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Wie mit allem weiterleben und zufrieden werden - Schwarzes Schaf

Ich kenne das nur zu gut.
Aber ich verspreche Dir: Du überstehst das. Und es ist okay, das zu beweinen und zu betrauern und auch wütend zu sein. Das darf sein.
Dir wurde was angetan, was Du jetzt ausbaden musst. Das ist scheißeunfair und es ist anstrengend und deshalb ist es gut, wenn Du da auch trauerst. Um das, was Du nicht hattest (bedingungslose Liebe), um das, was Du jetzt hast (Verlust, Schmerz) und um das, was Du haben wirst (Immer wieder mutig sein müssen, durch den Schmerz gehen müssen etc.)

es tut so gut, deine Worte zu lesen, weil sie genau das ansprechen, was mir oft durch den Kopf geht. Es ist total gemein, früher schon gelitten zu haben und dann auch noch später damit kämpfen zu müssen. Das ist irgendwie total ungerecht. Da fragt man sich, was man verbrochen hat. Vielleicht ja in einem anderen Leben.
Aber es hilft ja Nix, so ist es nun mal, wir müssen das Leben leben, was wir haben.

Ich habe zum Glück eine Freundin, mit der die Freundschaft wirklich gut ist. Die kenne ich jetzt schon seit über 20 Jahren. Die hole ich mir jetzt auch immer wieder ins Gedächtnis, als als Mut Mutmacher. Das mit dem üben kenne ich auch. Ich bin gerade dabei zu üben, auf mein Bauchgefühl zu hören und zu sagen, wenn mir was nicht passt. Und auch direkter und nicht immer nur die Liebe und Gute zu sein.
 
Meine Erzeuger wollten mich als Jungen auch nicht haben, musste froh sein, am Leben geblieben zu sein. Ich hatte auch eine schlechte Kindheit, verleugnet von sogenannten Eltern und auch einer vorhandenen Schwester, habe bis heute keine Kontakte zu denen. Ich kann mich voll in dich hinein versetzen, war froh, irgendwann eine eigene Familie gegründet zu haben. Schwarzes Schaf oder noch mieser, das kenne ich, das ging auch in der Schule weiter, was man da alles erdulden- erleben durfte. Will nicht weiter ausholen, wünsche dir das Beste, nur Mut, du hast so viel schon überstanden. Irgendwann bin ich wirklich stark geworden, habe an mich selber geglaubt. Nutze alle Hinweise von den netten Menschen hier im Forum und auch ich mache dir Mut.

Lieber Uwe,

vielen Dank für deine Worte! Ach du hast mein Mitgefühl und danke, dass du so offen über deine Geschichte schreibst. Das mit der Schule kenne ich auch, solche Dinge machen halt nicht in der Familie halt. Es freut mich für dich, dass du es überwinden konntest, so gut das eben zu gehen scheint.
ich hoffe auch, dass ich irgendwann noch mal eine Familie gründen kann. Zumindest einen Partner zu finden, für weitere Kinder bin ich dann schon zu alt. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich bereits einen Sohn habe und die Beziehung zu ihm auch sehr gut ist. Da bin ich sehr stolz, dass trotz allem geschafft zu haben.

Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Es tut gut, sich darüber auszutauschen. So etwas kann nicht viel nachvollziehen und man kann auch mich nicht mit jeden darüber sprechen.
 
kennt das jemand? Ist hier jemand, der auch ungeliebt in der Kindheit oder das schwarze Schaf in der Familie war/ist? Hat es jemand geschafft, dies zu ändern?
Ich kenne ein paar, die sich die ähnliche Geschichte ausdenken und sie glauben. Mann, du bist doch der Grund, wieso dir das immer passiert. Du bist immer beleidigt, immer am Nachsinnen, wer dich nicht gut behandelt und wer schiach zu dir ist. Bei so einer feindseligen Ausrichtung hast du es natürlich echt schwer.
Komm gut da raus. Das ist ein unversöhnliches, kindisches, fieses Gesudere, dem du folgst.
Mütter haben Millionen Dinge zu tun, du kannst dich doch niemals an alles erinnern. Behaupten, nie geliebt worden zu sein ist unfair, niemals wahr. Du warst sicher mal abgeknutscht, gefüttert, geputzt, in den Arm genommen, die Schultasche wurde dir gefüllt, du hattest keine abgefrorenen Ohren usw.

Du wirst nie, nie, nie froh werden, wenn du diesem Wesensteil von dir noch weiter zuhörst und dessen Geschichte noch weiter annimmst und hinnimmst. Der Frust ist ein mieser Freund, der ist es, der dir das Leben so einschränkt und bitter wahrnehmen lässt.

