bei meiner teuren Echtholz-Neffküche
Feine Durchschnittsware, die wir nicht einmal geschenkt nähmen. Das rangiert bei uns unter Billigware, so denkt eben jeder Mensch anders innerhalb des eigenen Budgets.
Bei einem Waschzwang verhält es sich natürlich anders, wenn es um Kleidung geht, das ist nachvollziehbar und nicht zu ändern für die Betroffenen, darum geht die Diskussion aber nicht vorrangig.
Ich habe aufgehört, Dinge zur Altkleidersammlung zu geben, weil das Augenwischerei ist, denn die Teile werden zu Bündeln gepresst und zum Shreddern geschickt, um daraus recycelte Stoffe zu machen, also kaufen wir gebrauchtes Neues.
Dann gebe ich lieber die top gepflegte Ware zum Minipreis und mit Nachweis der professionellen Reinigung weiter. Wer sich sonst diese Produkte nicht leisten kann, freut sich.
Ich muss nicht auf den Preis achten, ich achte lediglich darauf, dass es Dinge sind, die meinen Stil unterstützen und nicht nur Körperbedeckung sind, das ist eine andere Herangehensweise und ab und an sind die aktuellen Kollektionen nicht dem eigenen Stil entsprechend, die aus der vorhergehenden Saison hingegen schon (Farben, Schnitte, Material, Stil), dann kann man das nur gebraucht suchen, kostet meist nicht weniger als die Neuteile. Darum geht es mir, wie gesagt, auch nicht.
Es gibt natürlich Dinge im Kleidungsbereich, die man nicht zweimal tragen kann, sie müssen, für mich, einzigartig sein, schließt also Neu wie Second Hand ein, denn bestimmte öffentliche Veranstaltungen, deren Wertigkeit identisch ist, erfordern nunmal eine Einzigartigkeit und frau kann dann nicht binnen 3 Monaten zweimal das identische Kleid tragen. Neu oder gebraucht gekauft oder geliehen für den Abend, das ist alles fein.
Gekauftes verkauft man dann auch schnell weiter, außer es ist ein absolutes Lieblingsstück, das man gerne weiterhin trägt, ob zu einer Opernpremiere, einer rauschenden Ballnacht etc.