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Wie Weihnachten erleben?

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Zitat von Eugenie
Vielleicht wird die alte Dame auch von ihrer eigenen Tochter systematisch abgeschirmt und von der Außenwelt isoliert. Meine Schwester, die allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schizophren ist, machte das mit unserer Mutter in deren letzten Lebensjahren auch so, ohne dass ich es verhindern konnte.
Das kam mir auch schon in den Sinn. (Manchmal geht es mir so, dass mir viel einfällt, was ich als Antwort eintippen kann und beim tippen fällt mir dann wieder was anderes oder neues oder noch mehr ein... )

Das kam mir auch schon in den Sinn. (Manchmal geht es mir so, dass mir viel einfällt, was ich als Antwort eintippen kann und beim tippen fällt mir dann wieder was anderes oder neues oder noch mehr ein... )

Ich fände es sehr schade, wenn es so wäre, dass sie ihre alte Mutter bewusst abschirmt. Dafür könnte es viele Gründe geben. Vielleicht ja auch, da ihre Mutter mich ja kennt, könnte sein, dass, wenn ich meine Bekannte anrufe und ihr etwas erzähle von mir, mit ihrer Mutter darüber redet und wenn ich selber Kontakt hätte mit ihrer Mutter, dann hätten sie ja keinen Gesprächsstoff mehr. Ich weiß es nicht.

Vielleicht hat meine Bekannte ja auch Angst, jemand Anderes könne in der Gunst der Mutter stehen und möchte nicht, dass ihre Mutter außer meiner Bekannten evtl. noch andere Menschen mögen könnte. Melden möchte ich mich bei der Mutter nicht, weil ich dann wieder Angst hätte, sie, die Mutter würde es nicht gut finden, weil ihre Tochter es ja nicht gut findet und die Mutter es sich nicht mit der Tochter verderben möchte, weil sie ja auf sie angewiesen ist. Vielleicht ist es ja auch ein Machtproblem zwischen den Beiden. Das sind aber nur Spekulationen und ich möchte niemandem etwas unterstellen. Danke für die Kommentare, haben mir geholfen. Möchte aber nicht weiter den Weihnachtsthread benutzen für dieses Problem. Dennoch hatte es ja so gesehen auch damit zu tun, warum die Bekannte, die ich schon aus Kindheit kenne und ihre Mutter auch, mich nicht mal einladen könnte zu Weihnachten, obwohl sie weiß, wie allein ich bin.
 
Dennoch hatte es ja so gesehen auch damit zu tun, warum die Bekannte, die ich schon aus Kindheit kenne und ihre Mutter auch, mich nicht mal einladen könnte zu Weihnachten, obwohl sie weiß, wie allein ich bin.

Also möchtest du auch keinen ersten Schritt machen? Du machst dir Sorgen, dass du das "Verbündnis" zwischen den beiden stören könntest? Das finde ich eher zweitranging bis nicht notwendig, sich darüber Gedanken zu machen - oder vielleicht doch...?? Hm.

Ähm nunja jedenfalls kannst du doch erstmal ganz vorsichtig bei der Mutter anrufen, ob sie sich freuen würde, wenn du einen Nachmittag mal zum Adventskaffee vorbei schauen könntest und könntest ihr anbieten z.B. selbstgebackene Kekse oder einen Kuchen mitzubringen? Das haben früher auch einige Bekannte gemacht, die damals meine Oma besucht haben. Wir - die Enkel und meine Eltern haben da nie rein geredet, dass die Leute nicht kommen dürfen. Das wäre ja auch falsch.
 
Im Prinzip ist es nicht falsch. Nur wenn man vorher weiß, dass das die Tochter nicht möchte und man es trotzdem tut, dann endet das , so oder so, im Unfrieden.

Deshalb würde ich es sein lassen, wenn ich in der Situation wäre.
 
Im Prinzip ist es nicht falsch. Nur wenn man vorher weiß, dass das die Tochter nicht möchte und man es trotzdem tut, dann endet das , so oder so, im Unfrieden.

Deshalb würde ich es sein lassen, wenn ich in der Situation wäre.

Dann soll sich bitte auch niemand mehr beschweren, dass er alleine sei und niemand zu Besuch kommt. Ich sage dazu nichts mehr.
 
Ich werde die Feiertage mit meiner Partnerin verbringen und mit unseren Familien. Die Zeit nutzen zum entspannen.
 
Die Cinesen sind halt Meister im Kopieren 😀

😀😀 Ja das stimmt.

Ich finde es schon recht vermessen, hier pauschal Nicht-Christen gleich als Atheisten zu betiteln. Nur weil man nicht glaubt, Jesus sei der Sohn Gottes oder er hätte "Zauberkräfte" gehabt oder die Erde wäre in 7 Tagen erschaffen worden, bedeutet das noch lange nicht, dass man Atheist ist.

