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Wie trifft man eine Entscheidung, wenn sich die Meinung ständig ändert?

Ach ja, eine weitere Option gibt es noch. In A Dinge aus B integrieren, wenn das denn geht. Fast ein C schon? 🙂
 
Hast Du schon einmal versucht. wenn Du zu einem bestimmten Thema eine Meinung hast, diese nicht mehr zu ändern?
Habe ich, aber das funktioniert einfach nicht. Ich verliere die Kontrolle über meine Gedanken. Ich habe schon einiges versucht, mir zum Beispiel eine Frist zu setzen, bis zu dem und dem Tag entscheide ich mich, oder jemand anderem zu sagen, du triffst die Entscheidung und ich akzeptiere sie egal was kommt. Aber das funktioniert alles nicht.

Oder welche Meinung hast Du überhaupt über Dich selbst?
Bist Du ein verunsicherter Mensch?
Bei manchen Sachen bin ich schon standhaft. Ich kenne meine Werte und mich selbst ziemlich gut. Würde mich eigentlich nicht als verunsichert beschreiben, aber es mangelt mir an Lebenserfahrung und Optimismus.

Macht Du Dich abhängig von anderen? Von deren Meinungen?
Und warst Du schon immer so - wie Du jetzt bist?
Ich versuche immer meinen eigenen Weg zu gehen, aber manchmal führt das zu Konflikten mit anderen und da ist es schwer die Balance zu finden. Ich würde sagen ich war schon immer so, aber ich musste erst eine große Lebensentscheidung treffen und die hatte sich dann von selbst gelöst. Jetzt nimmt mir das leider niemand ab.

A ist also keine Veränderung? Warum denkst du überhaupt über B nach, bist du so unzufrieden mit der jetzigen Situation? Manchmal sind die Entscheidungen, die ein anderer für einen trifft, die die Umstände mit sich bringen, gar nicht die schlechtesten.
Ach, das ist schwer zu erklären ohne konkret zu werden und ich will mich nicht mit noch mehr Meinungen verwirren. Aber eigentlich macht mich A schon mein ganzes Leben unglücklich und längerfristig war mein Ziel von A wegzukommen. B wäre eine Möglichkeit, allerdings fühlt es sich nicht wie eine wirkliche Alternative oder Lösung an, da ich viel lieber C hätte, was gar keine Option ist. Und ich schwanke immer zwischen bei A bleiben, weil ich damit theoretisch leben kann, oder eben B tun, weil ich dann zwar neue Probleme habe, aber A hinter mir lassen kann. Ich wünsche mir irgendwie, dass jemand mir die Entscheidung wieder abnimmt.

Mal angenommen dir würde irgendwo B zusagen, da du es gerne spannend und neu hättest, wäre nicht auch bei A trotzdem eine Änderung möglich, sodass du beispielsweise effektiver und schneller fertig wirst bei A, was auch Spannung erzeugen kann, auch wenn es nicht komplett neu wäre?
Leider geht das nicht, es ist schon eine entweder-oder-Situation. Obwohl abwarten auch bedeutet, dass sich in Zukunft vielleicht andere Optionen öffnen, die besser passen als B.

Diese Geschichten mit A,B und womöglich C lesen sich nicht gut, und sind mir zumindest, immer etwas unverständlich.
Das habe ich beim Schreiben auch gemerkt; eigentlich wollte ich damit verdeutlich dass meine Meinung in einer Sekunde total fest ist und ich in der nächsten alles verwerfe, obwohl ich schon ins Handeln gekommen bin.

Und auch abwarten kann in manchen Situation richtig und sinnvoll sein. Es kommt dann halt wie es kommt. Muss nicht das schlechteste sein, und ergiebt sicher auch wieder neue Wege.
Das denke ich jetzt, wo ich ein bisschen ruhiger bin, auch.

Stehst Du vor einer Entscheidung, wähle einen Weg und gehe ihn, schaue nicht mehr zurück.
Der Blick geht nach vorn und stelle Dich den Herausforderungen.
So habe ich den Weg zu einem zufriedenen Leben gefunden.
Das ist glaube ein guter Gedanke. Ich muss nur dabei bleiben. Oft habe ich das Gefühl, ich weiß gar nicht was ich will. Ich habe schon einen groben Plan vom Leben. Aber vieles ist eh nicht so, wie ich es mir vorstelle. Dann will ich mir auch irgendwie keine unnötige Mühe machen.
 
