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"Wieso hast DU keine Freundin?"

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Ich werde hier nicht über Menschen aus meinem Umfeld schreiben.

Ich hatte einen heftigen Burn-out, habe etliche Jahre Medikamente genommen.
Damit ging es mir leidlich, hatte aber immer wieder neue Problem, auch durch Reaktionen auf die Medikamente.
Dann habe ich mein ganzes Verhalten komplett infrage gestellt, meine Wertevorstellungen, meinen Umgang mit anderen Menschen, meine Ziele im Leben.
Daraufhin habe ich alle Medikamente abgesetzt und mich damit auseinandergesetzt, was im Leben wirklich wichtig ist. Etliche meiner Einstellungen habe ich revidiert.
Seither geht es mir, nach einer kurzen Übergangszeit, besser als je vorher im Leben.

In Bezug auf Beziehungen habe ich ähnlich gelagerte Abläufe in meinem Umfeld erlebt.

Bei mir ist die Entwicklung eher umgekehrt. In jungen Jahren ein wenig spirituell, Optimist, motiviert und von sich überzeugt. Ich hatte zwar zwischenzeitlich so eine Jugend-Depri-Phase, aber die war nur temporär. Ich glaube, dass ich in meinem Leben viel zu oft auf meine Eltern gehört habe. Das stellt sich heute als Fehler heraus, ist aber nicht deren die Schuld, weil die immer das beste wollten.
 
Das versuche ich ja immer zu tun. Aber im Gegensatz verlange ich das dann auch von einer Frau. Das ist keine One Man Show die ich erbringen muss als Bewerber, Bespaßer und Umwerber.... und falls es doch so eine Show ist... dann bin ich dazu nicht in der Lage.
Ich gebe Dir da recht!
Dazu wäre ich auch nicht in der Lage.
Es kommt darauf an, Gemeinsamkeiten zu finden und diese auszubauen.

Meine Partnerin hat vor etlichen Jahren damit begonnen Künstlerpuppen zu sammeln.
Bis dahin hatte ich damit nichts am Hut.
Ich habe mich für das Thema interessiert, mir Wissen angeeignet, zwei Puppen besitze ich heute selbst.
Ich empfinde das Thema als interessant, kann mich da mit meiner Partnerin austauschen.
 
Normale Männer wie du haben dann zumindest die Chance, eine der Frauen zu finden, bei denen Gemeinsamkeiten bestehen und daraufhin ein guter Draht zueinander aufgebaut wird.

Auch hier verstehe ich die Frustration und die Angst vor permanenter Einsamkeit, wenn man auf ewig viele Dates gehen muss, um eine der wenigen Frauen zu finden, bei denen es passt. Aber so besteht wenigstens Aussicht auf Erfolg.

Sollte sich bei mir tatsächlich eine lebenslange Einsamkeit abzeichnen, dann werde ich wahrscheinlich irgendwann resignieren. So bis um die 40 vielleicht sogar Ende 40 alle Anstrengungen unternehmen, was immerhin noch rund 20 Jahre wäre. Aber dann finde ich, dass es auch reichen würde. Aber Einsamkeit im Alter, habe ich absolut keine Lust. Meine Großeltern hatten Glück. Um die kümmerten sich sieben Kinder und wir waren eine Großfamilie. Die haben nie Einsamkeit im Alter erlebt. In Wien sehe ich das ganz oft. Ich finde das immer sehr traurig. Und oft werden nicht einmal jene Leute besucht, die Kinder haben. Das würde ich z.B. niemals machen, außer es hätte eine große familiäre Krise gegeben durch die jeder Kontakt unmöglich wurde.
 
Da muss ich zugeben, dass ich einfach Fan davon bin, eine Frau schon lange zu kennen und viele gemeinsame Unternehmungen in Kontext von Freundschaft oder gemeinsamen Freunden gemacht zu haben, bevor man nach einem Date fragt. Das übliche Vorgehen, bei dem sich zwei Menschen, die sich eigentlich gar nicht kennen, in einer Art Vorstellungsgespräch kennenlernen sollen, finde ich selbst dämlich und oberflächlich.

