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Wir finden keine neuen Mitarbeiter

Nicht jeder kann sich an das früher aufstehen gewöhnen. Ich bin eine genetische Nachteule, d.h. mein Köper bildet das Schlafhormon Melantonin besonders langsam (geht meiner gesamten Familie nicht anders). Im Winter geht es noch, aber im Sommer (vor allem mit der Sommerzeit) kann ich grundsätzlich nicht vor 2Uhr einschlafen. Außer ich dröhne mich mit Schlaftabletten zu, aber dann kann ich dafür am nächsten Tag auch vor dem Bildschirm im Büro (oder auf der Autobahn, Sekundenschlaf ist mir kein Unbekannter) prima schlafen...
Von den psychischen Auswirkungen ganz zu schweigen, da entstehen bei mir Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken (nicht weil ich sterben will, sondern weil die Aussicht, dass ich im Sarg endlich ausschlafen kann, ab einem gewissen Punkt allzu verlockend klingt).
Das Schlaflabor meinte mal, da könne man zumindest in meinem Fall nichts daran ändern, außer eben Schlaftabletten mit allen Folgen oder ein Job, bei dem man später anfangen kann.

Selbst wenn bei euch "Hand in Hand" gearbeitet werden muss, ist mir absolut unverständlich, warum das von 6-15 Uhr passieren muss und nicht wie überall sonst auch von 8-17 Uhr geht. Dann hat man als junger Mensch wenigstens noch ein Leben. Weil selbst wenn man sich an das frühe Schlafengehen gewöhnen kann: man verpasst trotzdem viel mit Freunden, wenn die noch bis 22 Uhr zusammenhängen, während man selbst um 20 Uhr gehen muss, um sich bettfertig zu machen. Da kann man ja nicht mal mehr um 20: 15 einen Film mit der Liebsten anschauen, weil man so früh ins Bett muss. Freunde- und familienfreundlich sind diese Zeiten jedenfalls nicht.

Ich sehe bei den von den Jungen kritisierten Punkten jedenfalls nichts, das sich nicht umsetzen ließe, wenn man es denn wöllte. Sie verlangen doch nicht, dass ihr die Gravitation der Erde ändert, sondern lediglich sinnvollere Arbeitszeiten und mehr Sicherheit durch feste Löhne.

Was bietet ihr den jungen Leuten denn schon wirklich? Beknackte Arbeitszeiten und flexibel ist nur die Auszahlung vom Lohn, die der Chef nach oben und unten anpasst, je nachdem, wie viel Arbeit er gerade hat. Der Arbeitnehmer hat weder Flexibilität bei den Arbeitszeiten, noch die finanzielle Sicherheit, die ein Job mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten überall anders wenigstens bietet.
 
Ist zwar OT,aber ich denke nicht,dass die jungen Leute unbedingt belastbarer und gesünder sind.
Da wäre mal eine Studie interessant.
Viele Krankmeldungen kommen bei uns zumindest von der " belastbaren" Jugend.
Solche Beobachtungen kann ich, als Alter, bei uns auch machen.
Da ich aber in allen von mir genannten Bereichen nicht mehr so kann wie vor 20 Jahren, habe ich nicht unrecht. Leider. Das ist doof und gemein, ist aber leider nun mal so.
 
Man kann sich an das frühe Aufstehen gewöhnen. Ich bin selbst eine Nachteule und habe mich dran gewohnt um 4:30 Uhr aufzustehen.
kann man, muss man aber nicht!

Im Personalbüro kann man bei Übermüdung auch mal kurz über der Tastatur einpennen, das wäre höchstens peinlich, wenn man erwischt wird - in der Produktion wäre das wohl fatal...

Sollte man also besser nicht miteinander vergleichen.
 
Was soll da schwierig werden? Die Lohnfortzahlung gilt für alle. Niemand der Stundenlohn erhält wird deshalb benachteiligt. Der Mitarbeiter muss es ja nicht berechnen, sondern die Personlabteilung.

Und dort nicht anfangen wollen da es aufgrund von Stundenlohn monatlich nicht das gleiche Geld gibt, klingt ziemlich hanebüchen. Kein LKW Fahrer hat immer das gleiche Geld da es alleine aufgrund der Spesen zu unterschiedlichen Summen kommt.
Man sieht halt an solchen Aussagen das die AN in Deutschland halt alle zu satt sind. Früher hätte sich kein Mensch dafür interessiert, ob die Personalabteilung eine Lohn,- oder Gehaltsabrechnung erstellt.
Deine Ausgaben passen sich aber nicht an deinen Lohn an. Und wenn du jeden Monat neu berechnen musst ob du über die Runden kommst....kann ich verstehen das es nervt.
 
Ich schätze weil sie belastbarer, aufnahmefähiger und gesunder sind.
Und nebenbei lohnt sich Ausbildung noch mehr. Wo investierst Du liebenr nen Jahr? In einen 30 oder 60 Jährigen?
Und ich weiß nicht ob es heute noch so ist, aber zu meiner Zeit waren junge Leute formbarer.
Tja, aber gerade 30jährige haben z.B. oft kleine Kinder, und da funktioniert ein Arbeitsbeginn um 6 Uhr nicht so einfach, Stichwort Kita.
Ich kenne jedenfalls keine Kita, die ihre Tore schon vor 6 Uhr morgens öffnet...
Und das ist mal wieder typisch, in einem Satz auf die jungen Leute schimpfen, weil die soviel Ansprüche stellen und so wenig belastbar sind.
Aber dann wieder nur junge Leute einstellen wollen, weil die ja belastbarer sind?
Klingt für mich etwas widersprüchlich, findest du nicht?
 
Tja, aber gerade 30jährige haben z.B. oft kleine Kinder, und da funktioniert ein Arbeitsbeginn um 6 Uhr nicht so einfach, Stichwort Kita.
Ich kenne jedenfalls keine Kita, die ihre Tore schon vor 6 Uhr morgens öffnet...
Und das ist mal wieder typisch, in einem Satz auf die jungen Leute schimpfen, weil die soviel Ansprüche stellen und so wenig belastbar sind.
Aber dann wieder nur junge Leute einstellen wollen, weil die ja belastbarer sind?
Klingt für mich etwas widersprüchlich, findest du nicht?
Nein in keinster Weise.

Ich sagte, für mich wäre 6 Uhr toll, es muß nicht für jeden passen!

Ich möchte ja keine Leute einstellen, aber ich finde es schon nachvollziehbar wenn ein Unternehmen überwiegend jüngere einstellt.

Und wo hab ich auf jüngere geschimpft? ich hab vieleicht beim schimpfen anderer gedacht, das sie nicht ganz unrecht haben.
Aber ohne Jüngere geht es doch gar nicht.
 

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