Einer Ex-Schulkameradin, die auch solcher Denke nachhängt, der habe ich eine Katze empfohlen, damit sie wieder lernt liebevoll zu sein. Immer, wenn sie angefangen hat, über jemanden ( zb über ihre Mama, die ich gut kenne) zu schimpfen, habe ich abgeblockt. Du solltest auch abblocken, falls du zum schimpfen, nörgeln, jammern ansetzen willst. Geh da nicht hin, dort bist du nur im Kummer.
Wende deine Augen Richtung "Sonne"- nicht ständig in dieses Miese gucken, das tut dir nicht gut, ich hoffe das merkst du endlich.
Fang an zu danken, das holt dich da heraus.
 
Wenn man so wie hat, dann kann man praktisch sagen, du siehst aus der Perspektive des Unzufriedenen auf alles, was ja nichts weiter als ein Erleben ist, du erlebst, was es dort alles so gibt. Der Zufriedene erlebt auch viel, nur andersrum wie du.
Ich gehöre derzeit den Zufriedenen an, da gibts Freundschaften, es gibt Geselligkeit, es gibt Lachen, es gibt Kuscheln, schmusen, es gibt natürlich auch nie Einsamkeit. Zufriedene sind - wie bei einem Magnet- anziehend. Miesepeter besetzen die andere Magnetseite, wegen dem hängt sich kein lieber Mensch an, weil Gleiches, Gleiches anzieht.
Liebe Sonni, lächle wieder. Viel zu schade um deine Tage, sollen die anderen diese Welt besiedeln, komm zu uns, da gehts dir wärmer. Wo gesungen wird, da lass dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder...
 
Ich kenne ein paar, die sich die ähnliche Geschichte ausdenken und sie glauben. Mann, du bist doch der Grund, wieso dir das immer passiert. Du bist immer beleidigt, immer am Nachsinnen, wer dich nicht gut behandelt und wer schiach zu dir ist. Bei so einer feindseligen Ausrichtung hast du es natürlich echt schwer.
Komm gut da raus. Das ist ein unversöhnliches, kindisches, fieses Gesudere, dem du folgst.
Mütter haben Millionen Dinge zu tun, du kannst dich doch niemals an alles erinnern. Behaupten, nie geliebt worden zu sein ist unfair, niemals wahr. Du warst sicher mal abgeknutscht, gefüttert, geputzt, in den Arm genommen, die Schultasche wurde dir gefüllt, du hattest keine abgefrorenen Ohren usw.

da ich mir vorgenommen habe, auch zu sagen, wenn ich etwas ungut finde, mache ich das jetzt. Ich finde deinen Beitrag unangemessen! Ich bin selbst Mutter und kann sehr wohl beurteilen, wie es ist, ein Kind groß zu ziehen.. Und ich sitze nicht umsonst wiederholt in Therapie, um nur wieder mitzubekommen, was die Beziehung zu meiner Mutter bei mir angerichtet hat. Und ich denke mir da eine Geschichte aus, sag mal, merkst du es noch?! Und ich schimpfe nicht ständig über jemanden.Komischerweise, hat nicht nur ein Therapeut in diese Richtung gesprochen, und meine Mutter aufs Tablett gebracht. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass mir mal mitgeteilt wurde, dass es nicht normal war, wie ich aufgewachsen bin. Das ist das Gegenteil von dem war, wie es einem Kind eigentlich gehen sollte. Und da finde ich deine Worte schon ziemlich unangemessen und beleidigend. Da ich die Foren Regeln hier nicht brechen möchte, halte ich mich zurück. Ich merke, dass ich mich gerade sehr aufrege und deswegen höre ich jetzt auf zu schreiben. Und gehe da nicht weiter hinein. Aber gut, es gibt solche und solche Menschen. Wie du sagst, schauen, mit wem man sich befasst und mit wem nicht.
 
Wenn man so wie hat, dann kann man praktisch sagen, du siehst aus der Perspektive des Unzufriedenen auf alles, was ja nichts weiter als ein Erleben ist, du erlebst, was es dort alles so gibt. Der Zufriedene erlebt auch viel, nur andersrum wie du.
Ich gehöre derzeit den Zufriedenen an, da gibts Freundschaften, es gibt Geselligkeit, es gibt Lachen, es gibt Kuscheln, schmusen, es gibt natürlich auch nie Einsamkeit. Zufriedene sind - wie bei einem Magnet- anziehend. Miesepeter besetzen die andere Magnetseite, wegen dem hängt sich kein lieber Mensch an, weil Gleiches, Gleiches anzieht.
Also deine Aussage finde ich hier nicht angemessen.
Wäre ich an Stelle der TE, empfände ich das als Klatsch ins Gesicht. Ehrlich 🙁 🙁
Jemand hat grosses Leid erfahren und dann heisst es, ach lächle doch und sei zufrieden.
Wie ich das hasse 😡😡😡
Es begegnet mir immer wieder, nicht nur hier im Forum.
 
