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Wie wenn sich alles fügt...?

SFX

Aktives Mitglied
Hallo,

kennt ihr dieses Gefühl? Ihr lebt jahrelang euer Leben und fragt euch manchmal nach dem Sinn? Denkt, ihr seid in einer Sackgasse angelangt und es geht nicht weiter? Wollt verzweifeln und aufgeben?

Nun, ich persönlich befand mich die letzten 10 Jahre in einer solchen Situation. Zumindest was einen gewissen Lebensbereich anbelangt. Näheres kann ich dazu nicht sagen.

Doch jetzt, innerhalb von wenigen Wochen hat sich das Blatt komplett gewendet! Alles ergibt irgendwie einen Sinn! Zwar ist der Ausgang noch ungewiss, aber in dem gesamten Chaos sind plötzlich logische Strukturen erkennbar. Vor wenigen Tagen habe ich mich der Situation und dem Schicksal noch machtlos ausgeliefert gefühlt. Jetzt lichtet sich der Nebel und es werden im Schatten verborgene Zusammenhänge und... wie soll ich es ausdrücken? Fügungen? Sichtbar!

Zwei scheinbar völlig unabhängige Ereignisse, die weder zeitlich noch räumlich miteinander verbunden sind, spielen plötzlich zusammen. Wie Puzzle-Teile fügen sie sich. Das Motiv war zuvor gänzlich unbekannt, doch jetzt nimmt die Sache Gestalt an.

Daher möchte ich euch gerne fragen, ob man dem Braten trauen kann! Gibt es das? Hat jemand von euch schon einmal ähnliches erlebt? Wie kann man so etwas erklären?

Vielen Dank und liebe Grüße,
SFX
 

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G

Gelöscht 117925

Gast
Da freue ich mich für dich wirklich. Das ist vielleicht auch so ein Geheimnis im Leben, dass es Faktoren gibt, die man nicht bestimmen kann. Vielleicht schon, indem man nicht aufgibt und trotzdem weiter macht. Sich gegen sein eigenes Schicksal stemmt. Und wenn du das tust und in dir fühlst kann dann auch eine Wendung der Ereignisse eintreten.
Die eigene Zukunft, die man man ja so sicher vorhergesagt hat, ändert sich. Und dann lösen sich negative Dinge auf oder verwandeln sich. 10 Jahre sind eine lange Zeit. Vielleicht bis du in einem dunklen Loch gesessen und hast keinen Ausweg gesehen. Und jetzt ist er plötzlich alles ganz anders. Du erkennst neue Zusammenhänge, ein anderes Muster. Zufall, eigene Anteile? Leben ist komplex und man selber bestimmt den Ablauf nur meist bedingt. Aber man kann oft Anteile bestimmen, sich aus einer Machtlosigkeit befreien. Sich eine Erkenntnis aneignen oder auch einen anderen Blick auf die Dinge. Den Tunnelblick hinter sich lassen. Die eigentliche Fragen konnte ich dir nicht beantworten. Die Antworten liegen wohl mehr in dir. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Also ohne konkretes Beispiel kann ich mir nichts drunter vorstellen.
Aber schön wenn es sich gut anfühlt und es dir besser geht.

Wie bewertest du die 2 Ereignisse? Haben sie was mir deiner Vergangenheit zu tun bzw. klären sie offene Fragen oder Situationen auf oder sind es so gute Ereignisse gewesen die dich glücklich machen und dir helfen mit der Vergangenheit abzuschließen und du nach vorne blickst?

Aber so gesehen ist es egal, denn dir gehts gut und deshalb würde ich nicht so sehr drüber nachdenken, sondern es einfach genießen. Gegrübelt und nachgedacht hast du sicherlich die letzten Jahre genug.

Und ob man jemanden oder einer Sache trauen kann, weiß man immer erst hinterher...je nachdem wie sich die Dinge entwickeln. Und bevor man Dinge kaputt grübelt, weil man keine Antwort findet...sollte man einfach nur leben und genießen.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Zur Frage an sich kann ich nicht viel sagen.
Ja, ich glaube dass es das gibt.
Heisst es nicht immer "am Ende wird alles Gut?"...Nicht dass ich sagen will dass das das Ende ist...
Aber ja, das gibt es...dass sich alles fügt.
Ich hoffe da bei mir auch noch drauf...wobei sich schon viel gefügt hat...
Aber dass ausgerechnet DU diese Frage hier stellst...diese Erkenntnis gewonnen hast...einer der grössten Skeptiker...Zyniker...Spötter hier im Forum...ich musst echt meine Augen reiben als ich's gelesen hab...
Freu dich einfach!
Wenn's gut ist ist es gut!
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Ja, das kenne ich. Ich nenne das Phänomen "etwas rutscht an seinen Platz".

