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Wie umgehen mit Essstörung im Alltag?

Er will ja auch etwas gegen die Essstöung unternehmen. Das ist aber sicher ein längerer Prozess.
Warum hat er das nicht schon längst in Angriff genommen? Aus Freundschaft würde ich ganz sicher nicht damit aufhören, mich abwechslungsreich und gesund zu ernähren. Was ihm nützen würde, würde dir schaden.

M.E. habt ihr die falsche Reihenfolge gewählt. Er hätte erst mal schauen müssen, ich nenne es mal "ernährungstoleranter" zu werden. Danach dann den Zusammenzug in Angriff nehmen.
 
Warum hat er das nicht schon längst in Angriff genommen? Aus Freundschaft würde ich ganz sicher nicht damit aufhören, mich abwechslungsreich und gesund zu ernähren. Was ihm nützen würde, würde dir schaden.

M.E. habt ihr die falsche Reihenfolge gewählt. Er hätte erst mal schauen müssen, ich nenne es mal "ernährungstoleranter" zu werden. Danach dann den Zusammenzug in Angriff nehmen.

Er hat die Essstörung schon seit über 20 Jahren und arbeitet schon ewig daran. Das geht nicht so schnell. Es dauert Jahrzehnte bis es überhaupt mal etwas besser ist.
 
Er ist dein bester Freund, ja?
Also nicht dein Partner, richtig?

Ich glaube, ich würde mir einen Freund suchen, der WG tauglicher wäre.
Es ist zwar nicht seine Schuld, aber trotzdem würde es dich unheimlich einschränken.
Man braucht zu Hause die Freiheit, sich das kochen zu können, worauf man Apettit hat.
Mir wäre das zumindest wichtig.
 
Hm. Also ich würde sagen, die Rücksicht auf seine Krankheit darf nicht soweit gehen, dass Du Dich im Leben / Alltag komplett einschränkst. Rücksicht nehmen in seiner Anwesenheit ist okay, aber komplett Lebensmittel nicht mehr verzehren können, das ginge zuweit. Er müsste dazu in der Lage sein, zu akzeptieren, dass es ihn nichts angeht, was Du mit Dir alleine bzw. in seiner Abwesenheit machst. Ihr müsstet Absprachen treffen können zur Nutzung der gemeinsamen Küche, in der Jeder zu seinem Recht kommt.
 
Wenn ihr zusammen ziehen wollt, muss er wirklich an sich arbeiten. Sonst wird es schwierig. Mir gings und geht's manchmal noch sowie deinem Freund. Ich würd das ganze allerdings nicht ganz als Krankheit sehen sondern eher als Art Phobie vor dem Essen.
Es ist nicht leicht da rauszukommen. Besonders nicht wenn das so lange geht.
Man muss verstehen, dass Essen als Art Sicherheit dient. Und dann lässt mann nur gewisse Lebensmittel zu. Am schlimmsten ist als Betroffener eben auch der Würgereiz. Der kommt schnell und ist nicht kontrollierbar.
Man kann da aber daran arbeiten. Und sollte man auch.
Alle Lebensmittel werden bei ihm aber nie gehen.
Zu Hause halte ich das ganze zum Beispiel so, dass ich erst einmal Grundrezepte koche, das ich in zwei Töpfe teile und dann für meinen Mann in dem anderen Topf beispielsweise Tomaten dazugebe die ich nicht mag.
Da müsst ihr aber zueinander finden.
Schau mal auf Youtube oder Instagram "Pippoprobiert" an. Der erklärt das ganze recht gut.
 
Nicht zusammenziehen. Essen ist so ein sensibler Bereich, und Aussicht auf Normalität scheint ja nicht zu bestehen.
 

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