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Wie pervers ist die Gesesllschaft????

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ich finde es schon interessant, dass du, nightrider20, Traumatisierter zustimmst. denn vor kurzem hieß es


Ich denke, daß dies kein Widerspruch ist. Ich finde auch Beiträge von dir gut, wie z.B. die beiden letzten Sätze von 14:31 Uhr und bedanke mich deshalb dafür.

Im Grunde wollen wir doch alle dasselbe. Einzig die Blickrichtung unterscheidet uns noch.
 
Bilder lassen sich vielleicht zusammenpuzzeln aber Filme?! Aber gut, hier wurde viel diskutiert und manchmal immer wieder das gleiche. Ich persönlich glaube nicht, dass alle Filme darüber von Spendensammlern stammen sollen. Vielleicht schaffst du es aber andere zu überzeugen. Du machst dir, glaub ich, sorgen über deine berufliche Zukunft, weil es immer mehr Vegetarier gibt, die es erst werden, nach dem sie solche Filme gesehen haben. Ich finde es gut, dass du gut mit deinen Tieren umgehst und habe generell nichts gegen Menschen, die Fleisch essen, solange dies in Maßen geschieht. Zur Not kann ich ja die Spendensammler beim puzzeln unterstützen um den Vegetarierbund zu stärken 🙂

Liebe Henna,

es ist wahnsinnig schön, dass du dir Sorgen um meine berufliche Zukunft machst. Doch sie ist unbegründet. Ich halte Tiere, aus Hobby, um sie irgendwann (außer meinen Pferden), zusammen mit guten Freunden aufzuessen.
Allerdings versuche ich den Tieren von der Geburt bis zur Schlachtung ein möglichst stressfreies und artgerechtes Leben zu ermöglichen. Auch wenn ich hierfür zum Wohl des Tieres manchmal eine kleine "Straftat" begehen muß.
Ob nun alle außer mir Vegetarier wären oder nicht ist mir ehrlich gesagt sch...egal. Ich akzeptiere jede Meinung. Andersherum sollte dies aber auch der Fall sein.
 
Liebe Henna,

es ist wahnsinnig schön, dass du dir Sorgen um meine berufliche Zukunft machst. Doch sie ist unbegründet. Ich halte Tiere, aus Hobby, um sie irgendwann (außer meinen Pferden), zusammen mit guten Freunden aufzuessen.
Allerdings versuche ich den Tieren von der Geburt bis zur Schlachtung ein möglichst stressfreies und artgerechtes Leben zu ermöglichen. Auch wenn ich hierfür zum Wohl des Tieres manchmal eine kleine "Straftat" begehen muß.
Ob nun alle außer mir Vegetarier wären oder nicht ist mir ehrlich gesagt sch...egal. Ich akzeptiere jede Meinung. Andersherum sollte dies aber auch der Fall sein.


Da bin ich ja beruhigt, das wir Vegetarier dich nicht kaputt machen (können) mit unserer Ernährungsweise. 🙂
 
Ich glaube nicht, dass dein Schwager drauf zahlt, um arbeiten zu dürfen. Kinderausstattung lässt sich auch günstig gebraucht beschaffen.


Tja, glauben ist ein bisschen wenig, nicht? Ich weiss, wie es meiner Schwester gegangen ist, da ist es mir herzlich egal, was Leute wie du glauben. Ausserdem sagte ich nicht, dass er draufzahlt, ich sagte nur, dass er für seine Arbeit so wenig bekam, dass sie H4 beantragen mussten und dann insgesamt ziemlich viel allein für den Arbeitsweg (ohne Auto) drauf gegangen ist. Und nebenbei - auch gebrauchte Kinderaustattung fällt nicht vom Himmel.

und dein Kind wird garantiert nicht verhungern, wenn du deiner Verwandtenpflicht nachkommst. Es geht um deine Schwester und nicht um einen Cousin dritten Grades. Aber das ist eure Sache, wie ihr das in eurer Familie gestaltet. In Deutschland geht es den meisten Menschen sehr sehr gut. Vielen Menschen geht es noch sehr gut und es sind wirklich nur wenige, denen es so schlecht geht, dass man was unternehmen müsste. Ich vergleiche Deutschland aber auch gerne mit anderen Ländern, vielleicht liegt da mein Fehler, dass ich nicht erkennen kann, wem es hier so beschissen gehen soll.

