Pauschalisieren kann man das ganze sicher nicht. Klar hilft Arbeit in einer gewissen Weise.
Es gibt aber so viele Menschen, mit unterschiedlichen Facetten, Empfindungen und Ansichten.
Aber es kommt eben auch auf den einzelnen drauf an. Der eine verliebt sich fast ständig aufs neue und hat vielleicht auch noch das Glück, dass dies vom Gegenpart erwidert wird.
Um das ganze mal etwas überspitzt darzustellen:
In einem solchen Fall wird man auch mit dem Liebeskummer leichter fertig. Schließlich ist es etwas 'alltägliches', dass man jemand findet, von dem man meint, dass er zu einem passt. Und ansonsten ist es ja auch nicht schlimm, da kommt auf jeden Fall ein anderer.
Da gibt es aber auch noch diejenigen, die sich nicht so ohne weiteres in jede 'dahergelaufene' Person verlieben. In diesem Fall wird man auch mit Liebeskummer weitaus schlechter fertig. Und umso mehr tut es in diesem Fall auch weh, wenn die Liebe vielleicht gar nicht erwiedert wird.
Und dann gibt es noch diejenigen, die gar nicht davon ausgehen, überhaupt jemand zu finden. Verliebt man sich in diesem Fall versehentlich dennoch, beruht diese dann auch nicht auf Gegenseitigkeit, so ist es nochmal schwieriger, den Liebeskummer loszuwerden.
Ich denke, Primavera hat es da schon recht deutlich und treffend ausgedrückt.
Je nachdem, welche Biografie man mitbringt, wann, auf welche Weise und in welcher Lebenssituation man in der Liebe enttäuscht wurde und welche Chancen man sich noch für die Zukunft erhoffen kann oder auch nicht, kann es einem wirklich so dreckig gehen, dass man sich fragt, wofür man morgens überhaupt noch aufsteht. 🙁