T
Tori
Gast
Wieso selbstmord???
Hallo liebe Steffi🙂
Ich finde deine Frage überhaupt nicht Naiv. Es ist eine berechtigte Frage wie ich finde und übrigens auch positiv für Dich dass du es in sofern nicht nachvollziehen kannst, denn das bedeutet dass du dein Leben bisher immer als wertvoll betrachtet hast🙂)
Bei mir gab es allerdings auch schon solche tiefs. Und ich war noch sehr jung zu dem Zeitpunkt.
Für mich war Familie immer sehr wichtig, doch gab es in unserer Familie nie zusammenhalt, übrigens bis heute noch nicht.
Meine Mutter war eine sehr depressive Person, seit meine schwester durch einen unfall ums Leben kam war nichts wie vorher. Diese depressivität hat damals ordentlich auf mich abgefärbt, dadurch hatte ich auch nicht sehr viele Freunde.
Welches Kind möchte schon mit einem depressiven spielen...
Diese Depressivität zog sich durch mehr als zehn Jahren meines Lebens. habe zwei Stationäre Therapien durchgezogen und nichts half.
Morgens bin ich mit schmerzen in meiner Brust aufgewacht und Abends damit eingeschlafen. Jahr für Jahr, für Jahr. für Jahr.
Ich wollte alles, nur nicht mit diesen Weltschmerz leben. Gerüche haben mich depressiv gemacht, Errinnerungen, Musik. Ich konnte nicht mal ein Radio einschalten ohne dass ich heulkrämpfe bekommen habe. Im Herbst habe ich es nicht ausgehalten draussen. Ich konnte die Herbstluft nicht ertragen, sie hat mich melancholisch gemacht. Es war die reinste Qual, keine lebensqualität für mich. Ich wollte diesen Schmerz ja loswerden, doch nichts half.
Ärzte haben mich auf psychopharmaka eingestellt solange bis ich nichts mehr gemerkt habe, es war ein Teufelskreis...
Das war für mich damals der Grund mein Leben zu beenden, ich hätte niemels gedacht dass ich irgendwann gesund werde und das Gefühl in mir war einfach unerträglich.
Ich bin Froh dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich denke mittlerweile das leben ist ein spiel. Ich befinde mich in einer Großen daily Soap und jeder meiner Gedanken wirkt sich positiv oder negativ auf mein Leben aus.
Ich habe gelernt mich und mein leben nicht mehr ganz so ernst zu nehmen wie ich es vorher tat. Dabei konnte mir allerdings kein Therapeut helfen, da musste ich von ganz alleine hinter kommen.
Und heute belächle ich jeden meiner kleinen Schicksalsschläge, und habe mir ein fast kindliches Urvertrauen angeeignet.
Die Welt dreht sich, immer. Jeder für sich ist alleine auf seinen Weg der Bewusstseinserweiterung, jeder von uns erfährt seine eigenen kleinen oder größeren Schicksalsschläge und entwickelt sich durch jeden dieser ein stück weiter. Findet sich selbst, lernt, entwickelt sich weiter. Dass meiste über sich selbst erfährt man nunmal in diesen schwierigen Zeiten, geht an seine eigenen Grenzen.
Ich für meinen Teil weiß heute dass es wichtig war mich zu finden in diesen wust von depressionen und schmerzen, das macht heute meine persönlichkeitsentwicklung aus. aber erzähl dies mal jemanden der sich grade in dieser Depression befindet... Jeder ist sein eigener regisseur
Jeder muss selber dahinter steigen denke ich...
lieben Gruß,
Tori
Hallo liebe Steffi🙂
Ich finde deine Frage überhaupt nicht Naiv. Es ist eine berechtigte Frage wie ich finde und übrigens auch positiv für Dich dass du es in sofern nicht nachvollziehen kannst, denn das bedeutet dass du dein Leben bisher immer als wertvoll betrachtet hast🙂)
Bei mir gab es allerdings auch schon solche tiefs. Und ich war noch sehr jung zu dem Zeitpunkt.
Für mich war Familie immer sehr wichtig, doch gab es in unserer Familie nie zusammenhalt, übrigens bis heute noch nicht.
Meine Mutter war eine sehr depressive Person, seit meine schwester durch einen unfall ums Leben kam war nichts wie vorher. Diese depressivität hat damals ordentlich auf mich abgefärbt, dadurch hatte ich auch nicht sehr viele Freunde.
Welches Kind möchte schon mit einem depressiven spielen...
Diese Depressivität zog sich durch mehr als zehn Jahren meines Lebens. habe zwei Stationäre Therapien durchgezogen und nichts half.
Morgens bin ich mit schmerzen in meiner Brust aufgewacht und Abends damit eingeschlafen. Jahr für Jahr, für Jahr. für Jahr.
Ich wollte alles, nur nicht mit diesen Weltschmerz leben. Gerüche haben mich depressiv gemacht, Errinnerungen, Musik. Ich konnte nicht mal ein Radio einschalten ohne dass ich heulkrämpfe bekommen habe. Im Herbst habe ich es nicht ausgehalten draussen. Ich konnte die Herbstluft nicht ertragen, sie hat mich melancholisch gemacht. Es war die reinste Qual, keine lebensqualität für mich. Ich wollte diesen Schmerz ja loswerden, doch nichts half.
Ärzte haben mich auf psychopharmaka eingestellt solange bis ich nichts mehr gemerkt habe, es war ein Teufelskreis...
Das war für mich damals der Grund mein Leben zu beenden, ich hätte niemels gedacht dass ich irgendwann gesund werde und das Gefühl in mir war einfach unerträglich.
Ich bin Froh dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich denke mittlerweile das leben ist ein spiel. Ich befinde mich in einer Großen daily Soap und jeder meiner Gedanken wirkt sich positiv oder negativ auf mein Leben aus.
Ich habe gelernt mich und mein leben nicht mehr ganz so ernst zu nehmen wie ich es vorher tat. Dabei konnte mir allerdings kein Therapeut helfen, da musste ich von ganz alleine hinter kommen.
Und heute belächle ich jeden meiner kleinen Schicksalsschläge, und habe mir ein fast kindliches Urvertrauen angeeignet.
Die Welt dreht sich, immer. Jeder für sich ist alleine auf seinen Weg der Bewusstseinserweiterung, jeder von uns erfährt seine eigenen kleinen oder größeren Schicksalsschläge und entwickelt sich durch jeden dieser ein stück weiter. Findet sich selbst, lernt, entwickelt sich weiter. Dass meiste über sich selbst erfährt man nunmal in diesen schwierigen Zeiten, geht an seine eigenen Grenzen.
Ich für meinen Teil weiß heute dass es wichtig war mich zu finden in diesen wust von depressionen und schmerzen, das macht heute meine persönlichkeitsentwicklung aus. aber erzähl dies mal jemanden der sich grade in dieser Depression befindet... Jeder ist sein eigener regisseur
Jeder muss selber dahinter steigen denke ich...
lieben Gruß,
Tori