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Wie mit dem Gefühl das einem Ungerechtigkeit widerfahren ist umgehen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121206
  • Datum Start Datum Start
Grundsätzlich bin ich aber auch mit einem eher niedrigen Selbstwert ausgestattet.
Ich bin mein größter FEIND.

Dann ist das ja etwas, woran Du arbeiten solltest. Jemand, der selbstbewusst ist, lässt sich so nicht behandeln und man strahlt sowas auch aus. Ich nehme an, Du hast ihr auch nicht klar gesagt, was Dir an ihrem Verhalten nicht gefällt oder hast Du versucht, mit ihr zu kommunizieren darüber?
 
Mein Tipp:
Abhaken und fertig, beim nächsten Mal rechtzeitig den Stinkefinger zeigen.
Nein zu sagen ist kein Verbrechen, sondern Selbstschutz, sollen doch die anderen schauen wie sie selbst zurecht kommen, Punkt aus fertig.
 
Dann ist das ja etwas, woran Du arbeiten solltest. Jemand, der selbstbewusst ist, lässt sich so nicht behandeln und man strahlt sowas auch aus. Ich nehme an, Du hast ihr auch nicht klar gesagt, was Dir an ihrem Verhalten nicht gefällt oder hast Du versucht, mit ihr zu kommunizieren darüber?

Ich habe mir nicht alles gefallen lassen und habe zurück kommentiert.

Letztendlich hat sich das hochgeschaukelt und Sie ist zu meinem Vorgesetzen gerannt.

Ich habe Ihr vor meinen Vorgesetzen gesagt was ich von Ihrem Verhalten halte, aber Sie sieht das so nicht. Mein Vorgesetzter hat mich daraufhin nachdem ich gekündigt habe aus dem Projekt genommen.

Eine Mediation wurde aufgrund das ich gekündigt habe abgesagt.

Status Quo ist, das ich die Person nicht mehr sehen/hören muss und ich jeden Kontakt für meinen Seelenfrieden meide. Also quasi ein nicht gelöster Konflikt aus meiner Sichtweise.

Aber da hat auch keiner mehr Interesse daran, da ich ja eh gehe zum 01.07 und außerdem schon zu Mitte Mai aufgrund Urlaubstage und Überstundenabbbau.
 
Nun ja es ist beruflicher Natur.

Ich habe mich im Betrieb sehr bemüht unter Krankheit gearbeitet.
Neuer Job im Juni 2021.

Habe nie Feedback bekommen von meiner Kollegin die mich in der Probezeit als "Buddy" begleitet hat.
Ich habe es immer wieder eingefordert.

Das Ende vom Lied ist, Sie hat mich sehr schlecht vor meinen Vorgesetzten dargestellt, die das leider auch alles geglaubt haben und mich auch noch abwertend behandelt.
Ich wurde zudem ausgegrenzt von Kollegen zu denen Sie den Draht hatte.

Ende vom Lied:
Ich bin um 29.02 aus dem Kundenprojekt rausgenommen worden.
Ich habe gekündigt und war zwischenzeitlich auch krank geschrieben.

Sie kann weiter fröhlich im Betrieb rumkaspern und ich fange am 01.07 einen neuen Job an.
Dabei hatte ich mich so gefreut auf die neue Firma.

Ich habe Zeit, Nerven verloren und wurde auch noch beschießen behandelt.

Das sind die Ungerechtigkeiten dich ich meine und verarbeiten muss.


Was bedeutet, du hast es eingefordert?

Wir können das doch hier überhaupt nicht beurteilen, wie deine Leistung war.

Ich denke, es war falsch, unter Krankheit zu arbeiten. Hattest du das kommuniziert?

Nachdem du da weg bist, musst du damit abschließen. Du musst dich mit diesen Leuten nicht mehr abgeben.
 
Was bedeutet, du hast es eingefordert?

Wir können das doch hier überhaupt nicht beurteilen, wie deine Leistung war.

Ich denke, es war falsch, unter Krankheit zu arbeiten. Hattest du das kommuniziert?

Nachdem du da weg bist, musst du damit abschließen. Du musst dich mit diesen Leuten nicht mehr abgeben.

Zu deinen Punkten.

Mit eingefordert meinte ich das ich explizit in der Probezeit freundlich nach Feedback gefragt habe.
Die aber nie kam. Man schreibt ein Konzept und bekommt 4 Monate kein Feedback und wird vertröstet.
Sowas z.B. egal mit wieviel Nettigkeit oder Nachdruck ich gefragt habe.

Ich erwarte hier nicht das Ihr meine Leistung bewertet, das könnt Ihr auch nicht.
Das ist mir schon klar. Ich berichte nur das was mir zugetragen worden ist.

Ja, es war falsch unter Krankheit zu arbeiten. Würde ich so nicht mehr machen.
Ja, hatte es kommuniziert.

Ja, wenn ich weg bin werde ich wohl damit abschließen.