Richtig, aber da ich sonst im Freundeskreis keine neuen Frauen kennenlernen, bleibt mir nur diese Möglichkeit. Und Online Dating fällt für mich als 08/15 Mann einfach flach mit 0 Matches bei Tinder und keinen antworten bei Finya werde ich mich nie wieder depressiv machen.
 
Mein Problem ist ja viel extremer. Ich komme nicht mal im Ansatz dazu ein einziges Date zu haben.

Wieso wird immer davon ausgegangen das Zustandekommen von Dates wäre ein Selbstläufer? Um ein Date mit einer Frau zu haben... also dass die Frau mal 30 Min oder eine Stunde ihrer kostbaren Freizeit für einen "opfert", muss man als Mann schon sehr viel Interesse bei einer Frau wecken können durch Flirten, Charme etc. sowie sich auch schon gegen viele andere männliche Konkurrenten durchkämpfen als "Sieger". Aber da ich das alles nicht kann, Ende Gelände.

^^ Ich kannte mal einen sehr attraktiven und schüchternen BWLer mit Bestnoten, der meinte, dass ihm das gesamte Studium bis zum Master leichter vorgekommen wäre als bei Frauen zu punkten.
 
Richtig, aber da ich sonst im Freundeskreis keine neuen Frauen kennenlernen, bleibt mir nur diese Möglichkeit. Und Online Dating fällt für mich als 08/15 Mann einfach flach mit 0 Matches bei Tinder und keinen antworten bei Finya werde ich mich nie wieder depressiv machen.

Online-Dating ist wirklich etwas sehr Perfides, denn auf vielen Portalen gibt es Fakeprofile, die dazu führen sollen, dass Leute Premium-Angebote oder Herzchen kaufen. Es gilt dasselbe wie bei Pick Up Artists und ihren Programmen: die Verzweiflung und Einsamkeit von Leuten wird ausgenutzt, um Geld zu machen. Es sollen ja auch Depressionen und Suizidgedanken unter Teenagern stark angestiegen sein durch Social Media und die ständigen Selbstvergleiche mit ,,schöneren" Menschen. Jan Böhmermann hat das mal thematisiert in einer Sendung.
 
Lieber TE,
überlege dir, ob du eine Freundin in fester, monogamer Beziehung haben willst, mit der du dann aber vielleicht nur schlechten Sex hast (kann ja alles passieten, weil sie nicht unbedingt all deine sexuellen Vorlieben teilt z.B.) und dazu noch gebunden bist, oder ob du lieber nach "Was Lockerem", Ausschau hälst, z.B. nach einer "F+-Beziehung" oder ob du lieber doch Single und ungebunden bleiben willst mit ab und zu einem One's auf ner Party/Veranstaltung. Flexibilität oder doch Bindung (mit irgendwann immer dem gleichen Trott)? Was willst du denn selbst eigentlich?
 
Er bietet den Frauen ein "aufregendes" Leben durch ständige emotionale Herausforderungen. Das wird hier keine Frau im Forum zugeben, am im innersten verabscheuen die meisten Frauen ruhige Nerds wie mich, und würden sofort lieber den Macho nehmen, der womöglich fremdgeht und handgreiflich werden kann.

Ich liebe es, wenn jemand seine Behauptung gleich mal gegen eine Widerlegung absichert mit "wer was anderes sagt, sagt einfach nicht die Wahrheit. Oder gehört zu einer von mir herbeiphantasierten extremen Minderheit"

Und richtig widerlich finde ich, wie du Frauen pauschal unterstellst, doch eigentlich den gewalttätigen Typen zu wollen. Sind Frauen halt doch irgendwie selber schuld, wenn sie verkloppt werden. Die wollen das ja so. Ne? Also eigentlich, tief drin.

