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Wie viel Privatleben gehört ins Arbeitsleben?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 128792
  • Datum Start Datum Start
Es hört sich zwar blöd an, aber mach so, wie du dich am wohlsten mit fühlst. Es gibt da kein richtig und kein falsch.
Du sollst natürlich aufpassen, wem du was sagst und evtl. "schiwerige Themen" wie psychosomathische Dinge oder sexualität natürlich nur mit bedacht besprechen, da es einigen entweder and den kopf stoßen könnte oder aber die ein oder andere Person dass vielleicht sogar gegen dich verwenden kann.
Hast du aber ein tolles, lockeres Arbeitsklima, dann darfst du auch locker sein.
 
Es hört sich zwar blöd an, aber mach so, wie du dich am wohlsten mit fühlst. Es gibt da kein richtig und kein falsch.
Du sollst natürlich aufpassen, wem du was sagst und evtl. "schiwerige Themen" wie psychosomathische Dinge oder sexualität natürlich nur mit bedacht besprechen, da es einigen entweder and den kopf stoßen könnte oder aber die ein oder andere Person dass vielleicht sogar gegen dich verwenden kann.
Hast du aber ein tolles, lockeres Arbeitsklima, dann darfst du auch locker sein.
Die von dir genannten Beispiele, also psychosomatische Dinge oder Sexuelles wären für mich absolute Tabuthemen im Job und ich würde niemals mit meinen Kolleg*innen über so etwas sprechen. Man schaut den Menschen immer nur vor den Kopf. "Mit Bedacht" kommst du da nicht weit. Oder weißt du bei Kollegen 100%ig zuverlässig, dass sie ihren Mund halten oder auch wie sie sich verhalten, falls es mal zum Krach kommt? Hier schrieb jemand, man solle nur das erzählen, von dem man keine Probleme hätte, wenn es herumerzählt würde. Diesen Rat finde ich weise.
 
Es wird ja auch immer gesagt, dass man beim Smalltalk nicht heucheln soll.
Allerdings lässt sich das nicht immer verhindern.
 
Und wie sollte ich damit umgehen, wenn ich die Erwartungshaltung anderer nicht erfülle?
Du machst doch nichts verkehrt, wenn du herzlich bist, liebevoll höflich, friedlich freundlich distanziert.

Privat ist Privat. Es wird sich vielleicht bei großer Sympathie und bei näherem Kennenlernen eine vorsichtige Freundschaft ergeben, aber bis dahin bist du sicher am besten dran, wenn du diskret bist und auf gutmütigem Abstand. Ich finde das am Anständigsten, so ist es am leichtesten im Team zurecht zu kommen.
Ich gebe nichts preis, das nicht jeder wissen darf und kann, ich frage nichts, was man mir nicht von sich aus und freiwillig anvertraut, ich vertraue auch niemanden meine "Intimitäten" an. Unkompliziert und leicht ist es deshalb.

Mittlerweile haben mich schon zwei Kolleginnen daheim besucht, nein, drei, aber im Zuge eines "Handels" und das war ganz nett. Ich mag meine Kollegen sehr, jeder einzelne hat seine wertvollen Seiten.
 
Wenn ich ehrlich bin, man taucht im Betrieb auf, um dort seiner Beschäftigung nachzugehen, ein ruhiger Mitarbeiter, der gern macht, was zu machen ist, ist mir tausendmal lieber, als eine Quasselstrippe, die aufhält, ablenkt, die abschwenkt ins Private und sich anbiedert für sonst was alles.

Tibur, man wird erwarten, dass du deinen Aufgabenbereich gut abdeckst und bewältigst und dass du kannst, was verlangt ist, fragst, wenn du unsicher bist, dich an die Regeln dort hältst und dich der Rangordnung und Hierarchie unterwirfst. Sei klug und sei zuerst einmal brav und zurückhaltend und selbst, wenn du es tausendmal besser weißt, sags noch nicht.

Ich habe ein Buch dahei, das nennt sich: ich bin neu hier. Das ist genial klasse geschrieben. Bei diesem Lesestoff habe ich viel dazugelernt, meine Hauptsünden erkannt.
 
Es gibt je nach Unternehmen gewisse Rituale
Bei uns bspw ganz altmodisch die "Freud und Leid" Kasse , den Betriebsausflug oder die Weihnachtsfeier. Betriebssportgruppen sind oftmals Usus, manche Konzerne bieten auch After Work Parties an und teilweise gibt es für nur kurzfristig an dem Firmensitz Beschäftigte auch Freizeitangebote.
Restauranttipps, die Empfehlung des Friseurs für eine neue, ortsfremde Kollegin ... solche Dinge sind normal.
Da sollte man sich auch nicht konsequent ausschliessen.
 

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