Sag mal, hast du eigentlich Familie? Ich habe Verantwortung für mein Kind und meinen Mann. Als Alleinverdienende (mein Mann ist in Elternzeit gegangen) ist es allerhöchstens meine Pflicht darauf zu achten, dass mein Einkommen für die Familie ausreicht. Da du scheinbar noch nie so richtig gearbeitet hast, versuche ich dir das mit dem Sozialstaat mal mit ganz einfachen Worten zu erklären: ich zahle einen Haufen Sozialabgaben von meinem Gehalt. Dafür, dass ich das mache, hat der Staat die Aufgabe der sozialen Abfederung übernommen. Zum einen versorgt er Bürger, die, aus welchen Gründen auch immer, jetzt nicht für sich selbst sorgen können. Zum Anderen gibt mir der Staat die Garantie, dass ich auch abgesichert bin, falls ich mal in diese Situation gelange. Ist das jetzt angekommen oder war das immer noch zu kompliziert? Der Sozialstaat teilt sich nicht in Staat und Bedürftige. Dazu gehören auch die, die den Sozialstaat finanzieren. Und das sind die, die in die Sozialkassen einzahlen. Dafür übernimmt der Sozialstaat die Existenzsicherung. Die Zeiten in denen man sich über die Familie absichern musste waren Mitte des letzten Jahrhunderts zuende... scheinbar gibt es aber noch immer ein paar Ewiggestrige, die die Vorteile und Aufgaben des Staatswesen noch nicht ganz begriffen haben.

Übrigens, hier auch wieder nicht richtig gelesen: ich sagte nichts von verhungern. Da ich voll stille bekommt das Baby zu wenig Nährstoffe über die Muttermilch, wenn ich mich nicht mehr adäquat ernähren kann. Nebenbei bemerkt, auch für uns fällt die Babyaustattung nicht vom Himmel...

HÄ?!! Lies mal die Stelle, wo ich schrieb, dass es bitterer ist, wenn Fleisch weggeschmissen wird, denn das war mal ein Tier! In einem reichen Land werden viele Lebensmittel weggeschmissen, weil z.B. das Mindeshaltbarkeitsdatum abgelaufen ist und keiner bei dem Reichtum im Land ein Risiko eingehen will oder weil man abwechslungsreich essen will und alles nicht rechtzeitig essen kann, dass es im Kühlschrank verdirbt. Das ist so in einem reichen Land. Denn wir können es uns leisten. Was aber auch nicht so schlimm wäre, wenn nicht auf der anderen Seite der Welt Menschen an Hunger sterben müssten (jetzt mal den Umweltaspekt Müll nicht mit kalkuliert). Wir produzieren hier zuviel, liefern es an andere Länder und machen deren Märkte kaputt, bei uns landet viel im Müll, weil wir mit soviel Überfluß nicht umgehen können. Das ist was im Ungleichgewicht. Das kann so nicht weiter gehen denken sich manche Menschen wie z.B. ich, und auf deine Schwester kann ich da leider keine Rücksicht nehmen. Sorry, dass ist meine Meinung. Natürlich hat eine Veränderung einfluß auf den einzelnen, auch ich wäre von einer gerechteren Welt erst einmal negativ betroffen, das nehme ich aber in Kauf.

Das ist das Problem an Ideologie. Sie lässt weder Spielraum für Toleranz, noch Vernunft. Auf Menschen kannst du keine Rücksicht nehmen, aber du verachtest Menschen, die bei ihrer Nahrungswahl natürgemäß nicht darüber nachdenken, wie Nutztiere sich fühlen, wenn sie zum Verzehr geschlachtet werden. Das verstehe wer will. Das ist mir ehrlich gesagt auch zu verquer.

