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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Prinzipiell bin ich ganz bei dir. Geld auszahlen und der Hilfesuchende kann völlig frei über die Verwendung entscheiden.

Eine Schuldner- und Suchtberatung wäre genauso wie eine Arbeitsberatung der Idealfall. Allerdings ist auch klar, dass es nicht möglich ist, jeden persönlich an die Hand zu nehmen und sich auch nicht jeder an die Hand nehmen lässt.

Ich glaube auch wir müssen von der Idealvorstellung weg, dass man alle retten kann wenn man ihnen nur genug Geld und Hilfe anbietet.
Gerade Langzeitarbeitslose leben oft in einer sozialen und ideologischen Parallelwelt. Manche geben vollkommen auf, werden von der Gesellschaft angehängt oder radikalisieren sich. Die kriegst du nicht mit Hilfsangeboten. Sie sehen den Staat als Feindbild und lehnen Hilfe alleine deswegen ab.

Dann hast du die Wahl diese Menschen, die keine Hilfe annehmen, sich selbst zu überlassen oder sie zu "bevormunden". Du weißt aber meist, dass wenn du nichts tust, sie nie wieder in Arbeit kommen werden und ihre Kinder überdurchschnittlich oft die gleiche Laufbahn einschlagen.
Wenn die Langzeitarbeitslosen sich angeblich so radikalisieren, dann frage ich mich warum die noch nicht die Jobcenter gestürmt haben.

Für Suchtkranke gilt außerdem folgendes, die gibt es in allen Bevölkerungsschichten.
Wenn es extrem wird, gibt es auch einen Betreuer der ggf. einiges regelt oder auch bevormundet, der vom Gericht gestellt wird.
Das hat aber pese nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun.
Es kann auch eine gegenteilige Tendenz bei der Sucht geben z. B. bei Spielsüchtigen.
 
Wenn die Langzeitarbeitslosen sich angeblich so radikalisieren, dann frage ich mich warum die noch nicht die Jobcenter gestürmt haben.

Für Suchtkranke gilt außerdem folgendes, die gibt es in allen Bevölkerungsschichten.
Wenn es extrem wird, gibt es auch einen Betreuer der ggf. einiges regelt oder auch bevormundet, der vom Gericht gestellt wird.
Das hat aber pese nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun.
Es kann auch eine gegenteilige Tendenz bei der Sucht geben z. B. bei Spielsüchtigen.

Es gab schon Jobcenter Mitarbeiter die mit dem Messer angegriffen wurden.
 
Wie kann sich ein Hartzer einen eigenen Garten leisten? Der kommt höchstens als Nutzungsrecht mit der Wohnung, wenn der Vermieter zustimmt. Ein Schrebergarten ist auch nicht so leicht zu bekommen, darauf gibt es lange Wartezeiten. Bei einem Hartzer in der Stadt dürfte es mit Eigenanbau daher mau aussehen, wenn er nicht gerade einen riesigen Balkon hat.

Wenn das Amt das mitbekommen würde, dann würden die der Person den Regelsatz kürzen.
 
Es ist menschenunwürdig weil Gutscheine eine Bevormundung darstellen und es ist auch beschämend für den Betroffenen, mit einem Gutschein vom Jobcenter einkaufen gehen zu müssen. Wie war das? Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Wäre dir das nicht peinlich, mit einem Gutschein vom Jobcenter einkaufen gehen zu müssen, wo jeder Mitarbeiter und Kunde sehen kann, dass du Bedürftig bist? Mag ja Menschen geben, denen das nichts ausmacht, aber mir persönlich wäre das schon mehr als unangenehm.

Mir wäre es schon sehr unangenehm, diese Scheine anzunehmen.
 
Wenn die Langzeitarbeitslosen sich angeblich so radikalisieren, dann frage ich mich warum die noch nicht die Jobcenter gestürmt haben.

Für Suchtkranke gilt außerdem folgendes, die gibt es in allen Bevölkerungsschichten.
Wenn es extrem wird, gibt es auch einen Betreuer der ggf. einiges regelt oder auch bevormundet, der vom Gericht gestellt wird.
Das hat aber pese nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun.
Es kann auch eine gegenteilige Tendenz bei der Sucht geben z. B. bei Spielsüchtigen.

"Radikalisieren" heißt ja nicht gleich gewalttätig werden. Und ja natürlich gibt es das in allen Gesellschaftsschichten.

Aber lange am Rand der Gesellschaft zu stehen (was die meisten Langzeitarbeitslosen tun) fördert all dies. Statistisch kann man z.B. belegen, dass Arbeitslose mehr als alle anderen Schichten die AFD wählen. Langzeitarbeitslose denken mit anhaltender Dauer der Arbeitslosigkeit immer extremer und ablehnender.

Es wird immer schwerer überhaupt an sie heran zu kommen. Deswegen ist es so wichtig, früh zu helfen. Es ist extrem schwer jemanden nach 10 Jahren Arbeitslosigkeit da raus zu kriegen. In 10 Jahren hat sich der Arbeitslose in einer Informationsblase eingerichtet, in welcher er glaubt, dass die ganze Welt sich gegen ihn verschwören hat und jede angebotene Hilfe nur ein Trick sei ihn aus der Arbeitslosenstatistik zu kriegen ohne ihm aber jemals wirklich zu helfen.

