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Wie Weihnachten erleben?

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Aber Du hast dann trotzdem die Hand da reingesteckt? Du sagst, Du machst dann aus Respekt nicht die Dinge mit?

Irgendwie drehst Du Dir das schon so zurecht, wie es Dir beliebt ... sry 😉

Wie wärs denn, wenn Du aus "Respekt" auch mal den nächsten Ramadan mitmachst? Ich persönlich sehe viel mehr Respekt und Toleranz darin, sich dem nicht zu verschließen. Aber okay, da hat jeder so seine Ansicht. Zumindest gestehe ich jedem zu, die Dinge so zu handhaben, wie es jeder auch möchte. Wie stehts mit Dir? (Bissl rethorische Frage)
 
Ich feiere aus Respekt vor den Anhängern anderer Religionen aber deren Feste nicht mit, weil ich deren Glauben nun mal nicht teile. Nur die mir genehmen Äußerlichkeiten (im Sinne von Bräuchen) fremder Religionen mitzu"feiern", ohne innerlich dahinter zu stehen, würde für mich bedeuten, die fremde Religion im Kern zu verhunzen, und das finde ich äußerst unangemessen gegenüber denjenigen, die diese Religion aus innerer Überzeugung praktizieren.

Bitte überlege mal was das heißen würde, wenn man diesen Gedanken konsequent weiter verfolgt:

Man würde die christlichen Feiertage komplett abschaffen, dafür gäbe es mehr Urlaub. Die Christen müssten sich dann zu Weihnachten Urlaub nehmen, um die Geburt ihres Messias zu feiern. Andere würden sich am 21. und 22. frei nehmen für Sonnwend. Und die Moslems und die Juden usw. usw.

Es ist doch viel schöner, wenn alle gemeinsam frei haben und alle gemeinsam feiern. Wenn die ganze Familie zusammen kommen kann. Das hat in gewisser Weise doch auch was christliches, nicht ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar kann man das. Wenn man nicht über diejenigen herzieht, die diese Religion praktizieren, dann geht vieles. Ich habe in Israel auch schon Moscheen und Synagogen aus kulturellem Interesse besichtigt, wobei es mir im Traum nicht eingefallen wäre, hasserfüllte oder auch nur abfällig-kritische Bemerkungen über Gott, den Propheten Mohammed bzw. über die Gläubigen der soeben genannten Religionen zu machen, wie ich sie hier im Forum immer wieder in Bezug auf Christen lesen muss. Vor dem Besuch der Gotteshäuser habe ich mich erst einmal erkundigt, wie man sich dort zu benehmen hat, ohne die Gefühle der Gläubigen zu verletzen. Dasselbe galt vor dem Besuch eines streng-orthodoxen jüdischen Viertels in Jerusalem. Und an die Verhaltensregeln, die uns von der Reiseleitung vermittelt wurden, habe ich mich auch strikt gehalten.

Ich feiere aus Respekt vor den Anhängern anderer Religionen aber deren Feste nicht mit, weil ich deren Glauben nun mal nicht teile. Nur die mir genehmen Äußerlichkeiten (im Sinne von Bräuchen) fremder Religionen mitzu"feiern", ohne innerlich dahinter zu stehen, würde für mich bedeuten, die fremde Religion im Kern zu verhunzen, und das finde ich äußerst unangemessen gegenüber denjenigen, die diese Religion aus innerer Überzeugung praktizieren.

Ich habe z.B. im Felsendom an der Stelle, wo der Prophet Mohammed nach muslimischem Glauben in den Himmel aufgefahren sein soll und wo man die Hand in eine Vertiefung stecken kann, aus der dann Rosenduft strömt, auch einer muslimischen Familie den Vortritt gelassen, weil ich fand, dass es ihnen mehr als mir zustand, die Hand in die Vertiefung zu stecken. Die Reaktion darauf war ausgesprochen freundlich.


Aber gemacht hast du es dann trotzdem, ein Widerspruch zu deiner hier gemachten Aussage, du widersprichst dir also selbst, chic.

