maly
Mitglied
Guten Morgen liebes Forum, ich hoffe euch geht es soweit gut.
Ich dachte nicht, dass ich hier noch einmal reinschreiben müsste aber aktuell weiß ich nicht so ganz was ich machen soll.
Komme irgendwie nicht weiter und entschuldige mich jetzt schon für den wirren Text, wollte es erstmal nur niederschreiben.
Aktuelle Lage
Ich hatte bereits mal ein Beitrag geschrieben wo ich Probleme in meinem vorherigen Betrieb hatte, das war auch meine erste Ausbildung zur Pflegefachkraft, die habe ich 2023 abgeschlossen und bis Januar weitergeführt. (Ich bin 20 Jahre alt)
Danach hatte ich gekündigt war arbeitslos und dann habe meine restliche Zeit, bis zu Beginn meiner neuen Ausbildung (01.08.2024), im Altenheim verbracht.
Letzte Woche Donnerstag hatten wir unseren ersten Tag in der Ausbildung, ich war auch motiviert auf die 3 Jahre lernen und so, hab mich mit meinen anderen Kollegen gut verstanden, das Arbeitsfeld ist riesig und neu für mich aber ist ja meistens so, es ist in der kaufmännischen Branche und ich dachte somit dass es besser wird, auch mit meiner gesundheitlichen Lage.
Ich hatte es vor paar Monaten auf die Pflege geschoben, dass ich so psychisch unstabil sei, aber mittlerweile habe ich gemerkt dass es an den vorherigen Kollegen lag, und auch an meiner narzisstischen Mutter, auch allgemein lag es an mir, ich habe mir während der Zeit Minderwertigkeitskomplexe, verstärkte Schüchternheit und Ängste, Unsicherheiten angeeignet, auch bin ich sehr sensibel geworden.
Die Pflege an sich war doch nicht das Problem.
Am Freitag war noch alles ok, aber am Wochenende ist dann irgendwie das Fass übergelaufen, ich wollte plötzlich nicht mehr dort hin, hatte Versagensängste, Zukunftsängste, auch was die Kollegen über mich denken würden, ich dachte dass ich die längeren Arbeitszeiten nicht aushalten könnte, allgemein die Aufgaben dort.
Obwohl ich ja wusste was auf mich zukommen würde in den 3 Jahren, auch dass es mal Phasen gibt wo man mal nicht mehr will.
Ich war so am Ende, dass ich diesen Montag erstmal krank machen musste, ich wusste sonst keine Lösung, bin auch bis zum Freitag krankgeschrieben. Nun fühle ich mich wie so ein Haufen Elend, aber auch irgendwie besser.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so ausarten wird und dachte ich erhole mich bis zum Freitag, dass ich am Montag neu starten könnte. Aber aktuell verspüre ich nur Panik.
Plan B:
Den hatte ich auf Lager, falls es mit der Ausbildung nicht klappen würde.
Aufgrund dessen, dass ich bereits eine Altenpfleger-Ausbildung absolviert habe, und schon fast 4 Jahre Erfahrung im Beruf habe, würde es mir leichter fallen.
Auch bekomme ich oft Angebote von anderen Heimen, ich hab meine Bewerbungsunterlagen soweit fertig gemacht und würde mich auch bewerben, je nach dem ob man mich dann nimmt, aber es herrscht ja fast überall Personalmangel.
Nur jetzt kommen wieder die Gedanken was mein Arbeitgeber davon halten muss:
Neue Azubiene zeigt übertrieben Interesse im Beruf, möchte auch viel lernen und stellt Fragen, kommt gut mit den Kollegen aus, ist freundlich etc. und plötzlich nach dem ersten Tag Arbeit macht sie eine Woche krank.
Nun überlege ich zu kündigen aber wie soll ich das anstellen ? Noch diese Woche ? Ob ich in meinem Krank-geschrieben nach einem persönlichen Gespräch bitten kann ? Was sollen meine Kollegen denken.
Telefonisch kommt irgendwie komisch rüber... ich weiß auch nicht ganz, von daher habe ich auch noch das Arbeitsshirt in meiner Wohnung was ich vielleicht auch mal abgeben müsste.
Ich würde dem ganzen vielleicht noch eine Chance geben, auch wenn ich dies irgendwie nicht will, aber einfach nur dass es nicht so komisch rüber kommt: "Nach dem ersten Arbeitstag direkt gekündigt."
Ich bin eigentlich nie so, dass ich direkt krank mache, aber irgendwas hat mich da getriggert.
Das blöde ist, dass ich ab Montag Berufsschule habe in einem ganz anderen Ort, laut Internetseite bis 17:00 Uhr ?! Ich weiß nur wann diese beginnt.
Da hat mein Betrieb schon längst zu, also die Personalabteilung jedenfalls.
Ich hatte auch überlegt erstmal eine Pause einzulegen und mich vollkommen auf meine Gesundheit zu konzentrieren, aber ich habe bedenken mit meiner finanzielle Lage, da ich auch vor kurzem in eine eigene Wohnung gezogen bin.
Mit meiner Familie kann man darüber nicht reden, sie waren schon bei der letzten Kündigung dagegen und hatten alles schlecht geredet, die wissen auch nicht, dass ich mich krankgemeldet habe, ich habe aktuell einfach keine Lust auf Diskussionen mit ihnen.
Meine Ärztin hört auch nicht ganz zu, also klar versteht sie das Problem, aber eher in die Richtung: Warte erstmal ab was noch passiert.
Mich würde einfach mal interessieren wie ihr als Arbeitgeber reagieren würdet, wenn eure Azubiene nach diesem Gespräch sucht.
Und was ihr in meiner aktuellen Lage machen würdet bezüglich Kündigung.
