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Wie Weihnachten erleben?

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Ich denke, dass selbst bei Kirchenfernen etwas an Weihnachten zum Tragen kommt, was man allgemeinmenschlich nennen kann. Nennen wir es mal eine Sehnsucht nach einer "heilen" Welt. Und dies ist für mich ein Zeichen dafür, dass jeder Mensch so etwas wie eine religiöse Hoffnung in sich trägt. Die ganz Enttäuschten werden sie nicht mehr fühlen (können).
 
Und dies ist für mich ein Zeichen dafür, dass jeder Mensch so etwas wie eine religiöse Hoffnung in sich trägt. Die ganz Enttäuschten werden sie nicht mehr fühlen (können).
Ich würde es eher eine Hoffnung nach (Mit-)Menschlichkeit nennen. Hoffnung auf eine Welt, in der sich jeder Mensch heimisch fühlen darf, egal, ob und welcher Religion er sich zugehörig fühlt, welche Hautfarbe er hat, wen er liebt, und so weiter.
 
Ich würde es eher eine Hoffnung nach (Mit-)Menschlichkeit nennen. Hoffnung auf eine Welt, in der sich jeder Mensch heimisch fühlen darf, egal, ob und welcher Religion er sich zugehörig fühlt, welche Hautfarbe er hat, wen er liebt, und so weiter.

Ja, Mitmenschlichkeit gehört wohl dazu. Und wenn ich von "allgemeinmenschlich" spreche, so meine ich das natürlich auch im Sinne von relgionsübergreifend. Meines Erachtens gibt es ja sowieso nur eine Religion(, die kulturell jeweils anders ausgeprägt ist). Es läßt sich ein Kern (fast) aller Religionen feststellen, in dem sich diese Religionen ähnlich sind.

Diese heile Welt können wir nicht alleine zuwege bringen. Ihre Machbarkeit liegt nicht zu 100% in unserer Kraft (so sehr wir uns auch anstrengen mögen). Und deshalb hoffen wir auf die unser Bemühen ergänzende Unterstützung Gottes.
 
Eben. Und wo ist dieser Respekt bei Shorn und Konsorten? Ist es etwa respektvoll, Gott und die Christen mit dem Nazipack zu vergleichen und sogar für schlimmer zu befinden?
Wer oder was sind denn bitte Konsorten, vielleicht solltest du dir mal etwas von deinem Idol abschauen und es so tun wie er es getan hat, (hätte). Und das bezieht sich auf einen Großteil deiner Antworten. Rose hat es kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Du bist wahrlich kein gutes Aushängeschild.
[...]
Die einzigen, die dir nicht glauben, dass es in Gottesdiensten auch fröhlich und locker zugehen kann und dass sie "nahe am Menschen" sind, sind die sich in diesem Thread tummelnden Religionshasser. So etwas passt nicht in ihr Weltbild, dann hätten sie ja keinen Grund mehr, undifferenziert über Christen herzuziehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Wer tut denn das. Nicht jeder welcher nicht Gläubig ist macht sich deshalb zwangsläufig über diese Religion lustig, oder tut sie gar verachten.

Wenn ich so areligiös bin, dass ich sogar alles Religiöse kategorisch ablehne und für Gläubige nur Verachtung übrig habe, dann bin ich auch so konsequent und feiere weder ihre Gottesdienste noch ihre religiösen Feste mit. Auch wenn ich dann weder Geschenke bekomme noch kuschelige Bräuche pflegen kann.

Das hatten wir doch auch schon geklärt. Wenn du so auf Weihnachten im Christlichem Sinn bestehst, dann feiere Weihnachten bitte an jenem Datum an dem Jesus wirklich zur Welt gekommen ist. Das] Eugenie wäre dann wirklich Konsequent.
Also, wenn man es so sieht sind wir doch alle mehr oder weniger Inkonsequent.😉

.....
 