Unsere Kultur ist christlich geprägt, sieht man an den Moralvorstellungen, der Sprachkultur und in den Gebräuchen. Jeder der nun daherkommt und uns unsere Wurzeln und Traditionen aufgrund fehlender Religionszugehörigkeit nehmen möchte, ist in meinen Augen nur ein verblendeter Fundamentalist. Klartext meiner seits ... nix für ungut.

Ansonsten guter und treffender Beitrag.
 
Ich selbst höre seit jeher schon gern geistliche klassische Musik (z.B. Messen von Bach, Beethoven, Bruckner oder die Kantaten von J.S. Bach, etc.). Es ist mir problemlos möglich, an der Musik Freude zu empfinden, ohne dass ich deswegen den religiösen Inhalt tatsächlich glauben muss. Für mich sind die Texte in einem Kontext zu verstehen, den ich auch als Außenstehender nachvollziehen kann, ohne ihn für bare Münze nehmen zu müssen.

Es gibt ja auch Kunstwerke, die auf anderen Mythologien und Religionen beruhen. Auch diese kann man doch in der Regel ansehen oder anhören und genießen, ohne ein gläubiger Mensch innerhalb des jeweiligen Kontextes sein zu müssen.
 
Ich selbst höre seit jeher schon gern geistliche klassische Musik (z.B. Messen von Bach, Beethoven, Bruckner oder die Kantaten von J.S. Bach, etc.). Es ist mir problemlos möglich, an der Musik Freude zu empfinden, ohne dass ich deswegen den religiösen Inhalt tatsächlich glauben muss. Für mich sind die Texte in einem Kontext zu verstehen, den ich auch als Außenstehender nachvollziehen kann, ohne ihn für bare Münze nehmen zu müssen.

Es gibt ja auch Kunstwerke, die auf anderen Mythologien und Religionen beruhen. Auch diese kann man doch in der Regel ansehen oder anhören und genießen, ohne ein gläubiger Mensch innerhalb des jeweiligen Kontextes sein zu müssen.

Genauso handhabe ich es auch. Auch ich höre gern Musik dieser Art, einfach weil es sehr beruhigend ist ohne dem Inhalt besonderen tiefen Glauben zu schenken.
Auch an Weihnachten höre ich diese Musik, weil sie halt meiner Meinung nach mehr zur Stimmung passt.
 
Ich selbst höre seit jeher schon gern geistliche klassische Musik (z.B. Messen von Bach, Beethoven, Bruckner oder die Kantaten von J.S. Bach, etc.). Es ist mir problemlos möglich, an der Musik Freude zu empfinden, ohne dass ich deswegen den religiösen Inhalt tatsächlich glauben muss. Für mich sind die Texte in einem Kontext zu verstehen, den ich auch als Außenstehender nachvollziehen kann, ohne ihn für bare Münze nehmen zu müssen.

Es gibt ja auch Kunstwerke, die auf anderen Mythologien und Religionen beruhen. Auch diese kann man doch in der Regel ansehen oder anhören und genießen, ohne ein gläubiger Mensch innerhalb des jeweiligen Kontextes sein zu müssen.

Klar kann man das. Wenn man nicht über diejenigen herzieht, die diese Religion praktizieren, dann geht vieles. Ich habe in Israel auch schon Moscheen und Synagogen aus kulturellem Interesse besichtigt, wobei es mir im Traum nicht eingefallen wäre, hasserfüllte oder auch nur abfällig-kritische Bemerkungen über Gott, den Propheten Mohammed bzw. über die Gläubigen der soeben genannten Religionen zu machen, wie ich sie hier im Forum immer wieder in Bezug auf Christen lesen muss. Vor dem Besuch der Gotteshäuser habe ich mich erst einmal erkundigt, wie man sich dort zu benehmen hat, ohne die Gefühle der Gläubigen zu verletzen. Dasselbe galt vor dem Besuch eines streng-orthodoxen jüdischen Viertels in Jerusalem. Und an die Verhaltensregeln, die uns von der Reiseleitung vermittelt wurden, habe ich mich auch strikt gehalten.

Ich feiere aus Respekt vor den Anhängern anderer Religionen aber deren Feste nicht mit, weil ich deren Glauben nun mal nicht teile. Nur die mir genehmen Äußerlichkeiten (im Sinne von Bräuchen) fremder Religionen mitzu"feiern", ohne innerlich dahinter zu stehen, würde für mich bedeuten, die fremde Religion im Kern zu verhunzen, und das finde ich äußerst unangemessen gegenüber denjenigen, die diese Religion aus innerer Überzeugung praktizieren.

Ich habe z.B. im Felsendom an der Stelle, wo der Prophet Mohammed nach muslimischem Glauben in den Himmel aufgefahren sein soll und wo man die Hand in eine Vertiefung stecken kann, aus der dann Rosenduft strömt, auch einer muslimischen Familie den Vortritt gelassen, weil ich fand, dass es ihnen mehr als mir zustand, die Hand in die Vertiefung zu stecken. Die Reaktion darauf war ausgesprochen freundlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst feiern wie Du willst und aus welchem Grund Du willst.

Und die anderen können das auch tun.
 
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