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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Gleichzeitig aber zeigen erfolgreiche Versuche, wie glücklich Menschen über Jobs sein können, wenn diese nicht nur Geld bieten sondern auch das lange vergessende Gefühl wieder gebraucht zu werden. Manchmal reißen Jobs diese Menschen auch aus einer sozialen Isoliertheit und immer öfter zeigt sich, dass es eben um mehr als nur Geld geht.
Ich habe das selber erlebt. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen: 1., weil ich kaum Geld hatte und 2., weil ich bei Gesprächen über die Arbeit mich als Außenseiter fühlte. Die Diskutierenden haben meine Gefühle in den seltensten Fällen erkannt.
 
Die Entscheidung, die erste Zigarette zu rauchen, ist sicherlich eine eigene. Wenn vielleicht je nach Alter, Umfeld und Situation nicht immer sonderlich rational. Aber eine Nikotinsucht zu überwinden ist für viele wirklich schwer. Mein Kollege hatte vor kurzem den zweiten kleinen Schlaganfall. Und er schafft es einfach nicht, aufzuhören.

Deinem Arbeitskollegen empfehle ich die E-Zigarette das Ding hat mich zum NR gemacht und mir damit das Leben gerettet. 😍 Und das, obwohl ich zum Schluss Kette gequalmt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau man müsste quasi anfangen bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Ansonsten geraten viele in eine Negativspirale aus der sie nicht mehr herauskommen.
Wer keinen Ausbildungsplatz findet landet in Sinnlosmaßnahmen und darf Mandalas ausmalen.
Struktur wird dadurch nicht geschaffen, sondern sondern es entsteht nur zusätzlicher Frust.
Es bleiben einfach zu viele Menschen auch schon als Jugendliche auf der Strecke.
Dass viele dann unmotiviert sind, saufen oder sich radikalisieren ist kein Wunder.
Leider haben aber auch gerade die Medien ein entsprechendes Bild geschaffen.
Das gehört doch alles zum H.4 System dazu. Damit will man erreichen das sich so viele wie möglich in die Billigjobs reinpressen lassen in die sonst freiwillig nie einer gehen würde und nach Möglichkeit auch dort bleibt.😉

Das ist das Ziel von H.4, der andere Schmonz wird doch nur dem geneigten Bürger erzählt und der glaubts auch noch bis er/sie/es irgendwann mal selber im System landet. So generiert man immer genügend Nachschub für die Billigbuden, denn nicht ohne Grund ist doch seit Einführung dieser Maßnahme der Billiglohnsektor in Deutschland durch die Decke gegangen.
Na irgendwie muss man doch die Leute "überzeugen"/"überreden" da mitzumachen.😉
 
Ich kann deiner Schlussfolgerung nicht folgen. Wenn der Händler einen Kunden hat, der sein Geld zu 100% vom Staat bekommt und dieser dann 19% MwSt abführt. Wie viel Gewinn hat dann der Staat gemacht? Keinen. Er hat nur 19% eines Warenwertes zurückbekommen, also nicht mal annähernd das, was er ausgezahlt hatte.
Der Händler jedoch, hatte einen Kunden mehr. Sicherlich könnte der Staat auch einfach Pauschal 19% der Ausgaben für Hartz4 an Händler ausschütten. Da er aber gezwungen ist - per Verfassung - eine Grundsicherung zu gewährleisten, kann er sich diesen Schritt schenken...
Naja da der Geschäftsinhaber zahlt ja auch noch mal ne ganze Latte an Steuern Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und was da noch alles so anfällt. Der eine oder andere Arbeitsplatz bleibt auch noch erhalten also fällt dann nochmal Lohnsteuer mit an. Also was ich damit sagen will ist, da kommt schon mehr zusammen als die 19% MwSt.
 
Naja da der Geschäftsinhaber zahlt ja auch noch mal ne ganze Latte an Steuern Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und was da noch alles so anfällt. Der eine oder andere Arbeitsplatz bleibt auch noch erhalten also fällt dann nochmal Lohnsteuer mit an. Also was ich damit sagen will ist, da kommt schon mehr zusammen als die 19% MwSt.
Aber der Kunde hat nur einen Preis und eine MwSt. dazu. Wie sich das Geld abseits der MwSt aufteilt sieht er nicht, ist für mein Argument aber auch irrelevant. Lohnsteuer usw. fällt ja ohnehin an. Die Angestellten müssen bezahlt werden (und der Staat will davon noch was abhaben), auch Stromversorger und andere. Ob diese nun durch einen Hartz4-Empfänger oder einen Erwerbstätigen bezahlt wurden, dürfte ihnen einigermaßen egal sein. Gäbe es aber keine Grundsicherung (was mit der Verfassung unvereinbar wäre), hätten sie diese Einnahme auch gar nicht. Und dennoch würden Lohn-, Erwerbs, eventuell Grundsteuer usw anfallen, in derselben Höhe wie jetzt auch.