Ne, natürlich sucht ein Mensch der es sich absolut nicht leisten kann den Weg, der am leichtesten zu gehen ist. Diese Menschen habe ich zumindest nie verurteilt. Es geht um die, die es sich leisten könnten mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluß zu nehmen. Das tun auch viele. Daher gibt es ja auch immer mehr Bio Produkte und Supermärkte, die nur Bio Lebensmittel verkaufen. Es gibt Menschen die sich Gedanken machen, immer mehr. Selbst unter H4 Empfängern, man muss sich die Gedanken nur machen wollen.

Du hast diese Leute dahingehend verurteilt, als du meintest, man müsse nur wollen, dann könnte man auch mit teureren Lebensmitteln leben. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es Menschen auch hier in Deutschland gibt, die solche ethischen Bedenken nicht über die Bedenken ihres Geldbeutels stellen können und dass man dann eben tolerieren muss, dass sie die ethischen Bedenken eben nicht teilen.

Von wem ist hier die Rede?

Einzel- und Zwischenhandel, Spekulanten an den Rohstoffbörsen usw usf. Wenn man nur mal halbwegs aufmerksam die Nachrichten verfolgt, fallen einem da spontan einige Subjekte ein, die da mitverdienen.

Manche Menschen sind sogar zum Denken zu bequem.

Schön, dass du dein eigenes Manko wenigstens erkannt hast, das lässt noch hoffen!
 
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Sag mal, hast du eigentlich Familie? Ich habe Verantwortung für mein Kind und meinen Mann. Als Alleinverdienende (mein Mann ist in Elternzeit gegangen) ist es allerhöchstens meine Pflicht darauf zu achten, dass mein Einkommen für die Familie ausreicht. Da du scheinbar noch nie so richtig gearbeitet hast, versuche ich dir das mit dem Sozialstaat mal mit ganz einfachen Worten zu erklären: ich zahle einen Haufen Sozialabgaben von meinem Gehalt. Dafür, dass ich das mache, hat der Staat die Aufgabe der sozialen Abfederung übernommen. Zum einen versorgt er Bürger, die, aus welchen Gründen auch immer, jetzt nicht für sich selbst sorgen können. Zum Anderen gibt mir der Staat die Garantie, dass ich auch abgesichert bin, falls ich mal in diese Situation gelange. Ist das jetzt angekommen oder war das immer noch zu kompliziert? Der Sozialstaat teilt sich nicht in Staat und Bedürftige. Dazu gehören auch die, die den Sozialstaat finanzieren. Und das sind die, die in die Sozialkassen einzahlen. Dafür übernimmt der Sozialstaat die Existenzsicherung. Die Zeiten in denen man sich über die Familie absichern musste waren Mitte des letzten Jahrhunderts zuende... scheinbar gibt es aber noch immer ein paar Ewiggestrige, die die Vorteile und Aufgaben des Staatswesen noch nicht ganz begriffen haben.

Ich arbeite, seit dem ich arbeiten darf. Ein komplette Familie habe ich nicht, wie du in meinem Profil lesen könntest, bin ich geschieden. Bedeutet: Alleinerziehend. Auch ich muss viel unter einen Hut kriegen und mache dennoch Gedanken über Ernährung und wo sie herkommt. Wenn du dein Kind stillst, solltest du nicht nur auf den Preis achten, von dem was du kaufst. Du isst ja nicht nur um dein Magenknurren abzustellen.


Übrigens, hier auch wieder nicht richtig gelesen: ich sagte nichts von verhungern. Da ich voll stille bekommt das Baby zu wenig Nährstoffe über die Muttermilch, wenn ich mich nicht mehr adäquat ernähren kann. Nebenbei bemerkt, auch für uns fällt die Babyaustattung nicht vom Himmel...

Was redest du hier ständig vom Himmel fallen, ich sagte günstig zu bekommen. Da du selbst Kids hast, muss deine Schwester gar nicht mal soviel kaufen, ich nehme an, dass du ihr die Sachen, die deine Kids nicht mehr brauchen überlässt, wie es in einer richtigen Familie so gehört.



Das ist das Problem an Ideologie. Sie lässt weder Spielraum für Toleranz, noch Vernunft. Auf Menschen kannst du keine Rücksicht nehmen, aber du verachtest Menschen, die bei ihrer Nahrungswahl natürgemäß nicht darüber nachdenken, wie Nutztiere sich fühlen, wenn sie zum Verzehr geschlachtet werden. Das verstehe wer will. Das ist mir ehrlich gesagt auch zu verquer.

