wenn man nicht das Glück eines Beamten hat
seufz - ja klar! ich bin einer dieser "glücklichen" beamten und mein arbeitstag sieht so aus: mo - fr 6 uhr aufstehen, 17 uhr nach hause, 41-stunden-woche, kein weihnachtsgeld, kein urlaubsgeld, nichts. wenn ich nicht zufällig sehr dicht an meiner arbeit wohnen würde, käme zeitlich noch das pendeln hinzu, aber immerhin bleibt mir das erspart.
dienstreisen fallen häufig an, hier wird die fahrtzeit nicht als arbeitszeit angesehen - wenn ich dann z.B. 6 stunden auf der autobahn hänge, mache ich das in meiner freizeit. so kommt es dann auch häufiger vor, dass ich wegen ner dienstreise morgens um 5 aufstehen muss und erst abends/nachts um 22 uhr heimkomme, trotzdem aber nur meine regulären 8,5 stunden arbeitszeit für den tag bekomme.
natürlich gibt es jobs, die härter sind, schlechter bezahlt sind, etc. aber den traumjob im beamten-schlaraffenland gibts schon lange nicht mehr.
der einzige wirkliche beamtenvorteil ist doch nur noch der eines sicheren jobs. ansonsten könnte ich auch in irgendeiner firma im büro sitzen, bei den gleichen konditionen.. wahrscheinlich würde ich da wenigstens noch weihnachts- und/oder urlaubsgeld bekommen.
obwohl ich natürlich zugeben muss, dass die unkündbarkeit einen schon ziemlich beruhigt. man kann langfristiger planen und hat nicht die krassen zukunftsängste... naja
🙂