Aber wie gesagt, ich habe Zeit, Nerven dort verschwendet und gehe auch noch gebeutelt aus der Nummer. Das meinte ich mit Ungerecht für mich.
 
Der Schlüssel ist die Vergebung. Unendlich schwer - aber befreiend, wenn mans geschafft hat.

Mir selbst und der Person?

Ja, klar wenn ich aus dem Unternehmen raus bin da Eigenkündigung weil so ein gutes Unternehmen (Ironie: Off) kann ich vergeben, da ich die Person nicht mehr ertragen muss.

Durch Distanz ist es mir dann auch irgendwann völlig egal.

Letztendlich fühlt es sich doch wie eine Niederlage an und man lässt er der Person durch.

Ich glaube es gibt hier unterschiedliche Glaubensansätze.

Die einen sagen "Halt auch noch die andere Wange hin und die anderen Du musst dich Rächen"

Muss man immer auf den Typen schauen. Bin halt nicht der Rache Typ.
 
Rächen ist immer falsch: Auge um Auge, Zahn um Zahn hat außer Gewalt und Leiden noch nie was Gutes erzeugt.

Vergeben heißt ja nicht,zu Kreuze kriechen, sich klein machen und ducken. Und ich bin auch nicht dafür, sich nun so anzupassen, dass man dem Anderen nun noch die andere Wange hinhält.

Wo man sich selbstbewusst wehren kann, sollte man das tun. Aber manchmal geht das nicht, da geht man dann halt, aber dann ist es vielleicht eher so, dass der Klügere nachgibt und der Andere, der in seinem unfreundlichen und feindlichem Verhalten schwelgt, letztlich der Verlierer ist.

Und wie heißt es so schön:
Es gibt kein zufälliges Treffen. Jeder Mensch in unserem Leben ist entweder ein Test, eine Strafe oder ein Geschenk.

Was war diese Frau für Dich? Was kannst Du daraus lernen, um es beim nächsten Male anderes zu machen? Manchmal müssen wir irgendwo gehen, auch wenn wir nicht wollen, und stellen im Nachhinein fest, dass es gut war, weil das Neue viel besser ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rächen ist immer falsch: Auge um Auge, Zahn um Zahn hat auch Gewalt und Leiden noch nie was Gutes erzeugt.

Vergeben heißt ja nicht,zu Kreuze kriechen, sich klein machen und ducken. Und ich bin auch nicht dafür, sich nun so anzupassen, dass man dem Anderen nun noch die andere Wange hinhält.

Wo man sich selbstbewusst wehren kann, sollte man das tun. Aber manchmal geht das nicht, da geht man dann halt, aber dann ist es vielleicht eher so, dass der Klügere nachgibt und der Andere, der in seinem unfreundlichen und feindlichem Verhalten schwelgt, letztlich der Verlierer ist.

Und wie heißt es so schön:
Es gibt kein zufälliges Treffen. Jeder Mensch in unserem Leben ist entweder ein Test, eine Strafe oder ein Geschenk.

Was war diese Frau für Dich? Was kannst Du daraus lernen, um es beim nächsten Male anderes zu machen? Manchmal müssen wir irgendwo gehen, auch wenn wir nicht wollen, und stellen im Nachhinein fest, dass es gut war, weil das Neue viel besser ist.

Das wie heißt es so schön finde ich gut.

Bezogen auf die Frage:

Was war diese Frau für Dich?
-> Hat mir gezeigt das ich Kommunikativ schwächer bin
-> Hat mir gezeigt das ich beim nächsten mal noch früher die Reisleine ziehe.
(obwohl ich das schon im September tat).
-> Hat mir gezeigt das ich an meinem Selbstwert arbeiten muss
-> Hat mir gezeigt das ich Personen nicht unterschätzen soll (und hier bin ich ehrlich) die weiblich
sind
-> Hat mir gezeigt das ich mit zunehmenden Alter (werde diesen Monat 39) immer schwerer tue
mit Autoritäten und das es Zeit wird was eigenes auf die Beine zu stellen.
-> Hat mir gezeigt das ich andere Personen nicht in Schutz nehmen sollte
-> Hat mir gezeigt das ich nicht alles ernst nehmen sollte was so gesagt wird und auch
nicht auf alles reagieren muss.

Ich würde das antreffen auf besagte Person als Test und Strafe interpretieren.

Danke für deine Impulsfrage.
 
ch würde das antreffen auf besagte Person als Test und Strafe interpretieren.

Also wenn Du das alles über dich gelernt hast und sie Dir all diese Dinge gezeigt hat, an denen Du noch arbeiten kannst, wenn Du magst, ist diese Frau doch auch ein großes Geschenk - in einer etwas häßlichen Verpackung 😉.

Vielleicht kannst Du sie besser vergessen und loslassen, wenn Du ihr dankbar bist, denn gerade solche Menschen, die uns auf etliche Dinge in uns verweisen, die noch nicht so gut klappen, sind wertvoll für unseren Lebensweg. Von ihnen können wir viel über uns lernen.
 

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