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Wie mit extrem schüchternen Arbeitskollegen umgehen ?

Meine Aufgabe ist es auch, möglichst mit den Menschen zu sprechen, wenn in der Küche nichts zu tun ist. Das ist nicht gerade einfach, aber die mit denen ich geredet habe, waren bisher immer dankbar dafür, dass ich mit ihnen geredet habe. Deshalb würde ich gern ab und zu auch mal ein unbelastetes Gespräch mit jemand in meinem Alter führen, gerade wenn der direkt neben mir arbeitet. So schwer zu verstehen ? Ich will auch nicht in nem Kindergarten arbeiten und ich glaube auch nicht, dass ich in dem Hospiz für irgendwen eine Belastung bin.
Es geht nicht darum, dir auszureden, deine Wünsche umzusetzen. Als FSJlerin bist du allerdings das kleinste Glied in der Nahrungskette. Ich erlebe das gerade bei meiner Tochter, die auch ein FSJ im Krankenhaus macht. Mittlerweile wird es doch recht öde, da sie natürlich die meisten anspruchsvolleren Sachen nicht machen darf. Stattdessen putzen, aufräumen, Botendienste.. und das, was in der Pflege so an Hiwitätigkeiten anfällt. Sie würde auch lieber bei OP zuschauen, um zu gucken, ob der Arztberuf etwas für sie ist. Dafür ist das FSJ aber nicht vorrangig gedacht (auch wenn man ihr wohl später diese Gelegenheit geben wird). Stattdessen muss sie 80 % der Zeit volle Urinbeutel leeren, Betten machen, beim Waschen von Patienten helfen und auch Kotze oder andere Körperflüssigkeiten wegwischen. Sie lässt sich zu Hause auch darüber aus und wir sprechen, wie sie das fast ein ganzes Jahr durchstehen kann. Denn durch den Frust im Krankenhaus unter den Angestellten ist bei einigen der Ton auch noch unter aller Kanone. Sie muss da einfach durch und wird da eben jetzt nicht gepampert, muss es nehmen, wie es kommt.

Du bist dazu in einer sehr speziellen Umgebung, in dem das Thema Tod allgegenwärtig ist.
Über den jungen Mann, mit dem du dich offenbar gerne austauschen möchtest, weißt du nichts, er spricht so gut wie nicht. Die Kommunikation mit ihm fluppt also nicht - und das gilt es erst einmal zu akzeptieren. Du bist weder seine Therapeutin, noch gehört es zu deinen Aufgaben, ihn zu knacken.
Es ist auch nicht schwer zu verstehen, dass du Gesprächsbedarf hast. Und trotzdem solltest du dich zurücknehmen, denn wie hier schon mehrfach gesagt stehen deine Interessen und Bedürnisse hier nicht im Vordergrund.
Wenn du niemanden findest, der gesprächsbereit und in deinem Alter ist, dann musst du eben mit jemandem vorlieb nehmen, der gesprächsbereit und älter ist. So einfach ist das.
Und solange du das so für dich löst bist du auch keine Belastung. Du wirst aber zu einer, wenn du anfängst, aus solchen Dingen Probleme zu machen und die zu thematisieren.

Ein FSJler ist gut, wenn er das erledigt, was er erledigen soll und ansonsten keine Probleme macht oder Ansprüche stellt. Muss man nicht gut finden, ist aber so. Wie man ja an der Bezeichnung erkennen kann ist das Ganze freiwillig; heißt: Wenn es dir nicht passt, steht es dir frei zu gehen.

Ein FSJ ist NICHT vorrangig dazu gedacht, etwas zu "erleben". Es geht hier vornehmlich um soziales Engagement und man ist da de facto nicht der Hauptdarsteller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein FSJler ist gut, wenn er das erledigt, was er erledigen soll und ansonsten keine Probleme macht oder Ansprüche stellt. Muss man nicht gut finden, ist aber so. Wie man ja an der Bezeichnung erkennen kann ist das Ganze freiwillig; heißt: Wenn es einem nicht passt, steht es dir frei zu gehen.
Wow ! Finde es echt lustig, wie hier aus einer kleinen Frage bezüglich des Umgangs mit einem Menschen ein Riesenelefant gemacht wird und so getan wird, als sei ich für den Betrieb des Hospizes eine Belastung oder als sei die Arbeit dort eine große Belastung für mich. Ist es nicht, Die Arbeit macht mir total viel Freude, vor allem zu spüren, wie dankbar die Menschen sind, wenn man mit ihnen redet. Und wenn der junge Mann nicht mit mir reden will, werde ich es auch überleben. Finde es nur schade. Das ist alles !
 
Hey @Träumelinchen
du musst dich hier nicht verteidigen, das ist wieder so ein Strang, der durch die Decke geht...

Ich verstehe, dass du dich gerne bei der Arbeit ein bisschen unterhalten möchtest, das hat sicher mit dem Hospiz nur bedingt etwas zu tun. Du möchtest gerne mit deinem direkten "Kollegen" ab und an darüber sprechen, was dich bei der Arbeit beschäftigt und eventuell auch ein bisschen über andere Dinge. Wer möchte das nicht. Ich finde das sehr, sehr verständlich.

In meinen Augen wirkt dein Kollege eher schüchtern. Das heißt, wenn du freundlich bleibst, ihn ab und zu mal ansprichst und mal einen Scherz machst, wird er auftauen und mit dir sprechen, wie das die meisten normalen Menschen machen.

Ich finde das ist eine realistische Einschätzung. Bleib positiv, sei nett zu ihm und komm selbst ein bisschen aus dir raus. Dann wird das schon. 🍀
 
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Wow ! Finde es echt lustig, wie hier aus einer kleinen Frage bezüglich des Umgangs mit einem Menschen ein Riesenelefant gemacht wird und so getan wird, als sei ich für den Betrieb des Hospizes eine Belastung oder als sei die Arbeit dort eine große Belastung für mich. Ist es nicht, Die Arbeit macht mir total viel Freude, vor allem zu spüren, wie dankbar die Menschen sind, wenn man mit ihnen redet. Und wenn der junge Mann nicht mit mir reden will, werde ich es auch überleben. Finde es nur schade. Das ist alles !
Dann ist doch alles prima; den Riesenelefanten siehst nur du.
Aber dreh mir bitte nicht das Wort im Mund um. So etwas mag ich überhaupt nicht. Ich habe gesagt, wann du zur Belastung würdest - nicht dass du es bist. Und wenn die Arbeit keine Belastung für dich ist (was mich bei Küchenarbeit ohnehin gewundert hätte), dann ist doch alles looki-looki - dann wartest du einfach bis nach Feierabend und befriedigst deinen Gesprächsbedarf mit deinen Freundinnen oder Freunden. 🙂
 
Vielleicht freundlich sich auf eigene Arbeit konzentrieren, in den Pausen mal den Kollegen locker ansprechen, ohne sich da aufzudrängeln. Locker bleiben, es kann sich ja über die Arbeit mal ein Gespräch ergeben, mal eine Frage in den Raum werfen.
 

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