Ich bedanke mich im Voraus.
Ich dachte nicht, dass ich hier noch einmal reinschreiben müsste aber aktuell weiß ich nicht so ganz was ich machen soll.
Komme irgendwie nicht weiter und entschuldige mich jetzt schon für den wirren Text, wollte es erstmal nur niederschreiben.
Aktuelle Lage
Ich hatte bereits mal ein Beitrag geschrieben wo ich Probleme in meinem vorherigen Betrieb hatte, das war auch meine erste Ausbildung zur Pflegefachkraft, die habe ich 2023 abgeschlossen und bis Januar weitergeführt. (Ich bin 20 Jahre alt)
Danach hatte ich gekündigt war arbeitslos und dann habe meine restliche Zeit, bis zu Beginn meiner neuen Ausbildung (01.08.2024), im Altenheim verbracht.
Letzte Woche Donnerstag hatten wir unseren ersten Tag in der Ausbildung, ich war auch motiviert auf die 3 Jahre lernen und so, hab mich mit meinen anderen Kollegen gut verstanden, das Arbeitsfeld ist riesig und neu für mich aber ist ja meistens so, es ist in der kaufmännischen Branche und ich dachte somit dass es besser wird, auch mit meiner gesundheitlichen Lage.
Ich hatte es vor paar Monaten auf die Pflege geschoben, dass ich so psychisch unstabil sei, aber mittlerweile habe ich gemerkt dass es an den vorherigen Kollegen lag, und auch an meiner narzisstischen Mutter, auch allgemein lag es an mir, ich habe mir während der Zeit Minderwertigkeitskomplexe, verstärkte Schüchternheit und Ängste, Unsicherheiten angeeignet, auch bin ich sehr sensibel geworden.
Die Pflege an sich war doch nicht das Problem.
Am Freitag war noch alles ok, aber am Wochenende ist dann irgendwie das Fass übergelaufen, ich wollte plötzlich nicht mehr dort hin, hatte Versagensängste, Zukunftsängste, auch was die Kollegen über mich denken würden, ich dachte dass ich die längeren Arbeitszeiten nicht aushalten könnte, allgemein die Aufgaben dort.
Obwohl ich ja wusste was auf mich zukommen würde in den 3 Jahren, auch dass es mal Phasen gibt wo man mal nicht mehr will.
Ich war so am Ende, dass ich diesen Montag erstmal krank machen musste, ich wusste sonst keine Lösung, bin auch bis zum Freitag krankgeschrieben. Nun fühle ich mich wie so ein Haufen Elend, aber auch irgendwie besser.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so ausarten wird und dachte ich erhole mich bis zum Freitag, dass ich am Montag neu starten könnte. Aber aktuell verspüre ich nur Panik.
Plan B:
Den hatte ich auf Lager, falls es mit der Ausbildung nicht klappen würde.
Aufgrund dessen, dass ich bereits eine Altenpfleger-Ausbildung absolviert habe, und schon fast 4 Jahre Erfahrung im Beruf habe, würde es mir leichter fallen.
Auch bekomme ich oft Angebote von anderen Heimen, ich hab meine Bewerbungsunterlagen soweit fertig gemacht und würde mich auch bewerben, je nach dem ob man mich dann nimmt, aber es herrscht ja fast überall Personalmangel.
Nur jetzt kommen wieder die Gedanken was mein Arbeitgeber davon halten muss:
Neue Azubiene zeigt übertrieben Interesse im Beruf, möchte auch viel lernen und stellt Fragen, kommt gut mit den Kollegen aus, ist freundlich etc. und plötzlich nach dem ersten Tag Arbeit macht sie eine Woche krank.
Nun überlege ich zu kündigen aber wie soll ich das anstellen ? Noch diese Woche ? Ob ich in meinem Krank-geschrieben nach einem persönlichen Gespräch bitten kann ? Was sollen meine Kollegen denken.
Telefonisch kommt irgendwie komisch rüber... ich weiß auch nicht ganz, von daher habe ich auch noch das Arbeitsshirt in meiner Wohnung was ich vielleicht auch mal abgeben müsste.
Ich würde dem ganzen vielleicht noch eine Chance geben, auch wenn ich dies irgendwie nicht will, aber einfach nur dass es nicht so komisch rüber kommt: "Nach dem ersten Arbeitstag direkt gekündigt."
Ich bin eigentlich nie so, dass ich direkt krank mache, aber irgendwas hat mich da getriggert.
Das blöde ist, dass ich ab Montag Berufsschule habe in einem ganz anderen Ort, laut Internetseite bis 17:00 Uhr ?! Ich weiß nur wann diese beginnt.
Da hat mein Betrieb schon längst zu, also die Personalabteilung jedenfalls.
Ich hatte auch überlegt erstmal eine Pause einzulegen und mich vollkommen auf meine Gesundheit zu konzentrieren, aber ich habe bedenken mit meiner finanzielle Lage, da ich auch vor kurzem in eine eigene Wohnung gezogen bin.
Mit meiner Familie kann man darüber nicht reden, sie waren schon bei der letzten Kündigung dagegen und hatten alles schlecht geredet, die wissen auch nicht, dass ich mich krankgemeldet habe, ich habe aktuell einfach keine Lust auf Diskussionen mit ihnen.
Meine Ärztin hört auch nicht ganz zu, also klar versteht sie das Problem, aber eher in die Richtung: Warte erstmal ab was noch passiert.
Mich würde einfach mal interessieren wie ihr als Arbeitgeber reagieren würdet, wenn eure Azubiene nach diesem Gespräch sucht.
Und was ihr in meiner aktuellen Lage machen würdet bezüglich Kündigung.
Ich bedanke mich im Voraus.