@Sonnenkleid

Ich weiß jetzt nicht, was dir helfen könnte. Aber du könntest mal überlegen, so als Vorschlag, ob du alles zu sehr verteufelst, was deine Vergangenheit und auch dich anbelangt oder ob das noch im Rahmen ist. Obwohl, wenn du einen Sohn hast und offenbar einen Mann hattest, wird wohl doch nicht alles immer komplett schlimm gewesen sein für dich, oder? Immerhin hast du ja was vollbracht.
 
Liebe Sonnenkleid,
Ich finde wenn man so einen Namen wählt, denkt man nicht per se nur negativ so mein Eindruck.
Ja, die Vergangenheit prägt einen, und man scheint manchmal immer wieder in alte ungute Spuren zu geraten.
Aber es ist möglich dem etwas anderes entgegen zu setzen, dem zu entkommen, andere Erfahrungen zu machen. Das braucht Zeit!
Aber wem sag ich das, ich hatte auch wieder Zweifel, stelle und stellte mich in Frage, obwohl ich weiß es ist eigentlich unnötig.
Und, ja es gibt immer wieder Zeitgenossen, die schlau, belehrend und nicht sehr einfühlsam daherreden.
Aber es hat mit diesen Personen zu tun, die auch nicht des Weisen letzter Schluß sind, oder?
Vielleicht sollte man es nicht so wichtig nehmen.
Aber ich kenne solche Situationen auch, die ich immer weniger suche, wo man etwas Zuspruch bräuchte, und dann merkt man nur, wie wenig ernst das eigene Erleben genommen wurde.
Ergründen warum man wie tickt, erscheint mir schon sinnvoll, und den Mut dann zu haben andere Erfahrungen zu machen, weiter zu gehen.
Das wünsche ich Dir.
Wenn man sich nur verkriecht, nimmt man sich auch das Erlebnis schöner Erfahrung, und daß wäre doch schade.
 
Lass Dich bitte nicht verunsichern. Wo viele Menschen aufeinandertreffen, gibt es verschiedene Meinungen. Und im Heute darfst Du entscheiden, welche Du annimmst. Du machst das toll, wenn Du sagst, dass Du da was (für Dich) unangemessen findest.
Bleib dran🍀🌞
 
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass @Holunderzweig ihren Beitrag so hart gemeint hat wie er rüberkam. Du wirst sicherlich schlimme Erfahrungen gemacht haben und die sollte dir auch niemand absprechen. Allerdings könnte auch ich mir vorstellen, dass es durchaus positive Momente und Erfahrungen in deinem Leben gab, die nur von der Fülle der negativen Erlebnisse so überlagert wurden, dass du dich gar nicht mehr an sie erinnerst.

Es ist nicht ganz einfach, den verhärmten und pessimistischen Blick vom Negativen weg zu richten und das Positive zu suchen. Das bedarf Übung und m.E. auch eines gewissen Trotzes, sich nicht länger runterziehen zu lassen und ab jetzt nur noch Gutes verdient zu haben.

Warum sollte dir nicht gleich heute im Supermarkt der liebste Mann der Welt mit seinem Einkaufswagen in deinen reinrempeln? "Weil du bisher immer nur Pech hattest."? Oder "Weil die Zeit jetzt reif ist."?

Und das ist es m.E. was Piepel dir mit seinem Beitrag #6 sagen wollte, der mir sehr gut gefallen hat. Wenn du selber nicht daran glaubst, dass sich Dinge ändern können, dann kann es nicht besser werden. Vielleicht näherst du dich einem neuen Partner etwas vorsichtiger an, testest, bevor du dich fallen lässt, setzt frühzeitiger als sonst Grenzen, hinterfragst kritischer, justierst.. dich aber völlig zu verschließen wird dich deinem Ziel nicht näherbringen.

Dass du deine Vergangenheit professionell aufarbeitest ist sicherlich richtig. Ab einem gewissen Punkt ist es aber auch genug des Zurückschauens, wenn dort die Dunkelheit liegt. Richte deinen Blick zur Sonne aus, damit die Schatten hinter dich fallen.
 

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