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Wie würdet ihr entscheiden?

@Holunderzweig ja das ist die andere Seite, die mir Sorgen macht. Dieses schlechte Gefühl, was bisher meistens gestimmt hat. Schön nochmal eine andere Seite hier zu hören.

@unschubladisierbar ja das kann sein, dass ich auf hohem Niveau jammere. Fragt sich nur wie ich das weg bekomme. Ich habe bereits in einige Praxen gearbeitet und höre viel von Kollege, Kommilitonen.. daher weiß ich, dass es wirklich viele furchtbare Praxen da draußen gibt.
@1 dirk ich war schon einige Stunden heute dort Probearbeiten, weiß nicht ob länger da was bringt. An der Fahrtzeit ändert es ja nichts.
 
@Holunderzweig so schlimm war es wirklich nicht bei ihm. Er war nicht cholerisch oder so. Nur etwas ungeduldig und hat an Kleinigkeiten rumgemeckert. Naja, ich gehe anders mit meinen Assistenzen um. Aber ja- mich hat dieses Verhalten bei ihm etwas gestört. Gebe ich zu. Ist aber vermutlich auch "Meckert auf hohem Niveau"
 
Nun gibt es wieder eine Praxis, die bis Ende der Woche eine Antwort haben möchte. Nur kann ich mich einfach nicht dazu durchringen ja zu sagen. Ich hätte einen Weg von 30km/ Strecke, also 60km/ Tag bzw 35-45 min über die Autobahn, was auch das größte Problem bei der Sache ist. Bezahlung wäre ok, aber trotzdem noch gut Luft nach oben, vor allem bei den Spritkosten, die kommen werden.
Als Zahnärztin solltest Du eigentlich recht gut verdienen. Deshalb wundert mich, dass Du Dir wegen der Fahrkosten solche Gedanken machst. 60 km für hin und zurück lag für mich immer unterhalb meiner Schmerzgrenze.
Fährst Du einen alten V8 oder liegt das Angebot noch unter 2000€ netto monatlich? Warum machst Du Dir gerade wegen der Spritkosten solche Gedanken?
 
@CabMan egal wie viel ich verdiene- es geht trotzdem einiges für Fahrtkosten drauf. Abnutzung des Autos (welches übrigens mit 17 Jahren auch nicht mehr das jüngste ist) kommt noch dazu. Dann muss ich frühs um einiges früher aufstehen, muss mich auf der sehr viel befahrenen Autobahn auch sehr konzentrieren (Unfallgefahr) und muss auch ständig noch Streckensperrungen, Staus, Unfälle auf der Strecke ect einplanen.
Alleine zum Probearbeiten heute: ich bin bereits sehr früh losgefahren, trotzdem wurden aus 35min Fahrtzeit über 50min dank eines Unfalls auf der Strecke (in Folge dessen Stau, Umleitung, Überlastung der Umleitunsstrecke ect... ). Alleine das hat mich mega gestresst. Wie das im Winter mit Schnee und Eis ist will ich gar nicht wissen.
Umziehen kommt komplett nicht in Frage, schon auf Grund meines Partners.
 
Hallo zahnweh97, ich kann dich vollends verstehen.
Ich könnte heute auch keinen Job mehr annehmen, wo ich 30 Minuten Auto fahren müsste. Vor 10 Jahren sah dies anders aus, aber gern habe ich es nie gemacht. Es dankt einem halt keiner und für alle ist es immer selbstverständlich (ist es aber nicht).

Ich bin z.B. mit meinem Job top zufrieden, der ist ums Eck und ich werde überdurchschnittlich bezahlt. Wir haben so auch keine Geldsorgen o.ä. - wegen einer anderen Geschichte habe ich mal Spaßeshalber Bürgergeld für uns ausgerechnet. Ich muss sagen WTF, könnte ich beantragen. Dann würde der Steuerzahler auch noch für meine Fahrtkosten aufkommen. GEZ ist auch kein Thema mehr, wird ja bezahlt.

Was ich damit sagen möchte: Wir leben in kuriosen Zeiten, suche dir das aus was dir zu 100% zusagt. Wenn du Bedenken hast, lass es bleiben. Ich habe keine Sorge damit dass du ins Bürgergeld reinrutscht, aber du bist ja nunmal eine gesuchte Fachkraft - von daher bin ich sehr optimistisch dass du das passende findest. Ich wünsche dir dabei sehr viel Glück.
 
@CabMan eigene Praxis ist keine Option. Habe nach 2 Jahren VIEL zu wenig Berufserfahrung, zudem wollen wir in Zukunft auch vermutl nochmal umziehen.

@CrystalX
@Yara
ehrlich gesagt ist das auch meine Sichtweise. Ich muss einen großen Teil meines Lebens auf Arbeit verbringen- warum dann einen Job annehmen, bei dem schon auf Grund der Faktenlage klar ist, dass es nicht 100% passt.
Andererseits- wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Job findet, der 100% passt?! 😉
 

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