Ich sag dir jetzt mal was aus meiner weiblichen Perspektive, die du eh nicht ernstnehmen wirst, weil ich ja nur einfach nicht zugebe, wie es wirklich ist blabla. Egal, hier ist meine Meinung dazu:

In meiner Kindheit habe ich genug Schläge eingesteckt, von einem machohaften Alkoholiker. Glaub mir, wer mich noch einmal so anrührt, hat eine Anzeige. Kein Mensch wird mich mehr ungestraft schlagen.

Mein Freund ist mein erster Partner. Wir kamen zusammen, als ich knapp 36 war. Glaub mir, vor ihm habens schon ein paar aufgeblasene Typen probiert. Mein Freund ist ein ganz ruhiger ITler, der die Meister Zeit seiner Freizeit lesend mit Science Fiction Romanen verbringt. Für die Aufregung und Abwechslung in der Beziehung bin ich zuständig. Er ist der, der mich erdet und runterbringt. Obendrein ist übrigens ein ziemlich emanzipierter Mann und alles andere als ein Macho. Er ist Skandinavier, da ist die Machokultur nicht sehr verbreitet. Da führt man eher sehr selbstverständlich Beziehungen auf Augenhöhe.


Ich bleib dabei: wenn es gar nicht klappen will mit der Liebe, liegt das selten an allen anderen da draußen. Sondern an euch. Das kann viele verschiedene Gründe haben. Bei mir waren es nicht aufgearbeitete Traumata aus der Kindheit. Das wurde mir erst im Laufe der Therapie klar, die ich begonnen habe, weils in der Liebe nicht klappen wollte. Wenn ihr was ändern wollt, fangt bei euch an, bei eurer Psyche.
 
Richtig, aber da ich sonst im Freundeskreis keine neuen Frauen kennenlernen, bleibt mir nur diese Möglichkeit. Und Online Dating fällt für mich als 08/15 Mann einfach flach mit 0 Matches bei Tinder und keinen antworten bei Finya werde ich mich nie wieder depressiv machen.


Denn Hobbies hast du ja auch keine?
 
Und richtig widerlich finde ich, wie du Frauen pauschal unterstellst, doch eigentlich den gewalttätigen Typen zu wollen. Sind Frauen halt doch irgendwie selber schuld, wenn sie verkloppt werden. Die wollen das ja so. Ne? Also eigentlich, tief drin.

Das die Frauen das so "wollen" hast Du dem Ganzen beigedichtet. Habe ich nie behauptet... aber der "gefährliche Macho" der eben eskalieren könnte ist für viele weitaus interessanter und spannender für eine Beziehung als der ruhige Nerd.

Ich bleib dabei: wenn es gar nicht klappen will mit der Liebe, liegt das selten an allen anderen da draußen. Sondern an euch. Das kann viele verschiedene Gründe haben. Bei mir waren es nicht aufgearbeitete Traumata aus der Kindheit. Das wurde mir erst im Laufe der Therapie klar, die ich begonnen habe, weils in der Liebe nicht klappen wollte. Wenn ihr was ändern wollt, fangt bei euch an, bei eurer Psyche.

Wenn es mit der Liebe nicht klappen will, ist es ja noch ein weitläufiger Begriff. Wenn ich ab und zu Dates haben würde und ich es immer vermasseln würde oder die Frau unpassend wäre naja egal... dann würde es mit der Liebe nicht klappen.

Ich jedoch hatte in den letzten 10 Jahren 1 schlechtes Date und mehr nicht. Ich überwinde die Hürde nicht, eine Frau für mich zu interessieren. Meine Hobbys sind für Frauen maximal zu belächelndes Gähnmaterial. Ich befinde mich in einem absoluten 0 Raum bezüglich weiblicher Kontakte.... und da ist eine 1m Bleiwand zwischen mir und jeder Frau. Ich habe zu keiner Frau irgendeinen privaten Zugang.

Denn Hobbies hast du ja auch keine?

Klar habe ich Hobbys... aber nichts frauenkompatibles... Musik, Filme, Modellbau, Gaming, meine Autos, Astronomie, Geschichte, aktuelles Politikgeschehen.
 
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