Ich habe nie geschrieben, dass ich Menschen verachte, ich habe auch durchaus Verständnis, wenn Menschen eben nicht anders können. Habe ich eigentlich mehrfach schon erwähnt. Es geht um die, die es könnten und es nicht tun.



Du hast diese Leute dahingehend verurteilt, als du meintest, man müsse nur wollen, dann könnte man auch mit teureren Lebensmitteln leben. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es Menschen auch hier in Deutschland gibt, die solche ethischen Bedenken nicht über die Bedenken ihres Geldbeutels stellen können und dass man dann eben tolerieren muss, dass sie die ethischen Bedenken eben nicht teilen.

An dieser Stelle möchte ich mich nicht zum x-ten mal wiederholen. Es geht um die Normalverdiener, die es durchaus könnten. Bei deiner Schwester ging es darum, dass es nicht sein kann, das jemand nur von Toast und Nudeln lebt, ausser sie hätte eine Allergie.


Einzel- und Zwischenhandel, Spekulanten an den Rohstoffbörsen usw usf. Wenn man nur mal halbwegs aufmerksam die Nachrichten verfolgt, fallen einem da spontan einige Subjekte ein, die da mitverdienen.

Es geht nicht um die "Mitverdiener", natürlich ist artgerechte Haltung teurer. Da muss man einzelnen Tieren mehr Raum zur Verfügung lassen, im Stall sowie bei den Transporten. Sowie auf natürlich Weise ernähren und aufwachsen lassen. Da brauch ich mir keine Schuldigen ausdenken, die alles teuer machen.


Schön, dass du dein eigenes Manko wenigstens erkannt hast, das lässt noch hoffen!


Ich weiß zwar nicht, warum du dich mit dem letzten Satz angesprochen fühltest, aber sagt ja schon was aus ;-)
 
Ich arbeite, seit dem ich arbeiten darf. Ein komplette Familie habe ich nicht, wie du in meinem Profil lesen könntest, bin ich geschieden. Bedeutet: Alleinerziehend. Auch ich muss viel unter einen Hut kriegen und mache dennoch Gedanken über Ernährung und wo sie herkommt. Wenn du dein Kind stillst, solltest du nicht nur auf den Preis achten, von dem was du kaufst. Du isst ja nicht nur um dein Magenknurren abzustellen.

Naja, ich finde es wichtiger, dass mein Kind alle Nährstoffe bekommt, die es braucht, ohne dass ich Tabletten en Masse futtern muss. Aber das darf ja jeder für sich entscheiden.


Was redest du hier ständig vom Himmel fallen, ich sagte günstig zu bekommen. Da du selbst Kids hast, muss deine Schwester gar nicht mal soviel kaufen, ich nehme an, dass du ihr die Sachen, die deine Kids nicht mehr brauchen überlässt, wie es in einer richtigen Familie so gehört.
Selbst günstige Babyaussattung fällt nicht vom Himmel, das sollte eigentlich jedem EInleuchten. Nebenbei bemerkt, ist mein Kind jünger als das meiner Schwester... ich frage mich, wie ich da irgendwelche Babysachen tauschen soll - Zeitreisen? Weiterhin frage ich mich, wie ökologisch und umweltfreundlich es wohl deiner Meinung nach sein sollte, den ganzen Kram ein paar hundert Kilometer quer durch Deutschland zu transportieren. Vor allem, weil ihr Kind das Bettchen etc. ja noch braucht - aber vielleicht hast du hier ja auch noch einen tollen Vorschlag zum Sharing - ihr Kleiner eine Woche, die nächste meine Lütte... und immer schön wieder verschicken?

Ich habe nie geschrieben, dass ich Menschen verachte, ich habe auch durchaus Verständnis, wenn Menschen eben nicht anders können. Habe ich eigentlich mehrfach schon erwähnt. Es geht um die, die es könnten und es nicht tun.
Also anfangs hast du ganz pauschal geschrieben, dass die Leute ja selber Schuld daran sind, dass das Fleisch so produziert wird, weil sie es immer billiger haben wollen. Worauf ich lediglich anmerkte, dass es eben einen Haufen Leute gibt, die da keine große Wahl haben und die man dafür nicht verurteilen sollte.


