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Wie steht ihr zu Gebrauchtwaren?

Mich irritiert, dass du aufgrund einer Meinungsäußerung einen Thread eröffnest und dich darauf explizit beziehst.
Man machte mich drauf aufmerksam, dass das off-topic ist, daher habe ich einen eigenen Thread über dieses eigentlich interessante Thema aufgemacht. Nicht in der Absicht, jemanden dabei auf den Schlips zu treten. Eine Frage taucht auf, der geht man nach- nichts weiter.
 
Grundsätzlich muss man sich auch bewusst machen, dass alles in Kleidungs- und Schuhläden gebraucht ist, denn wieviele Leute haben es zuvor anprobiert? In Schuhgeschäften teils ohne Probiersocken! Ich sehe all diese Dinge als getragen an ...
Ja richtig! Eine Illusion zu glauben, man sei die/der erste, der die Sachen trägt.

Ich finde gebrauchte Schuhe super. Auf diese Weise kann ich mir todschicke Schuhe leisten, die ich mir sonst niemals leisten würde. Dasselbe gilt für ausgefallene Klamotten.
Bei den Schuhen werden häufig un- oder kaum getragene Schuhe für kleines Geld verkauft...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde daran nichts irritierendes, wenn man das für sich ablehnt.
Ich habe mich gefragt, wie ist das machbar, nie ein Erbstück behalten, nie verliebt in einen Fundus zu sein, der einzig ist und den es nirgendwo mehr zu kaufen gibt? Hat nicht jeder irgendwas daheim, das nicht neu ist?

Ich erzähl eine Anekdote- mein Schwager hat ausgemistet, alles in die Tonne. Das war in München.
Am selben Tag kam einer meiner Brüder dort zu Besuch mit einer großen Schachtel- guckt mal, was ich bei euch in der Tonne gefunden hab...!!!

Dieser Bruder machte aus einer ehemaligen Ruine, die von Grund auf in den "Originalzustand" gebracht wurde ( mit neu gebauten Türmen, Gewölbe, Suiten, Kemenaten, Rittersaal usw. ) ein sehr erfolgreiches Romantik-Schloss-Hotel, er ist alles andere als arm und zudem Schuldenfrei, trotz enormer Investitionen. Also nötig hat er das nicht, das ist eher wie eine Schatzsuche, die er betreibt.
 
Es ging lediglich um die Erstreinigung, wenn man nicht weiß, ob das wirklich geschehen ist. Danach kann man Seide durchaus in der Waschmaschine waschen.
Mein Hochzeitsdirndl wurde maßgeschneidert aus Seide. Diese Trachten alleine schon, mit welchem Aufwand diese angefertigt werden, mit welcher Fülle von Details. Bei einem Besuch im Carla-Laden hing eins dort, so ein Festtags-Dirndl, auch aus Seide, viel, viel Handarbeit und extrem sorgfältig verarbeitet in einer wunderschönen Farbkombination. Das ist doch wie eine Kostümierung, die zu traditionellen Anlässen passt, wie nichts anderes sonst. Dafür hält meist das Hochzeitsdirndl her, so ist es hier üblich. Meins war inzwischen zu eng, ich nahm dieses, mit einem Miniaufwand der perfekte Auftritt bei der Hochzeit einer Verwandten. Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht.
 
Doch, es geht genau darum, weil Hollunderzweig meinen Satz bezüglich meines Kühlschrankkaufs zum Anlass genommen hat um diesen Thread aufzumachen.

Und der Waschzwang hat nicht nur Einfluss auf Kleidungskauf, zumindest bei mir nicht, sondern ist auch der Grund dafür, dass ich keinen gebrauchten Kühlschrank kaufen würde.
Kann ich nachvollziehen und verstehen. Wie gesagt, das wusste ich nicht.

Ich wünsch dir eine gute Lösung für dein Problem Lala und irgendwen, der alles so macht, wie erwünscht. Mein Ex hat derzeit wegen einer Erkrankung keine Kraft, ich liege seit einiger Zeit meinen,unseren Kindern in den Ohren, dass sie eine Blende auftreiben und vor allem richtig anbringen für den neuen Geschirrspüler, weil die Tür immer wieder hochklappt ohne das berechnete Gewicht der Blende. Ich selbst habe keine Ahnung, wie man das macht. Beim Lesen hier habe ich mich wieder erinnert, danke.
 
Ja, Matratzen/Ohrringe würde ich auch nicht nehmen.

Stell dir vor, ich biete dir mein gebrauchtes Kopfkissen an, oder gar unsere Matratze, da graust doch jedem alleine beim Gedanken daran, ein verschwitztes Kissen nachzutragen von unbekannten Leuten erst recht. Nun...fragt man da nach, wenn man in einem Hotel schläft? Da schwitzten doch Hunderte, Tausende Leute schon rein und dazwischen ist nur ein dünner Stoff. Mir ist deshalb unser Camper heilig, da ist diese Sorge weg.
 
Deswegen tue ich mir auch so schwer nun hier im Haus die Sachen von Omi auszumisten .
Das war ihr Fundus, ein Teil von ihr, der für sie wichtig war.

Ich habe das mit meinen Kindern geklärt- ( die sind übrigens keine Sammler, schon gar nicht Gebrauchtwarenkäufer) - nur keine Hemmung, Container her und alles weg,das war nichts weiter, als mein Spielzeug. Mit mir kann das gern begraben werden. Eine Entrümpelungsfirma, fertig.

Vielleicht würde dir helfen, alles, was dich echt glücklich macht rauszuholen, den Rest anderen überlassen, wie eben einer Entrümpelungsfirma, aus den Augen, aus dem Sinn.

Ich merke bei mir, dass ich sehr selten auf den Dachboden geh- dort könnte man praktisch alles bereits rausschaffen, ohne dass es mir abgeht. Aber so wie ich es anschaue, gibts einen Bezug zu diesem Bestand.
Das ist wieder ein eigener Faden- sich trennen können von lieben Erinnerungen.. wie schwer das ist.
 
.... Nun...fragt man da nach, wenn man in einem Hotel schläft? Da schwitzten doch Hunderte, Tausende Leute schon rein und dazwischen ist nur ein dünner Stoff. ....

Haha, das ist mir auch in den Kopf gekommen, als ich meinen Beitrag geschrieben habe.
Keine Ahnung, wo der Unterschied ist. Ich würde auch mein Badewasser nicht teilen, gehe aber in die Therme. 😏
 

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