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Wie räume ich mit mir auf ohne jetzt meine Karriere komplett gegen die Wand zu fahren?

Pat1233

Mitglied
Ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Lehramt. Müsste auch in einem Jahr fertig, es fehlt fast nur noch die Masterarbeit. Ich war lange im Studium in depressiven Episoden, ich habe viel rumgehangen zu Hause. Ich weiß nun mittlerweile auch woher das kommt, meine Eltern hatten in Kombination zwei Persönlichkeiten, die sich sehr negativ auf meine Entwicklung ausgewirkt haben, zudem bin ich in Armut aufgewachsen und das mitten auf einem Dorf wo der Wohlstand überall präsent war. Ich bekomme jetzt zum Ende des Studiums immer größere Zweifel an meiner Fähigkeit Lehrer zu sein. Ich habe eine absolut tolle Freundin, die mir sagt ich solle es unbedingt versuchen auch wenn ich jetzt das Gefühl habe gar nichts mehr zu können. Ich schlafe kaum und habe diesmal wirklich eine handfeste Depression so wie sich das anfühlt, mit extremen Gliederschmerzen etc. Weil ich im Lehramtsstudium so viel verpasst habe und ein komplett unstrukturiertes Leben geführt habe, glaube ich nicht, dass ich noch aufholen kann um den Übergang in diesen anspruchsvollen Beruf zu meistern, zumal ich mit der Planung und der Materialerstellung sehr langsam bin. An sich würde ich gerne eine Ausbildung machen, aber ob ich noch etwas finde, steht auf einem anderen Blatt. Was würdet ihr mir raten? auch wenn ich das selber wissen muss. Achso und bevor jemand fragt warum ich aus einer armen Familie komme und trotzdem studiert habe: Bafög.
 
Ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Lehramt. Müsste auch in einem Jahr fertig, es fehlt fast nur noch die Masterarbeit. Ich war lange im Studium in depressiven Episoden, ich habe viel rumgehangen zu Hause. Ich weiß nun mittlerweile auch woher das kommt, meine Eltern hatten in Kombination zwei Persönlichkeiten, die sich sehr negativ auf meine Entwicklung ausgewirkt haben, zudem bin ich in Armut aufgewachsen und das mitten auf einem Dorf wo der Wohlstand überall präsent war. Ich bekomme jetzt zum Ende des Studiums immer größere Zweifel an meiner Fähigkeit Lehrer zu sein. Ich habe eine absolut tolle Freundin, die mir sagt ich solle es unbedingt versuchen auch wenn ich jetzt das Gefühl habe gar nichts mehr zu können. Ich schlafe kaum und habe diesmal wirklich eine handfeste Depression so wie sich das anfühlt, mit extremen Gliederschmerzen etc. Weil ich im Lehramtsstudium so viel verpasst habe und ein komplett unstrukturiertes Leben geführt habe, glaube ich nicht, dass ich noch aufholen kann um den Übergang in diesen anspruchsvollen Beruf zu meistern, zumal ich mit der Planung und der Materialerstellung sehr langsam bin. An sich würde ich gerne eine Ausbildung machen, aber ob ich noch etwas finde, steht auf einem anderen Blatt. Was würdet ihr mir raten? auch wenn ich das selber wissen muss. Achso und bevor jemand fragt warum ich aus einer armen Familie komme und trotzdem studiert habe: Bafög.
Willst du diesen Beruf noch ausüben später oder redest du von einem anderen Beruf wenn du schreibst du willst gerne eine Ausbildung machen?
 
Oh!
Lieber TE, wenn der Beruf dann doch nichts für dich ist, sattel um zum Schulbegleiter. Die werden dringend gesucht und abgebrochene Lehrer werden gerne genommen.
 
Lieber TE, wenn der Beruf dann doch nichts für dich ist, sattel um zum Schulbegleiter. Die werden dringend gesucht und abgebrochene Lehrer werden gerne genommen.
Das Thema ist nicht mehr aktuell, aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben, weil es viele werdende Lehrer gibt, die im Laufe ihrer Ausbildung bemerken, dass sie diesen Beruf nicht ausüben möchten.
Direkt zum Schulbegleiter umzusatteln, würde ich in diesem Fall nicht empfehlen, weil der TE damit keine fundierte Berufsausbildung hätte.
Ich kenne eine junge Frau, die ihr Lehramtsstudium kurz vor der Masterarbeit abgebrochen hat.
Sie hat ihre im Studium erbrachten Leistungen dann in eine Erzieherausbildung einbringen können, so dass sie innerhalb relativ kurzer Zeit eine abgeschlossene Ausbildung zur Erzieherin hatte.
Man muss mit dieser Ausbildung nicht zwangsläufig an Kitas arbeiten. Auch Schulen stellen Erzieher ein.
 
Das Thema ist nicht mehr aktuell, aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben, weil es viele werdende Lehrer gibt, die im Laufe ihrer Ausbildung bemerken, dass sie diesen Beruf nicht ausüben möchten.
Direkt zum Schulbegleiter umzusatteln, würde ich in diesem Fall nicht empfehlen, weil der TE damit keine fundierte Berufsausbildung hätte.
Ich kenne eine junge Frau, die ihr Lehramtsstudium kurz vor der Masterarbeit abgebrochen hat.
Sie hat ihre im Studium erbrachten Leistungen dann in eine Erzieherausbildung einbringen können, so dass sie innerhalb relativ kurzer Zeit eine abgeschlossene Ausbildung zur Erzieherin hatte.
Man muss mit dieser Ausbildung nicht zwangsläufig an Kitas arbeiten. Auch Schulen stellen Erzieher ein.
Hey, ich hab deine Nachricht bekommen, dass noch jemand auf das Thema reagiert hat 🙂 ich werde wohl demnächst in der offenen Ganztagsschule neben dem Studium arbeiten, da bekommt man auch schon das Erziehergehalt, wegen des Bachelorabschlusses. Aktuell steige ich nicht so ganz durch, ob es noch sinnvoll ist die Ausbildung zum Erzieher zu machen, vor allem wenn ich mit dem Master abschließe. Es könnte gegebenenfalls bei einem zukünftigen Jobwechsel einfacher sein, wenn ich staatlich anerkannter Erzieher wäre. Mal sehen was kommt.
 

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