nicht 100% beschreiben. verstehe selber nicht ganz genau wieso ich ständig Traurig bin mich einsam fühle. Ich würde so gerne sachen unternehmen die mir spass machen . Raus gehen die Natur geniessen und und und. Doch bin kein mensch der das alleine tun möchte.Irgendwann wird das sogenannte Fell nun mal dünner.

Ich bin gerade nioch nicht in der lage das ALLES so zu verstehen wie du das sagst. dennoch bringt es mich ins grübel und ich denke das ist ein kleiner Schritt. der lange Weg beginnt mit einem kleinen Schritt dafür dabke ich dir shcon einmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wir machen alle sehr viel durch und auch meine Kindheit war kein Zuckerschlecken. Der Unterschied liegt darin, wie wir damit umgehen. Ob wir in diesem Sumpf steckenbleiben oder ob wir uns weiter entwickeln. Ich verstehe alles, was du schreibst, aber ich sehe auch das, was dich daran hindert, glücklich zu sein. Für dich bedeutet Freundschaft lebenslanges Zusammensein? Freunde können plötzlich auftauchen, eine Stunde mit einem verbringen und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Es bleiben trotzdem Freunde. Das Leben ist vielfältig.

Ja, ich merke auch, dass sich etwas in dir bewegt und das freut mich sehr.

Du hast aufgehört auf immer denselben Fleck zu starren und jetzt kann dein Blick vielleicht auch zum offenen Fenster wandern und du siehst vielleicht, dass draußen die Sonne für dich scheint. Es warten so viele Freunde auf dich. Sei mutig und mach' den ersten Schritt.
 
Mich hat heute ne freundin angeschriebn und mich gefragt ob ich nicht Lust hätte mit ihr ma ganz spontan n eis essen zufahren. Sie würde mich abholen und dann könnwa ja ma wieda n bissl schnacken. Wir hatten n bisschen Sress die letzte Zeit. Nu is das geklärt *Freu. das war einfach so spontan und supaaa schön. Dabei war es ja schon halb neun hehe. Nun bin ich wieder da und es freut mich richtig.
Sie sagte auch sie freut sich wenn wa ma wieda öfters sowas machen 🙂
War total schön. dann wurden an einem Tag gleich zwei Schritte getan. *Freu
Mal sehen was die nächste Woche so kommt, wenn ich meine Lehre beginne 🙂
 
Heute habe ich wieder viel über mich gelernt. Komischerweise ging es dabei ums Helfersyndrom. Wenn ich hier im Forum anderen durch meine Antworten helfen möchte, tue ich das im Grunde genommen allein für mich selbst. Ich bin mir selber auf der Spur, wenn ich andere anschubbse und die Themen haben allesamt immer auch mit mir selbst zu tun. Natürlich lenke ich mich auch ganz legitim von meinem eigenen Problem (dem Übergewicht) ab. Wenn ich es übertreibe, also dem Helfen zu viel Zeit widme, dann merke ich, dass ich auf der Strecke bleibe, weil ich mich zu wenig mit mir selbst beschäftige. Ich muss also aufpassen, dass auch genügend Selbsthilfe übrig bleibt und ich mich auch um mein eigenes Problem (dem Abnehmen) kümmere. Die Balance ist wichtig, das Gleichgewicht, wobei ich wieder beim Thema Gewicht wäre. So schließt sich wohl der Kreis. Ich bin aus dem Gleichgewicht geraten, weil ich zu viel Gewicht nach draußen lege (Helfersyndrom) und zu wenig mir selbst helfe. Mein Schwerpunkt hat sich nach außen verlagert und sollte doch in meiner eigenen Mitte sein. Ich mache mir mehr Sorgen um andere und vergesse mich selbst. Dann gehe ich leer aus und fülle die Leere in meinem Bauch mit Essen. Das ist aber nur materieller Ersatz für das, was ich wirklich brauche (geistiges bei mir selbst sein und nicht davonlaufen, um anderen zu helfen). Ich fühle mich zu schnell zuständig und verantwortlich. Dann möchte ich alles regeln und die Sachen in Ordnung bringen.

Ganz stark bemerkt habe ich diesen Drang, als ich mich bewusst "unsichtbar" gemacht und nur noch still mitgelesen habe. Lange ausgehalten habe ich das nicht, sondern mich dann doch wieder "eingemischt". Da schalte ich dann auf Autopilot und mein eigener Film spult sich einfach ab mit dem Titel: Helfen.

Ich freue mich auch sehr, wenn derjenige, dem ich etwas antworte, mit meiner Antwort etwas anfangen kann. In gewisser Weise mache ich mich aber abhängig davon, dass jemand meinen guten Willen anerkennt oder mir sogar dankbar dafür ist, dass ich für ihn da war und Zeit genommen habe, mir sein Problem durch den Kopf gehen zu lassen. Tja, das ist auch so eine Sache...andauernd ist mein Kopf voll mit den Problemen anderer Leute. Ich suche ständig Lösungen für andere - und vergesse dabei mein eigenes Problem. Deswegen vergesse ich abzunehmen. Meine Konzentration ist woanders. Ich kann mich bewusst vielleicht eine Woche ganz stark auf mein Vorhaben konzentrieren und bei der Stange bleiben. Dann kommt der Krisentag und schwupps...bin ich wieder auf Helfertour und weg von meinem eigenen Problem. Ich lasse mich also ablenken und behindern, weil ich den Problemen anderer mehr Wichtigkeit gebe als mir selbst.

Da ich an meinem eigenen Problem arbeiten will, muss ich mich selbst wichtiger nehmen als alles andere. Erst Abnehmen, dann Helfen.
 
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Guten Abend du!
Ich find, dass das was du schreibst, passt einfach zu dem Rest...
was auch immer man tut, man ist und bleibt nicht bei sich, man vernachlässigt sich selbst und kümmert sich einfach nicht um sich, was auch immer man stattdessen tut, es führt immer auf das Gleiche hinaus...
und die ganze Missachtung seiner selbst versucht man dann mit essen zu kompensieren und dann tut man wieder was anderes um zu vergessen, was man wieder gegessen hat...
Ich glaube, darum geht es...und das, was man da veranstaltet gefällt der inneren Seele einfach nicht...wieso auch?!

Ich glaube, man rennt einfach vor sich selbst davon...

Und ich glaube, was du heute bemerkt hast ist demnach nichts neues...du hast nur festgestellt, wohinter du dich noch so alles versteckst...und dein "Helfersyndrom" ist glaub ich nur Nebensache...ich glaub das ist es nicht, was dich hindert, es ist kein Grund/ Ursache, es ist nur die Nebenwirkung von etwas anderem...hoffe du verstehst was ich meine, kann das schlecht beschreiben, ich verstehe auch was du meinst, kenne die Gedanken auch, aber ich glaube, das ist nicht der richtige Ansatzpunkt...

Naja...schreib einfach jeden Tag etwas hier in unsern Thread-nur über dich und nur für dich (und ein bißchen für mich😉)...
 

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