Ich denke, das ist wahrscheinlich das, was gemeinhin mit Erfahren sein und Altersweisheit beschrieben wird. Mit dem Älterwerden und Durchstehen von Krisen und Kämpfen sortieren sich die Dinge, manches wird leichter, manches verliert an Wichtigkeit, manchen Krieg gewinnt man und so sortiert sich eins zum anderen.
 

Geißblatt67

Aktives Mitglied
Ich kenne das und würde den Spruch wählen - Zufall ist, was dir zufällt und fällig ist.

Man braucht eine gewisse Zeit, um für manche Dinge "reif" zu sein - erst dann kann man sie annehmen.
 

takita

Aktives Mitglied
Zwei scheinbar völlig unabhängige Ereignisse, die weder zeitlich noch räumlich miteinander verbunden sind, spielen plötzlich zusammen. Wie Puzzle-Teile fügen sie sich. Das Motiv war zuvor gänzlich unbekannt, doch jetzt nimmt die Sache Gestalt an.

Daher möchte ich euch gerne fragen, ob man dem Braten trauen kann! Gibt es das? Hat jemand von euch schon einmal ähnliches erlebt? Wie kann man so etwas erklären?

So viel kann ich gar nicht tippen, aber klar lässt sich das erklären... ...und ja es wird sich iwann alles fügen, denn es gibt das große und ganze Bild und ja, wir sehen/verstehen nur Puzzelteile. Umso mehr Teile man richtig im Zusammenhang versteht um so mehr sieht man vom ganzen "Bild". Zeitlich und räumliche Trennung gibt es aus der Perspektive des Ganzheitlichen nicht, also besser gesagt es gibt nichts ohne Beeinflussung.

Quasi, wenn Johann Wolfgang Goethe seine Schlafzimmertür am Tag X geöffnet hat, hat das was mit dem Aussehen der Welt heute zu tun... ...wenn auch nur zu Null Komma x hoch was weiß ich wie viele Stellen 01 Prozent. Selbst theoretisch kann man nichts zur Realität passendes Konstruieren das unbeeinflussbar ist.

Was an Stelle 1 der Unbeeinflussbarkeit steht ist das Nichts, und selbst das, das es nicht mal gibt, da man es auch nicht beweisen kann - hat schon einen Namen und ist damit bestimmt und beeinflusst, sogar umschrieben.

Jetzt könnte man sagen ja, ausserhalb der expandierenden "Universumsblase" muss ja das nichts sein, oder ist wahrscheinlich da - nein. Falsch, denn ein ausserhalb existiert nicht - man kann es auch nicht bereisen, denn wenn man es bereisen und damit beweisen könnte, würde es zum Universum gehören und wäre nicht ein Bereich ausserhalb. Parallel Universen sind nicht mehr als eine fiktive Sci-Fi-Phantasie. Sie existieren zwar, aber nicht so wie man meint, sondern wenn dann als umschreibende Perspektive. Also, das braucht dann nur Trennungen, demnach gehts wahrsch. um Dimensionen, die man erst definieren muss...

...dann wird aber unser Kosmos so gesehen beschnitten. Ganz einfach...

Grüße,
takita
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe als Jugendliche mal eine Geschichte gehört in der immer eine Sache passiert, die zunächst schlecht klingt. Dann heißt es aber: „Woher willst du wissen dass es schlecht war?“ Und später stellt sich heraus, dass daraus etwas gutes entstanden ist. Dann freut sich der Protagonist und es heißt: „woher willst du wissen dass es gut war?“
Und so geht es immer hin ins her.
Und ich glaube, dass es genau so ist. Ein Auf- und Ab. Wellen. Ob man nun selber lenkt, oder das Schicksal entscheiden lässt... Es fügt sich und zerbricht. Und fügt sich, und zerbricht.

Ich bin immer froh, wenn die Wellen möglichst nicht so hoch ausschlagen. 😏 Kleine Wellen sind mir einfach lieber.
 

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