An dieser Stelle möchte ich mich nicht zum x-ten mal wiederholen. Es geht um die Normalverdiener, die es durchaus könnten. Bei deiner Schwester ging es darum, dass es nicht sein kann, das jemand nur von Toast und Nudeln lebt, ausser sie hätte eine Allergie.
Wie gesagt, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, heisst das nicht, dass es tatsächlich keine Leute in Deutschland gibt, die wirklich an der Armutsgrenze leben. Davon gibt es sogar eine ganze Menge. Und die meisten davon sind unter den H4 Empfänger zu finden. Ich empfehle dir mal bspw. zu Weihnachten auf die Seite des Radiosenders Hitradio Antenne Niedersachsen zu gucken. Die sammeln jedes Jahr nämlich genau für solche Familien in Niedersachsen. Es ist erschütternd, wie sowas immer wieder abgestritten wird, von Leuten, die es wohl besser getroffen haben. Über sowas mache ich mir Gedanken, auch wenn ich nicht selbst betroffen bin. Es tut mir auch nicht leid, dass ich der Meinung bin, dass man erst mal gegen solche Mißstände vorgehen sollte, bevor man anfängt andere Baustellen wie Tierhaltung aufzugreifen. Ich finde es pervers, dass man für Tiere bessere Bedingungen fordert, als es Familien haben, die sich bspw. im Winter überlegen müssen, woher sie warme Sachen für ihre Kinder kriegen sollen, oder ob sie die Heizung eine Stunde anmachen oder nicht. Und noch perverser finde ich dann eben, wenn man diese Familien auch noch dafür anmacht, wenn sie billige Lebensmittel kaufen.

Es geht nicht um die "Mitverdiener", natürlich ist artgerechte Haltung teurer. Da muss man einzelnen Tieren mehr Raum zur Verfügung lassen, im Stall sowie bei den Transporten. Sowie auf natürlich Weise ernähren und aufwachsen lassen. Da brauch ich mir keine Schuldigen ausdenken, die alles teuer machen.
Nur weil du keine Ahnung von Produktion und Handelswegen hast, heisst das nicht, dass es das nicht gibt. An der Rohstoffbörse werden Rohstoffe wie Weizen gehandelt. Da werden die Rohstoffpreise festgelegt und unterliegen natürlich Spekulationen. Und wenn zu erwarten ist, dass bspw. Bioweizen einen höheren Absatz finden wird, wird der durch den Handel dort eben teurer - das bekommt dann der Endkunde natürlich zu spüren. Ebenso schlagen Einzel- und Großhandel natürlich höhere Margen auf die Produkte drauf, die sich besser verkaufen. Somit steigt der Preis für den Endkunden noch weiter. Wenn du glaubst, du bekommst deine Lebensmittel direkt vom Erzeuger ist das reichlich naiv (es sei denn du beziehst sie über einen Bauernhof direkt). Geh mal zu einem Landwirt hin und frag den mal, was er für ein Kilo Fleisch oder einen Liter Milch bekommt... da schlackern dir die Ohren!

Ich weiß zwar nicht, warum du dich mit dem letzten Satz angesprochen fühltest, aber sagt ja schon was aus ;-)
Wer lesen kann ist klar im Vorteil - ich beziehe solche Äusserungen selten auf mich, weil ich zumindest weiss, wovon ich rede.
 
und noch perverser finde ich, dass den leuten hier alles reingeschoben wird und man trotzdem nach mehr brüllt. leb erstmal in einem anderen land, wo jeder für sich selbst verantwortlich ist. dort müssen die leute sich sorgen machen, woher sie medizin bekommen sollen oder übrehaupt sowas wie einen gescheiten kinderwagen. da gibt's auch keine so tollen einrichtungen, wo lebensmittel umsonst verteilt werden.