Dafür hat - anders als zuvor unterstellt - ein Arbeitsloser keinen Orden oder Lob verdient. Darum geht es nicht. Der Staat hat einen Lebensstandard definiert (siehe Regelsätze). Dieser Lebensstandard beinhaltet Konsum. Ergo bezuschusst der Staat durch die Grundsicherung auch den Konsum, bzw. jene, die diesen bereitstellen. Es treibt gewissermaßen die Wertschöpfungskette weiter an, ähnlich, wie wenn der Staat einzelne Industriezweige direkt subventionieren würde.

Ein Hartz4-Empfänger könnte natürlich alles selber im Garten anbauen (z.B.) und würde trotzdem dieselbe Summe vom Amt bekommen. Dann hätte der Händler nichts davon. Aber dann müssten diejenigen ja argumentieren, dass die Hartzer doch nicht faul sind. 😉
 
Wie kann sich ein Hartzer einen eigenen Garten leisten? Der kommt höchstens als Nutzungsrecht mit der Wohnung, wenn der Vermieter zustimmt. Ein Schrebergarten ist auch nicht so leicht zu bekommen, darauf gibt es lange Wartezeiten. Bei einem Hartzer in der Stadt dürfte es mit Eigenanbau daher mau aussehen, wenn er nicht gerade einen riesigen Balkon hat.
 
Aber der Kunde hat nur einen Preis und eine MwSt. dazu. Wie sich das Geld abseits der MwSt aufteilt sieht er nicht, ist für mein Argument aber auch irrelevant. Lohnsteuer usw. fällt ja ohnehin an. Die Angestellten müssen bezahlt werden (und der Staat will davon noch was abhaben), auch Stromversorger und andere. Ob diese nun durch einen Hartz4-Empfänger oder einen Erwerbstätigen bezahlt wurden, dürfte ihnen einigermaßen egal sein. Gäbe es aber keine Grundsicherung (was mit der Verfassung unvereinbar wäre), hätten sie diese Einnahme auch gar nicht. Und dennoch würden Lohn-, Erwerbs, eventuell Grundsteuer usw anfallen, in derselben Höhe wie jetzt auch.

Dafür hat - anders als zuvor unterstellt - ein Arbeitsloser keinen Orden oder Lob verdient. Darum geht es nicht. Der Staat hat einen Lebensstandard definiert (siehe Regelsätze). Dieser Lebensstandard beinhaltet Konsum. Ergo bezuschusst der Staat durch die Grundsicherung auch den Konsum, bzw. jene, die diesen bereitstellen. Es treibt gewissermaßen die Wertschöpfungskette weiter an, ähnlich, wie wenn der Staat einzelne Industriezweige direkt subventionieren würde.

Ein Hartz4-Empfänger könnte natürlich alles selber im Garten anbauen (z.B.) und würde trotzdem dieselbe Summe vom Amt bekommen. Dann hätte der Händler nichts davon. Aber dann müssten diejenigen ja argumentieren, dass die Hartzer doch nicht faul sind. 😉

Nein, es ging mir auch nicht um Lob oder Orden. Ich wollte damit lediglich nur sagen das jeder H.4 Empfänger auch ein potentieller Kunde ist, welcher dafür sorgt das Arbeitsplätze erhalten bleiben und somit auch der Kreislauf der Steuern. Denn ohne Kundschaft kann ein Laden nun mal dicht machen oder sehe ich das falsch?🙂

Dennoch, sind sie als Kunden nicht relevant weil sie eh zu wenig Kaufkraft haben, sie sind halt eben bloß das berühmte Kleinvieh das halt auch ab und an Mist macht.
Nein, die ganzen H.4 Empfänger dienen m.M.n. einem ganz anderen Zweck und den habe ich in einem anderen Beitrag schon erwähnt.😉
 
Wie kann sich ein Hartzer einen eigenen Garten leisten?
Durch eine "SoLaWi" z.B.?
Man kann auch "illegal" was anbauen und damit meine ich nicht Hanf... 😉
Es gibt auch spezielle Sonderfälle die einfach irgendwie an einen Garten gekommen sind...

Nein, es ging mir auch nicht um Lob oder Orden.
Ich bezog diesen Punkt auch auf die Aussage eines anderen Nutzers.
Ansonsten stimme ich dir weitestgehend zu, auch was den eigentlichen Zweck von Hartz 4 anbelangt (Schaffung des "besten" Niedriglohnsektors Europas, wie der Gazprom-Kanzler einst verkündete).
 
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