Bezogen auf obigen FETT markierten Text.
Wenn du in zb. den Iran abfällig über den lieben Propheten spricht kann es passieren das man dich steinigt, da hätte wohl jeder gekniffen.
Es war also kein Respekt deinerseits sondern nackte Angst wenn du ehrlich bist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Glauben ist doch etwas lebendiges- oder sollte es doch zumindest sein. Also verbieten sich starre Regeln doch sowieso. Klar, respekt vorm Glauben und vorm Gläubigen gehört dazu, aber ich finde auch und unbedingt: Glaube sollte den Humor und die Lockerheit nicht ausblenden. Ich finde es lächerlich, wenn man Glauben so bierernst nimmt. Da wird randaliert und schlimmeres, weil einer die Religion beleidigt hat: Hey- ich denke, Gott ist groß genug, dass er das "ab kann". Ich denke: Gott hat Humor!
Und genau deshalb muss ein Christliches Fest oder ein Gottesdienst auch nicht so bier ernst genommen werden: Natürlich kann man es schön feierlich und "erhebend" gestalten, aber warum muss das ein Zwang sein?
Warum also nicht einen Film anschauen, wenn einem danach ist? Jeder soll doch wie er mag! Für mein Glaubensverständnis gibt es da keine Regeln, wie man zu feiern hat: Feiern bedeutet sich freuen- und das tut eben jeder anders.
Außerdem: Nur mal so aus dem Nähkästchen: Glaubt bloß nicht, hinter den Kulissen einer zB Weihnachtsmesse würde es so toternst und "würdevoll" zugehen: Die blödesten Witze habe ich immer noch in Sakristeien, oder auf Orgelemporen gehört😀! Was da teilweise für Albernheiten veranstaltet werden, würde man eher auf einer Komikerbühne erwarten. (natürlich ist das nicht immer so, aber meine Erfahrung zeigt: Das sind oft die besten und schönsten Gottesdienste, weil sie locker und nah am Menschen sind!)
Da wird freilich gelacht, rumgealbert, und Spaß gehabt. So ein Pfarrer nimmt das (wenn es ein guter Pfarrer ist) nämlich auch gern locker. Ist die Veranstaltung deswegen respektlos? Natürlich nicht! Sie ist immernoch feierlich und zusätzlich aber auch noch ehrlich- weil sie lebendig ist!

Also warum sollen Leute die nicht glauben denn nicht mitfeiern? Je mehr Leute mitfeiern, desto schöner ist es doch! es widerspricht dem Christlichen Glauben doch total, Leute in "feierberechtigte" und "nicht berechtigte" einzuteilen.
 
Respekt vor den Werten anderer Menschen zu haben halte ich generell für ratsam, unabhängig davon, ob man diese Werte nun teilt oder nicht.

Es sagt auch einiges über die eigene Person aus, wie man mit den Werten anderer umgeht.
 
[...]

Ich werde wie gesagt Weihnachten dazu nutzen, um ein paar mir nahstehende Menschen zu besuchen.
Was habt ihr vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich so areligiös bin, dass ich sogar alles Religiöse kategorisch ablehne und für Gläubige nur Verachtung übrig habe, dann bin ich auch so konsequent und feiere weder ihre Gottesdienste noch ihre religiösen Feste mit. Auch wenn ich dann weder Geschenke bekomme noch kuschelige Bräuche pflegen kann.

Wenn du das so siehst, sei es dir unbenommen, aber lass doch den Menschen ihr Weihnachten - auch dann, wenn sie nicht gläubig sind. Mir scheint fast, du bist regelrecht eifersüchtig auf Weihnachten und möchtest es nicht gern mit den "Ungläubigen" teilen, kann das sein?
 
Am 24. (wenn ich arbeiten bin) darf meine family den baum aufstellen und schmücken (haben uns ja letztes jahr nen künstlichen zugelegt).
Am 24. noch früh aufstehen und zeitungen austragen, dann muss ich hoffentlich nicht mehr arbeiten (so wie letztes jahr), sondern werde noch einkaufen gehen, essen vorbereiten, um 16 Uhr dann in die kindermette (mal gucken, wer von den "kids" noch mitgeht...und wer stattdessen lieber mit dem hund gassi. Danach bescherung, dann kommt verwandtschaft und wir essen pizzabrötchen und trinken glühwein und punsch und ratschen.
Und wenn ich dann noch einigermassen kann, geh ich um mitternacht noch in die christmette die ich sehr, sehr liebe! und wo ich das ganze jahr von zehre!
Am 1. Feiertag relativ früh aufstehen, weil wir diesmal nach münchen zur verwandtschaft fahren und dort essen gehen und um halb 12 n der wirtschaft sein müssen. Danach noch kaffeetrinken bei ebenjener verwandtschaft.
Am 2. Feiertag gibts denk ich bei uns zuhause am nachmittag ein ausgedehntes racletteessen. Hoffentlich diesmal ohne gestreite wie die 3 jahre zuvor.
 
Ich feiere aus Respekt vor den Anhängern anderer Religionen aber deren Feste nicht mit, weil ich deren Glauben nun mal nicht teile. .

Nun ist es aber so, dass in den Ländern der "westlichen Welt" die christlichen Feste, Traditionen, Kunstwerke und Gebäude seit langem zu unserer Kultur dazu gehören. Man kann das gar nicht so genau auseinander dividieren, und warum sollte man das auch tun? Ich kann doch Weihnachten feiern, ohne religiös zu sein, Bachs h-moll-Messe hören, ohne religiös zu sein, die Architektur einer Kirche bestaunen, ohne religiös zu sein?

Wie stellst du dir das denn vor, was die Ungläubigen an Weihnachten tun sollen, wenn sie nicht feiern dürfen? Man kann sich doch Weihnachten gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte, da dieses Fest quasi omnipräsent ist.
 
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