wenn du schonmal von handelsspannen gehört hast und wüsstest, wie niedrig die größtenteils in der lebensmittelbranche sind (vor allem bei grundnahrungsmitteln). aber im endeffekt ist es überwiegend so: wenn's nicht lachhaft billig ist, wird es wohl liegen bleiben. also muss man als händler so günstig wie möglich einkaufen um überhaupt was davon zu haben (von der ganzen lustigen sache, die sich handel nennt).
bio wäre günstiger, wenn die nachfrage größer wäre.
 
und noch perverser finde ich, dass den leuten hier alles reingeschoben wird und man trotzdem nach mehr brüllt. leb erstmal in einem anderen land, wo jeder für sich selbst verantwortlich ist. dort müssen die leute sich sorgen machen, woher sie medizin bekommen sollen oder übrehaupt sowas wie einen gescheiten kinderwagen. da gibt's auch keine so tollen einrichtungen, wo lebensmittel umsonst verteilt werden.

Eigenes Versagen kann man nicht dadurch entschuldigen, dass andere mehr versagen! Ausserdem BIN ich für mich selbst verantwortlich (was ich im Übrigen auch nie bestritten hatte)!

wenn du schonmal von handelsspannen gehört hast und wüsstest, wie niedrig die größtenteils in der lebensmittelbranche sind (vor allem bei grundnahrungsmitteln). aber im endeffekt ist es überwiegend so: wenn's nicht lachhaft billig ist, wird es wohl liegen bleiben. also muss man als händler so günstig wie möglich einkaufen um überhaupt was davon zu haben (von der ganzen lustigen sache, die sich handel nennt).
bio wäre günstiger, wenn die nachfrage größer wäre.
Wenn du gelesen hättest, wüsstest, dass ich bereits gesagt hatte, dass die Bauern so gut wie nichts von der ganzen Wertschöpfungskette abbekommen. Dass Bio billiger wäre, wenn es mehr Leute kaufen würde halte ich für eine gewagte Theorie. Bioerzeugnisse sind sehr aufwendig zu produzieren - dafür müsste in entsprechende Einrichtungen und Methoden investiert werden. Das kann sich nicht jeder Betrieb leisten. D.h. das Angebot würde nicht unbedingt im gewünschten Ausmaß steigen - die Nachfrage aber schon. Das wiederum würde dazu führen, dass die Produkte eher noch teurer werden, weil sich damit ja schön Geld verdienen lässt, wenn es jeder haben will. Billiger würde ein Produkt nur werden, wenn aufgrund massiver Nachfrage auch entsprechend produziert würde. Wenn das nicht der Fall ist, tritt das Gegenteil ein. Aber das ist nur eine Vermutung. Zu der Annahme komme ich, weil sich eben jetzt nicht jeder Landwirt entscheidet auf Bio-Produktion umzusteigen, obwohl die Leute bestimmt lieber Bio-Produkte kaufen wollten. Er würde ja quasi auf den teuren Investitionskosten sitzen bleiben, wenn der Preis für Bioprodukte aufgrund eines größeren Angebots plötzlich auf den Preis fiele, den andere Lebensmittel jetzt haben. Mal ganz davon abgesehen, dass er plötzlich weniger Produkte produzieren könnte.
 
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du musst nicht immer alles auf dich persönlich beziehen.

der preis wäre mit sicherheit nicht so niedrig, wie bei konventionell produzierten lebensmitteln. aber grundsätzlich wäre bio durch verstärkte nachfrage und somit breiteres angebot günster im vergleich zu jetzt, nicht im vergleich zu nicht-bio.

1 kg rindfleisch vom bauern liegt z.Z. bei 11€. wenn man jetzt als beispiel nur rindfleisch nimmt und 1 kg pro erwachsenen rechnet, pro woche, kommt man auf knapp 1,60€ am tag. die von WHO empfohlene wochenration für fleisch beträgt sogar nur 630g pro kopf, wurst natürlich mitgerechnet!
einfaches biofleisch ist um einiges günstiger.
wenn ich kinder hätte, würde ich sie nicht das minderwertige fleisch aus dem supermarkt essen lassen. dafür würde ich eben auf unnützes zeug verzichten, wie genussmittel.
 
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