...
Ach, das ist schwer zu erklären ohne konkret zu werden und ich will mich nicht mit noch mehr Meinungen verwirren. Aber eigentlich macht mich A schon mein ganzes Leben unglücklich und längerfristig war mein Ziel von A wegzukommen. B wäre eine Möglichkeit, allerdings fühlt es sich nicht wie eine wirkliche Alternative oder Lösung an, da ich viel lieber C hätte, was gar keine Option ist. Und ich schwanke immer zwischen bei A bleiben, weil ich damit theoretisch leben kann, oder eben B tun, weil ich dann zwar neue Probleme habe, aber A hinter mir lassen kann. Ich wünsche mir irgendwie, dass jemand mir die Entscheidung wieder abnimmt.
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Das widerspricht sich meiner Meinung nach: "macht mich A schon mein ganzes Leben unglücklich" und "bei A bleiben, weil ich damit theoretisch leben kann".
Wenn das wirklich so wäre, A macht dich unglücklich, dann ist die Antwort doch klar B, weil das "wäre eine Möglichkeit" etwas zu verbessern.
Oder du bist mit deinen Gefühlen da nicht ganz klar und das Unglück ist nicht groß genug, um etwas zu verändern.
Oder aber du hast gerade keine gute Option, denn "oder eben B tun, weil ich dann zwar neue Probleme habe", dann wäre vielleicht doch abwarten die beste Entscheidung?
Ich sehe schon, ich bin auch keine Hilfe 🙃 ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du bei A bleiben und auf C hinarbeiten oder warten?

Nur weil man ein Übel nicht will, heißt das nicht, dass ein anderes Übel besser ist.
An sich kann ich das. Aber ich war so überzeugt davon, dass ich doch B will, dass ich mich total reingesteigert habe emotional, und jetzt fühlt es sich komisch an das doch nicht zu machen. Und ich habe irgendwie Schuldgefühle, dass ich wieder A wähle.

Oder du bist mit deinen Gefühlen da nicht ganz klar und das Unglück ist nicht groß genug, um etwas zu verändern.
Das Unglück kommt und geht eben. Manchmal ist alles gut, dann denke ich, ich will niemals was anderes, und dann ist alles schrecklich und ich habe das Gefühl sofort handeln zu müssen. Es schien mir ein guter Kompromiss schon an einer Lösung des Problems zu arbeiten, ohne was zu überstürzen, das hat aber eben zur Folge, dass ich mich ständig selbst frage ob ich wirklich sooooo unglücklich bin und nicht einfach noch ein paar Jahre leiden kann.

Oder aber du hast gerade keine gute Option, denn "oder eben B tun, weil ich dann zwar neue Probleme habe", dann wäre vielleicht doch abwarten die beste Entscheidung?
So denke ich auch. Ich habe nur immer Angst, es kommen keine anderen Optionen mehr, obwohl das Quatsch ist.

Ich sehe schon, ich bin auch keine Hilfe 😁 ...
Das macht nichts. Immerhin kann ich mit jemandem darüber reden.
 
An sich kann ich das. Aber ich war so überzeugt davon, dass ich doch B will, dass ich mich total reingesteigert habe emotional, und jetzt fühlt es sich komisch an das doch nicht zu machen. Und ich habe irgendwie Schuldgefühle, dass ich wieder A wähle.
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Das Unglück kommt und geht eben. Manchmal ist alles gut, dann denke ich, ich will niemals was anderes, und dann ist alles schrecklich und ich habe das Gefühl sofort handeln zu müssen. Es schien mir ein guter Kompromiss schon an einer Lösung des Problems zu arbeiten, ohne was zu überstürzen, das hat aber eben zur Folge, dass ich mich ständig selbst frage ob ich wirklich sooooo unglücklich bin und nicht einfach noch ein paar Jahre leiden kann.
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Das macht nichts. Immerhin kann ich mit jemandem darüber reden.
Ach Mensch @meinungslos , bist du denn prinzipiell ein eher grundzufriedener Mensch oder zweifelst du immer viel? Das würde ich bei der Entscheidungsfindung mitberücksichtigen.
Dann gibt es doch ein bisschen Glück in all dem Unglück?: "Manchmal ist alles gut, dann denke ich, ich will niemals was anderes".
Schuldgefühle haben, weil du deine Meinung einmal (wieder) änderst, das solltest du auf jeden Fall nicht. Das ist doch ganz allein deine Entscheidung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @meinungslos ,
ich habe mir gerade dein Eingangsposting noch einmal durchgelesen und was übrig geblieben ist, ist dass eigentlich du und alle, die dich kennen, spontan und nach Prüfung eher für A sind, obwohl du sie verrückt gemacht hast, dass du dich zu B hin verändern willst?
Nur die anonyme Community in einem Forum war für B?
Ich glaube, du kämpfst hier mit Windmühlen.
"If you're happy and you know it, overthink." 😉
 
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