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Wieder Sonntag Nacht und keine Lust auf die neue Arbeitswoche

  • Starter*in Starter*in Paulj
  • Datum Start Datum Start
habe ich meine finanzielle Situation durchleuchtet, meine tatsächlich erforderlichen Bedürfnisse festgestellt, folglich meine Arbeitszeit reduziert, um die gewonnene Zeit sinnbringend zu verbringen.

Ja, da hast du wirklich Glück, dass du die Möglichkeit hast, die Arbeitszeit zu reduzieren. Genauso denke und empfinde ich auch, aber leider hat mein Chef keinerlei Verständnis dafür.

"Weniger arbeiten? Sie als Mann? Warum denn das? Neinnein, das geht gar nicht..." Dann kommen je nach Gelegenheit immer wieder unterschiedliche Gründe, warum es rein gar nicht geht, die Arbeitszeit zu verringern...
 
Ich könnte mir so einen Mo-Fr, 8 - 17 Uhr - Job gar nicht vorstellen. Ich brauch' meinen Stress. 🙄 Mögt ihr eure Arbeit - oder arbeitet ihr, weil's halt sein muss?
 
Wenn man einen Job hat der einem das Herz füllt ist das vermutlich was anderes, aber wer hat den schon. Denke die meisten arbeiten eben weils sein muss oder zumindest nicht so dass sie sich kaum davon losreißen können.
 
Mögt ihr eure Arbeit - oder arbeitet ihr, weil's halt sein muss?

Ich arbeite in diesem Beruf, weils sein muss... Meine persönlichen Interessen und Neigungen liegen komplett woanders...

Im letzten Jahr hatte ich etliche Gespräche mit meinem Chef, weil ich gehofft hatte, eine für mich besser passende Aufgabe zu finden, aber auch hier bin ich auf Granit gestoßen. Am Ende hat man mich mit einer Aufgabenstellung betraut, der ich schon seit Jahren zu entfliehen versuche. (ich muss jetzt wieder Computerprogramme schreiben, obwohl ich seit jeher nur ungern programmiere und darin auch nicht gut bin, weil es mir ziemlich schwer fällt).
 
Mir geht es da leicht anders: ich kann im Prinzip nicht wirklich genau sagen was mein Traumberuf schlechthin ist. Habe eben irgendwann ne kaufmännische Ausbildung gemacht und bin seither Bürohengst. Wahrscheinlich schlummern in mir verborgene Talente die bisher niemand entdeckt hat, und auch dann bräuchte es das Quentchen Glück dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir geht es da leicht anders: ich kann im Prinzip nicht wirklich genau sagen was mein Traumberuf schlechthin ist.

Genau weiß ichs natürlich auch nicht, weil ich nie wirklich Gelegenheit hatte, etwas anderes auszuprobieren.

Was ich aber weiß ist, dass ich keine besondere Neigung zu technisch-mathematischen Aufgabenstellungen habe und mich da immer ein wenig blöd anstelle bzw. diese Aufgaben fallen mir schwerer als anderen...

Besser geeignet wäre ich für Aufgaben, die nicht so direkt an der Technik dran wären (d.h. Jobs im organisatorischen Bereich), außerdem interessiere ich mich sehr für Sprachen. Ach ja, und ich würde lieber mit Menschen als mit Maschinen (Computern) arbeiten...

Dazu kommt, dass ich kein Büromensch bin und es nur schwer ertragen kann, tagtäglich auf einem Bürostuhl wie angeklebt sitzen zu müssen...
 
Wenn man einen Job hat der einem das Herz füllt ist das vermutlich was anderes, aber wer hat den schon. Denke die meisten arbeiten eben weils sein muss oder zumindest nicht so dass sie sich kaum davon losreißen können.

Ich würd' jetzt nicht sagen, dass mein Job mein Herz füllt, aber ich arbeite überwiegend gerne und auch nicht wenig. Dafür verloddert halt auch mal meine Bude, aber das stört mich nicht, ich hasse Hausarbeit ohnehin. 🙄
 
der Text haette glatt von mir kommen koennen.

Oder von mir.^^

Ich habe aktuell auch so gar keine Lust mehr auf irgendwas. Am liebsten würde ich mal einen Monat nur im Bett liegen.

Ich find auch schlimm das ich täglich 12 Stunden wegen der langen Fahrtstrecke außer Haus bin. Bürojob und dann klingelt der Wecker um Fünf. Weiss nicht, ob ich das so bis zur Rente machen soll...am liebsten würde ich beruflich mal etwas anderes machen als den ganzen Tag Zahlen jonglieren. Etwas vielseitigeres und mit etwas mehr körperlicher Bewegung. Aber ich hab halt nix anderes gelernt. 🙁
 
wenn man nicht das Glück eines Beamten hat


seufz - ja klar! ich bin einer dieser "glücklichen" beamten und mein arbeitstag sieht so aus: mo - fr 6 uhr aufstehen, 17 uhr nach hause, 41-stunden-woche, kein weihnachtsgeld, kein urlaubsgeld, nichts. wenn ich nicht zufällig sehr dicht an meiner arbeit wohnen würde, käme zeitlich noch das pendeln hinzu, aber immerhin bleibt mir das erspart.
dienstreisen fallen häufig an, hier wird die fahrtzeit nicht als arbeitszeit angesehen - wenn ich dann z.B. 6 stunden auf der autobahn hänge, mache ich das in meiner freizeit. so kommt es dann auch häufiger vor, dass ich wegen ner dienstreise morgens um 5 aufstehen muss und erst abends/nachts um 22 uhr heimkomme, trotzdem aber nur meine regulären 8,5 stunden arbeitszeit für den tag bekomme.
natürlich gibt es jobs, die härter sind, schlechter bezahlt sind, etc. aber den traumjob im beamten-schlaraffenland gibts schon lange nicht mehr.

der einzige wirkliche beamtenvorteil ist doch nur noch der eines sicheren jobs. ansonsten könnte ich auch in irgendeiner firma im büro sitzen, bei den gleichen konditionen.. wahrscheinlich würde ich da wenigstens noch weihnachts- und/oder urlaubsgeld bekommen.

obwohl ich natürlich zugeben muss, dass die unkündbarkeit einen schon ziemlich beruhigt. man kann langfristiger planen und hat nicht die krassen zukunftsängste... naja 🙂
 
am liebsten würde ich beruflich mal etwas anderes machen als den ganzen Tag Zahlen jonglieren. Etwas vielseitigeres und mit etwas mehr körperlicher Bewegung. Aber ich hab halt nix anderes gelernt. 🙁

Du sprichst mir aus der Seele... Ich bin auch sozusagen Zahlenjongleur ohne Leidenschaft... Aber ich hab bisher nix anderes gelernt, jedenfalls habe ich ansonsten keine offizielle Ausbildung, die man per Zeugnis nachweisen könnte. (Sprachkurse hatte ich schon einige, wenn mir auch die Übung und die Praxis fehlt).

Wenn ich mir einen Beruf backen dürfte, dann müsste dieser Beruf abwechslungsreich sein, sollte an unterschiedlichen Orten stattfinden, mit Menschen (am besten verschiedener Nationen) zu tun haben und könnte auch sehr gern kulturelle Aspekte beinhalten.

Ich spüre förmlich ein aufgeregtes Kribbeln in mir, wenn ich mir so einen Job vorstelle...
 

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