Er baut sich ein ganzes Weltbild auf, in dem es nur Superreiche und Mindestlohnarbeiter gibt. Er hört auf zu glauben, dass er etwas an seinem Leben verbessern kann. Nicht nur beruflich. Er lässt sich oft auch darüber hinaus "gehen", er gibt auf. Deswegen nochmal: Früh helfen bevor sowas eintritt!
 
Ich kann dir sagen dass das Leben mit Alk erträglicher ist. Nüchtern im Dreck liegen ist wesentlich furchtbarer.
Und du siehst seltenst einen Obdachlosen in seinem Erbrochenen. Das sind die Leute die von der Wiesn kommen. Die Obdachlosen vertragen in der Regel den Alkohol.


Leider muss ich dir da widersprechen - hier im Ghetto hab ich schon desöfteren den Notarzt gerufen, weil ein Obdachloser betrunken und unansprechbar im Gebüsch lag....😕
Ein unendlich trauriger Anblick und empfundene Hilflosigkeit.
 
Er baut sich ein ganzes Weltbild auf, in dem es nur Superreiche und Mindestlohnarbeiter gibt. Er hört auf zu glauben, dass er etwas an seinem Leben verbessern kann. Nicht nur beruflich. Er lässt sich oft auch darüber hinaus "gehen", er gibt auf. Deswegen nochmal: Früh helfen bevor sowas eintritt!
Dieser Glaube an die Superreichen, zu denen man gern gehören möchte und sicher auch mal wird, und den Mindestlohnarbeitern und sonstigen dummen Arbeitsbienen, die wöchentlich ihre 40 oder mehr Stunden malochen und sich so ihr ganzes eigenes Leben abkaufen lassen, auf die man verächtlich herabsehen zu können meint, fängt heute aber schon bei Jugendlichen an.
Die "Hilfe" oder besser das Kopfzurechtrücken, daß die glitzernde Welt der Reichen, Schönen und Durchgeknallten in den Medien mit der realen Lebenswelt der allermeisten Menschen herzlich wenig zu tun hat und im realen Leben ohne eigene Leistung und Eigenverantwortung nicht viel läuft, sollte daher bereits in der Schule massiv beginnen.
Sobald die jungen Leute aus der Schule als Schonraum draußen sind und mit der eigenen Lebensrealität in vollem hartem Umfang konfrontiert werden, weil sie dann volle Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen, ist dieser Zug abgefahren.
Zwar haben auch die Eltern eine Bringschuld, ihre Kinder entsprechend zu erziehen, aber leider taugen nicht alle Eltern was, dieses Forum ist voll von entsprechenden Geschichten. Und wer von den Eltern her keine entsprechende Anleitung und Förderung erhält, tut sich naturgemäß später als eigenverantwortlicher Erwachsener schwerer. Oder glaubt hier jemand, die heutigen Obdachlosen und Hartzer hatten alle intakte Elternhäuser? Das Gegenteil dürfte der Fall gewesen sein.
 
Dieser Glaube an die Superreichen, zu denen man gern gehören möchte und sicher auch mal wird, und den Mindestlohnarbeitern und sonstigen dummen Arbeitsbienen, die wöchentlich ihre 40 oder mehr Stunden malochen und sich so ihr ganzes eigenes Leben abkaufen lassen, auf die man verächtlich herabsehen zu können meint, fängt heute aber schon bei Jugendlichen an.
Die "Hilfe" oder besser das Kopfzurechtrücken, daß die glitzernde Welt der Reichen, Schönen und Durchgeknallten in den Medien mit der realen Lebenswelt der allermeisten Menschen herzlich wenig zu tun hat und im realen Leben ohne eigene Leistung und Eigenverantwortung nicht viel läuft, sollte daher bereits in der Schule massiv beginnen.
Sobald die jungen Leute aus der Schule als Schonraum draußen sind und mit der eigenen Lebensrealität in vollem hartem Umfang konfrontiert werden, weil sie dann volle Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen, ist dieser Zug abgefahren.
Zwar haben auch die Eltern eine Bringschuld, ihre Kinder entsprechend zu erziehen, aber leider taugen nicht alle Eltern was, dieses Forum ist voll von entsprechenden Geschichten. Und wer von den Eltern her keine entsprechende Anleitung und Förderung erhält, tut sich naturgemäß später als eigenverantwortlicher Erwachsener schwerer. Oder glaubt hier jemand, die heutigen Obdachlosen und Hartzer hatten alle intakte Elternhäuser? Das Gegenteil dürfte der Fall gewesen sein.


Es gibt die Regenbogenpresse, damit der Normalbürger erkennt, das es den Schönen und Reichen auch nicht besser geht.........und viele berühmte Reiche im Jim Carrey oder Georg Harrison haben klar gemacht, das es das nicht ist was Zufruedenheit angeht......weshalb sie den spirituellen Weg eingeschlagen haben.
 
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