Früher bin ich konsequenterweise gar nicht mitgegangen. Jetzt habe ich diese Konsequenz etwas aufgeweicht und gehe mit, ich werde aber nicht mitbeten. Für meine Familie ist das okay.
Ich gehe auch mit in einen Gottesdienst, wenn es sich ergibt. Allerdings fühle ich mich irgendwie doch immer etwas fremd, es sei denn, es wird schöne Musik gespielt (Orgel- oder Chormusik). Zur Kommunion (bei katholischen Messen) gehe ich nicht, und offiziell dürfte ich wahrscheinlich auch gar nicht...
 
Soll ich daraus schließen, dass selbst du dich im Iran nicht trauen würdest, so abfällig über Allah, Mohammed und Muslime zu sprechen, wie du es dir hier pauschal in Bezug auf Gott und "die" Christen herausnimmst? Die große Backe kannst du doch auch nur hier riskieren wegen der Religions- und Bekenntnisfreiheit.

In Israel wird im und am Felsendom niemand gesteinigt, schon gar nicht, wenn er Muslimen dort in einer Warteschlange oder an einem besonders heiligen muslimischen Ort nicht den Vortritt lässt. Es war nur eine freundliche, aber nicht unbedingt nötige Geste meinerseits, die auch entsprechend gewürdigt wurde. Ich sehe auch keine Veranlassung, abfällig über den Propheten zu sprechen. Er kann nichts dafür, was gewisse Fanatiker aus seiner Lehre gemacht haben. Schließlich sind die meisten Muslime friedlich; ich kenne genügend sehr freundliche und umgängliche Menschen dieser Religion, z.B. auch bei meinem Arbeitgeber.


Ich glaube nicht an das Christentum und erst recht nicht an Allah, mir geht das ziemlich am Popo vorbei, aus gutem Grund.
Daher liegt es mir auch fern Länder wie zb. den Iran zu besuchen, oder Türkei oder ein anderes muslimisches Land.

Ich riskiere keine große Backe und rede dermaßen Menschenverachtend über andere die nicht meinen Glauben teilen so wie du es machst.
Du bist wenn überhaupt schon eine sehr radikale Christin, also nichts worauf du stolz sein müsstest.

Ein guter Christ ist noch lange kein guter Mensch, denk mal drüber nach.
Ein Moslem aber auch kein schlechter.

Das steinigen bezog ich nicht auf den Felsendom sondern auf den Iran, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
 
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Dieses Gezänk ist wirklich nicht mehr zum aushalten.

Nach dem Kopfschütteln folgen nun einige Korrekturen.
 
Ich gehe jedes Jahr an Heilig Anbend in die <kirche wenn es die Gesundheit zulässt, letztes Jahr und auch 2011 war ich leider verhindert.
Leider bin ich inder ketzten Zeit nicht mehr sooft in der Kuirche gewesen, ich habe Angst, dass ich da einen Anfall bekomme, 2001 nioch war ich ganz oft bei uns im Dom, das werde ich mir jetzt wieder vornehmen.
 
Ich hoffe und wünsche dir, das du wieder in den Dom gehen kannst und dort das findest was du suchst. 🙂

Als Kind bin ich immer mit meiner Mutter zu Heilig Abend in die Kirche, die Atmosphäre dort hat mir gut gefallen, jedoch was der Pfarrer so erzählt hat damit konnte ich wenig anfangen, zuweilen war es auch recht Merkwürdig. Manchmal hatte es sogar geschneit wenn sich die Kirchentür öffnete, also Weihnachten wie im Bilderbuch ich vermisse das sehr, obwohl ich nicht Gläubig, (bzw. nicht Kirchen-Gläubig) bin.

Als wir zu hause ankamen hat mein Vater den Baum u. eine Weihnachtsplatte angemacht und die Geschenke unter den Baum gelegt.
Das ganze Haus roch nach Stollen, Kuchen, Plätzchen und Geräucherten. Auf dem Tisch kam alles was man so das ganze Jahr mühselig zusammengetragen hatte, das waren für mich immer die schönsten Tage im ganzen Jahr.
 
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