Ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Lehramt. Müsste auch in einem Jahr fertig, es fehlt fast nur noch die Masterarbeit. Ich war lange im Studium in depressiven Episoden, ich habe viel rumgehangen zu Hause. Ich weiß nun mittlerweile auch woher das kommt, meine Eltern hatten in Kombination zwei Persönlichkeiten, die sich sehr negativ auf meine Entwicklung ausgewirkt haben, zudem bin ich in Armut aufgewachsen und das mitten auf einem Dorf wo der Wohlstand überall präsent war. Ich bekomme jetzt zum Ende des Studiums immer größere Zweifel an meiner Fähigkeit Lehrer zu sein. Ich habe eine absolut tolle Freundin, die mir sagt ich solle es unbedingt versuchen auch wenn ich jetzt das Gefühl habe gar nichts mehr zu können. Ich schlafe kaum und habe diesmal wirklich eine handfeste Depression so wie sich das anfühlt, mit extremen Gliederschmerzen etc. Weil ich im Lehramtsstudium so viel verpasst habe und ein komplett unstrukturiertes Leben geführt habe, glaube ich nicht, dass ich noch aufholen kann um den Übergang in diesen anspruchsvollen Beruf zu meistern, zumal ich mit der Planung und der Materialerstellung sehr langsam bin. An sich würde ich gerne eine Ausbildung machen, aber ob ich noch etwas finde, steht auf einem anderen Blatt. Was würdet ihr mir raten? auch wenn ich das selber wissen muss. Achso und bevor jemand fragt warum ich aus einer armen Familie komme und trotzdem studiert habe: Bafög.